Ich finde, Diäten sind vergeblich

… wenn man nicht seine Probleme löst. Dicksein ist eine Schutzfunktion gegen Kränkungen, Verletzungen, Scham. Isolation und Vermeidung ist auch so ein Thema. Das war alles vorher da.

Ich habe mal meine Gewichtskurven über meine Lebenszeit angeschaut, wann ich zu- und abgenommen hatte. Da gingen mir die Augen auf und über!

Ich habe mir nun folgendes vorgenommen: essen, wenn ich hungrig bin; trinken, wenn ich durstig bin; das, worauf ich Lust habe; und soviel bis ich satt bin.

Ohne Schuldgefühle! Warum soll ich mich schuldig fühlen? Wenn ich etwas anderes brauche als ein paar Futtereinheiten, dann fordere ich das! In einen Auto tankt man Benzin und nichts anderes! Ich schlage es auch nicht, weil es stehenbleibt.

Warum ich gehe so mit mir um? Wenn mich so eine Freundin behandeln würde, na, die würde etwas zu hören bekommen! Und selber?

Auch will ich lernen, Gefühle auszuhalten. Positive und negative! Ohne sie gleich mit Naturalien niederzuknübbeln. Nein, sondern genau hinzuschauen, was los ist und was ich brauche. Dies auch einfordern!

Aber ich muß zugeben: ein paar Kilos wären auch nicht schlecht. Ich habe Angst vor dem, was da kommen wird. Neid, Konkurrenz usw. Zweifel, ob ich das verdient hätte. Nähe und Distanz. Im Grunde das, wovor ich mich bereits heute fürchte, und gar nicht wahrnehmen möchte. Mit Essen überbügeln, damit ich das nicht mehr spüren muß.

Hi!

… wenn man nicht seine Probleme löst. Dicksein ist eine
Schutzfunktion gegen Kränkungen, Verletzungen, Scham.
Isolation und Vermeidung ist auch so ein Thema. Das war alles
vorher da.

Da muss ich dir Recht geben, würde das aber gerne um ein paar Punkte erweitern :wink:

Also, Dicksein

  • als Schutzfunktion ( auch als Frustbekämpfung )
  • aufgrund von Krankheiten ( eventuell unerkannte wie Schilddrüsenunterfunktion )
  • aufgrund von Medikamenteneinnahmen
  • weil man es nicht besser weiß, nie anders gelernt hat

Wenn es sich um psychische Ursachen handelt, dann ist es garantiert besser, wenn unterstützend zu einer Ernährungsumstellung auch eine Therapie bei einem Psychologen gemacht wird. Wenn man also haufenweise Kuchen in sich hineinstopft, weil man gehänselt wird, dann kann man durch so eine Therapie mehr Selbstbewusstsein bekommen und muss das nicht mehr weg essen.
Bei Krankheiten gibt es häufig Gegenmedikamente.
Wenn man allerdings das Kind von extrem Dicken Eltern ist und die auch nur jeden Mittag Fastfood essen, dann hat man es einfach nicht anders gelernt.

Bye

Tara

Hi Sylvia,

dem, was Du schreibst, kann ich zustimmen. Allerdings gibt es noch mehr Gründe für Übergewicht. Insbesondere falsche Ernährung und Bewegungsmangel spielen mindestens eine genauso große Rolle.

Von Diäten halte ich übrigens auch nichts, weil sie die Wurzel des Problems nicht bekämpfen, sondern nur kurzfristige Effekte hervorrufen.

Ciao
Andreas

Hallo!

Ich habe mir nun folgendes vorgenommen: essen, wenn ich
hungrig bin; trinken, wenn ich durstig bin; das, worauf ich
Lust habe; und soviel bis ich satt bin.

Wenn man Durst hat, ist es ja eigentlich zu spät, man sollte trinken auch ohne Durst.
Und essen, bis man satt ist, ist okay. Aber eben nicht weiter! Weil es gerade so lecker ist oder so…

Dein Text liest sich ja schon philosophisch!!!

LG
Carmen

Stimmt: Trinken sollten wir regelmässig und zwar Wasser. Am besten Levitiertes Wasser. Man nennt es auch leichtes Wasser. Müste ich jetzt viel schreiben. Gebt mal den begriff in eine Suchmaschine. Oder am Besten den Oberbegriff Biophysik. Ihr werdet viele Fragen beantwortet bekommen.
Kalks

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