Ich will meine Gebärmutter behalten

Ich kämpfe seid nun 1 Jahr um den Erhalt meiner Gebärmutter. Vor ca. 1,5 Jahren wurde rechts oben außerhalb der Gebärmutter ein Myom gesichtet. Ich habe Gott sei Dank zwar keine beschwerden wie Bauchschmerzen oder gar starke Blutungen aber dafür werde ich mit häufigen Blasenentzündungen gestraft. Mittlerweile ist dieses Myom ca. 6,5 cm groß und drückt vermutlich auf meine Blase, so dass beim Husten, Niesen, Lachen, schnellem gehen kleine Mengen an Urin verliere.

Ich habe festgestellt, dass die Ärzte, besonders Männer, sehr unsensibel sind. Ist eine Frau schon bereits über 35, dann hat sie schon mit Kinderwunsch abgeschlossen zu haben und mit 45 sollte man sich quasi aufs sterben vorbereiten. Es mag sein, dass ich vielleicht mit dem Kinderwunsch schon durch bin, aber es bedeutet noch lange nicht, dass ich aus diesem Grund so leichtfertig auf mein ORGAN verzichten möchte. Warum sollte die Entfernung eines Myoms bei einer jüngeren Frau möglich sein und bei einer etwas älteren (45Jahre) nicht. Welche Formel wird von den Ärzten für „alt“ angewendet???

Ich möchte mein Organ (Gebärmutter) behalten und will nur dieses Myom loswerden. Kennt jemand irgendwelche Tipps/Naturheilkunde/Ärzte die einem helfen können??

Hallo,

Ich möchte mein Organ (Gebärmutter) behalten und will nur
dieses Myom loswerden.

Die Einstellung finde ich super!

Kennt jemand irgendwelche
Tipps/Naturheilkunde/Ärzte die einem helfen können??

Tips werden bei einem Myom nicht ausreichen. Da braucht es schon eine qualifizierte langfristige behandlung.
Ein Arzt oder Heilpraktiker, der klassische Homöopathie auf dem Schild führt kann dir am besten weiterhelfen. Ich weiß von Fällen in denen Myome zurückgingen.

Bist du durchaus für eine OP, wenn sie denn nur das Myom betrifft, so suche einen anderen Arzt auf, der eine zweite Meinung dazu abgibt, ob eine erhaltende OP überhaupt möglich ist.

Gruß Steffi

Hallo Smiley,

mir hilft eine Mischung aus Osteopathie, Neuraltherapie, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und Kinesiology.
Um heraus zu finden, das es diese Mischung ist, habe ich etwas gebraucht, da aber ärztlicherseits nicht vorgesehen ist, das die Myome sich verkleinern, lass es gut dokumentieren.
Ich finde von 3,9 auf 2,4 cm ist schon mal was, aber die 3,9 wurden nicht aufgeschrieben, also glaubt die Urlaubsvertretung nicht dran, nur mal so als Beispiel.

Hätte ich meine Familienplanung schon abgeschlossen, würde ich mich ganz viel in Richtung Embolisation informieren.

Lass Dich nicht verrückt machen und versuch herauszufinden, was Dir helfen könnte.

Gruß
Kathy

Ich will meine Gebärmutter behalten-was noch?
Hallo,

ganz grundsätzlich ist ein Myom nichts gefährliches. Also, was stört Dich am Myom, hast Du Schmerzen, Blutungen, Entzündungen etc., mußt Du überlegen, ob Du das aushalten willst oder lieber loswerden willst. Loswerden kann heißen operieren, embolisieren… ja und dann wars das schon. Alles andere ist Kosmetik. Ob 3,9 oder 2,4 cm ein Unterschied ist, wage ich per se zu bezweifeln, weil die Meßungenauigkeit beim Schall groß sein kann (je nach Einstellung, Erfahrung, Grenzziehung usw.). Also: Es ist Dein Myom und Du kannst tun damit was Du für richtig hältst. Du kannst aber nicht die Erfüllung Deiner Wünsche fordern, sprich: hokuspokus Myom weg und dabei gar nix gemacht - das gibts nicht.
Wir alle sammeln mit dem Alter Wehwehchen, der eine Myome, der nächste Arthrose im Knie, der nächste trübe Augen, verstehst Du was ich meine?

auf dass Du eine weise Entscheidung triffst!

pp

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Hallo,

Wir alle sammeln mit dem Alter Wehwehchen, der eine Myome, der
nächste Arthrose im Knie, der nächste trübe Augen

Ja, wir alle sammeln Wehwehchen.
Aber wir alle wollen unsere Wehwehchen eigentlich gar nicht haben.

Genauso wie frau ein Organ behalten möchte, weil es ein Teil des Körpers ist, genauso möchte frau eben das loswerden, was nicht natürlicher Teil des Körpers ist.

Ich finde das legitim.

verstehst Du was ich meine?

Gruß Steffi

Hello,
siehe Charite Berlin und andere:
„Zu den nicht- oder minimal invasiven radiologischen Verfahren zählt zum einen die an unserem Haus erstmalig in Deutschland angebotene Behandlung von Gebärmuttermyomen mittels gezieltem Ultraschall im MRT und zum anderen die selektive Embolisierung.“
Vorab wird eine Hormonbehandlung versucht, um das Myom zu verkleinern.
http://www.charite.de/rv/str/patinfo/myome/nm_invasi…
Bedenke aber immer, die Entfernung der Gebärmutter ist kein Eingriff in deine Persönlichkeit, der Hormonstoffwechsel bleibt erhalten, aber eine Geisel der Frauen, nämlich die Gefahr des Gebärmutterkrebses bist du los.
VG Rudi

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Ja, wir alle sammeln Wehwehchen.
Aber wir alle wollen unsere Wehwehchen eigentlich gar nicht
haben.
Genauso wie frau ein Organ behalten möchte, weil es ein Teil
des Körpers ist, genauso möchte frau eben das loswerden, was
nicht natürlicher Teil des Körpers ist.
Ich finde das legitim.

Natürlich ist das legitim, d. h. allerdings, was ist beim Ursprungstext ein „nicht natürlicher Teil“?
Klar fragt sich jeder vor einem Eingriff, muss der wirklich sein. Beim Myom hat die Natur bislang kein Einsehen, Medikamente oder gar Kügelchen, Pülverchen, Aromatees die wirklich helfen, gibt es nicht. Also hopp oder topp. Bedauerlich, aber nun mal die Realität. Alles Wünschen, Glauben usw. ist Augenwischerei.

pp

Hallo,

es gibt auch, besonders im Bezug auf Kinderwunsch, z.b. von der Lage her, inoperable Myome, mit denen man dann eben so versuchen muß, schwanger zu werden.
Ja, ich habe/hatte Schmerzen, und die sind unter „meiner“ Behandlungskombination weggegangen, desweiteren ist die Beweglichkeit der Gebärmutter wieder da und das Myom kaum noch tastbar, während es vorher deutlich tastbar war.
Ich habe bewusst das gleiche Gerät gewählt und es wurde wirklich ziemlich von allen Seiten geguckt, bei beiden Messungen.
Zusammen mit den anderen Symptomen ist stark zu vermuten, das es sich tatsächlich verkleinert hat.

ganz grundsätzlich ist ein Myom nichts gefährliches.

Sehe ich genauso

etc., mußt Du überlegen, ob Du das aushalten willst oder
lieber loswerden willst. Loswerden kann heißen operieren,
embolisieren… ja und dann wars das schon.

Meinst Du grad die Ursprungsposterin?

Bei Frauen mit Kinderwunsch wird keine Embolisation gemacht, ich sach ja, ich würde sie probieren, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

Du kannst aber nicht die Erfüllung Deiner
Wünsche fordern, sprich: hokuspokus Myom weg und dabei gar nix
gemacht - das gibts nicht.

Hä? Meinst Du wieder die UP, denn ich forder da gar nix und ich tu was für meine Wünsche.

auf dass Du eine weise Entscheidung triffst!

Welche bei mir ist: Erst mal weiter mit meiner Behandlungkombi.

Gruß
Kathy

Hallo Leidensgenossin!
Diese Größe hatte meins auch erreicht. Zum Schluß fühlte ich mich wie schwanger. Ich mußte nach 3 1/2 Ihren zur OP, weil der Druck zu groß wurde. Die Ärzte sagten mit, daß man es zwar entfernen könnte, es aber vermutlich wieder nachwachsen würde. Um einer zweimaligen OP zu entgehen, sollte ich doch lieber gleich der ganzen Entfernung zustimmen. Du wirst leider keine andere Wahl haben.

Ich empfehle Dir einen Beratungstermin z.B. im St. Franziskuskrankenhaus in Münster. Dort haben die gr. Routine und erledigten es per Endoskop. Es wird zerschnibbelt und durch die Scheide entfernt. Das geht aber nur, solange es noch nicht größer ist. Warte nicht, bis der Bauchschnitt nötig ist. Nur vier winzige Schnitte von 1-2 cm werden gemacht. Ein Schnitt über dem Nabel, einer rechts, einer links am Bauch, einer in der Leiste für den Wundschlauch. Abends wurde der Wundschlauch bereits entfernt. Man hat kaum Schmerzen danach. Auch blutet es nicht wirklich danach. Mein Blutverlust bei der OP soll etwa nur 300 ml betragen haben.
Mo ging ich hin, Di war die OP, Sa wieder heim.
Solange Du Deine Eierstöcke behältst, hast Du auch von den Wechseljahren danach noch nichts zu befürchten. Du brauchst keine Angst davor zu haben. Es war nicht sehr schlimm. Für mich war es vom Gefühl wie ein halber Kaiserschnitt.
Aber ich gebe Dir einen Tipp: Nimm unbedingt die Tabl. gegen den Brechreitz nach der Narkose ein. Ich tat es nicht, da ich immer Narkosen ohne Probleme aushielt. Aber dort fiel mir das Essen ohne Vorwarnung aus dem Gesicht. Mir wurde urplötzlich übel.

Gib doch mal zur Info das St. Franziskus Krh. bei www. google ein.
Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne.

Gute Nacht und alles Gute wünscht Dir
Rosa

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Ehrlich gesagt, konnte ich aus deinen Worten nicht besonders Klug werden. Naja, etwas Konstruktives daraus zu entnehmen hätte mir auch schon gereicht.
Natürlich haben wir alle unsere Wehwehchen. Der eine mehr, der andere weniger bei einigen enden sie gar tödlich usw. usw.

Ich versuche nur etwas zu behalten was vielleicht unnötig zum Opfer einer Operation wird und das ist für mich hopp oder topp.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Versuch einer einfachen Darstellung

Ich versuche nur etwas zu behalten was vielleicht unnötig
zum Opfer einer Operation wird und das ist für mich hopp oder
topp.

Dein Wunsch ist klar und verständlich, ich wollte dem nur ungeschönt entgegenstellen, dass es jenseits des Aushaltens bzw. Abwartens keine wirkliche Alternative zum Eingriff gibt.

pp