I have a dream

Hallo,
ich bin (fast) 35, habe 3 Kinder, einen Gefährten und jede Menge finanzielle Verpflichtungen am Hals, da ich, zusammen mit meinem Mann, Familienversorgerin bin. Ich arbeite als Einkaufsleiterin (Personalverantwortung) innerhalb eines internationalen Konzerns aber- ich habe keine abgeschlossene Berufsausbildung.
Ich möchte dies gern Nacholen. Wie sieht es dann in finanzieller Hinsicht aus?
Laut der Broschüre vom Arbeitsamt müßte ich, aufgrund von meiner „fehlenden“ Berufsausbildung sogar Anspruch haben. Gibt es Altersgrenzen?
Hat jemand Erfahrung?
Wie sieht es mit Förderung für ein Studium aus?
Wo muß ich mich hinwenden?
Vielen Dank für die (hoffentlich zahlreichen Tipps)
Pia

Du hast da ein Haufen Möglichkeiten. Nur was verträgt sich mit deiner Lebenssituation? Für Berufsausbildung oder Studium gibts keine Altersgrenze.Willst du das berufsbegleitend machen oder fulltime? Darfst du nicht mit irgendeinem Sachbearbeiter reden, sondern mit einem qualifizierten Berater beim AA.
Eine weitere Anlaufstelle sind freie Bildungsträger, die es in jeder grösseren Stadt gibt. Lass dir keine Weierbildung vom Arbeitsamt aufschwatzen! Das ist reine zeiverschwendung und am Markt vorbei.Mittlerweile gibts auch recht gute Online Lehrangebote, allerdings sind die themenmässig noch sehr beschränkt. Weiterhin müsste aber auch dein Betrieb eigentlich Mittel für die berufliche Weierbildung zur Verfügung stellen.
Was ich weiss: das Arbeitsamt finanziert kein Studium an öffentl. Uni!
Arbeitslosengeld kassieren und studieren geht nur an Privatschulen.
Am besten is: 1.klarwerden darüber was man will, 2.bildungseinrichtung suchen und angebote prüfen,
3. finanzierungsmöglichkeiten prüfen
4.entscheiden
Blödsinn is erst die finanzierung klarzumachen und sich dann auszusuchen was man machen will.
Gruss chris

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Hallo,
du hast keine abgeschlossene Ausbildung. Deshalb kann das Arbeitsamt eine Weiterbildung fördern. Uni geht ncht- dauert auch viel zu lange. Umschulung in einen anerkannten Ausbildungsberuf dauert aber auch ca. 2 Jahre.
Alternativen:
-Vorbereiten auf die Abschlußprüfung (z.B. Industriekauffrau o.a.) und Teilnahme an einer Prüfung.
-Teilnahem an einer Weiterbildung zur Fachwirtin (z.B. Handel) oder Fachkauffrau (z.B. Einkauf/Materialwirtschaft). Dies wird meist nur berufsbegleitend angeboten (s. arbeitsamt.de/KURS).
Diese gelten zwar als Aufstiegsfortbildung. Eine Förderung ist aber trotzdem möglich.
Gruß
Otto

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