Hallo Ihr Lieben, ich bin 21 Jahre alt und weiß nicht mehr weiter.
Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Die Lage hat sich erst jetzt richtig zugespitzt. Ich studiere und arbeite nebenbei bei meinen Eltern in der Firma auf 400 Euro Basis. Aus fahrtechnischen Gründen bin ich die Nähe meiner Eltern gezogen. Ich bin allerding von morgens bis abends bei meinen Eltern und sei es nicht die Buchhaltung, dann soll ich das und jenes machen oder hier und dort mitkommen etc. Es nimmt einfach kein Ende und von klar geregelten Arbeitszeiten keine Spur. Wenn ich dann äußere, vorsichtig wohl gemerkt, dass mir das wirklich zuviel ist, darf ich mir anhören ich sei nicht dankbar und würde nicht würdigen was sie für mich getan haben. Schließlich gäbe es bei uns genug zu tun und ich sollte meiner Familie helfen und nicht anderen Unternehemen.
Seit Tagen behandelt meine Mama mich irgendwie merkwürdig, weil ich die Wochenenden mit meinem Freund verbringe. Als mein kleiner Bruder mir heute Morgen berichtete, dass sie der Meinung sei, dass ich zu wenig für mein Geld tue ( Im Vergleich: Meine große Schwester arbeitet auch bei meinen Eltern für 2.800 € 2 Tage die Woche!), und im Grunde nur noch bei meinem Freund sei( was sich ausschließlich auf die Wochenenden und nach Absprache beschränkt) und würde nicht mehr genug für die Uni tun ( Ich habe einen Schnitt von 2,1 und keiner in meiner Familie hat Abi gemacht, geschweigedenn studiert!). Bin ich wirklich schockiert. Da ich dies nicht auf mir sitzen lassen wollte, rief ich sie an und bat sie um ein Gespräch. Auf die Frage, wann sie nach Hause käme kam die Antwort: Das geht Dich nichts an!. Dann kamen Sätze wie: ich gehöre sowieso nicht mehr zur Familie, ich interessiere mich nicht für sie und sie sehe keinen Grund sich auszusprechen. War ich baff… Leider bin ich ein sehr emotionaler Mensch und meiner Mutter unterlegen, denn sie weiß wie sie mich treffen kann. Ich bin der letzte Mensch, der den Kontakt abbrechen würde, ich liebe sie, aber ich kann so einfach nicht mehr weitermachen. Sie ist stets unzufrieden mit sich und lässt es an mir aus. Ist zum Teil sogar neidisch, wenn ich mehr abgenommen habe etc.
Ihr neuer Lebenspartner hält sich raus. Er sagt zwar auch sie sei kolerisch, aber wenn man Kritik ihr gegenüber äußert, dann versucht sie sich umzubringen. Auf dessen Unterstützung kann ich also auch nicht hoffen.
Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen.
Danke für jede einzelne Antwort.
Liebe Grüße
Hi,
zu aller erst: Du bist 21, hast mehr wie ich(18) von der Welt gesehen und hoffentlich Erfahrungen gemacht(hoffentlich bist du nicht so einer der bis 18 daheim eingesperrt wurde). Du bist jetzt Erwachsen und diese Welt ist böse und schlecht da draußen und du musst das akzeptieren. Nicht nur deine Mutter ist böse zu dir, sondern das können deine Mitmenschen auch sein.
Damit musst du Leben und auch damit klar kommen.
Du musst bestimmen, was für dich am besten ist und wenn du halt lieber bei deinem Freund bist, dann ist das eben so. Lässt du jede Kritik über dich ergehen und schluckst es runter? Wenn du nicht zu dir selbst stehen kannst und deine eigenes Handeln nicht akzeptierst(Ich tue genug für mien Geld und für die Uni und ich bin auch genug für die FAmilie da, wenn sie mich brauch etc. etc.!), dann ist es kein Wunder, dass du Eiskalt erwischt wirst.
Das es so Menschen wie deine Mutter gibt, kenne ich. Die Kritisieren alles, was ihnen nicht passt und sind eine richtige Dramaqueen.
Das so eine Person, dein Leben bestimmen soll und du ein richtiges Weichei und Mamakind wirst, willst du sicherlich nicht.
Deswegen reiss dich zusammen und distanziere dich von deiner Mutter. Das heisst nicht den Kontakt total abbrechen, aber mal nach der Familie sehen und dich gegen solche Argumente, wie sie dir an den Kopf wirft Immun(?!) werden. Wenn du richtig mutig wirst, werde sogar frech, ihr gegenüber.
mit hoffentlich ermutigennden Grüßen,
Hanzo
Guten Morgen,
oh gott ich kenn das. Das könnte original mein Leben sein- zumindest bis vor 2 Jahren.
Das beste was mir passieren konnte war von Zuhause auszuziehen! Ich bin 220km weg gezogen und an ne andere Uni. Und auch in den kleinsten Kleinstädten gibt es Nebenjobs.
Und mit so n bisschen Abstand da hat das alles ganz anders ausgesehen…
ich konnte heimfahren wenn was schlimmes vorgefallen ist- war aber weit genug weg um nicht wegen jeder kleinigkeit angerufen zu werden.
und ich kam halt nur noch zu Feiertagen oder im Urlaub oder so heim. Und auf einmal hat sich das Verhältnis umgekehrt-und die waren froh mich zu sehen. Weil sie halt auch gesehen haben was ich zuhause getan hab.
Aber bis dahin war das Verhältnis trotzdem immer noch gespannt. Es war nur nicht mehr ganz so gestresst. Aber als ich ins Auslandssemester nach China bin ist es echt besser geworden. Und seither auch so geblieben.
Das einzige was ich dir raten kann ist mehr Abstand zwischen euch zu bringen. Und vll den Arbeitgeber zu wechseln. Zur Not eben Kleider beim H & M einsortieren…
Dann musst du dir vll anhören dass du die Familie im Stich lässt-aber das stellt soweit ich das verstanden habe ja keinen Unterschied zu vorher da.
Der Psychoterror ist normal und wird sich auch dein ganzes Leben nicht ändern. Zumindest ist bei mir mit 24 noch genügend vorhanden. Aber es ist erträglich und ich kanns auch besser verkraften.
Liebe Grüße
Indiiii
Guten Morgen,
danke für Eure Antworten.
Ich weiß ja, dass sie das nicht so meint und nur Druck ausüben möchte, aber es kann ja nicht sein, dass alle anderen, außer sie einen schlechten Einfluss auf mich haben und das falsch sehen…
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Hi,
zu aller erst: Du bist 21, hast mehr wie ich(18) von der Welt
gesehen und hoffentlich Erfahrungen gemacht
Dann lass dir mal was gesagt sein, von einem Menschen der noch mehr Erfahrung hat. Ich bin schon Anfang 30.
u
bist jetzt Erwachsen
Es gibt einen Unterschied zwischen „volljährig“ und „erwachsen“. Erwachsen werden ist ein Prozess und der ist weder mit 18 noch mit 21 Jahren abgeschlossen. Du bist lediglich volljährig.
und diese Welt ist böse und schlecht da
Nein ist sie definitiv nicht.
Nur wird man meist so behandelt wie man lebt. Daher würde ich mir diese Aussage noch einmal überlegen.
draußen und du musst das akzeptieren. Nicht nur deine Mutter
ist böse zu dir, sondern das können deine Mitmenschen auch
sein.
Wie definierst du böse? Nur weil ein Mensch andere Ansichten und Einstllungen hat, dir vielleicht nicht deinen Willen lässt ist er nicht böse.
Das es so Menschen wie deine Mutter gibt, kenne ich. Die
Kritisieren alles, was ihnen nicht passt und sind eine
richtige Dramaqueen.
Wie kannst du eine völlig fremde Person so beurteilen? Welche Fähigkeiten hast du? Oder ist das ein Vorurteil von dir?
Das so eine Person, dein Leben bestimmen soll und du ein
richtiges Weichei und Mamakind wirst, willst du sicherlich
nicht.
Das hat gar nichts damit zu tun? Oder ist das gerade eine Drohung von dir?
Deswegen reiss dich zusammen und distanziere dich von deiner
Mutter. Das heisst nicht den Kontakt total abbrechen, aber mal
nach der Familie sehen und dich gegen solche Argumente, wie
sie dir an den Kopf wirft Immun(?!) werden. Wenn du richtig
mutig wirst, werde sogar frech, ihr gegenüber.
Jaja…und hier merkt man deutlich du bist halt erst 18 Jahre alt.
Das ist nicht erwachsen mein Lieber
Ruhig seinen Standpunkt vertreten können und eine eigene Meinung auch gegen die der Andern vertreten zu können, sicher und höflich zu bleiben, dass ist erwachen. Frech werden nur die Teenes…
Gruß Jenny
mit hoffentlich ermutigennden Grüßen,
Hanzo
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Hallo,
Ich weiß ja, dass sie das nicht so meint und nur Druck ausüben möchte,
Solange du das Verhalten deiner Mutter entschuldigst, wirst du dich aus deiner misslichen Lage nicht befreien können. Das, was deine Mutter tut, nennt man „emotionale Erpressung“. Diese funktioniert hervorragend zwischen Menschen, die sich gefühlsmäßig nahe stehen, noch besser aber dann, wenn zwischen ihnen eine emotionale Abhängigkeit besteht.
Das ist zwischen Eltern und Kindern sehr lange der Fall. Mit zunehmendem Alter werden Kinder aber normalerweise immer unabhängiger von der Bewertung ihres Verhaltens durch die Eltern. Wenn diese Abhängigkeiten aber künstlich verstärkt werden - wie bei dir durch die Mitarbeit im Geschäft der Mutter - bleibt den Eltern die Macht länger erhalten.
Deshalb: Du wirst deine Mutter nicht verändern, ganz egal, wie sehr sie im Unrecht sein mag und du im Recht. Kein Argument auf der Welt wird sie davon überzeugen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist. Du kannst nur die Entscheidung treffen, erwachsen zu werden. Und das bedeutet, dass du dich in jeder Hinsicht unabhängig machst: Wirtschaftlich und emotional.
Ich bin ziemlich sicher, dass du 1000 gute Gründe finden wirst, warum du nicht wegziehen und auf den Job verzichten kannst. Letzten Endes schützt du damit das System, in dem du lebst. Zur erfolgreichen emotionalen Erpressung gehört, dem anderen Schuldgefühle einzupflanzen und ihn damit zum Täter zu machen, obwohl er das Opfer ist.
Der Preis, den du für den Schutz des Familiensystems zahlst, ist dein eigener Seelenfrieden und der Verzicht auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Entscheidung liegt bei dir.
Schöne Grüße,
Jule
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Hallo,
danke erstmal für Eure Antworten. Das sagt sich alles so leicht, aber ich weiß nicht, wie ich es umsetzte ohne noch mehr Krach zu bekommen…
ich möchte einfach nicht undankbar sein.
ich möchte einfach nicht undankbar sein.
1000:0 für deine Mutter! Sie hat dich 100 % im Griff und ganze Arbeit geleistet. Werd erwachsen, anders wird das nie was.
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ich möchte einfach nicht undankbar sein.
Hallo,
willst du nicht undankbar sein oder nicht undankbar scheinen.
Deiner Schilderung nach hälst du dich selbst nicht für undankbar (und dem würde ich, auf deine SChilderung vertrauend, auch nicht zustimmen).
Zieh aus, such dir einen anderen Nebenjob und viel Glück.
Gruß
Elke
Hallo,
ich möchte einfach nicht undankbar sein.
Genau so funktioniert emotionale Erpressung: Verhält sich die emotional abhängige Person nicht wunschgemäß, führt das zu Schuldzuweisungen seitens der Erpressenden und zu Schuldgefühlen auf der Seite des Opfers. „Undankbar sein“ ist dabei zwischen Eltern und Kindern an erster Stelle angesiedelt.
Du wirst dich nicht befreien können, ohne Ärger zu kriegen. Aber das heißt erwachsen werden: Seinen Weg gehen, ohne sich von den Eltern gängeln zu lassen. Mit Undankbarkeit hat das nichts zu tun. Nur mit der Beendigung der Abhängigkeit.
Und: Dass es einfach ist, erwachsen zu werden, habe ich nicht behauptet
. Das ist nicht mal so, wenn Eltern die Unabhängigkeit ihrer Kinder unterstützen. Wenn sie zudem versuchen, diese mit allen Mitteln zu verhindern, ist es richtig schwierig. Unmöglich ist es nicht, aber es gibt viele, die es nicht schaffen und bis zum Tod ihrer Eltern in deren Manipulationen gefangen bleiben.
Schöne Grüße,
Jule
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Hallo!
aber ich weiß nicht, wie ich es umsetzte ohne noch
mehr Krach zu bekommen …
Wenn Du es umsetzt, ohne daß es noch mehr Krach gibt, dann halte ich es für fraglich, ob Du es wirklich umgesetzt hast.
Vermutlich wird Deine Mutter zum Abschied noch einmal alles aufbieten, was sie an emotionalen Waffen anzubieten hat - kurz gesagt, es wird ein heftiger Krach werden.
Darauf verzichten wird sie nur in zwei Fällen:
- Wenn sie sich sicher ist, daß sie dich trotz Auszug immer noch an der langen Leine hat. Das wäre schlecht.
- Wenn Dein Abgang so kompromißlos und überzeugend ist, daß sie weiß, das es zwecklos ist. Das wäre gut, oist aber auch nicht leicht zu erreichen.
Ich habe ein sehr gespanntes Verhältnis zu meiner Mutter. Der einzige Mensch, der das nicht (offiziell) weiß, ist meine Mutter. Der Grund: Es hat eigentlich nie einen Krach zwischen uns gegeben. Ich bin einfach nur ausgezogen, als ich erwachsen wurde. Wenn ich meine Eltern besuche, dann verkneife ich mir jeden Kommentar - manchmal schimpfe ich dann auf dem Heimweg im Auto wie ein Rohrspatz. Es hat über zehn Jahre gedauert, bis ich gemerkt habe, daß meine Mutter dadurch immer noch in mein Leben hereinpfuscht - eben weil ich dem Krach mit ihr aus dem Weg gegangen bin.
Gruß,
Max
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Hi XxNanaxX,
mit so einer Mutter ist es wirklich nicht leicht. Auch weil du die einzige bist, die bei euch studiert. Es fehlt an Verständnis dafür und vielleicht spielt auch unbewusster Neid mit rein. Bei uns hat auch niemand in der Familie studiert, außer mir und meinem Bruder. Meine Eltern sind jedoch sehr offen und tolerant, ich war sogar weit über der Regelstudienzeit. Entwicklungsmäßig war ich halt einfach nicht so weit wie die anderen, da ich in der Kindheit und später weiter in der Pubertät große Probleme hatte. Die Sachen an der Uni habe ich erst viel später als andere kapiert. Und sehr viele Dinge musste ich nachholen, die andere schon viel früher durchgemacht hatten. Bei einigen Menschen ist das so und Druck hilft dann nicht weiter. Die meisten wollen ja gerade von zu Hause weg und eine hohe Leistung bringen. Manchmal fehlen einfach einige Fähigkeiten, die sich erst später entwickeln.
Wenn es nicht um das Geld geht und du mit 400,- auskommst, würde ich an deiner Stelle ausziehen und mir wo anders einen Job suchen. Hast du mal versucht Bafög zu beantragen? Dazu müssten deine Eltern jedoch ihre finanziellen Verhältnisse offenbaren. Ich kenne Eltern von Studenten, die das nicht wollten und somit gab es kein Geld vom Staat. Ganz schön dumm solche Leute, denn sie hätten es für ihre Kinder bekommen.
Dann kenne ich eine Mutter, die den Kontakt zu ihren Kindern sofort abbricht, sie macht es genau wie ihre eigene Mutter. Das ist sehr traurig. An allem sind immer die Kinder „Schuld“. Solche Leute „lassen sich gar nichts sagen“, sehen die Fehler immer bei den anderen. Wenn etwas schief lief, waren von Anfang an immer die Kinder das Problem. Es gibt sogar Menschen, die perfekt darin sind, ihre Probleme auf andere zu projizieren. Ein Beispiel: ein Paar hat zunehmend Streit miteinander. Anstatt anders miteinander zu kommunizieren, reden sie dann über andere, lästern und finden plötzlich andere Menschen als Gesprächsthema. Oder eben über das eigene Kind. Dies könnte sehr große Folge für die Entwicklung des Kindes haben. Jedenfalls müssen sie dann nicht mehr über die eigenen Probleme reden. Solche Familien sind auf jeden Fall pathogen. Da wäre es schon gut, wenn Schulpsychologen aufmerksamer sind!
Allgemein lässt sich über das Studium noch sagen, dass es heute sehr schwierig ist Jobben und Lernen unter einen Hut zu bekommen (durch die Bachelor-Studiengänge). Das Lernpensum ist einfach sehr hoch.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und hoffe, dass deine Mutter etwas einlenken wird!
Gruß
00Elmar
Die Frage nach Dankbarkeit und Undankbarkeit ist meiner Ansicht völlig falsch. Eltern die Dankbarkeit erwarten, haben schon einen großen Fehler in der Erziehung gemacht. Kinder sollten so früh es entwicklungsmäßig geht, respektvoll behandelt werden und zwar so wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Dann zeigen sie ganz von alleine Zuneigung und Dankbarkeit, obwohl sie nie danach gefragt wurden. Die Eltern die Dankbarkeit einfordern, erkaufen sich die Kinder von Anfang und erziehen sie zur Heuchelei. In der Partnerschaft wäre auch keiner dankbar, wenn er das Gefühl hätte, es würde von ihm erwartet werden. Von Kindern wird oft immer das verlangt, was man von Erwachsenen nie verlangen würde (denn da herrscht Gleichheit oder sollte zumindest). D.h. jeder hat an der Kommunikation zu arbeiten.
Viele Eltern haben Spannungen im Job und erwarten dann Kompensation durch die Kinder und ihre Liebe.
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ich habe heute mit ihr gesprochen… sie hat mich gekündigt( weil ich dann doch lieber ohne stress für 400 euro arbeite) und mich mehr oder weniger rausgeschmissen.
habe ebne per sms folgende nachrichten erhalten:
ich habe gewußt wenn ich dich finanziell absichere, dass du ohne mit der wimper zu zucken gehst. es ist deine entscheidung und ich respektiere sie. erwarte aber nicht, dass wir wenn es wieder brennt mit dem selben enthusiasmus auf dich zugehen. Möge deine entscheidung die richtige gewesen sein, denn du wirst es schwer haben unsere vertrauen wieder gewinnen zu können.
und in der 2. mail, dass mich mein freund innerhalb von 8 wochen so verändert habe, dass ich so denke. wir sind schon ein halbes jahr zusammen. nur weiß sie das eben nicht.
ich weiß mich wirklich nicht mehr zu verhalten.
liebe grüße
Hallo,
ich habe heute mit ihr gesprochen… sie hat mich gekündigt(
weil ich dann doch lieber ohne stress für 400 euro arbeite)
und mich mehr oder weniger rausgeschmissen.
Dieser Satz ist in sich inkonsistent - vielleicht ein Hinweis auf die
gefühlsmässigen Verwicklungen.
Nun, sie spielt voll auf der Klaviatur „emotionale Erpressung“ weiter.
habe ebne per sms folgende nachrichten erhalten:
Sie wird auch auf diesem Medium ihr „Programm“ durchziehen.
SMS kann man auch ungelesen löschen.
Niemand ist verpflichtet, SMS zu lesen.
Gibt es jemand, der die SMS für Dich lesen und filtern kann? Das würde Dir etwas emotionalen Abstand verschaffen.
ich habe gewußt wenn ich dich finanziell absichere, dass du
ohne mit der wimper zu zucken gehst. es ist deine entscheidung
und ich respektiere sie. erwarte aber nicht, dass wir wenn es
wieder brennt mit dem selben enthusiasmus auf dich zugehen.
Möge deine entscheidung die richtige gewesen sein, denn du
wirst es schwer haben unsere vertrauen wieder gewinnen zu
können.
Wieso spricht sie von absichern? Von 400 Euro bekommt niemand ein Studium finanziert. Abgesehen davon hast Du für das Geld gearbeitet.
„Absichern“ klingt aber nach etwas anderem.
Sie respektiert Deine Entscheidung ja gerade nicht, denn so wie sie sich darauf bezieht, vermittelt sie Dir, dass das und Du nicht o.k. ist.
Den abschließenden „Wunsch“ lese ich als Drohung. Auch das spricht gegen das angebliche „Respektieren“ Deiner Entscheidung.
Merkst Du was?
Sie vermischt pausenlos unterschiedliche Ebenen.
und in der 2. mail
Es gibt auch Filter 
dass mich mein freund innerhalb von 8
wochen so verändert habe, dass ich so denke. wir sind schon
ein halbes jahr zusammen. nur weiß sie das eben nicht.
Man müßte ihr einen Spezialpreis für emotionale Manipulation zuerkennen. Ihre Tochter macht so was doch nicht aus eigenem Antrieb. Da muss der böse Freund dahinter stecken.
ich weiß mich wirklich nicht mehr zu verhalten.
Steig aus dem System aus. Solange der Kontakt weiterläuft, vermute ich, dass sich nichts ändert. Suche Dir eine Möglichkeit, wo Du diese Mechanismen anschauen kannst und überlegen, was Du willst - evtl. psychologische Beratung für Studierende.
Alles Gute
Iris
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Hallo!
ich habe gewußt wenn ich dich finanziell absichere, dass du
ohne mit der wimper zu zucken gehst.
Logik ist nicht die Stärke deiner Mutter. 
denn du
wirst es schwer haben unsere vertrauen wieder gewinnen zu
können.
So eine … gibt es eine weibliche Form von Arschloch?
und in der 2. mail, dass mich mein freund innerhalb von 8
wochen so verändert habe, dass ich so denke. wir sind schon
ein halbes jahr zusammen. nur weiß sie das eben nicht.
Damit ist beantwortet, wer sich da eigentlich verändert hat.
Nur Mut! Du schaffst das.
Gruß,
Max
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Langfristigkeit
Hallo,
das Schlüsselwort jetzt heißt Durchhaltevermögen. Du hast Abstand genommen, das war der erste Schritt. Und jetzt braucht es Zeit, diesen Abstand einzuhalten. D.h., das wichtigste ist, wie schon angedeutet, such dir jemanden, der nicht nur deine SMS und Emails vllt. filtern kann, sondern auch deine Gedanken. Denn es wird dir ziemlich wahrscheinlich passieren, dass du einknickst und doch wieder zu ihr zurück willst, sobald vllt. ein freundliches Wort oder auch noch mehr emotionale Erpressung kommt. Es wird vllt. vorkommen, dass du zu früh denkst, euer Verhältnis habe sich normalisiert.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn jemand da ist, der einem hilft Gedanken und Gefühle auf eine objektivere, rationalere Ebene zu holen und sie in einen längerfristigen Kontext einzuordnen. Möglicherweise kann dein Freund das leisten, oder auch jemand, der emotional nicht darin verwickelt ist.
Gruß
Yvette