Hypnose bei depressionskranken

funtioniert hypnose bei depressionskranken ? ich war gestern bei eine raucher hypnose,leider hat es bei mir nicht geklappt. die dame sagte mir das daß an meinen depressionen liegen würde. depressiv kranke kann man hynotisieren… stimmt das ???

gruß murki

funtioniert hypnose bei depressionskranken ? depressiv kranke kann man hynotisieren… stimmt das
???
gruß murki

Hallo murki,

stimmt Deine Frage so, die Du hier gestellt hast? "depressiv kranke kann man hypnotisieren?
Theoretisch könnte man Depressiv Kranke Hypnotisieren, praktisch würde ich davon abraten, wenn Starke Pharmazeutika im Spiel ist.

Die Diagnose der Dame möchte ich nicht komentieren.

Viele Grüße
Dragischa Nikolajevic

www.hypnosering.de

ich nehme einmal 75mg Ventlafaxin und abends 1 mal 15mg Mitrazapin.

ich nehme einmal 75mg Ventlafaxin und abends 1 mal 15mg
Mitrazapin.

Immer wenn schwere Medikamente zur einer Krankheit genutzt wird und Hypnose eingesetzt werden soll, sollte auch der behandelnde Arzt (der die Medikamente verschreibt) um Rat und Einverständnis gefragt werden.

Viele Grüße
Dragischa Nikolajevic

www.hypnosering.de

ich habe mir aus dem internet was runter geladen , da kann ich probieren ob hypnose bei mir funtioniert… ich werde es wohl nicht ausprobieren nachdem sie mir die antwort geschrieben haben… oder soll ich das mal versuchen ???
lieben gruß
K. Werner

Lieber Werner, das würde ich ohne vorher den behandelnden Arzt um Rat zu fragen, auf keinen Fall versuchen.

Viele Grüße
Dragischa Nikolajevic

www.hypnosering.de

Ich frage mich: WAS hat nicht geklappt? Eine Trance zu erreichen? Das Rauchen durch eine Hypnosesitzung aufzuhören?

Was verstehst Du unter „Depression“?
Ich frage deshalb, weil eine Diagnose erstmal eine Schublade ist, und es gibt durchaus verschiedene Sypmtome und Ausprägungsgrade die von Klinikern alle unter der Kategorie/Diagnose „Depression“ eingeordnet werden.

Grundsätzlich kann von einem geschulten, erfahrenen Therapeuten (ich betone geschulte und erfahrenen) auch bei „Depression“ Hypnose eingesetzt werden. Es kommt eben immer auf den Einzel"fall" an.

Grundsätzlich ist JEDER Mensch hypnotisierbar auf die eine oder andere Weise. UND: Hypnose ist immer ein Zusammenspiel zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand, eine gemeinsame Basis, Kooperation („Rapport“ genannt) ist Voraussetzung.

Ich schließe mich meinem Vorredner an, dass eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt sinnvoll wäre und rate auch vor Eigenexperimenten ab.

Wenn es mit dem _Rauchen aufhören_ in EINER einzigen Sitzung nicht geplappt hat, dann ist das für mich nicht ganz verwunderlich. Oft klappt das zwar, aber dann ist die Hypnose so etwas wie der letzte Sonnenstrahl, der das schon angetaute Eis zum Schmelzen bringt.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Rauchen so etwas wie eines von mehreren „Syptomen“ Deines depressiven Erlebens ist, das immer mehr in den Hintergrund rücken wird, je mehr Du es schaffst, Dein Denken und Dein Handeln in eine andere Richtung zu lenken.
Und da stehen vielleicht andere Dinge im Vordergrund, die es zu bearbeiten und zu verändern gibt, bevor das Rauchen für Dich seine Wichtigkeit verliert. Was meinst Du?

Der Hypnotiseur kann Dir das Rauchen nicht abgewöhnen - er kann Dir helfen, Deine Motivation für ein rauchfreies Leben zu steigern, Anstöße in die richtige Richtung geben usw.
Auch wenn Hypnose in vielen Bereichen erstaunliches bewirkt, kann man nicht erwarten, dass Probleme, die sich über lange Jahre aufgebaut haben, plötzlich mit einem Fingerschnipp oder einem Wort des Therapeuten plötzlich wie weggeblasen sind. Manches braucht eben ein wenig Zeit und Geduld.

Dir alles Gute und gute Besserung für Deine Beschwerden!

Hallo,

ich kann Dir hierzu nur meine eigene Meinung mitteilen.
In Reha’s und psychologischen Sitzungen werden gewisse Entspannungstherapien angeboten. Ob Yoga, der sichere Ort, Qi Gong, Jacobsen usw.

Bist Du da nicht entspannt und kannst sozusagen loslassen, dann wird es schwierig. Da Du die Kontrolle über Dich nicht abgeben möchtest.
Habe es in mehreren Reha’s probiert. Hat nicht funktioniert.
Im übrigen muss Du erst einmal herausfinden, was der (Auslöser) für Deine Depri ist.Um welche Art der Depression es sich handelt.

Hypnose wird vor allem für Traumatherapien angewandt. Leider werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.
Sorry, wenn ich Dir nicht mehr dazu sagen kann.
Viel Glück…
Seresa

ich habe kein antrieb ,bin ständig müde,habe angst vor dem tot und wenn meine depri ganz schlimm sind habe ich sehr starke angstzustände und kann nicht unter leute gehen. ich möchte am liebsten vor mir selber weglaufen. ich kann dann auch nichts zu mir nehmen es kommt alles sofort wieder raus,das ging mal 5 wochen so. da war ich auch drei wochen in der geschlossenen abteilung… hoffe das so was nie wieder kommt,ich will diesen zustand nicht noch mal erleben. ich weiß nicht was ich dann mache,wenn das wieder passiert… dieser zustand ist einfach nur schrecklich,in der klinik haben sie mich mit beruhigungsmittel voll gestopft und gesagt das daß vom stress und meine sorgen kommt. ich war nach der klinik abhänig vom beruhigungsmittel,habe zuhause mit meinem mann selber ein entzug gemacht…

Hallo Murki,

das hört sich ja wirklich schrecklich an.
Sind Sie denn jetzt nach dem klinikaufenthalt in ambulanter psychotherapeutischer Therapie?

Hallo Murki,

das hört sich ja wirklich schrecklich an.
Sind Sie denn jetzt nach dem klinikaufenthalt in ambulanter
psychotherapeutischer Therapie?

nein bin ich nicht,das ist auch schon 8 jahre her…
ich nehme seit den antidepressiva und muß sie alle zwei jahre wechseln…

Hallo :wink:

mit Hypnose kenne ich mich leider nicht aus . Aber ich kann mir nicht vorstellen das Hypnose gegen Deppresionen hilft. Frag doch mal deinen Neurologen was er dazu sagt :smile:

@kortaxan
Was soll der Neurologe dazu sagen? Wenn er keine Ahnung von Hypnotherapie hat,
dann kann er es auch nicht beurteilen!

@murki
Ja, Depressionen lassen sich sehr gut mit Hypnose behandeln. Mit Hypnose kannst
du die zugrundeliegenden emotionalen Ursachen herausfinden und das
Unterbewußtsein zu einer neuen, positiveren Neubewertung der Ereignisse bringen.
Zudeckende Suggestionen oder reine Metaphern/Geschichten à la Milton Erickson
halte ich dabei für äußerst uneffektiv. Für mich ist eine Hypnoanalyse dabei die
Methode der Wahl.

Jeder Mensch ist hypnotisierbar, vorausgesetzt, er ist intelligent genug, um die
Suggestionen zu verstehen und er hat keine Angst vor der Hypnose. Wenn du bei
der Raucherhypnose nicht in Hypnose gegangen bist, dann kann es entweder daran
liegen, daß das Vorgespräch nicht gut genug war, um deine Ängste und
Fehlvorstellungen über Hypnose auszuräumen oder daran, daß zwischen dir und
der Hypnotiseurin kein Rapport bestand. Falls das nicht der Fall war, dann kann es
noch sein, daß sie eine für dich ungeeignete Hypnoseeinleitung verwendet hat.
Nicht jeder spricht auf die gleiche Einleitung an, viele Hypnotiseure kennen aber
nur eine.

Medikamente sind nur dann ein Hinderungsgrund, wenn du dadurch nicht mehr
klar denken kannst, z. B. schon ohne Hypnose Halluzinationen hast. Wichtig ist ein
kompetenter Therapeut (möglichst kein Psychologe oder Arzt, der die Hypnose nur
als Ergänzung benutzt, sondern ein Experte, der hauptberuflich damit arbeitet), der
versiert in Hypnoanalyse/Regressionstechniken ist, Methoden kennt, um
aufgestaute Emotionen in Hypnose zu bearbeiten (z.B. Gestalt), keine Angst vor
möglichen Abreaktionen hat, sondern sie therapeutisch zu nutzen versteht, und
verschiedene Hypnoseeinleitungen kennt, um dich sicher in den Tieftrancezustand
des Somnambulismus zu bringen. Gib dich nicht mit Therapeuten ab, die mit
leichten oder mittleren Trancetiefen arbeiten (das sind die meisten), damit läßt sich
bei Depressionen keine dauerhafte Heilung erreichen.

Viel Erfolg!

Moritz Rudolf

www.moritzrudolf.de

hallo murki,
entschuldige, dass das so lange gedauert hat. Ich bin leider kein Hypnose-experte sondern ich interessiere mich für die Hypnose. Das war ein Missverständnis.
Aber was ich aus meinen Erfahrungen sagen kann ist,
nicht jeder ist hypnotisierbar. Wahrscheinlich hast du Angst und vertraust der Therapeutin nicht ganz.
Viele Aerzte halten von der Hypnose nicht viel. Viele machen auch Showhypnose, das hat mit Heilhypnose nichts zu tun. Ich kenne viele Menschen, die mit Hypnose versucht haben abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Alles hat nichts genützt leider.
Die Therapeuten sagen selber, dass es bei Ihnen selbst klick machen muß–damit Sie selbst die Initiative ergreifen.
Es heißt so schön „Glaube versetzt Berge“–
Sie müssen es wollen und daran glauben, dass Sie es schaffen.
also alles Liebe und Kopf hoch

nilgün

du kannst jederzeit schreiben wie es dir ergangen ist.

Hallo und schönen guten Abend,

das wäre ja herrlich, wenn Depressionen durch Hypnose weggingen. Ich habe da noch nichts von gehört. Wahrscheinlich möchte die Dame weiter an Dir verdienen, wenn das mit der Rauchentwöhnung schon nicht geklappt hat.
Ich weiß, ich antworte sehr spät, war im Ausland und Du mußt schon entschuldigen.
Würde mich dennoch freuen, wenn Du mir berichten kannst, ob Du Dich auf eine Hypnose wg. Depressionen eingelassen hast und überhaupt wie Du weiter damit umgegangen bist.
Eine schöne Vorweihnachtszeit
lg
Marie

Hallo murki,
ich bin zwar keine Fachfrau, aber soweit ich informiert bin, funktioniert Hypnose nicht immer und bei jedem. Aber das dies mit der Depression zusammen hängen soll habe ich noch nie gehört. Ich würde mir auf alle Fälle eine zweite Meinung von einem Fachmann/frau (sprich: Facharzt) einholen.
Gruß,
Stefanie

Hallo murki

bei Frau Hirth im Therapiezentrum Ulm findest du Hilfe bei deiner Erkrankung. Schau es Dir an http://www.n-gg.de

Viele Grüße

hola,

depression ist keine kontraindikation für hypnose, wenn sie professionell durchgeführt wird. meist liegt es an mangelnder geduld des therapeuten.
hypnose als werkzeug ist natürlich begrenzt. meditation als mutter der hypnose kann da schon eher weiterhelfen, weil man da selbst an sich arbeitet. depressionen sind ein weites feld und die diagnose uni- oder bipolare, endogene, psychogene, somatogene depression sollte schon vom facharzt oder erfahrenen heilpraktiker gestellt werden, bevor irgendeine therapie begonnen wird.
meist kann man sich besser selbst helfen, wie z.B. mit „iZen“ (google mal!) .

deine frage ist leider nicht einfach mit ja-nein zu beantworten.

m weh