Ich habe Panikattacken mit kraftlosen Beinen

Guten Tag,
ich habe seit Wochen Starke Panik Ataken ,mir zieht sich alles innerlich zusammen,mir ist übel ,habe keinen Apetit ,habe kraftlose Beine und Armen, ich war zwar im Krankenhaus auf der Neurologie, da wurden mir nur Tabletten gegen die Angst verordnet, die helfen mir aber so gut wie gar nicht
Ich muss dazu sagen , das ich seit 7 Jahren MS habe
im Krankenhaus sagte die mie ,das ich keinen MS Schub habe, ich soll jetzt eine Psychoterapie machen
aber bis ich da einen Termin bekomme dauert es Monate, Solange kan ich meinen jetzigen Zustand nicht aushalten.wer weiß rat?

Guten Tag,

ich habe seit Wochen Starke Panik Ataken ,mir zieht sich alles
innerlich zusammen,mir ist übel ,habe keinen Apetit ,habe
kraftlose Beine und Armen, seit 7 Jahren MS habe
im Krankenhaus sagte die mie ,das ich keinen MS Schub habe,
ich soll jetzt eine Psychoterapie machen
aber bis ich da einen Termin bekomme dauert es Monate, Solange
kan ich meinen jetzigen Zustand nicht aushalten.wer weiß rat?

Als Überbrückung könnte dir vielleicht Autogenes Training oder Meditation helfen, falls es dir mit Hilfe dieser Verfahren gelingt ruhiger zu werden, könnten die Panikattacken schwächer oder seltener werden. Ein Kurs wäre vielleicht für dich derzeit die beste Lösung, da es dann leichter fällt sich zu entspannen, als wenn man es allein versucht.

Gruß,
Cantate

Hallo Ute!

Vor 17 Jahren hatte ich ebenfalls heftigste Panikattacken und kann daher einschätzen, wie es Dir geht.
Da es noch eine Weile dauert, bis Du eine Therapie beginnen kannst, lass Dir für diese Zeit mit Medikamenten helfen.

Es ist mir noch deutlich in Erinnerung, wie sehr ich mich damals gegen jegliche Medikation gewehrt habe.
So sehr, dass eine Therapie gar nicht greifen konnte.

Die Gedankenspirale („mir wird übel, ich habe Watte um den Kopf, das ist die Panik, es wird immer schlimmer, meine Beine sind aus Gummi, gleich liege ich am Boden, mein Herz setzt aus, ich sterbe“)konnte erst unterbrochen werden, als ich Medikamente nahm.

Dadurch fand ich den Zugang zur Therapie und letztendlich auch zu den Wurzeln der Angstzustände.
Nach gut 6 Monaten war ich weitgehend Angst frei und konnte die Medikamente langsam (!) ausschleichen.

Zudem habe ich mir eine Selbsthilfegruppe gesucht, von denen einige ehemals Betroffene nach der langen Zeit zu guten Freunden geworden sind.

Also vertrau auf das, was Dein Arzt Dir rät und nimm (vorübergehend, bzw. so lange wie nötig) Medikamente.

Alles Gute,
Angelika

Hallo !

Wenn es ambulant so lange dauert, bis Du eine
Psychotherapie machen kannst, dann sprich mal
mit Deinem Hausarzt. Vielleicht kann er Dich
auch in eine Klinik einweisen, die eine
psychiatrische Abteilung hat. Da wärst Du dann
stationär für eine Weile. Vielleicht nicht das
Ideale, aber besser als sich zu quälen. Manchmal
haben solche Kliniken auch eine psychiatrische
Tagesklinik. Dort könnte man meines Wissens nach
auch eine Psychotherapie machen. Darüber hinaus
helfen aber, wie hier schon richtig gesagt wurde,
Entspannungsübungen wie autogenes Training recht
gut. Das solltest Du mal ausprobieren. Und vergiss
nicht: Auch eine Psychotherapie ist nur Hilfe zur
Selbsthilfe. HEILEN von der Angst kannst Du Dich
letztlich nur selbst.

Gruß Kai