Gibt es eine Bezeichnung für das Phänomen der „Entfremdung“ von Erlebnissen und Erinnerungen? Wie wird dieser Zustand in der Psycholgie erklärt?
Beispiel: Wird jemand aus seiner gewohnten Umgebung, dem Alltag, herausgerissen - ob durch einen beruflichen Einsatz oder im Urlaub - kommt es manchmal zum Gefühl, als ob alles nicht wirklich mit der betreffenden Person passiert. Die Person erlebt zwar alles voll bewusst und kann sich anschließend an alles erinnern, empfindet es jedoch nicht als „eigene“ Erlebnisse/Erinnerungen. Motto: „Das kann nicht wahr (gewesen) sein“. Das hat wohl was mit dem Streß zu tun, aber wie kommt es?
Das hat wohl was mit dem Streß zu tun, aber wie kommt es?
Kann tatsächlich mit Streß (Erschöpfungszuständen) zu tun haben. Ich kann Dir leider auch nicht fachmännisch erklären, wie es kommt, sondern nur meine, subjektiv erlebte, Wahrnehmung mitteilen. Es scheint mir wie ein Schutzreaktion des Körpers, wenn einem geistig/seelisch einiges zu viel wird, man das aber bewußt nicht schnallt. Rückblickend als Erinnerung: das kann alles nicht wahrgewesen sein, finde ich das gar nicht mal so schlimm. Unangenehmer ist es, wenn Du den Eindruck hast, Dir selbst beim Reden zuzuhören