… und in dem Buch, das ich such soll was drinstehn über die richtige Kindererziehung…
Quatsch beiseite: sagt mal, Erziehungsexperten, aus welchen Büchern holt Ihr Euer Expertenwissen? Da soll so drinstehen, wie man die Kleine zum Durchschlafen überredet, was für Spielzeug sie brauchen kann etc., wie es in der kleinen Züche aussieht undsoweiter. Wisst Ihr da was?
Haben wir auch und es hat sich (bei uns(!) ) gut bewährt. Allerdings ist es anfangs ziemlich schwer, das Kind so lange brüllen zu hören, nach zwei (beim anderen drei) Tagen haben sie allerdings gut geschlafen und sind meist auch beim nächtlichen Wachwerden wieder eingeschlafen
Oder beim Buchhändler Deines Vertrauens, was meiner Meinung nach angenehmer und besser ist.
Für Zähne und Kinder: „Das Wackelzahnbuch“ sehr zu empfehlen.
Das Buch kenn ich nicht, aber uns hat „Osanit“ (ein homöopatisches Mittel) sehr gut geholfen, acht Globoli und die Kinder hatten keine Schmerzen mehr (auch wenn jetzt einige meinen, daß Homöopathie Hokuspokus ist, geholfen hats trotzdem. Da kann ich nur sagen: Wer heilt hat recht).
Bitte nicht!
Hi Chris,
obwohl ich Bücher liebe, kann ich zu welchen über Kindererziehung nur abraten. Erstens sind pädagogische Theorien schneller überholt als Trabbis auf dem Nürburgring, zweitens haben Bücher den Nachteil, daß sie meistens nur einen Autoren/eine Autorin haben. Alles kann halt niemand wissen. Deshalb empfehle ich eher eine Zeitschrift wie „Eltern“. Erst mal die letzten 12 Ausgaben nachbestellen und dann eine Sammlung aufbauen. Nach ein bis zwei Jahren bist Du fit und manchmal besser als manche Autor(inn)en…
Ciao
Uwe
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ich möchte nur kurz etwas zu der zeitschrift ELTERN sagen:
Im grossen und ganzen finde ich sie recht gut. Sicherlich werden im Laufe der Zeit alle wichtigen Dinge angesprochen, auch seltene sachen (krankheiten o.ä.). Aber ich habe den Eindruck, dass, egal, wie schwerwiegend ein Problem ist, der letzte Absatz jedes Artikels positiv-beschönigend oder -beruhigend endet. Das finde ich sehr schade. Ich habe, wenn ich ELTERN gelesen habe, immer das Gefühl, ich werde nicht ernst genommen mit dem Problem, das ich habe oder sehe, weil ja alles ncith so schlimm sein wird, trotz des Ernstes der Lage.
ich möchte nur kurz etwas zu der zeitschrift ELTERN sagen:
Im grossen und ganzen finde ich sie recht gut. Sicherlich
werden im Laufe der Zeit alle wichtigen Dinge angesprochen,
auch seltene sachen (krankheiten o.ä.). Aber ich habe den
Eindruck, dass, egal, wie schwerwiegend ein Problem ist, der
letzte Absatz jedes Artikels positiv-beschönigend oder
-beruhigend endet. Das finde ich sehr schade. Ich habe, wenn
ich ELTERN gelesen habe, immer das Gefühl, ich werde nicht
ernst genommen mit dem Problem, das ich habe oder sehe, weil
ja alles nicht so schlimm sein wird, trotz des Ernstes der
Lage.
Es ist auch gut so, daß die Artikel positiv enden (Was sollen sie auch sonst schreiben? „Ihr Balg ist hoffnungslos krank/kriminell/verzogen; am besten geben sie es zur Adoption frei“?). Es sind ohnehin viele Eltern völlig überfordert mit der Erziehung. Wenn diese nicht mal ein aufmunternd-optimistisches Schulterklopfen kriegen…
Muß es denn ausgerechnet ‚Eltern‘ sein?
Man könnte diese Zeitschrift meiner Meinung nach auch „Mutter“ oder so nennen, vielleicht is da ordentlich was über Kinder drin, aber die ganze Parfümreklame und Diätrezepte findich ziemlich nervig.
Ich will ja auch keine Patentrezepte für die Erziehung zur Nobelpreisgewinnerin - es gibt ja auch Weisheiten über den Umgang mit Kindern, die sich seit 50 Jahren nicht geändert haben. und da muß es doch ein Buch geben?
es ist eine Illusion, ALLES in EINEM Buch finden zu wollen.
Ein Leitfaden ist wichtig.
Es gibt m. E. gute Anregungen, solche Themen zum Verstehen der Kinderspyche und -Erziehung besser schon in den letzten Schulklassen dem essentiellen Lernstoff hinzuzufügen.
Keiner kennt aber die 100%igen Antworten. Zeitströmungen ändern Erziehungsstile. Nicht immer kommen diese Impulse aus der seriösen Ecke.
Wir sind nicht immer mit unserer eigenen Erziehung zufrieden gewesen. Wir wollen es „anders“ machen, doch wie machen wir es „richtig“?
Als unsere Kinder heranwuchsen, war ich Mitglied in mehreren Büchereien in der Umgebung. Da suchte ich mir die für mich gerade interessanten und wichtigen Bücher heraus. Das hat mir sehr viel gebracht.
Vorher habe ich doch auch nicht gewusst, welche Art der Erziehung sich z. B. trotzfördernd oder trotzmindernd auf Kinder auswirkt…
Die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte haben ja auch dazu geführt, dass Kinder nicht mehr in Heimen, sondern unbedingt in Familien oder in familienähnlicher Struktur aufwachsen sollen und dass liebevolle ZUWENDUNG auch manche, sonst nicht immer glücklich verlaufene Erziehung wettmachen kann.
Such dir in einer Bücherei jeweils die passenden Bücher heraus. In einem Buch allein wirst du nicht alles finden. Von Zeit zu Zeit tauchen auch wieder neue/andere Fragen auf, sodass man immer mal wieder auf die Suche geht.
Viel Glück dabei!
Renate
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Hi Chris,
ich hab alle Zeitschriften auf dem Markt gründlich getestet und „Eltern“ war mit Abstand die Beste. Es sei denn, Du bist unglaublich religiös, dann kannst Du auch andere kaufen und lernen, wie man abends richtig betet und so ;/
Man könnte diese Zeitschrift meiner Meinung nach auch „Mutter“
oder so nennen, vielleicht is da ordentlich was über Kinder
drin, aber die ganze Parfümreklame und Diätrezepte findich
ziemlich nervig.
Daß es in den meisten Familien auch Mütter gibt, muß man wohl hinnehmen.
Ich will ja auch keine Patentrezepte für die Erziehung zur
Nobelpreisgewinnerin - es gibt ja auch Weisheiten über den
Umgang mit Kindern, die sich seit 50 Jahren nicht geändert
haben. und da muß es doch ein Buch geben?
Außer Wadenwickeln wüßte ich auf Anhieb nichts, was sich in den letzten 50 Jahren nicht geändert hätte. Und auch da bin ich mir nicht so sicher…
Hi Chris,
ein Buch, das ich wirklich empfehlenswert finde heißt 'Die ersten Jahre deines Kindes '. Es ist sehr umfangreich, wirklich gut zu lesen, und versucht nicht, irgendwelche neuen Methoden zu verkaufen, sondern schildert einfach mit viel Liebe die einzelnen Entwicklungsschritte, und wie man Kinder da unterstützen kann. Es gibt auch sehr viele, wirklich gute praktische Tips ohne dogmatisch zu werden !
Wie schon meine Vorschreiber meinten, stellt ein einzelner Autor halt immer nur seine eigene Meinung dar.
Ich würde Dir empfehlen, mal bei www.babyzimmer.de vorbeizuschauen. Im Forum geben sich Eltern gegenseitig Tipps, die wirklich gut zu sein scheinen. Wenn man da längere Zeit mitliest, erhält man eine echte Rundumbildung, was Kinder angeht!