Ich habe es wieder getan*seufz*

Hi!
Ich habe es mir so sehr vorgenommen, aber eben konnte ich einfach nicht mehr mit ansehen, wie meine Katze trotz Fauchens und Spuckens verprügelt und gebissen wird von ihrem Bruder, so dass ich entgegen jeglichen besseren Wissens eingegriffen habe. Der Kater entschwand daraufhin in den ersten Stock, und die Katze, die froh sein sollte, wieder Ruhe zu haben, rannte keine Minute später hinter ihm her. Ich habe bewusst nicht gelauscht, Geschrei war jedoch nicht zu hören, und nach ca 3 bis 5 Minuten kam die Katze schlendernd ins Wohnzimmer und tat so, als sei nichts gewesen. Der Kater ist noch oben. Er wird es auch noch eine Weile bleiben, das macht er jeden Abend um die Zeit so, er liegt dann in seinem Haus und entspannt von dem anstrengenden Tag, an dem er fast nur geschlafen hat :smile:
Kennt Ihr das auch, dass Ihr eingreift, obwohl man das ja so gar nicht tun sollte, warum auch immer? Mir tut die Katze immer sehr leid, obwohl sie es offenbar auch herausfordert.

Gruß
Renate

hi,

bei mir ist es hund + katze - ich greife auch ein, ob ich soll oder nicht…wenn dem hund ein auge fehlt hilft es mir nicht - wenn ich sagen kann - ich sollte ja nicht eingreifen, es fehlt ihm jetzt zwar ein auge, aber ich war brav und habe nicht eingegriffen…daher wenn er sie zu sehr reizt bekommt er schon nen anschiss…

bei kleineren kappeleien mische ich mich allerdings nicht ein…

lg

Hi!

bei kleineren kappeleien mische ich mich allerdings nicht
ein…

Tja, und wer entscheidet, was kleinere Kabbeleien sind? An Heiligabend kam ich gegen 22 Uhr heim, da hatte die Katze in der Zwischenzeit vor Angst oder was auch immer in den Flur und das parkettverwöhnte Wohnzimmer gepieselt. Ich habe nur in die Runde gefragt, wer das war, es kam natürlich keine Antwort, schimpfen im Nachhinein hilft ja eh nicht, seitdem waren die Zwei relativ friedlich… bis heute.
Gruß
Renate

Mir tut die Katze
immer sehr leid, obwohl sie es offenbar auch herausfordert.

Hi

Das gleiche ist bei uns auch. Fetter Kater vs. kleines niedliches Kätzchen.

Wenn man sich die Situation genauer ansieht:

Sie, oben auf dem Stuhl, er bequem drunter, döst vor sich hin. Sie haut immer wieder nach seinen Ohren und stupst ihn an, er lässt sich nichts anmerken. Schließlich wird es ihm aber doch zu bunt und sie wundert sich, wieso sie plötzlich von ihm gejagt und gebissen wird :wink:

Der Kater wäre auch viel zu faul, selbst Initative zu ergreifen

Grüße

Laralinda

Hi

Das gleiche ist bei uns auch. Fetter Kater vs. kleines
niedliches Kätzchen.

Naja, fett ist er nicht, er ist halt größer, obwohl die beiden Wurfgeschwister sind.

Wenn man sich die Situation genauer ansieht:

Sie, oben auf dem Stuhl, er bequem drunter, döst vor sich hin.
Sie haut immer wieder nach seinen Ohren und stupst ihn an, er
lässt sich nichts anmerken. Schließlich wird es ihm aber doch
zu bunt und sie wundert sich, wieso sie plötzlich von ihm
gejagt und gebissen wird :wink:

Ja, das könnte bei mir auch so passieren, aber allermeistens liegt sie bequem auf der Heizung, und er wird wach, sucht sie und dann geht es los, ohne für mich ersichtlichen Grund! *hmpf*

Der Kater wäre auch viel zu faul, selbst Initative zu
ergreifen

Nee, das ist meiner ganz und gar nicht. Ich würde sagen, in den allermeisten Fällen, die ich mitbekomme, ist er derjenige, der anfängt.

Gruß
Renate

na - bei meinen ist es so - das auch ein in den raum-geschimpfe fruchtet…

wenn ich mal echt losmecker dann ist i.d.r. für längere zeit ruhe,von daher scheinen sie schon zu kapieren wo es blitz…

na wenn meine anfängt in kampfstellung zu gehen und schaut ihn direkt an und die ohren liegen press am kopf, weiss ich genau was sie vor hat - sie will ihm eine ohrfeige erteilen…dann greife ich ein

wenn sie ihn anfaucht oder knurrt mach ich noch nix…

lg - man hat es nicht immer leicht mit den tierischen mitbewohnern *g*

lg

Guten Morgen Renate,

Kennt Ihr das auch, dass Ihr eingreift, obwohl man das ja so
gar nicht tun sollte, warum auch immer?

ja, ich kenne das. Im ersten Jahr des Zusammenlebens meines damals 8-jährigen Katers, der von klein an bei mir ist, und meines „Terroristen“, der mit ca. einem Jahr aus dem Tierheim zu mir kam, habe ich mich nicht eingemischt - die beiden haben sich angeknurrt, sind sich mehr oder weniger aus dem Weg gegangen resp. es gab höchstens mal Drohgebärden, die „normal“ waren.

Doch im letzten Sommer (nach einem Jahr) fing der „Kleine“ plötzlich an, den Altkater regelrecht zu verprügeln. Mein Altkater hatte sich dann ab August fast drei Monate überhaupt nicht mehr ins Haus getraut - und wenn, dann nutzte der Kleine jede Möglichkeit, ihn anzugreifen. Dann fliegen/flogen Unmengen Haare, mein Altkater hat(te) regelmäßig Blessuren (der „Kleine“ springt dem Alten in den Nacken) etc.

Da mein „Terrorist“ durch seine Fehlsozialisation schlicht bekloppt ist (anders kann man sein allgemeines Verhalten wirklich nicht deuten) und er anscheinend nicht mehr kapieren wird, wie man kommuniziert und eine Rangordnung herstellt, wie man spielt, ohne zu verletzen, und was Katze normalerweise jagt (also nicht unbedingt Frösche), gehe ich jetzt jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit habe, schon dazwischen, wenn ich sehe, dass er in Lauerstellung ist. Dann wird der Kleine angeschnautzt, weggescheucht, rausgeschmissen oder weggesperrt.

Das hört sich jetzt ganz gruselig an, aber das beeindruckt ihn überhaupt nicht - genauso wenig wie die Warnungen meines Hundes, dem er auch auflauert. Er kommt danach immer gleich an nach dem Motto, „war was?“ und streift um die Beine (meine und die meines Hundes).

Seitdem ich „reguliere“ traut sich mein Altkater wenigstens wieder etwas mehr - obgleich er in „Terroristen-Zonen“ sehr, sehr vorsichtig ist.

Glücklicherweise ist das Haus und das Grundstück groß genug - ansonsten hätte ich den Kleinen wohl wieder abgeben müssen.

Eins ist nämlich klar: Freunde werden die beiden nicht mehr - und nach 1,5 Jahren glaube ich auch nicht mehr daran, dass die beiden es unter sich klären.

Viele Grüße von einer sich weiterhin einmischenden

Kathleen