Hypothek, 'Weitergabe an Dritte'

Hallo an alle!
Ich würde gerne wissen, ob es nicht rechtwidrig ist, wenn eine Kreditvergebende Bank bei einer Konditionsanpassung zu einer Hypothek eine Einwilligung verlangt, dass die „Bearbeitung des Darlehens an Dritte abgegeben werden kann“. Würde man diese Einwilligung geben , hat die Bank die Möglichkeit, das Darlehen zu verkaufen. Was der „Dritte“ damit dann macht, ist natürlich nicht klar. Im schlimmsten Fall wird man aufgefordert, die Restschuld sofort zu bezahlen. Gibt man die Einwilligung nicht, gibt die Bank auch kein Geld. Ist das nicht Erpressung?

Hallo,

Ich würde gerne wissen, ob es nicht rechtwidrig ist, wenn eine
Kreditvergebende Bank bei einer Konditionsanpassung zu einer
Hypothek eine Einwilligung verlangt, dass die „Bearbeitung des
Darlehens an Dritte abgegeben werden kann“. Würde man diese
Einwilligung geben , hat die Bank die Möglichkeit, das
Darlehen zu verkaufen. Was der „Dritte“ damit dann macht, ist
natürlich nicht klar.

der ist an die bestehenden Verträge verbunden.

Im schlimmsten Fall wird man
aufgefordert, die Restschuld sofort zu bezahlen.

Das ist nicht der schlimmste, sondern der nicht passierende Fall.

Gibt man die
Einwilligung nicht, gibt die Bank auch kein Geld. Ist das
nicht Erpressung?

Nö, Du kannst Dir ja einen anderen Kreditgeber suchen.

Gruß
Christian

Ich würde gerne wissen, ob es nicht rechtwidrig ist, wenn eine
Kreditvergebende Bank bei einer Konditionsanpassung zu einer
Hypothek eine Einwilligung verlangt, dass die „Bearbeitung des
Darlehens an Dritte abgegeben werden kann“.

Wieso sollte es?

Würde man diese
Einwilligung geben , hat die Bank die Möglichkeit, das
Darlehen zu verkaufen.

Diese Möglichkeit hat sie sowieso. Ich kann all meine Forderungen abtreten, wenn ich möchte, es sei denn, das Gegenteil (!) ist ausdrücklich vereinbart. (In meinem Fall kommt hinzu, dass ich keine Forderungen habe…)

Was der „Dritte“ damit dann macht, ist
natürlich nicht klar.

Doch, der Dritte wird die Darlehenssumme zurückverlangen. Darum hat er die Forderung ja gekauft.

Im schlimmsten Fall wird man
aufgefordert, die Restschuld sofort zu bezahlen.

Das spielt doch überhaupt keine Rolle. Wenn eine Ratenzahlung vereinbart war, muss sich auch der Dritte daran halten. Wenn er dann was anderes verlangt, hat er Pech gehabt. War kene Ratenzahlung vereinbart, wird die Situation des Kreditnehmers ohnehin nicht verschlechtert.

Gibt man die
Einwilligung nicht, gibt die Bank auch kein Geld. Ist das
nicht Erpressung?

Ich bitte dich, dann wäre ja alles Erpressung, schon das Verlangen von Sicherheiten. Im Übrigen wird Erpressung in § 253 StGB definiert, und das passt hier nun gar nicht.

Levay