Ich hoffe Jemand kann mir weiterhelfen

Ich hatte jetzt lange Zeit Magersucht und atypische bulimie(wer sich auskennt weiß das dies nicht bedeutet ich erbreche die Nahrung)
Nach einem Klinikaufenthalt wollte ich das aufgebaute nicht sausen lassen und aß - wie ich es auch in der Klinik musste-tapfer weiter.Ich habe natürlich zugenommen, ist ja klar. Ich hab mich dann später nicht mehr wohl gefühlt und fing wieder an mich runterhungern das war so dumm aber es war nunmal so und ist nun nicht mehr zu ändern…Ich möchte es nun wieder Probieren, denn eines ist sicher ich kann so nicht mehr. Ich will weg und raus aus dem Dilemma. aber wie weiß ich wie? besser gesagt wie viel? was darf ich wohl so zu mir nehmen das dass mit der HEFTIGEN Zunahme nicht mehr passiert? Ohne gehts nicht das ist mir klar, aber gibt es keinen Mittelweg ??
Würde mich freuen wenn jemand Ratschlag, Erfahrung oder wissenswertes für mich hat!

hi,

also meines erachtens ist dies ein fall für den arzt. also am besten unter ärztlicher kontrolle dein gewicht aufbauen. ich nehme an, eine mischung aus sport und essen wird dir da helfen.

viel glück

mfg:smile:
rené

Hallo Jessica,

Du schreibst, dass Du Dich nicht mehr wohl gefühlt hast.

Ich denke, da solltest Du ansetzen.

Bereite Dir selbst leckere Speisen zu und nimm Dir anschließend ausreichend Zeit, Dein Essen zu genießen.
Vielleicht lädst Du Dir Freunde ein und Ihr kocht gemeinsam was leckeres. Versucht Euch auf dem Gebiet der mediteranen Küche.

Ergänzen kann man das Ganze mit ausgewogener sportlicher Aktivität. Auch hier solltest Du die Gruppendynamik nutzen und die Tätigkeiten auswählen, die Dir Spaß machen.

Wenn Du also nach einer gewissen Zeit merkst, dass Kochen, Essen und Sport Spaß macht, dann fühlst Du Dich auch wohl.

Parallel bieten Gespräche in Selbsthilfegruppen oder eine therapeutische Behandlung eine ideale Ergänzung zum gesunden Essen und sportlicher Aktivität.

Im Vordergrund sollte immer der Spaß und nicht der Zwang stehen.

Hört sich leicht an, ist es auch! :smile:

hallo jessica,

du weisst nicht wie viel erlaubt ist?

…das war für mich der schlüsselsatz aus deiner frage. du weisst es vermutlich selber, die ganze angelegenheit hat 1. nix mit wissen und 2. nix mit erlauben zu tun.

und man hat es dir vermutlich auch erklärt, dass spüren, also was du fühlst zählen. jetzt hast du dich tapfer an die anleitungen gehalten, zugenommen, und gespürt, dass dir das auch nicht taugt, abgenommen und nu ists wieder nix.

ich finde es nicht so verwunderlich, dass die sache mit dem spüren nicht hinaut auf lange sicht. schliesslich hast du dir selber lange zeit da etwas antrainiert, was nicht so sehr natürlich ist. daneben das, was deine umwelt mit dir macht (hast du gewusst, dass mehr frauen ohne TV zu hause mit ihrer figur zufrieden sind als bei denen, die einen haben?).

wenn es dir jetzt schnell hilft mit wissen und anleitungen weiter zu kommen, dann geh’ zu einem doc oder fachmann.

ganz ehrlich, dein von mir so benannter schlüsselsatz zeigt - für mich -, dass in dir innen drin nicht so viel aus deinem klinkaufenthalt hängen geblieben ist. was man wie tut schon, aber ein natürliches körpergefühl, das nicht bzw. bezweifle ich das. alles muss erst den weg über die ratio gehen obwophl es da gar nicht hingehört sondern ins gefühl…
der mittelweg den du suchst, der steckt nämlich in dir drin und will da raus. und wenn er gegen den anderen teil ankämpft, dann hast du deine probleme.

ich hoffe, das feedback hilft dir ein wenig, mehr als sowas kannst du im www nicht erwarten.

stefan

Hi Jessica!

Bist Du Dir ganz sicher, daß Du wieder zunehmenen willst?!
Ein Hoch- und Runter … belastet nicht nur Deinen Körper immer weiter!
Wenn Du es nun wirklich zu einem annehmbaren Gewicht bringen willst, würde ich mir z.B. einen „Schlachtplan“ machen :

  1. Ziel: wieviel will ich wiegen
  2. wie kann ich das Gewicht erreichen und halten
    2.1. Ernährung: =differenzierten Ernährungsplan
    -zu Beginn denke ich, so wie Du es in der Klinik
    gelernt hast- ich könnte mir vorstellen, daß das „Aufbaukost“
    war = energiereich -
  • würde ich mich meinem Wunschgewicht nähern (Hälfte oder 2/3
    der gwünschten Kilos schon zugenommen, würde ich die Ernährung
    beginnen leicht zu verändern; d.h. die Kalorien allmählich
    wieder reduzieren- so daß ich dann, wenn ich das Wunschgewicht
    erreicht hätte, nur noch so viele Kalorien aufnehme, wie ich
    entsprechend des Alters, Tätigkeiten… tatsächlich benötige-
    natürlich bei gesunder und abwechslungsreicher Kost, die mir
    schmeckt!
    2.2. Sport: egal was, Hauptsache es macht Spass, so hält man es
    auch durch (man kann auch die Sportart wechseln od. verschied.
    tun :z.B. montags Walken, mittwochs Schwimmen, …Fahrrad,…
    Tanzen (geht auch allein!!)…- das baut Muskulatur auf(wenn
    auch in Maßen- nicht unbedingt in Massen) und man bekommt
    ein gutes Körpergefühl (und „Stolz“…) -aber ehrlich, ich
    würde es auf zwei- dreimal/Woche beschränken (Morgengymn.
    /Streckversuche ausgenommen) - schließlich gibt es noch andere
    schöne Dinge zu tun und zu erleben… und ein anerkennendes
    Feedback steigert doch die Motivation! -
    Noch besser, Du findest jemanden, der Dich auf Deinem Weg begleitet und Dich wieder aufbaut, wenn es schlecht geht und sich mit Dir freut… wenn wieder ein Stückchen geschafft ist…

Viel Erfolg
Roxelane

hi,

also meines erachtens ist dies ein fall für den arzt. also am
besten unter ärztlicher kontrolle dein gewicht aufbauen. ich
nehme an, eine mischung aus sport und essen wird dir da
helfen.

hallo,

ich meine, das vorhandene psychische probleme hier auch nicht übersehenden werden dürften und deshalb fachmenschen auch hier
sicher lanfristig nachhaltig helfen könnten.
eine therapie die die psyche intensiv einbezieht dürfte letztlich
das einzige mit dauerhaftem erfolg sein.

aber evtl ists automatisch immer so und ich weiss es nur nicht - da es aber hier gar nicht erwähnt wurde - meine obige anmerkung:smile:

LG
nina