Ich habe auch Panikattacken,und mein Herz

… kribbelt,und fühlt sich eng an
Beruflich und familiär habe ich grad viel durchgemacht inden letzten 2 jahren,bin jetzt nur noch zu hause,mag keine Menschen,versuche mich zu entlasten indem ich auch aufräume(wegwerfen)was sich ansammelte,meine kinder waren plötzlich weg,der eine vebüsst eine jugendstrafe, der andere zog einfach zu seiner Freundin, mein Mann hat kaum Zeit und versteht meine Ängste nicht,dabei scheint es wirklich bald alles wieder gut zu werden, mein Sohn kommt in 6 Wochen raus,er zieht wieder zu uns, es läuft gut, ich freu mich auf ihn, der andere auch,doch neulich wären wir fast verunglückt mit dem Auto,jemand nahm uns die Vorfahrt auf der Autobahn,ich habe das nicht verwunden, ich träume und stehe im Traum die letzten 2 Jahre immer und immer wieder durch,schlafe nachts 2bis 3 stunden nicht,und bin total leer.Jetzt kann ich nicht mal mehr Autofahren auf der Autobahn,krampfe mich zusammen.Mein Herz tut weh.Ist es von der Angst,das wieder was passiert?

Hallo Mum65,

das hört sich an wie ein typischer Burnout. Menschenscheu, nur noch zu Hause, aufräumen, Last wegwerfen, Schlaflosigkeit … alles typische Symptome von Burnout … oder einem posttraumatischen Stresssyndrom.
Viele dieser Psychosen sind verwandt und alles äußert sich mehr oder weniger in Ängsten und Panik. Wenn es plötzlich und aus heiterem Himmel schubweise kommt, dann sprechen wir von Panikattacken.
In Deinem Fall rate ich Dir dringend nicht länger zu warten. Du hast mehrere Möglichkeiten, die ich für praktikabel halte:
a.) Du suchst Dir einen Psychotherapeut und arbeitest mit ihm die ganzen Erlebnisse und Auslöser auf. Das kann sich aber über Wochen und Monate hinziehen, bis Du da einen Erfolg spürst.
b.) Du suchst Dir einen Coach/Therapeut/Arzt, der sich auf Burnout spezialisiert hat. Aus eigener Erfahrung empfehle ich Dir da einen Spezialisten, der sich 1.) mit Wingwave und 2.) mit NLP befasst.

Google das doch einfach mal und schau, ob Du in Deiner Gegend jemand findest.

Alleine kommst Du da nicht raus und Dein Mann scheint Dir ja auch keine große Hilfe dabei zu sein, wenn er da kein Verständnis zeigt.

Warte jetzt nicht mehr lange, Du leidest nur unnötig!
Keine Sorge, es ist alles heilbar. Du musst nur an Dich glauben.

LG
Linda

Hi,

bitte unbedingt als erstes zum Arzt und die Ursache abklären lassen und mit dem besprechen, wie es weitergehen soll.

Gruß,

Astrid.

Hallo liebe Mum65,
als erstes mal würde ich dir empfehlen wegen deines Herzens einen Arzt aufzusuchen. Der kann ja mal gucken und gleich ernsthaftes ausschließen.
Dann muss ich sagen, hast du wirklich ganz schön was durch gemacht. Das hält auf Dauer kein Mensch aus. Anfangs funktioniert man, eine ziemlich lange Zeit sogar. Aber irgendwann streikt der Körper und macht sich bemerkbar.
Sei es durch Schmerzen oder durch die Seele.
Dass du nicht mehr Autofahren magst versteh ich nur zu gut.
Es ist aber wichtig, dass du weiterhin fährst.
Durch die Ängste legt man Vermeidungsverhalten an den Tag und irgendwann macht man dann gar nix mehr.
Eine Gesprächstherapie ist für dich genau das Richtige. Dort kannst du alles loswerden, was dir auf der Seele liegt.
Niemand, der nicht selbst schon Ängste und Attacken durchlebt hat, versteht was du hast. Wie denn auch.
Begebe dich in Therapie, selbst wenn du denkst es fügt sich alles zum Guten. Du hast schlimmes durch und das steckt in dir!!!
Alleine schaffst du das nicht!
Ich gehe seit Jahren zu meiner Therapeutin, heute nur noch sporadisch. Aber ich brauche sie!
Die Attacken werden weinger heftig aber ganz hören sie nie auf.
Versuche sie anzunehmen, als ein Teil von dir, lerne mit ihnen zu leben. Das nimmt dem Ganzen die Dramatik.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir alles Liebe.
Es wäre schön, wenn du dich mal meldest, was aus dir geworden ist.
Liebe Grüße
Eirene

Hallo Mum,

ja ich denke dass das die Angst ist. Trotzdem kannst du dich natürlich vom Internisten mal durchchecken lassen, das würde sicher ein bißchen zu deiner Beruhigung beitragen. Ansonsten denke ich du solltest zum Arzt gehen und dich zu einem Psychotherapeuten überweisen lassen. Dann kannst du die Ereignisse, die dich belasten und Verfolgen in einer Gesprächstherapie aufarbeiten. Auch hat der dann die möglichkeit, mit Hilfe von Antidepressiva deine Lage zu verbessern - das ist der Krückstock mit dem du wieder alleine „Laufen lernen“ kannst. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Besserung!

Wichtig ist in solchen Situationen immer die Zusammen hänge zu ordnen. Was auch scheints gut funktioniert, jedoch noch nicht so weit, dass die Panik nicht ausgelöst wird.

Immer erst abschätzen, was wird passieren. Wenn ein Sohn auszieht ist er ja nicht gestorben. Freu Dich darüber, dass er sein eigenes Leben lebt. Er wird ja trotz Allem vorbei kommen auf einen Kaffe und Kuchen.

Die Jugendstrafe ist sicher sehr übel für den Sohn, aber der Lernprozess den er daraus zieht sicher auch. Warum er das gemacht hat, bzw. will er was ändern.
Viele Prozesse sind nicht so negativ, wie man sie darstellt. Ich habe mit Jugendlichen zu tun, die nach dem ersten Hafterlebnis nie wieder in den Knast wollen.

Grundsätzlich immer versuchen die Dinge etwas sachlich zu sehen obwohl man nicht immer in der Lage dazu ist.

Die Situation, dass beide Söhne irgendwann aus dem Haus sind, wird sich ned ändern lassen. Das Leben geht dadurch aber weiter, denn die Omas werden dann ja wieder für Enkel gebraucht.

Jede Veränderung hat auch seine positiven Seiten und deshalb nicht gleich Schwarzmalen, sonder die Zukunft einfach auf sich zukommen lassen. Die bringt grundsätzlich nichts Schlechtes, soalnge man es nicht Vorprophezeit.

Wärend einer Veränderung ist man oft wie auf einen grossen Platz gestellt und hat nichts zu tun. Deshalb nutzen die meisten die Eigeninitative und führen eine Veränderung her. Manche gehen wieder arbeiten, Andere machen eben das, was sie durch die Kinder ned machen konnten. Für ein Leben in der Veränderung braucht man sich nur den Plan schmieden, den man gerne hätte.

Suche die Berufung nach der Mutter mit „Kindern“ und nimm die Herausforderung der Mutter mit „erwachsenen Söhnen“ wahr. Dabei ist es wichtig den Jungs immer zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen, wenn sie Hilfe suchen. Die Aufgabe der Erziehung ist vorbei, jetzt werden sie das umsetzen, was sie gelernt haben.

Begleite den Weg der Söhne mit einem postiven Gefühl, auch wenn es ab und zu mal ned so läuft, wie man sich es vorstellt. Erfahrungen machen uns zu dem, was wir sind.

Hoffe die Worte konnten helfen und bringen den Seelenurlaub, der vermutlich auch mal nötig ist.

LG
Jogy

Aufgrund der von Ihnen geschilderten Umstände lässt sich Ihre reaktive Angstproblematik sehr gut verstehen. Meist gibt es aber auch in solchen Fällen noch tiefer liegende Ursachen und Gründe, warum die Symptomatik so stark ausfällt. Wie in sehr sehr vielen Fällen, so leiden wahrscheinlich auch Sie unter der Kombination Angsterkrankung/Depression. Meine Antwort in solch einem Forum kann daher nur dahingehend verantwortungsvoll gegeben werden, indem ich Ihnen dringend empfehlen möchte, professionelle Hilfen in Anspruch zu nehmen. Der erste Weg sollte zu einem vertrauenswürdigen Hausarzt führen, mit dem die möglichen Behandlungsmethoden zu besprechen sind. Ich persönlich würde zu einer entsprechenden Therapie in einer geeigneten psychosomatischen Klinik wie z. B. der Rheinklinik in Bad Honnef (bitte keinesfalls verwechseln mit einer Psychiatrie!) mit anschließender einzeltherapeutischen Gesprächstherapie raten. Auch örtliche Selbsthilfegruppen sind zur Unterstützung eine wunderbare Sache.
Eines möchte ich nicht vergessen zu erwähnen: Wenn Sie wirklich bereit ist, sich offen und ehrlich den Problemen und ihren Ursachen zu stellen und bereit sind für Veränderungen, so wird diese momentan schwere und leidvolle Zeit bald der Vergangenheit gehören…
In diesem Sinne viel Kraft, Geduld und alles Gute auf einem lohnenden Weg!

Hallo,
also für mich hört sich das sehr stark nach einem Trauma an,denn Panikattacken treten meist für Betroffene eher scheinbar grundlos auf. Du hingegen hast etwas schlimmes erlebt und befürchtest nun das dies erneut geschieht. Die fam Situation macht einem natürlich Kummer aber ich denke das geht jedem ab und zu so. Mit dem Autofahren wird es meiner Meinung nach erst besser in dem du immer wieder kleine Abschnitte der Autobahn fährst wenn möglich in Begleitung, dass gibt dir etwas Sicherheit. Deine Situation ist vergleichbar mit dem Reiter der vom Pferd fällt…sofort wieder aufsteigen bevor einen die Angst völlig beherrscht. Ich weiss janicht ob du religiös bist oder an sowas wie Schicksal glaubst…aber falls doch denk dir mal wenn Gott dich hätte haben wollen oder es dein Schicksal wäre so zu sterben dann wäre es das letzte Mal schon schief gegangen…aber das GEGENTEIL war der FALL du wurdest gut BESCHÜTZT von da oben:smile:. Ich hoffe,dass ich dir ein wenig helfen konnte,

Hallo Mum65!

Puhh! Das ist viel!!! Das ist richtig richtig viel! Auf dich stürmt es ja grad so richtig ein! Kein Wunder, dass es dir schlecht geht!!
Das haut auch den stärksten Menchen um.
Wir sind keine Maschinen - auch wenn wir teilweise uns so verhalten und so arbeiten, als wären wir welche! Wir Menschen vergessen das manchmal!! :wink:

Ich glaube als 1 wäre eine Besuch bei deinem Hausarzt das Beste. Nur um abzuklären, dass du pysisch gesund bist. Wenn du einen guten Hausazt hast, dem du vertraust, würde ich ihm auch von deinen Ängsten erzählen.

Ich glaube, du läufst Gefahr, dass sich alles verschlimmert und du dann ganz zusammenbrichst.

Also red mit deinem Arzt!!

Als 2 würde ich dir vorschlagen, dass du dir eine Ruheoase suchen solltest. Und wenn es am Tag nur eine halbe Stunde ist, in der du dich hinsetzt und einfach nur richtig durchschnaufst, dich selber lobst für das was du leistest und an schöne Dinge denkst. Kauf dir eine Blume, freu dich des Augenblicks. Geh Spatzierne und lache ganz laut. Leg tolle Musik auf und tanze einfach mal drauf los!! TU WAS FÜR DICH!! Jeder Mensch brauch auch mal einen Augenblick zum loslassen. Gerade in Zeiten wo alles zu viel wird!! Tu es für dich! Lass die Sonne wieder in dein Herz!!!

Das mit dem Autofahren, kann ich gut verstehn, dass du da jetzt Panik hast. Ich glaube du hast ein Trauma davongetragen, wenn das heute immer noch so schlimm für dich ist!! Rede mit deinem Arzt! Wenn er dich nicht ernst nimmt, gehe zu einem anderen!

Denk dran, wir haben nur dies eine Leben!! Man sollte sich gut behandeln!! Und man hat das Recht auf Glücklichsein!! Deshalb, geh zu einem Atzt der dich ernst nimmt und dir hilft! Das hast du verdient!!

Ich wünsche dir alles Gute, und vorallem auch für deinen Sohn der bald aus gem Gefängnis kommt!

Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Denkanstoß geben!!
Alles Liebe
Moyogi

Das wäre möglich, ich denke Ihre Ängste sind situationsbedingt und somit verständlich, manche Männer haben haben jedoch bei diesen Dingen wenig Einfühlungsvermögen. Man spricht in Ihrem Fall auch vielfach von einer reaktiven Depression, die sich auf keinen Fall zu einer generalisierten Angststörung (wie bei mir) entwickeln sollte. Guter Buchtipp: Die Grundformen der Angst von Fritz Riemann.
An Ihrer Stelle würde ich versuchen, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, falls Ihr Arzt Ihnen dies auch rät.
Ich kann Sie gut verstehen, aber machen Sie nicht den gleichen Fehler wie ich, indem Sie zu Tabletten (Benzos) greifen, sonst kommen Sie nur in Abhängigkeit und damit beginnt ein Teufelskreis. Stellen Sie sich Ihren Ängsten, z.B. beim Autofahren und versuchen Sie jedes Mal, einen Schritt weiter zu gehen, indem Sie gerade dann, versuchen zu fahren, vielleicht zunächst auch mit einer Begleitperson, das wäre vielleicht im Rahmen der Therapie möglich. Man nennt dies Desensibilisierung. Das Vermeiden aller Situationen, die Angst auslösen, ist absolut nicht ratsam.
Viel Glück und Erfolg, es geht immer irgendwann wieder bergauf, denn wenn Sie sich Ihren Ängsten stellen, werden Sie sich über jeden kleinen Erfolg freuen und dann auch stolz auf sich sein.
Grüsse, Jutta

danke ich habe mich erkannt und weiss , ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt,ich werde mit Hilfe versuchen wieder reinzufinden, die Antworten sind hilfreich::Hoffe die Worte konnten helfen und bringen den Seelenurlaub,

der vermutlich auch mal nötig ist.

LG
Jogy