Hallo,
eigentlich bin ich hier etwas falsch (weil Pädagogik und nicht Psychologie), aber ich denke, hier kann man mir besser helfen…
Ich bin gerade bei der Hypothesenbildung für eine kleine Studie (quantitativ, Fragebogen) und muss zugeben, dass ich so etwas noch nie gemacht habe. Im Studium wurde das meist sehr allgemein gehalten und Beispiele wie „Strochenpopulation & Geburtenrate“ angeführt.
Mir will es nicht gelingen, schöne „Wenn-Dann“- oder „Je-Desto“-Aussagen zu formulieren.
Angenommen, ich möchte untersuchen, welche Einflüsse auf die Berufswahl einwirken.
Es geht darum, wie die Schüler auf ihren Berufswunsch gekommen sind.
Dabei habe ich nur eine Variable „Einflussnehmer“ (Eltern, Schule, Fernsehen…) und halt die Ausprägung der einzelnen Einflussnehmer. Kann man daraus schon eine Hypothese basteln? Ich denke, hier fehlt eine Variable - oder?
Interessant ist auch die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Anregungen der einzelnen „Einflussnehmern“ und der Einschätzung der Schüler, ob diese Anregungen hilfreich (sehr, etwas, nicht…) waren.
Selbst, wenn ich über zwei Variablen „Schulform“ und „Einflussnehmer“ verfüge, fällt es mir noch schwer, eine Hypothese zu formulieren.
Die „Wenn-Dann“- oder „Je-Desto“-Aussagen wollen einfach nicht gelingen.
Lassen sich überhaupt Hypothesen aus dem o.g. Material erstellen?
Kann mir jemand ein paar Anregungen geben?
Gruß
Tato