Ich sucht sich

„Ich sucht sich“

Zu diesem Thema suche ich Texte aller Art (Gedichte, Romane, Zeitungsartikel, Gesetzestexte…)!
Vielleicht könnt Ihr mir was empfehlen, schicken oder (falls es im Netz steht) die Adresse nennen.

Danke!!!

Hallo!
Jean Paul Sartre - „die Transzendenz des Ego“ Hier wird das „le je et le moi“ = das Ich und das Überich abgehandelt
Nicht ganz leicht zu lesen, aber was ist in der Philosophie schon leicht verstehbar.
Gruß
Till

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Beim Sozialbehavioristen Mead gibt es zum Thema "Identitätsentwicklung) die Begriffe: I und ME als zwei Ausprägungen der Identität. (Das ist jetzt aber nichts literarisches, sondern eher eine psychologische Geschichte)
ME ist die durch die Erwartungen der anderen ausgebildete Identität, I ist das schöpferisch-individuelle Gegengewicht (die Reaktion) darauf.
Bei Krappmann (Soziologe) heißt das dann „soziale Identität“ und „persönliche Identität“ - und die beiden müssen immer in eine Ausgewogenheit gebracht werden.

Literatur:

  • Krappmann, L., Soziologische Dimensionen der Identität
  • Mead, George Herbert, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus

Und nachdem ich da meine Magister- und Staatsexamensarbeit darüber geschrieben habe, kann ich mittlerweile sagen: es gibt die Thematik der Identitätsentwicklung in fast allen Büchern *grins*

Viele Grüße,
Birgit

Beim Sozialbehavioristen Mead gibt es zum
Thema "Identitätsentwicklung) die
Begriffe: I und ME als zwei Ausprägungen
der Identität. (Das ist jetzt aber nichts
literarisches, sondern eher eine
psychologische Geschichte)
ME ist die durch die Erwartungen der
anderen ausgebildete Identität, I ist
das schöpferisch-individuelle

Hallo Birgit!
Ich habe zu dieser Anfrage auf Sartre „le je et le moi“ hingewiesen.

Ist Deine oben geschriebene Aussage auch in Sinne Sartes zu verstehen.
Mein armes „Buchhalter-Hirn“ hat dies eigentlich nie so durchschaut :smile:)

Ich danke Dir jetzt schon für Erläuterungen - irgenwie gibt es auf der Welt ja mehr als nur den Kontenrahmen

Gruß
Till

Ich habe zu dieser Anfrage auf Sartre „le
je et le moi“ hingewiesen.

Ist Deine oben geschriebene Aussage auch
in Sinne Sartes zu verstehen.
Mein armes „Buchhalter-Hirn“ hat dies
eigentlich nie so durchschaut :smile:)

Das kann nun ich wiederum nicht beurteilen, denn Sartres „le je et le moi“ kenn ich nur aus deinen kleinen Ausführungen :smile:
Aber das Über-Ich, das du erwähnt hast (und das mich jetzt an Freud erinnert, anders kenn ich das nicht), kommt in meinen Ausführungen nicht vor.
Mead war auch Psychologe und kein Philosoph wie Sartre…

Nochmal etwas deutlicher das I und ME im sozialbehavioristischen Sinne, dann kannst du dir selbst überlegen, ob das zu Sartre passt… (und mir das mitteilen??):

ME:
Dem Individuum in seiner Vielzahl an Rollen, die es in der Gesellschaft spielt, werden Rollenerwartungen entgegengebracht:
so wie MICH die anderen sehen
all das, was sie von MIR in meiner Rolle erwarten…
Das ME ist also das Erkennen des Individuums (durch Hineinversetzen in die anderen), was die anderen in ihn „hineininterpretieren“

aber Identität und Persönlichkeit heißt ja nicht, dass ich mich jetzt genau so verhalte, wie die anderen das wollen,
sondern

  • und da kommt jetzt das I!!-

ICH gebe eine Antwort darauf aus MEINEN Bedürfnissen und MEINER Geschichte und all dem, was MICH ganz persönlich ausmacht

und diese Balance zwischen I und ME ist jetzt die Identität (die mehr oder weniger gelingen kann)

also: Spannung zwischen Innen- und Außensicht

Soweit meine hoffentlich genaueren Erklärungen, …

Birgit

P.S. Die Großschreibung hat diesmal nichts mit Schreien zu tun - I und ME werden einfach in der Fachliteratur so geschrieben…

Soweit meine hoffentlich genaueren
Erklärungen, …

Hallo Birgit!
ich möchte Dir an dieser Stelle herzlichst danken für Deine Erläuterung. Habe es mir ausgedruckt und auch wieder Sartre`s „Transzendenz des Ego“ hervorgeholt.
Werde ihn wiedereinmal versuchen weiter zulesen - ich nehme an ich werde das Buch auch in den Urlabu im august mitnehmen, da unter Woche, da habe ich keinen Geist für hochgeistiges - so bleibt eben nur das Wochenende und wie schon gesagt der Urlaub.

Gruß
Till