Hey, ihr lieben.
Ich kenn mich ja teilweise mit Hypochondrie aus, und weiß auch ,das es Menschen gibt die Angst vor Psychischen Krankheiten haben.Nun meine Frage :ist es nicht viel einfacher da wieder rauszukommen?Denn sie müssen ja nur lernen sich einen Gedankenstopp zu setzen.??
Können diese das eigenständig ohne Medikamente und /oder theraphie machen?
Warst du schom mal betroffen, von einem „eigenständigen Gedankenkarussell“???
Einfach STOPP sagen geht in den seltenen Fällen.
Hallo Frageurm,
Nun meine Frage :ist es nicht viel einfacher da wieder
rauszukommen? Denn sie müssen ja nur lernen sich einen
Gedankenstopp zu setzen.??
Genau DAS ist der Unterschied zwischen „gesund“ und „krank“ !
Phantasie und Vorstellungsvermögen hat jeder von uns. Jeder „Gesunde“ kann aber mehr oder weniger unterscheiden was der Realität und was der Fiktion zuzuordnen ist.
Mit „mehr oder wenige“ beziehe ich mich z.B. auf Zeugenaussagen, es ist für unser Gehirn normal, fehlende Stücke zu „ergänzen“. Dsalb haben 10 Zeugen auch 10 untrschiedlice Vorgänge beobachtet.
Wenn diese Grenzen zu sehr veschwimmen, oder gar abhanden kommen, liegt ab einem bestmmten Punkt ein psychische Störung vor.
Ein bisschen bekloppt, gehört also zur normalen Funktion unseres Gehirns 
Können diese das eigenständig ohne Medikamente und /oder
theraphie machen?
Wenn die das so locker können, dann haben diese gar keine psychische Störung.
Jeder hat sich schon mal mit dem Gedanken beschäftigt z.B. an Krebs zu erkranken, das ist normal…
Der Hypochonder ist dann aber überzeugt diese Krankheit zu haben.
MfG Peter(TOO)
Hi,
ich befürchte das funktioniert nicht.
Beispiel: ein guter Freund von mir ist vor langer Zeit an Schizophrenie erkrankt. Er musste eingewiesen werden und wurde mit Medikamenten eingestellt, sodass mehr oder weniger ein normales Leben möglich war.
Leider hat er immer wieder mal seine Medikamente abgesetzt, sodass die Symptome wieder zurückkamen.
Eines Tages habe ich ihn spontan besucht. Es ging ihm schlecht, weil er seine Medikamente nicht einnahm. Zu der Zeit arbeitete ich in der Psychiatrie. Er erzählte mir glaubhaft von seiner Krankheit und versuchte mich davon zu überzeugen, das er gesund wäre und benannte auch die Schizophrenie, an der er litt (für gewöhnlich streiten die Betroffenen das oft ab).
Einem gemeinsamen Freund erzählte er dann später, das ich dort gewesen wäre um ihn auszuhorchen und mitzunehmen. Basis war hier die Paranoia. In letzter Sekunde - so sagte er - konnte er mich davon überzeugen ihn nicht mitzunehmen, da er mir eine glaubhafte Geschichte erzählt hätte, er sei krankheitseinsichtig. Er betonte immer wieder er sei nicht krank. Dummerweise war dies jedoch einer seine Symptome.
DGDA
Hallo,
ebenso zielführend dürfte es sein, einem Depressiven zu sagen, er solle doch mal fröhlicher sein…
Grüße
Liete