da meine Aktienprognose für dieses Jahr wohl nicht ganz eintreffen wird (der geneigte Leser erinnert sich: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… ) und ich mit entsprechenden Kommentaren werde zu leben habe, erlaube ich mir einem Thread vom letzten Jahr eine Meldung von heute gegenüberzustellen.
ich habe vor drei Tagen ein börsenspiel neu gestartet mit SAP und Thiellogistik mit 20% jeweils in position.
Ich frage mich mal, wie doof die Händler eigentlich sind:
Haben die nicht mitgekriegt, daß die Konjunktur in USA und EU lahmt, und hätten sie nicht mit Umsatz- und Gewinnwarnungen rechnen müssen?
Wenn nun ein Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgibt, heißt das ja nur, daß der Gewinn kleiner ist, als prognostiziert, aber es wird kein Verlust eintreten.
Sollte das ein Grund sein, eine aktie zu halbieren? Somit sein eigenes Geld zu vernichten?
Wenn ein Unternehmen eine umsatzwarnung herausgibt, heißt das nur , daß der Umsatz kleiner ist, aber ein Gewinn noch vorhanden sein wird.
Erst beides zusamen Umsatz- und Gewinnwarnung bzw. Verlustansage sollten eine Reaktion bedeuten.
ABER: Es ist halt so alles ist zyklisch: von einem Unternehmen zu erwarten, daß es nur Umsatzsteigerungen und nur Gewinnsteigerungen hat, ist schlicht blöd. Aber diese studierten wirtschaftsfremden Börsenzocker, wissen ja garnicht was sie tun, sie sollten lieber ins Spielcasino gehen und dort ihr Unheil treiben, anstatt der Weltwirtschaft zuschaden.
gruss
winkel
PS: deine Prognosen: Zu den Zeitpunkten: not bad , not bad.
Aber von hinten ist man immer schlauer
Wenn nun ein Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgibt, heißt
das ja nur, daß der Gewinn kleiner ist, als prognostiziert,
aber es wird kein Verlust eintreten.
naja, das mag manchmal stimmen. Fixkosten bleiben aber auch bei sinkenden Umsätzen konstant (daher der Name ), was letztlich auch sinkende Gewinne und u.U. auch Verluste bedeutetet.
deine These ist echt interessant. Folgendes fehlt aber meiner Meinung nach:
Die Börse hat ein Vorlaufzeit von minimum ein halbes Jahr gegenüber der Wirtschaft. Zeitweise hin bis zu 2 Jahren.
Es wird also die zukunft der Unternehmen gehandelt und nicht die Gegenwart.
Wenn also jemand optimistisch Aktien eines Werts gekauft hat und diese Prognose nun enttäuscht wird, stellt sich für denjenigen die berechtigte Frage, ob er sein Geld nicht besser wo anders investiert.