mit 40 jahren dachte ich, dass ich keine kuenstlerriche begabung hatte. aber dann habe ich in einem buch bilder von der natur gesehen. dann habe ich angefangen, auch bilder von der natur zu machen. besonders nahaufnahmen. dann habe ich meine bilder bewundert. dann habe ich entdeckt, dass ich doch kuenstlerrisch begabt bin.
bis jetzt hat mir meine nikon fe mit dem 55 macro objectiv gut gedient. aber, in den letzen jahren moechte ich es auch digital machen.
was fuer erfahrungen habt ihr mit der digitalen fotografie gemacht?
herzliche gruesse, aus dem tief … mit neuen schnee … bedeckten minnesotaland. werner
Von Nikon gibt es auch sehr gute digitale Spiegelreflexkameras. Du könntest deine Objektive also weiterverwenden. Allerdings verändert sich der Bildwinkel zum Tele, da die Chips der digitalen kleiner sind als ein Kleinbildfilm.
MFG Peter
ich verstehe Deine Frage dahingehend, ob ich mit der Digitalfotografie ebenso oder sogar zufriedener bin als mit der analogen.
Uneingeschränkt JA.
Ich hab früher mit Nikon F3 „sehr hochwertig“ fotografiert, und mich schon damals über die schlechte Bildqualität der Diafilme geärgert, wenn sie mehr als 64 DIN/ASA hatten (KORN!!!).
Will ich alte Diafilme abfotografieren oder einscannen, hat die Qualität in 25 Jahren NOCH mehr nachgelassen…
Heute fotografiere ich mit Canon EOS D20 und finde die Bildqualität bei 400 ASA BESSER als mit den 200 ASA-Diafilmen die ich früher benutzte.
Du solltest die Frage wirklich mehr konkretisieren.
Generell empfehler ich Dir für Dein Vorhaben auf eine digitale SLR umzusteigen. Da Du hier entsprechend für die Vorhaben die passenden Objektive heranziehen kannst. Wenn Du bei Nikon bleibst, kannst Du in der Regel sogar Deine alten verwenden.
Die nächste Frage ist, was hast Du mit den gemachten Bildern vor?
Ein Dia hat umgerechnet eine Auflösung jenseits der 30 Mio Pixel. D.h. die heutige Technik kommt an diese Auflösung noch lange nicht ran. (Es gibt allerdings auch kein Dia-Scanner der dies aus einem Dia auch rausholen kann).
Ich fotografiere derzeit mit einer Canon 20D, 8 Mio. Pixel. Hier sind nach entsprechender Bildbearbeitung Ausdrucke in Fotoqualität von ca. 1,50 m größe machbar. Für die meisten Anwendungen reicht dies voll und ganz.
Was die bereits angesprochene Körnigkeit angeht, diese lässt sich per EBV reduzieren. Bei den DSLR hast Du generell die Wahl mit welcher Empfindlichkeit Du fotografierst. Ab ISO 400 sieht man auch bei der 20D eine deutliche Zunahme der Körnigkeit, allerdings nicht in dem Maße wie bei Dias oder Negativfilmen.
danke fuer deine antwort, dass ein dia so 30 mio pixels hat, dass du mit 8 mio pixels zufrieden bist …
ein paar von meinen bildern haengen an meinen waenden … ein paar trage ich mit mir rum … ein paar dias im monat, zeigte damals im unserem fotoclub …
fuer mich … ist es die ‚emotinal response‘ … die ich habe, wenn ich was sehe, was aufnehme … und … wenn ich hinterher … die ‚emotional response‘ von anderen hoere …
danke fuer deine antwort, dass ein dia so 30 mio pixels hat,
dass du mit 8 mio pixels zufrieden bist …
nix zu danken.
Tja, die 30 Mio kann man ja per Scan nicht rausholen…
Die 8 Mio reichen um die Wände zu tapezieren, was willst Du mehr?
ein paar von meinen bildern haengen an meinen waenden … ein
paar trage ich mit mir rum … ein paar dias im monat, zeigte
damals im unserem fotoclub …
fuer mich … ist es die ‚emotinal response‘ … die ich habe,
wenn ich was sehe, was aufnehme … und … wenn ich hinterher
… die ‚emotional response‘ von anderen hoere …
Dafür reicht natürlich auch eine kleine digitale kompakte, um ‚emotinal response‘ zu bekommen…
was machst du mit deinen aufnahmen? …
Ein paar hängen an den Wänden, ein paar sind im www zu finden und ein paar in Publikationen.
Es sind die bekannten Unterschiede.
Bei den Kompakten hast du keinen SLR-Sucher, keine Wechselobjektive, kannst meist nicht so präzise scharfstellen.
Sparst aber je nach Kamera ein paar Kilo.
Bei den Kompakten hast du keinen SLR-Sucher,
keine Wechselobjektive,
kannst meist nicht so präzise scharfstellen.
Sparst aber je nach Kamera ein paar Kilo.
lieber olaf,
ich danke dir fuer deine hilfe … ich verstehe …
mich wuerden schon kleine kompate interessieren, aber das scharfe einstellen ist vielleicht das wichtigste bei nahaufnahmen, weil da ja die tiefenschaerfe so klein ist … gibt es eine kompakte wo das eintellen moeglich ist?
wenn Du mehr Tiefenschärfe bei Makroaufnahmen haben willst, kommst Du um eine digitale Spiegelfreflex nicht herum.
Die meisten Prosumer-Kameras haben relativ lichtstarke Objektive, die sich dafür nicht sehr weit abblenden lassen (Blende 8 ist oft schon das kleinste), und der Abbildungs-Maßstab Objekt - Chip liegt bei 5:1 höchstens.
Die Objektive für DSLR aber können bis Blende 22, 32 oder sogar 64 abgeblendet werden und haben einen Abbildungs-Maßstab Objekt - Chip bis 1:1 oder mit Zwischenring noch mehr!
Die Kompaktkameras hingegen haben meist keinen wirklichen Makromodus, also Abbildungs-Maßstab Objekt - Chip liegt bei 10:1 oder schlechter.
gibt es eine kompakte wo das eintellen moeglich ist?
Möglich ist das bei den guten schon, aber wegen der miesen Auflösung der Displays und elektronischen Sucher meist viel zu ungenau.
Die einzige Kamera in dieser Hinsicht wo das noch ganz gut geht, ist die Konica Minolta Dimage A2, die leider nicht mehr produziert wird. Ihr elektronischer Sucher (EVF) ist einer der hochauflösendsten in dem Bereich. Manuell scharfstellen kann man über einen elektrisch gekoppelten Drehring am Objektiv. Ihre Telemakroeigenschaften bei 180-200mm Brennweite sind nicht zu verachten. Für andere Brennweitenbereiche ist aber eine Nahlinse ab +4dpt zu empfehlen. Hier kostet Qualität aber. Empfehlung: Minolta Nahlinse Nr. 2.
Normale Nahlinsen die nicht korrigiert sind, erzeugen hässliche Farbsäume.
Die Objektive für DSLR aber können bis Blende 22, 32 oder
sogar 64 abgeblendet werden
Können theoretisch. Dass auch da bei den meisten Objektiven ab Blende 22 die Beugungsunschärfe längst schon ein Thema ist, lässt du unter den Tisch fallen. Bei Digital sieht man das deutlicher, als auf dem 10x15 Analogprint.
Ich denke aber, man sollte nicht auf jede Frage gleich „umfassend und erschöpfend“ antworten! Es bringt doch nichts, mit seinem Fachwissen zu brillieren und den Frager mit der Masse an Informationen zu erschlagen.
Die Beugungsunschärfe wird z.B. bei meinem Sigma 105mm F2.8 DG MACRO bereits bei Blende 16 bemerkbar, bei meinem Canon EFS 17-85mm F4-5.6 USM aber erst bei Blende 22.
Hängt sehr vom Objektiv ab, vor Allem wohl von der Anfangsöffnung.
Da muss sich der ambitionierte Makrofotograf halt entscheiden - will er eine knackige Schärfe auf ein paar Millimetern und den Rest in wolkiger Unschärfe, oder will er möglichst viele Zentimeter scharf, dafür aber nicht mehr knackig, sondern eben nur noch einigermassen scharf.
Oder er besorgt sich eine Großformat-Systemkamera mit Balgen, wendet Scheimpflug an und arbeitet mit Spezialobjektiven.
Das dürfte aber bei den Meisten den finanziellen Rahmen sprengen.