Hallo zusammen,
ich habe bereits, mehrere Ärtz besucht, alle diagnostizierten Hyperventilation bei mir.
Ich habe unheimlich Flugangst und bin vor 7 Wochen in den Urlaub nach Kroatien geflogen. Da war aber noch alles ok, ich hatte zwar angst aber kein Hyperventilation. Eine Woche später stand ich auf einen Pass in den Alpen, bei herunterfahren hatte ich die erste Attacke ( seit dem jeden Tag ). Dazu kam noch, dass meine Freundin zu dem Zeitpunkt drei Wochen weg war. Ich war allein mit meiner Angst und meinen Attacken.
Nun wenn so ein Anfall kommmt, soll ich in eine Tüte atmen, leider wird es mir dadurch noch schwindeliger und mulmiger. Kann mir bitte jemand helfen. Wie lange hat man so was ?( es dauert nun schon 6 Wochen, kommt täglich ) Ich habe durch die Hyperventilation auch Depressionen bekommen. Was kann ich tun ? mein ganzes Leben besteht nur noch aus Angst, vor der nächsten Attacke.
Ich bin echt sehr verzweifelt. Möchte wieder so wie früher sein !!
Hi,
am besten zum Hausarzt, körperliche Ursachen ausschließen lassen und dann gemeinsam überlegen ob Versuch mit beta-Blockern oder ein paar Sitzungen Psychotherapie.
Gruß
Gerd
Hallo Gerd,
mein Blut, EKG, Lunge ist alles ok. Allerdings habe ich noch Schmerzen im Oberbauch, dass kommt aber anscheinend von einem verschleppten Infekt. Wie mein Hausarzt meint.
Hallo fluegelhorn1,
meine Mutter hatte die gleichen Symptome und ursächlich waren dann - nach einer Ärzte-Odyssee - Helicobacter Bakterien im Magen. Nachdem das antibiotisch behandelt wurde, hatte sie nie mehr Probleme damit.
Wenn du mal bei Wikipedia nachschaust, kannst du aber auch lesen, dass bei Hyperventilation manchmal auch ein Reizmagensyndrom vorliegt. Die Frage ist dann, was war zuerst da: Huhn oder Ei?
http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperventilation
Naja, im Endeffekt wollte ich nur darauf hinweisen, dass man in diese Richtung mal untersuchen könnte, wenn deine Beschwerden anhalten.
So eine Magenspiegelung ist im Verhältnis zu deinen Beschwerden wahrscheinlich das geringere übel. Ich würde erst mal den Befund hierzu abwarten.
Ansonsten ist Hyperventilation oftmals eine psychische Geschichte, oft auftretend infolge von Streß. Manchmal sogar die Vorstufe einer Angsterkrankung.
Falls du lesen möchtest: http://www.wbpaterok.de/
Wünsche dir alles Gute,
Miss Confused
Hallo fluegelhorn1,
meine Mutter hatte die gleichen Symptome und ursächlich waren
dann - nach einer Ärzte-Odyssee - Helicobacter Bakterien im
Magen. Nachdem das antibiotisch behandelt wurde, hatte sie nie
mehr Probleme damit.
Wenn du mal bei Wikipedia nachschaust, kannst du aber auch
lesen, dass bei Hyperventilation manchmal auch ein
Reizmagensyndrom vorliegt. Die Frage ist dann, was war zuerst
da: Huhn oder Ei?
Hallo Miss Confused,
hatte Sie auch die Symptome : Druck im Oberbauch, Bauchkrämpfe, Atmenot, Herzrasen, Schwindel, Angst, Sodbrennen, Appetit los, Schmerzen in der linken Achsel?
Allerdings habe ich die Symptome nur so ca. 1-2 Std. täglich.
Ich drehe demnächst durch, wenn mir niemand helfen kann, ich bereits bei 5 Ärzten.
Danke & gruss Alex
Hi Alex,
nein, keinen Schwindel, keine Angst, keine Schmerzen in der Achsel. Alles andere ja.
Bis auf die Schmerzen in der Achsel passt aber alles zu einer Angsterkrankung. Hast du den letzten Link mal gelesen?
Schau doch mal hier rein, vielleicht findest du dich wieder…
http://www.panikattacken.at/panikstoerung/panikstoer…
Liebe Grüße von
Miss Confused
Hallo Miss Confused,
habe den Link aus deiner Antwort, genaustens gelesen, allerdings ist das alles nicht so einfach. Ich hoffe ich schaffe es, werde aber nächste Woche auf jeden fall nochmals zum Arzt gehen. Ich muss auch nochmals nach meinen Leberwerten schauen lassen. Vielleicht kann er mir gegen den Reizmagen etwas verschreiben.
Das ist die schlimmste Zeit in mein Leben, die ich momentan durch mache. Dann lieber Knochenbrüche.
Habe auch noch Angst, keine Musik mehr machen zu können. Ich spiele Trompete und hatte vor ca. 2 Wochen eine Auftritt, die erste Stunde war super, aber dann bekam ich wieder einen Anfall und alles war vorbei. Hab seit dem mein Instrument nicht mehr angerührt. Habe zu große Angst wieder einen Anfall zu bekommen oder aufhören zu müssen.
Kennt sich jemand damit aus ?
Hallo fluegelhorn1,
dein Leben scheint ja inzwischen ganz schön angstbestimmt zu sein.
Deinem Leidensdruck entsprechend würde ich dir empfehlen, einen Neurologen bzw. Facharzt für Psychotherapie und Psychiatrie aufzusuchen und bei dem deine Beschwerden, Ängste und Befürchtungen vorzutragen.
Dieser kann dir bestimmt weiter helfen und dann entscheiden, ob neben einer Verhaltens- bzw. Gesprächstherapie auch medikamentöse Unterstützung vonnöten ist.
Trotz alledem würde ich die Magengeschichte nicht ausser Acht lassen und weiter verfolgen, auch körperliche Beschwerden können manchmal solche Auswirkungen auf die Psyche haben, dass sich das verselbständigt. Und dann weißt du wenigstens Bescheid.
Also: nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern aktiv werden! Je eher weißt du Bescheid.
Alles Gute wünscht
Miss Confused
Hallo nochmals,
war nochmals beim ( Vertretungs )-Arzt, der meinte es könne auch durch die Hormone oder Schilddrüse kommen. Ich habe ein paar Schwangerschaftsstreifen am Bauch ( Bin aber Männlich, 24 Jahre alt), hab das bestimmt schon 6 Jahre und der Hautarzt ( muss jedes Jahr zur Kontrolle Muttermale )hatte damals gemeint es sei nicht schlimm.
Leider ist mein Hausarzt immer noch im Urlaub. Weiß von euch jemand wie man so eine Hormon-/Schilddrüsenmessung macht ? Ist das im Blutbild ( Grosses oder kleines )?
Welche Werte sind im kleinen enthalten ?
Danke euch vielmals !!!