Stellen wir uns mal vor, jemand hat sich mit einer Ich-AG selbständig gemacht, beispielsweise als Chauffeurservice. Einer seiner bisherigen Auftraggeber bietet ihm nun an, für ihn - ebenfalls als Chauffeur - auf 400-Euro-Basis zu arbeiten.
Nachdem er sein Haupteinkommen ja weiterhin aus der Tätigkeit als Selbständiger zieht, wäre das mit dem Zuschuss vom Arbeitsamt meines Erachtens kein Problem, oder?
Könnte es Ärger mit dem Arbeitsamt geben, weil er sowohl im 400-Euro-Job als auch als Selbständiger die gleiche Tätigkeit ausführt?
Stellen wir uns mal vor, jemand hat sich mit einer Ich-AG
selbständig gemacht, beispielsweise als Chauffeurservice.
Einer seiner bisherigen Auftraggeber bietet ihm nun an, für
ihn - ebenfalls als Chauffeur - auf 400-Euro-Basis zu
arbeiten.
Nachdem er sein Haupteinkommen ja weiterhin aus der Tätigkeit
als Selbständiger zieht, wäre das mit dem Zuschuss vom
Arbeitsamt meines Erachtens kein Problem, oder?
Könnte es Ärger mit dem Arbeitsamt geben, weil er sowohl im
400-Euro-Job als auch als Selbständiger die gleiche Tätigkeit
ausführt?
Harry
abgesehen davon, daß diese Kosntellation
betriebswirtschaftlicher Blödsinn ist, fragt man sich doch
gleich, was das soll.
Und schon sthet man da und sieht, daß hier mal wieder zu
Unrecht fördermittel abgegriffenw en solen.
Wie kommst du darauf? Kannst du dir vorstellen, dass man in der Gründungsphase eines Unternehmens auf jeden Cent Einkommen angewiesen ist? Und wenn dir einer sagt, dass er dich eigentlich lieber auf 400-Euro-basis beschäftigen will, kann es dir doch egal sein, ob es für denjenigen betriebswirtschaftlicher Blödsinn ist, so lange die Sache legal ist, oder?
Wahrscheinlich ist der „Auftraggeber“ auch noch der „ehemalige
AG“ des jetzt „Selbständigen“.
Nee, isser nich!
für eine Firma ist es besser einfacher günstiger eine Rechnung
über 400 euro zu bezahlen, als 400 euro plus ca. 25 %
Sozialabgaben zu zahlen.
Mag ja sein, aber das ist ja wohl sein Problem, oder? Vielleicht geht es ihm ja auch um eine gewisse Weisungsbefugnis (z.B. Urlaubsplanung, Arbeitszeiten), die er gegenüber dem Selbständigen nicht hat.
Vielleicht geht es ihm ja :auch um eine gewisse
Weisungsbefugnis (z.B. :Urlaubsplanung, :Arbeitszeiten), die er
gegenüber dem Selbständigen :nicht hat.
Mag sein, aber wie kommst Du als Selbständiger mit solcher Einschränkung zurecht? Du kannst den Job annehmen, aber hast Du überhaupt die zeitlichen Freiräume, um Dich um eine dauerhaft tragfähige Existenz zu kümmern? Wie paßt die Tätigkeit in Dein Unternehmenskonzept? Gibt es überhaupt ein solches oder geht es nur darum, daß Du Dich irgendwie von der Hand in den Mund lebend über die Runden rettest?