Ich glaube es kaum

Hi,
mich würde ja mal interessieren, was eurer Meinung nach die RICHTIGE Reaktion der
Mutter gewesen wäre! In der Öffentlichkeit und wenn das Kind schon sooo wütend ist (ich hatte selbst zwei jähzornige Exemplare) ist Ignorieren meiner Meinung nach das beste. Irgendwann (was leider dauern kann) lernen die Kinder aus Erfahrung, dass es nichts nützt die Mama in der Öffentlichkeit bloßzustellen. (Zuhause haben sie das gar nicht so extrem versucht - mangels Publikumswirkung). Kinder wissen genau, wie man Eltern gehörig nerven kann. Wenn man sich dann nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist das doch auch Erziehung. Und zuhause kann Mama dann leider nicht so lange kuscheln wie sonst, da der Hintern schmerzt - von den Puffern beim Einkaufen.

Kay

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Ich muss also auch sagen, ich weiß auch nicht wie ich mich in dieser Situation verhalten hätte. Na klar lässt sich darüber spekulieren, ob Erziehung und in welchem Masse sie statt gefunden hat. Aber das wissen wir alle nicht. Ich glaube es ist mehr als nur nervenzermürbend, wenn man so einen Zornhaufen vor sich hat. Ich habe selbst einen fünf Monate alten Sohn und vor solchen Situationen hab ich ungemein Panik. Ich denke verdammt oft darüber nach wie ich in manchen Situationen reagieren möchte und es dann wohl tun werde. Ich mach mir auch Gedanken, ob ich wohl alles richtig mache. (Wie wahrscheinlich tausend andere Eltern auch).
Ich glaube nicht, dass jemand eine schlechte Mutter ist, nur weil sie ihr völlig ausgerastes Kind mal ignoriert. Was hätte sie denn tun sollen? Diskutieren? Sind wir diskusionsbereit wenn wir so wütend sind? Wohl kaum! Oder vielleicht drauf hauen? Das wäre ja wohl noch schlimmer! Grüße

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Hallo,

mich würde ja mal interessieren, was eurer Meinung nach die
RICHTIGE Reaktion der
Mutter gewesen wäre!

gegen das Ignorieren habe ich nichts gesagt. Der Spruch war nur völlig für den Eimer. Mit „dann kriegst du nicht“ oder „hör auf dann kriegst du“ kann ein Kind in der Regel nix anfangen, weil kein direkter Zusammenhang besteht. Ignorieren alleine hätte gereicht. Direkte Konsequenzen (wie eben ignoriert zu werden) kommen bei Kindern besser an als weit weg liegende (Geschenk zu Weihnachten o.ä.).

Gruß
Cess

Hallo,

Wieviele Kinder hast DU erzogen? Wie alt sind sie?

drei Kinder und alle über 20 und alle mit Tendenz zu Antiautoritär.

2 Mädels und 1 Jungs.

Sorry, aber wer eine Aussage, die ihm nicht in den Kram paßt,
als „Schwachsinn“ abtut und dann noch behauptet, Wutanfälle
bei „ungefähr Vierjährigen“ (könnte auch ein dreijähriges
Trotzkind gewesen sein) seien abnormal, den kann ich nicht
ernst nehmen.

nicht in der Kram passen ? Mir ? Ist mir doch völlig egal ob die
mit dem Messer auf die Mutter losgehen oder ihr das Gesicht zertrümmern. Prügeln ist Schwachsinn und zeigt, dass man auf die kindliche Psyche nicht eingegangen ist.
Und auch wenn hier welche der Meinung sind, dass Kinder irgendwas ausloten ist das Blödsinn.

Gewalt von Seiten des Kindes in unentschuldbar und deutet eben
genau darauf hin, dass keine Erziehung stattgefunden hat.

DAS ist Schwachsinn! (Hätte ich nie so gesagt, aber Du hast
angefangen… )

kein Problem. Trotzdem haben die Eltern gepennt und lieber ihr Kind in den Ganztageskindergarten verfrachtet und abends schnell ins Bett, weil Mami ja noch den Haushalt machen muss.
Das Kind ist 5.Rad am Wagen und merkt es.

Das Kind hat keine Beziehung zu seiner Mutter, keine Wärme und
keine Liebe.

Du scheinst nicht viel Ahnung von Kindern zu haben.

ja, richtig. Drei Kinder, die mitten im Leben stehen, ihre Schule gut abgewickelt haben, ihre Berufsausbildung gut hinter sich gebracht haben und bescheinigte hohe soziale Kompetenz haben … das reicht nicht. Ich muss mich erst von meinen Kinder verprügeln lassen, das qualifiziert mich.

Daß ein Kind sich so gehen läßt, deutet im Gegenteil auf eine
stabile Beziehung zur Mutter hin - denn nur, wenn das Kind
blind darauf vertraut, daß die Mutter es immer und unter allen
Umstaänden liebt, wird es sich so gehen zu lassen.

ne, wenn es keine Achtung vor nicht hat und nur seine Bedürfnisse kennt. Die Mutter hat keine Chance hier irgendwas zu tun. Sie muss es ertragen mehr ist jetzt nimmer drin, der Zug ist abgefahren.

Hin und wieder habe ich so eine Sendung gesehen, ich glaub Nani oder so heisst die, dort könnten die Kritiker meiner Ansicht mal vorbeischauen und sich die gemachten Fehler anschauen.

ein Satz wie „dann bekommst Du zu Weihnachten kein
…“

klingt für mich nach „fürs Publikum“. *gÜ

na ja, wenn man einen Betrag schon klingen hört, kanns nicht weit her sein mit Erziehungsfähigkeiten.

Unfug. Der Fehler ist schon viel früher gemacht worden; das
ist keine plötzliche Erscheinung.

Nicht jeder sieht das Ziel seiner Erziehung darin, ein Kind
möglichst rasch „zum Funktionieren“ zu bringen.

richtig. Aber wenn ich Kinder in die Welt setze, dann sollte ich mir über Erziehung und Methoden auch mal Gedanken machen und sie nicht nur gross werden lassen.

Willensstarke
Kidner überzeugt man nicht in drei, vier Jahren - aber welcher
denkende Mensch will schon den Willen seines starken Kindes
brechen?

niemand. Ich will aber, dass sie den Unterschied zwischen Gewalt und Willensstärke kennen lernen. Gewalt ist keine Lösung, für gar nichts und wenn man nicht in der Lage ist, dies Kindern beizubringen muss man halt Hilfe bekommen.

Früher gab es mal Sätze wie „Jungs müssen so sein“ oder „ein richtiger Junge muss sich auch mal prügeln“ . DAS ist Schwachsinn.

Ach, ich kenn solche Ausraster zur Genüge.

das ist mir schon klar. Ich halt nicht … sowas nennt man Zivilitation oder auch Kultur.

Haben sich alle bis
zur Pubertät gegeben.

glaube ich nicht, sonst würdest Du hier anders schreiben, Du bist immer noch gewaltbereit und unbelehrbar.

Tja, meine Kinder toben schon länger nicht mehr, gelten im
Gegenteil als auffallend sozial und ruhig und reif und
vernünftig - irgendwas stimmt an Deiner Theorie nicht. *g*

Theorie ??? Wer ? Ich ? Nee, Menschen sind vielfältig und einige einfältig. Haben Deine Kinder Dich echt verprügelt ?? Tatsache ?

alien, nicht nur gewalt-, sondern gänzlich straffrei
erziehend.

Roger, dito.

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Hi!

Wenn Du tatsächlich so gewaltfrei erziehst/erzogen hast, dann hattest Du Glück, daß Deine Kinder nie so emotional waren. So sind aber nicht alle.

Ich kenne von allen vier Kindern (übrigens NICHT von mir, ich war fast schon unanaständig friedfertig und vie zu „brav“) Tobsuchtsanfälle, bei denen sie am Boden liegend um sich schlugen und traten. Wie schon geschrieben, konnte ich dann ins Nebenzimmer gehen, diese Möglichkeit hat man aber in der Öffentlichkeit nicht. Später flogen dann eventuell Sessel (Stühle) um, dann knallten nur noch Türen - und jetzt ist es einfach vorbei. Was mir damals vorhergesagt wurde, wenn die falschen Personen so einen Anfall erlebten, kannst Du Dir vermutlich denken…

Es ging in dem Beitrag um ein ungefähr VIERjähriges Kind, das gerade erst lernt, mit seinen Emotionen angemessen umzugehen. Und um eine Mutter, die den Umstehenden KEINE Show liefert.

alien

P.S.: Wie ebenflls schon zu Beginn gesagt, KÖNNTE es sich auch um eine hilflose und überforderte Mutter handeln, die tatsächlich Hilfe braucht - aber das kann NIEMAND nach der kurzen Beschreibung wissen.

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Ergänzung:
Hi nochmal!

Von dem Spruch mit dem „Grenzen austesten“ halte ich persönlich nichts, denn das würde bedeuten, daß das Kind sich in dieser Sitaution BEWUSST ist, eine Grenze zu überschreiten.
Davon würde ich bei einem tobenden (Klein)Kind aber nicht ausgehen.

alien

hi,

die RICHTIGE reaktion kenne ich auch nicht - nur die MEINE:
„ignorieren“ ist in meinen augen nicht das mittel der wahl, wenn ich körperlich angegriffen werde…
das kind will offensichtlich aufmerksamkeit - die soll es kriegen!
kind festhalten, blickkontakt herstellen und halten, leise aber bestimmt sagen, was sache ist. und notfalls die lokalität wechseln :wink:

Wenn man sich dann nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist das doch auch Erziehung.

nein. auf solches verhalten nicht zu reagieren, ist einfach nur verletzend für das kind. und ich behaupte jetzt einfach mal, jeder erwachsene, der so handelt, weiß das auch!

das zauberwort heißt (wie so oft) „verantwortung“ :smile:

gute nacht,
agnes

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liebe nike
ich glaube, du lehnst dich etwas weit aus dem fenster…

ich habe zwei kinder:
eine tochter, die „funktioniert“ und einen sohn, der eben dies nicht tut. (die kinder werden nicht geschlagen, nicht vernachlässigt etc. pp.)
es sind halt zwei unterschiedliche kleine menschen, für deren sozialsierung ich und mein mann verantwortlich sind - und es ist unterschiedlich schwierig, und unsere aufgaben sind bei jedem kind andere.

so einfach und so schwer :smile:

gruß,
agnes

Hi!

Wenn Du tatsächlich so gewaltfrei erziehst/erzogen hast, dann
hattest Du Glück, daß Deine Kinder nie so emotional waren. So
sind aber nicht alle.

natürlich sind nicht alle gleich. Ich habe aber Gewalt nie aufkommen lassen, weder bei den Eltern noch bei den Kindern. Konsequenz im Handeln in der Erziehung und Freiraum (es gibt eine Zeit für die Kinder und eine Zeit für die Erwachsenen). Wir haben aber die Kinder nie ausgegrenzt. Wenn wir zum Tanzen gegangen sind, waren sie dabei auf der Schulter halt oder dem Arm oder sie sassen da und schauten zu. Beim Einkaufen bekamen sie (auch mit 2 Jahren schon) eine Aufgabe, selbst einkaufen zu gehen und sie mussten z.B. an der Kasse schon selbst bezahlen. Es gibt viele Beispiele.

Meine Kinder fühlten sich schon sehr früh für den Haushalt, für das zur Verfügung stehende Geld und für unser gemeinsames Leben mit verantwortlich.

Wie sieht Dein Verhältnis z.B. zum Geld aus ? Was würdest Du tun, wenn Deine Kinder Dir oder im Kaufhaus klauen würden ? Kämen sie auf die Idee und wie würdest Du handeln ?

Ich habe es so gehalten, dass man den Kindern schon von gaaanz klein an vermittelt, dass man eine Familie ist und Familie hält und gehört zusammen und jeder hilft jedem und nimmt immer Rücksicht auf die Anderen. Einmal so richtig lieb halten oder auf den Arm nehmen und viele Dinge erledigen sich … DASS muss man nur von Anfang an tun und vor allem die Kinder mit ins sein Leben integrieren. Meine sind mit zur Arbeit gegangen (Wäscherei) haben Wäsche mit abgeholt und haben auch kassiert (und zwar mit 2 Jahren schon).
Allerdings waren sie auch schon mit etwas über 1 Jahr meist sauber.

(Würde mich mal interessieren, ob diese Wutkinder noch Windeln trugen).

einfach vorbei. Was mir damals vorhergesagt wurde, wenn die
falschen Personen so einen Anfall erlebten, kannst Du Dir
vermutlich denken…

würde ich nie tun. Ich kenne die Verhältnisse nicht und die Gründe nicht. Die Mutter ist nie alleine Verantwortlich ich fordere nur halt von allen, die Kinder in die Welt setzen, dass sie die bewusst tun, derweil für mich das eine Lebensaufgabe ist.

Allerdings handele ich so auch mit meiner 87jährigen Mutter.

Es ging in dem Beitrag um ein ungefähr VIERjähriges Kind, das
gerade erst lernt, mit seinen Emotionen angemessen umzugehen.

sehe ich völlig anders. Mein Sohn z.B. war ein Kind, das legte man abends ins Bett und musst morgens um 9e schauen, ob es noch lebt. Eine Tochter wurde stündlich wach (wg. eines mittlerweile kurierten Krampfleidens) und musst von der Mutter beruhigt werden (mich nahm sie nicht an) … musste ich das Kind halt tagsüber nehmen und meiner Frau Freiraum schaffen. Aber nie wäre eines meiner Kinder auf den Gedanken gekommen uns zu schlagen oder auf dem Boden zu trampeln.

Zufällig habe ich gestern in Kabel1 einen Bericht über Auswanderer gesehen. Dort konnte man anschaulich lernen, wie toll man mit Kindern umgehen kann und Konflikte lösen kann. Mutter und Vater waren genial.

Und um eine Mutter, die den Umstehenden KEINE Show liefert.

ach je, wenn ich mich darum scheren müsste, was andere Leute über mich denken.

P.S.: Wie ebenflls schon zu Beginn gesagt, KÖNNTE es sich auch
um eine hilflose und überforderte Mutter handeln, die
tatsächlich Hilfe braucht - aber das kann NIEMAND nach der
kurzen Beschreibung wissen.

einverstanden. Aber ich reagiere auf das was geschrieben steht.

Roger

Hi!

die RICHTIGE reaktion kenne ich auch nicht - nur die MEINE:
„ignorieren“ ist in meinen augen nicht das mittel der wahl,
wenn ich körperlich angegriffen werde…
das kind will offensichtlich aufmerksamkeit - die soll es
kriegen!

Hier unterstellst Du einem Kind, daß es seinen Wutanfall bewußt einsetzt und steuern kann.
Glaubst Du das wirklich?

kind festhalten, blickkontakt herstellen und halten, leise
aber bestimmt sagen, was sache ist. und notfalls die lokalität
wechseln :wink:

Das ist der erste Schritt. Hilft sicher oft, aber wenn die Wut des Kindes einen gewissen Level überschritten hat, wird es dann erst recht toben. Lokalität wechseln ist nett, aber in der Realität nicht immer sofort umsetzbar.

Wenn man sich dann nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist das doch auch Erziehung.

nein. auf solches verhalten nicht zu reagieren, ist einfach
nur verletzend für das kind.

Nur, wenn man unterstellt, das Kind handle GEZIELT. Glaubst Du wirklich, so ein bebendes Bündel Zorn wisse noch, was es gerade tue?
Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem jeder Versuch der Kontaktaufnahme (ansprechen oder gar anfassen!) nur noch eine Steigerung der Wut bewirkt.
Ja, ideal wäre es, jeden Anfall rechtzeitig abzufangen. Soweit die Theorie.
Oben wird eine Situation geschildert, in der das offenbar NICHT gelungen ist - wie reagiert man dann richtig? (Und komm jetzt bitte nicht mit „So weit darf es eben nie kommen“ - schön wär´s, wenn es so einfach wäre!)

das zauberwort heißt (wie so oft) „verantwortung“ :smile:

Bin ich nicht vor allem auch dafür verantwortlich, daß mein Zornbinkel LANGFRISTIG lernt, seine Wut angemessen zu artikulieren?

Ulrike

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Hi!

natürlich sind nicht alle gleich. Ich habe aber Gewalt nie
aufkommen lassen, weder bei den Eltern noch bei den Kindern.

So weit die Theorie. Sei froh, wenn sie´s so einfach angenommen haben.

Wie sieht Dein Verhältnis z.B. zum Geld aus ? Was würdest Du
tun, wenn Deine Kinder Dir oder im Kaufhaus klauen würden ?
Kämen sie auf die Idee und wie würdest Du handeln ?

Da ich ihnen offenbar erfolgreich vermitteln konnte, warm das nciht geht, habe ich solche Situationen bisher nicht erlebt.

Ich habe es so gehalten, dass man den Kindern schon von gaaanz
klein an vermittelt, dass man eine Familie ist und Familie
hält und gehört zusammen und jeder hilft jedem und nimmt immer
Rücksicht auf die Anderen. Einmal so richtig lieb halten oder
auf den Arm nehmen und viele Dinge erledigen sich …

Auch das ist die Theorie. Interessant ist die Umsetzung in der Praxis - und da gehört mehr dazu als „einmal so richtig lieb halten“, da gehört vor allem auch dazu, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

einfach vorbei. Was mir damals vorhergesagt wurde, wenn die
falschen Personen so einen Anfall erlebten, kannst Du Dir
vermutlich denken…

würde ich nie tun.

Tust Du aber in Deiner ersten Antwort, und das, obwohl Du die Sitaution nicht einmal selbst miterlebt hast!

Es ging in dem Beitrag um ein ungefähr VIERjähriges Kind, das
gerade erst lernt, mit seinen Emotionen angemessen umzugehen.

sehe ich völlig anders.

Ja, das habe ich gemerkt. Und nun? *g*

Aber nie wäre eines meiner Kinder auf den Gedanken gekommen
uns zu schlagen oder auf dem Boden zu trampeln.

Andre Kinder kommen auf den Gedanken (in der Praxis reicht es vermutlich, wenn das älteste Kind auf den Gedanken kommt *g*) - und nun?

Und um eine Mutter, die den Umstehenden KEINE Show liefert.

ach je, wenn ich mich darum scheren müsste, was andere Leute
über mich denken.

Genau das hat diese Mutter auch getan. Wieso ist es bei ihr falsch?

alien

Hallo alien!

Aber nie wäre eines meiner Kinder auf den Gedanken gekommen
uns zu schlagen oder auf dem Boden zu trampeln.

Andre Kinder kommen auf den Gedanken (in der Praxis reicht es
vermutlich, wenn das älteste Kind auf den Gedanken kommt *g*)

  • und nun?

Es ist aber ein Unterschied, ob ein Kind „nur“ einen Trotzanfall hat oder gleich die Mutter verprügelt. Meine Nichte hat sich mal bei einem Mädchen aus ihrem KiGa abgeguckt, wie Trotzanfälle aussehen (dieses Mädchen ist geistig etwas zurückgeblieben und die Mutter blickt anscheinend etwas zu tief ins Glas) und hat das getestet, nachdem sie vom KiGa abgeholt wurde, mit auf dem Boden wälzen und allem drum und dran. Die Mutter (meine Schwägerin) hat sie vom Boden aufgehoben, in den Kinderwagen gesetzt und ignoriert, bis sich das Kind beruhigt hat. So eine Situation ist danach nie wieder vorgekommen.
Dass Kinder das mal austesten, nachdem sie es irgendwo aufgeschnappt haben, ist normal und wenn sie an der Reaktion der Eltern merken, dass dieses Verhalten nicht zu der gewünschten Wirkung führt, sondern stattdessen zur Nichtbeachtung, unterlassen sie es in Zukunft.

ABER: Es ist eine völlig andere Dimension, wenn ein Kind seine Mutter verprügelt! Und mit vier Jahren ist das Kind kein Baby mehr, das seine Wut wirklich nicht anders auszudrücken vermag! Aus meiner, zugegebenermaßen nur auf fremder Erfahrung beruhenden, Sicht müssen in der Erziehung sehr wohl Fehler unterlaufen sein, wenn es so weit kommt!
Den Spruch mit dem Weihnachtsgeschenk brauche ich wohl nicht zu kommentieren…

Grüße,
Anja

PS: Ich wollte damit nicht die Mutter kritisieren insofern, als dass es mir klar ist, dass jeder Fehler macht. Perfekte Eltern kann es nicht geben. Deshalb will ich mit meinem Beitrag weder jmd. verurteilen, noch zu viel in die Situation hineininterpretieren, sondern nur meine Meinung zu einer solchen abstrakten Situation äußern.

Und um eine Mutter, die den Umstehenden KEINE Show liefert.

ach je, wenn ich mich darum scheren müsste, was andere Leute
über mich denken.

Genau das hat diese Mutter auch getan. Wieso ist es bei ihr
falsch?

das wurde schon anschaulich beschrieben. Gewalt hat eine bsondere Qualität und mit 4 Jahren ist das bereits den Bach runter und muss dringend therapiert werden.

Der Fehler wurde früh gemacht. Kindererziehung beginnt nicht erst mit der Geburt sondern mit der Schwangerschaft. Eine glückliche Mutter, die stressfrei und geliebt die schönste Zeit ihres Leben als schönste Frau der Welt erleben kann wird auch später ihr Kind liebevoll und konsequent erziehen.

LG R

Hi!

Dass Kinder das mal austesten, nachdem sie es irgendwo
aufgeschnappt haben, ist normal und wenn sie an der Reaktion
der Eltern merken, dass dieses Verhalten nicht zu der
gewünschten Wirkung führt, sondern stattdessen zur
Nichtbeachtung, unterlassen sie es in Zukunft.

Es kann bei willensstarken (das ist die positive Umschreibung von „sturen“) Kindern durchaus länger dauern, da muß noch lange keine Erziehungsfehler dahinter stecken. Solche Kinder brauchen oft länger, um zu lernen, wann und wofür es sich auszahlt, hartnäckig zu sein.

Und mit vier Jahren ist das Kind kein Baby
mehr, das seine Wut wirklich nicht anders auszudrücken vermag!

Wir kennenn nur die Beschreibung, das Kind kann genausogut ein großgewachsener Dreijähriger sein - und selbst wenn nicht: nein, nicht alle Kinder sind mit vier Jahren so weit, sich immer und unter allen Umständen beherrschen zu können.

Aus meiner, zugegebenermaßen nur auf fremder Erfahrung
beruhenden, Sicht müssen in der Erziehung sehr wohl Fehler
unterlaufen sein, wenn es so weit kommt!

Aus meiner, zugegebenermaßen auch auf eigenen Erahrungen basierenden, Sicht muß ich dem widersprechen. :wink:

Den Spruch mit dem Weihnachtsgeschenk brauche ich wohl nicht
zu kommentieren…

Dazu ist mir ein Gedanke gekommen: was, wenn der Auslöser des Anales der Wunsch des Kindes war, den blöden Trecker SOFORT zu bekommen, es von der Mutter aber au Weihnachten verwiesen wurde und dann austickte?

Zugegeben: reine Theorie. Aber eben nicht mehr und nicht weniger Theorie als die Unterstellung, es sei „was alsch gelaufen“.
Und darum geht es mir hier hauptsächlich: aufzuzeigen, daß man nicht so schnell (ver)urteilen oder auch nur „sich eine Meinung bilden“ soll.

alien

:smile: owt.
.

Hallo Roger,

Eine glückliche Mutter, die stressfrei und geliebt die schönste
Zeit ihres Leben als schönste Frau der Welt erleben kann wird
auch später ihr Kind liebevoll und konsequent erziehen.

oh Mann, nach der Einstellung hätte ich abtreiben müssen, ich habe mich ja verbrecherischer Weise von der seltsamen Vorstellung des Kindsvaters von Verantwortung für eine Familie stressen lassen.

Glücklicherweise ist meine Tochter (inzwischen 27) da anderer Ansicht.

Gruß, Karin

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