Ich habe etwas Geld gepart, reicht nicht für eine

Hallo,
Ich habe etwas Geld gepart, reicht nicht für eine Wohnung oder Haus,ich will auch keinen Kredit aufnehmen,da man jederzeit ohne Job dastehen kann. Aber ich möchte dieses Geld sinnvoller als auf auf einen Tagesgeldkonto anlegen wie in Werte anlegen, wie Windenergie, Gold … wer hat welche Erfahrungen gemacht vielleicht auch mit andere Währung, oder was könnt Ihr mir empfehlen,ich bin nicht risikofreudig und habe mehr die Sicherheit im Auge da der Euro kriselt - das Geld steht zur freien Verfügung - was macht Ihr??? Geld verschenken… diese Hinweise brauche ich nicht:wink:

Hallo,

Ich habe etwas Geld gepart, reicht nicht für eine Wohnung oder
Haus,ich will auch keinen Kredit aufnehmen,da man jederzeit
ohne Job dastehen kann. Aber ich möchte dieses Geld sinnvoller
als auf auf einen Tagesgeldkonto anlegen wie in Werte anlegen,
wie Windenergie, Gold … wer hat welche Erfahrungen gemacht
vielleicht auch mit andere Währung, oder was könnt Ihr mir
empfehlen,ich bin nicht risikofreudig

da scheint mir die Anlage in eine stark von politischen Gegebenheiten abhängige Anlageform bzw. in ein Edelmetall wenig sinnvoll zu sein.

und habe mehr die
Sicherheit im Auge da der Euro kriselt - das Geld steht zur
freien Verfügung - was macht Ihr???

Was wir machen, dürfte eher irrelevant sein. Wichtig ist vor allem, was für Dich richtig ist. Was meinst Du damit, daß der Euro kriselt bzw. was meinst Du, was passiert? Erwartest Du Kursverluste, die Einführung einer neuen Währung oder die Rückkehr zu Gold- und Silbermünzen?

Übrigens: Bist Du Dir darüber im Klaren, daß der Euro näher an seinem Höchststand zum Dollar ist als an seinem Tiefststand und darüber hinaus ziemlich genau da, wo er von der Kaufkraft her stehen müßte?

So oder so: was willst Du hinsichtlich Laufzeit, Sicherheit, Verfügbarkeit?

Gruß
Christian

Hallo,
Ich habe etwas Geld gepart, reicht nicht für eine Wohnung oder
Haus,ich will auch keinen Kredit aufnehmen,da man jederzeit
ohne Job dastehen kann.

Wenn du einen ungefähren Betrag sagen könntest wäre gut. Ich geh mal von so 10 - 20 000 Euro aus. Dann wäre auch noch wichtig wie lange du das Kapital vorrausichtlich anlegen willst und ob du es eventuell kurzfristig benötigst.

Am Besten gehst du zu deiner Hausbank und lässt dich da beraten. Auch wenn Bankberater zur Zeit nicht den besten Ruf haben, verstehen die meisten doch ihr Handwerk.

Hier will ich dir nur ein paar Tipps geben und meine subjektive Meinung sagen.

Aber ich möchte dieses Geld sinnvoller
als auf auf einen Tagesgeldkonto anlegen wie in Werte anlegen,
wie Windenergie, Gold …

Direkt in Windenergie, Photovoltaik, etc zu investieren geht eigentlich nur durch Geschlossene Fonds, davon sei dir ganz deutlich abgeraten. Indirekt kannst du natürlich z.B. in Aktien von Unternehmen investieren, die in der jeweiligen Branche tätig sind, zu Aktien werde ich aber unten noch etwas schreiben.

Gold gilt ja als der Klassiker. Aber du solltest dir auch bewusst sein, dass der Goldpreis auch um 10-20% sinken kann, wenn z.B. das Wirtschaftswachstum anzieht. Was auch sehr häufig bei Gold übersehen wird ist, dass Gold keine Zinsen abwirft. Wenn der Goldpreis also stabil bleibt, würdest du mit Tagesgeld sogar besser fahren. Auch wenn der Goldpreis nur leicht ansteigt, hast du - mit Gebühren und Zinsen - beim Tagesgeld meist mehr verdient, außerdem bist du keinen starken Schwankungen unterworfen.

wer hat welche Erfahrungen gemacht
vielleicht auch mit andere Währung

Ich würde dir dazu abraten, in andere Währungen zu investieren. Das Wechselkursrisiko ist eigentlich bei jeder Währung ziemlich groß und würde ich nur Leuten mit Erfahrung bei Geldanlage empfehlen. Dazu zählen auch Aktien aus Ländern außerhalb des Euroraums.

oder was könnt Ihr mir
empfehlen,ich bin nicht risikofreudig und habe mehr die
Sicherheit im Auge da der Euro kriselt - das Geld steht zur
freien Verfügung

Solltest du das Geld längerfristig anlegen wollen (5-10 Jahre):

  • offene Immobilienfonds, die in Deutschland (eventuell Frankreich, Niederlande, Skandinavien) investieren. Du musst beachten, dass beim Kauf und Verkauf häufig hohe Gebühren anfallen. Also nur für die langfristige Geldanlagen etwas.
  • Aktien in „Substanzunternehmen“: Allen voran die 30 DAX-Unternehmen.
  • eventuell Rohstoffe wie Gold, Silber, Platin

mittelfristig (2-5 Jahre):

  • Aktien der DAX-Unternehmen
  • eventuell Rohstoffe

beide Punkte können Schwankungen unterliegen, darum solltest du in diese nur investieren, wenn du im Notfall 1/2 - 1 Jahr auf das Geld verzichten kannst.

kurzfristig (1/2 - 2 Jahre):

  • Tagesgeld

Der Vorteil an Tagesgeld ist einfach, dass es sofort verfügbar ist und du ohne mögliche Verluste sofort darauf zugreifen kannst.

Aktien werfen langfristig mehr Rendite ab, können aber starken Schwankungen unterliegen. Wenn du dann das Geld kurzfristig benötigst, kannst du schnell mit 30-40% Verlust dastehen.
Ich unterstelle dir mal, dass du dich nicht sehr mit Aktien, etc. beschäftigst, darum würde ich dir ausschließlich dazu empfehlen Aktien von Großkonzernen (Stichwort DAX-Unternehmen) zu investieren.

was macht Ihr???

40% in Aktien (Rohstoffunternehmen, Pharmaindustrie, Finanzindustrie, Daxunternhmen und Wachstumsbranchen allgemein)
30% in Immobilienfonds, Mischfonds und einen geschlossenen Fonds
10% in Rohstoffe
10% spekulativ angelegt: Termingeschäfte, Zertifikate, etc.
10% in Cash: Tagesgeld, Girokonto, unterm Kopfkissen etc.

Ein paar Anmerkungen dazu:

  • Zertifikate&Termingeschäfte: Finger weg, auch wenn man sich damit auskennt, verbrennt man sich häufig die Finger. Aber naja ein Hobby braucht der Mensch.
  • geschlossene Fonds: auch Finger weg. Häufig undurchsichtig und geringe Beträge können dort erst gar nicht angelegt werden.

Alles andere kann man mehr oder weniger empfehlen.
Die Gewichtung des Depots ist bei mir sehr aktienlastig.

Bei 10 000 Euro wäre diese Diversifikation natürlich übertrieben. Sollte dir nur zeigen was ich derzeit für sinnvoll halte.

Geld verschenken… diese
Hinweise brauche ich nicht:wink:

Ich kann dir gerne meine Kontonummer schicken :wink:

Ein paar Anmerkungen dazu:

  • Zertifikate&Termingeschäfte: Finger weg, auch wenn man sich
    damit auskennt, verbrennt man sich häufig die Finger. Aber
    naja ein Hobby braucht der Mensch.

Einfache Indexzerfikate (open-end) ohne Hebel dürften sinnvoller sein, als der Großteil an normalen Aktienfonds, die ja meist auch keine bessere Performance zeigen, aber mehr Geld kosten.

Hände weg vom Gold.

Weil das Thema hier ein paarmal genannt wurde. Wie immer heisst das Stichwort ‚antizyklisch‘ investieren. Der Goldpreis steigt seit Monaten massiv an, weil es große Unsicherheit in der Bevölkerung gibt. Es gibt bei den Händlern soagr schon Lieferengpässe. Jetzt noch zu investieren sehe ich als ziemliches Risiko an.

Einfache Indexzerfikate (open-end) ohne Hebel dürften
sinnvoller sein, als der Großteil an normalen Aktienfonds, die
ja meist auch keine bessere Performance zeigen, aber mehr Geld
kosten.

Aber Zertifikate haben den Nachteil, dass bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ein Totalverlust des investierten Kapitals eintritt.
Deshalb würde ich eher ETF empfehlen.

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Aber Zertifikate haben den Nachteil, dass bei
Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ein Totalverlust des
investierten Kapitals eintritt.

Bei der Deutschen Bank? (Beispielsweise)

Aber Zertifikate haben den Nachteil, dass bei
Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ein Totalverlust des
investierten Kapitals eintritt.

Bei der Deutschen Bank? (Beispielsweise)

Ja, diesen Nachteil haben auch die Zertifikate der Deutschen Bank.
Warum sollte man überhaupt einem sicherheitsorientierten Anleger Papiere empfehlen, die neben dem Kursrisiko auch noch ein Emittentenrisiko haben, so klein es auch sein mag.

Ja, diesen Nachteil haben auch die Zertifikate der Deutschen
Bank.
Warum sollte man überhaupt einem sicherheitsorientierten
Anleger Papiere empfehlen, die neben dem Kursrisiko auch noch
ein Emittentenrisiko haben, so klein es auch sein mag.

Fonds haben doch genauso das Risiko, dass man damit Geld verlieren kann.

Warum sollte man überhaupt einem sicherheitsorientierten
Anleger Papiere empfehlen, die neben dem Kursrisiko auch noch
ein Emittentenrisiko haben, so klein es auch sein mag.

Fonds haben doch genauso das Risiko, dass man damit Geld
verlieren kann.

Bei einem Aktienindexfonds trägt man vor allem das (Markt-)Risiko, dass sich der Index schlecht entwickelt (und einige kleinere Risiken wie etwa das Risiko, dass der Fonds den Index nicht perfekt abbildet).

Bei einem Aktienindexzertifikat trägt man dasselbe Marktrisiko, aber *zusätzlich* das Emittentenrisiko, also das Risiko, dass die Gegenpartei (der Herausgeber des Zertifikats) nicht zahlt. Dieses zweite Risiko ist genauso hoch wie für die Inhaber von Unternehmensanleihen des Emittenten. Die Anleiheinhaber erhalten dafür eine Gegenleistung in Höhe der Differenz zwischen Anleiherendite und der sicheren Verzinsung von Staatsanleihen. Der Zertifikatinhaber erhält hingegen für dieses zum Marktrisiko hinzukommende Risiko keine angemessene Vergütung, da das Zertifikat 1:1 dem Index folgt.

Eigentlich müsste der Emittent zusätzlich zur Indexentwicklung einen Risikozins zahlen (was schlecht darstellbar ist, da er das Kapital aus dem Zertifikateverkauf ja mehr oder weniger zu 100% in Absicherungsgeschäfte investiert), oder alternativ Maßnahmen ergreifen, die den Zertifikateinhaber soweit absichern, dass das Emittentenrisiko praktisch verschwindet, d.h. vergleichbar mit dem von Staatsanleihen wird. Einige Emittenten haben sich auch schon an solchen Absicherungskonstruktionen versucht (die DWS, glaube ich z.B.).

Grüße,
Sebastian

. . . anlegen wie in Werte anlegen,
wie Windenergie, Gold … wer hat welche Erfahrungen gemacht
vielleicht auch mit andere Währung, oder was könnt Ihr mir
empfehlen,ich bin nicht risikofreudig und habe mehr die
Sicherheit im Auge . . .

Hi,

du willst also er was Sicheres, denkst aber an Gold, Fremdwährungen und Windenergie ect. Das ist aber alles andere als sicher. Wenn du wirklich sicher Geldanlgen möchtest, dann geh auf Festgeld. Laufzeiten 0,5 - 1 Jahr um Flexibel zu bleiben.

Oder möchtest du doch mehr Risiko?

cu naseweis

Hallo,

Am Besten gehst du zu deiner Hausbank und lässt dich da
beraten. Auch wenn Bankberater zur Zeit nicht den besten Ruf
haben, verstehen die meisten doch ihr Handwerk.

dann müssten wir schon mal fragen, was das „Handwerk“ des Bankmitarbeiters ist.
Er wird dafür bezahlt, dass er Erträge für die Bank erwirtschaftet. Das geht dadurch, dass er an seine Kunden Finanzdiensleitungsprodukte verkauft, die möglichst hohe Margen oder Provisionen einbringen.

Schau Dir mal die Verträge an, die man als Kunde mit seiner Bank hat. Da steht nirgends etwas von einer Beratungsleistung. Man bezahlt die Bank auch nicht für eine Beratung. Warum soll sie also eine Beratung leisten?

Banken sind Vertriebsstellen für Fnanzdiesntleistungsprodukte. Nichts anderes.
Dass dort eine Beratungsleistung im Sinne des Kunden geboten wird gehört in das Reich der Gebrüder Grimm und deren Freunde!

Es ist wie, wenn ich zum VW-Händler gehe. Dort erwarte ich auch nicht, dass er mir eine Beratung liefert, welches Auto neutral gesehen das tollste der Welt ist. Er wird mir den Golf und seine Brüder schmackhaft machen wollen, was ja auch OK ist.
Mehr kann ich von einer Bank auch nicht erwarten.

Gruß vom Money-Schorsch

P.S.: Das ist kein Bankenbashing. Es ist den Banken kein Vorwurf zu machen, weil sie Geschäfte machen wollen. Höchtens den Marketingabteilungen, weil sie immer noch den Usninn von der „Beraterbank“ usw. erzählen.
Es wird nur Zeit, dass wir Kunden begreifen, was wir erwarten dürfen und was nicht.

Da würde ich wie Pontius bereits gesagt hat, zu ETFs greifen. Haben meist weniger Gebühren und laufen als Sondervermögen.