BPR-GPO?
Hallo,
ein paar Ansätze:
ich bin 34 jahre und habe bis vor zwei monaten als friseurin gearbeitet.
Habe? D.h. was ist jetzt? Arbeitssuchend oder „nur“ arbeitslos?
D.h. hast Du schon etwas vor, was danach kommen soll, selbst wenn nur übergangsweise?
aber das ist ist nicht mehr mein job…weiss auch nicht,es ging mir einfach nicht mehr so leicht von der hand,was mich total unglücklich gemacht hat und ich dann nach langen überlegen geschmissen habe.
Möglicherweise überhastet. Solche Phasen hat jeder mal. Manchmal reicht ein Monat Pause mit der Absicht, sich so weit wie möglich zu entfernen um mit neuem Elan wieder anzufangen. Oder ein Sabbatjahr. Richtig genutzt kann das Lebensgeister entfachen!
ich hatte immer den traum nochmal mein abi zu machen,ohne allerdings wirklich zu wissen was ich anschl. damit anfangen soll…
Abi für Anne-Wand-heften ist pragmatisch gesprochen Zeitvergeudung.
„Träume sind Schäume“ - wenn man sie nicht umsetzt. Hier sollte jedoch irgend etwas hinterstecken, was Kraft und Antrieb verleiht.
Am ehesten bringt es etwas, wenn Du einen „großen Traum“ entwickelst, der aus vielen Teilzielen besteht, denn das Abi als Endziel zu sehen kann am Schluß zu Ernüchterung führen „Und nu?“ - wenn es „nur eine Etappe“ ist, hat man mehr Motivation, es zu machen und weiß danach auch gleich weiter.
ich habe zudem auch nur einen grottenschlechten hauptschulabschluss in der hand…aber zählt das nach all den jahren denn überhaupt noch?
Für weiterbildende Maßnahmen ist das nur halb so wichtig wie die Motivation und Mühe, die Du reinsteckst.
Selbst mit schlechtem Abschluß, aber viel Ehrgeiz kann man viel erreichen. Umgekehrt kaum.
ich denke ich habe trotz allem brauchbare fähigkeiten…
Da könnte man spezifischer werden. Geht es um Handwerkliches, Didaktisches, Logisches denken oder - ?
ich weiss gar nicht so recht was ich jetzt machen soll,zumal ich am nachmittag immer für meine tochter parat sein muss,da wir niemanden haben der sie betreuen könnte.
Alles kein Hinderungsgrund. Was sagt das „Kölner Grundgesetz“?
Es gibt Leute, die haben unter deutlich widrigeren Umständen nicht nur einen Abschluß nachgemacht, sondern sogar promoviert, Unternehmen gegründet oder Veränderungen in der Gesellschaft herbeigeführt.
ausbildung,schule…ich weiss es nicht…
Wenn Du’s nicht weißt, kann Dir auch kaum einer helfen: die eigenen Ziele muß sich jeder selbst stecken. Bei der Verwirklichung kann man Rat geben.
Was sich wirklich lohnt:
einfach mal hinsetzen: „Das will ich…“, „Das will ich NICHT…“
Dann: „Das begünstigt…“ „Das verhindert…“
Dann abwiegen, und für Hinderungsgründe nach Lösungen suchen.
Aber „ich weiß nicht“ ist kein Hinderungsgrund, sondern einfach der Unwillen, eine klare Entscheidung selbst zu fällen.
Grüße,
Michael