ich find faust auch voll genial, und hab sogar zu hause (bin im moment an meiner uni) ein paar zitate in nem word dokument, mit szene und erklärt ;o) ich komm da aber jetzt nicht dran, wenn ich’s hab mail ich’s dir, okay?
schick mir mal ne mail bitte damit ich’s nicht vergesse *gg*
Ich finde ja nunmal den guten alten Master Goethe richtig
genial…
Hallo Marco,
ich auch:wink: und deswegen nachfolgend noch ein paar zur Ergänzung:
„Im Anfang war die Tat!“
Faust – Tragödie erster Teil, Studierzimmer
„Ja, aus den Augen, aus dem Sinn!“
Faust – Tragödie erster Teil, Garten
„Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Dann magst Du mich in
Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehen!“
Faust – Tragödie erster Teil, Studierzimmer
„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn! Indes Ihr Komplimente
drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.“
Faust – Tragödie erster Teil, Vorspiel auf dem Theater
„Heinrich! Mir graut’s vor Dir.“
Faust – Tragödie erster Teil, Kerker
Und Fehler… na hallo… Fritz… sag mal… möchtest mich jetzt veralbern?
O Marco, wie käme ich dazu? Ich versuche, möglichst vorsichtig richtig zu stellen. Ich bin im Folgenden hoffentlich vorsichtig genug.
Deine Erklärung -
Temporalangabe- und Konzessivangabesatz mit Konzessivsatz vermischen. Richtig begründet?
hat mit dem wahren Sachverhalt fast so gut wie fast gar nichts zu tun.
„als“ und „wie“ sind hier Vergleichspartikel.
Normalerweise steht „wie“ nach dem „Positiv“, der Grundform des Adjektivs, also:
Du bist so klug wie dein Bruder.
Das „als“ steht nach dem Komparativ, also der ersten Steigerungsform des Adjektivs, also:
Dein Bruder ist aber größer als du.
Zu den Formen: größer wie, so groß als, so groß als wie sagt der Dudensonderband: Richtiges und gutes Deutsch:
"In der Alltagssprache ist der Gebrauch von wie an Stelle von als allerdings weit verbreitet. Die Vergleichspartikel als wie statt des bloßen als (geschwinder als wie der Wind) gilt ebenfalls nicht mehr als standardsprachlich.
Nun wurde dieser Standard erst fast hundert Jahre nach Goethes Texte formuliert und zudem gegen die Praxis gut der Hälfte der Deutsch Sprechenden.
Der Duden steckt voll von solchen Sachen. Wir sprachen erst kürzlich über die Aussprache von -ig am Wortende.
was der Mann schwarz auf weiß besitzt, kann er getrost nach
Hause tragen?
Wie war denn der Spruch nun genau? Und woher? War es nicht
Schiller´s Räuber?
war er nicht - passiert in Faustens Studierzimmer (waehrend der sich umzieht); der Spruch faellt in einer Unterredung zwischen Mephist und einem Studenten [denn was man schwarz …]
Marco, mir graut´s vor dir
Grauts vor mir… weil eigentlich gar nicht Goethe… odeR?
ziemlich am Ende des ersten Teils; Gretchen ist kurz vor ihrer Hinrichtung - Faust versucht sie zu retten (ist aber dummerweise in Begleitung von Mephist) - Gretchem wendet sich von Faust ab:
Heinrich, mit graut vor dir …
Und das Man(n) war nicht beabsichtigt
es sei Dir verziehen
Jane
PS
es ist keine schande nichts zu wissen,
wohl aber nichts lernen zu wollen
sokrates