Ich zweifle an mir selbst

Hallo,

ich weiß nicht wie ich mein Problem so genau wie möglich zu beschreiben, aber ich versuche es mal.

Kleine Vorgeschichte zu meiner Person.

Bin 24 Jahre jung, geboren und aufgewachsen im schönen Bayern.
Mit 19 habe ich meinen Mann kennengelernt und nach ca. einem Jahr bin ich dann zu ihm ins Rheinland gezogen. 1/2 Jahr später kamm unsere Tochter Jana(4 Jahre). Anfangs hatten wir sehr viele Probleme, finanziell und auch in unserer Beziehung. Troz alledem haben wir nach 2 Jahren geheiratet und sind es auch heute noch. Unsere Probleme sind auch weniger geworden aber trozdem habe ich immer das Gefühl es fehlt was. Ich weiß selbst nicht was es ist.
Ich habe einen Job, und eine Familie aber irgendwie scheint mich das nicht zufrieden zustellen.
Das nervt mich an mir selbst ja schon, aber ich weiß nicht was ich tun soll. Ich versuche mit meinem Mann zu sprechen, aber er bekommt es dann direkt in den falschen Hals und meint es wäre alles seine Schuld, dabei geht es dabei garnicht um ihn, glaube ich zumindest.

Und ich suche einfach nach der innere Ruhe und kann sie nicht finden, bin ich reif für das Sofa beim Psychater?

Vielleicht kann ja jemand nachvollziehen was ich meine…

Danke vorab

gruß
Little_Flower

Hi,

Bin 24 Jahre jung, geboren und aufgewachsen im schönen Bayern.
Mit 19 habe ich meinen Mann kennengelernt und nach ca. einem
Jahr bin ich dann zu ihm ins Rheinland gezogen. 1/2 Jahr
später kamm unsere Tochter Jana(4 Jahre).
Troz alledem haben wir nach 2 Jahren geheiratet und sind es
auch heute noch.

Ich habe einen Job, und eine Familie

Das ist nicht viel.

Ich zähl einfach mal auf, was mir da fehlt:

Party, Freunde, Abenteuer (Urlaub allein, Liebeleien, spontane Aktionen etc. pp.), „geschossene Böcke“ (also irgendwelche hirnrissigen Ideen, die man (meist erfolglos) einfach so versucht, in die Tat umzusetzen - „Es war bekloppt, und es hat nicht geklappt, aber ich habe es _gemacht_!“).

Sprich: Wo ist Deine Jugend? Und damit meine ich nicht die Teenagerzeit zu Hause, sondern die Selbstfindungsphase danach. Die „ganz normalen“ Katastrophen und wundervollen Erlebnisse.

Das ist jetzt nur ein Schuß ins Blaue, und sicher nicht für jeden zwingende Station auf dem Weg ins Glück - aber mir ist sowas wichtig.

Gruß,

Malte.

Ich versuche mal zu ergänzen…

Ich zähl einfach mal auf, was mir da fehlt:

Party > da war ich letztes Jahr aktiver als dieses, Grund dafür ist das ich meistens zu müde bin mich aufzuraffen.
Freunde > Hmm so wirkliche Freunde wie ich in Bayern hatte, habe ich hier nicht, es gibt zwar Frauen mit denen ich mich über die Männer und die Kinder austausche, aber das wars dann auch schon.
Abenteuer > ne ne bin der Master im ungeschickt sein und das stürzt mich oft genug unfreiwillig in Abenteuer :wink:
„geschossene Böcke“ > dafür bin ich wohl zu brav, kann mich an keinen „geschossenen Bock“ erinnern.

Jugend, hatte ich dafür nicht die Zeit von 14-19 Jahren. Ich meine klar gibt es mehr, als ich bisher erlebt habe, aber ich wollte ja eine Familie haben. Und meine Jugend ausleben und Familie wird sich schlecht vereinbaren lassen.

Aber wird mir da ein Psychater weiterhelfen können?

Hi!

Ich versuche mal zu ergänzen…

okay :smile:

Ich zähl einfach mal auf, was mir da fehlt:

Freunde > Hmm so wirkliche Freunde wie ich in Bayern hatte,
habe ich hier nicht, es gibt zwar Frauen mit denen ich mich
über die Männer und die Kinder austausche, aber das wars dann
auch schon.

Und was ist mit Dir? Dir gehen doch auch Sachen durch den Kopf, wie z.B. dieses Thema hier jetzt. Ich meine, Freunde kann man nicht herbeizaubern, ich biete auch grad keine Lösungen, sondern versuche nur, ein paar Anregungen zur „Identifikation“ Deines Problems zu liefern.

Abenteuer > ne ne bin der Master im ungeschickt sein und
das stürzt mich oft genug unfreiwillig in Abenteuer :wink:

Hm, nicht ganz, was ich meine. Es fällt mir grad schwer, das in Worte zu fassen, ohne in Plauderei zu verfallen.

„geschossene Böcke“ > dafür bin ich wohl zu brav, kann mich
an keinen „geschossenen Bock“ erinnern.

Bist Du das gerne? Willst Du vielleicht auch mal nicht „brav“ sein?

Jugend, hatte ich dafür nicht die Zeit von 14-19 Jahren. Ich
meine klar gibt es mehr, als ich bisher erlebt habe, aber ich
wollte ja eine Familie haben. Und meine Jugend ausleben und
Familie wird sich schlecht vereinbaren lassen.

Die Zeit reicht(e) mir eben nicht. Da ist man ja noch arg eingeschränkt - finanziell, von den Eltern her, etc.

Es geht imho erstmal gar nicht darum, wie sich irgendwas mit irgndwas anderem vereinbaren lässt, sondern darum, daß Du herausfindest, was Dir fehlt. Dazu musst Du Dich niemandem (wie mir) gegenüber erklären oder rechtfertigen, und Du musst Dich auch an keinerlei Maßstäbe halten - es geht dabei nur um Dich und Deine Bedürfnisse, Phantasien, Träume. Denkst über sowas nicht nach? Mach einfach mal, ohne das sofort wegen Ehe und Kindern zu verwerfen! Einfach mal ein wenig rumspinnen.

Aber wird mir da ein Psychater weiterhelfen können?

Keine Ahnung - mein (laienhafter) Eindruck dazu ist, daß vielleicht ein Freund/eine Freundin und vor allem Du selbst da zunächst effektivere Ansprechpartner sind.

Ich meine, wo ist Deine Unabhängigkeit? Erst warst Du vom Elternhaus (mehr oder weniger) abhängig - wie jeder in der Teenagerzeit - und hast Dich dann sofort in die nächste Abhängigkeit - Mann und Familie - begeben. Klar, kannste machen, mag auch genug Leute geben, die das total super finden. Aber: Stell das mal in Frage. Hinterfrage, ob das so das ist, was Dich glücklich macht. Überlege, was das Leben Dir (ganz allein) für Möglichkeiten bietet, welche davon Dir sympathisch sind und welche nicht. Alles ist erlaubt, die Gedanken sind frei! Dann - und erst dann - kommt ins Spiel, ob und wie Du was davon umsetzen kannst und willst. Wie gesagt: Erstmal ist wichtig, daß Du herausfindest, was Dir fehlt.

Gruß,

Malte.

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Hallo,

Könnte es sein, das Du Dir unbewusst Sinnfragen stellst?
Wieso lebe ich? Was ist der Sinn des Lebens?
Gibt es noch etwas anderes als das (die materielle Welt)?

Gruss
Beat

Hallo Beat

jetzt nicht in Bezug auf das Leben stelle ich mir diese Fragen sondern in bestümmten Situationen. Z. B. wenn ich mich geärgert habe.

Worauf willst Du hinaus?

Hallo little Flower

Solche Schilderungen wie die Deinen, haben oft den Ursprung in der unbewussten Sinnfragen des Lebens wei eben ist das das ganze Leben, was macht da Leben für einen Sinn, etc?
Versuchte Dich zu animieren, darüber nachzudenken, ob dies der unbewusste Ursprung Deiner „nicht ganz Zufriedenheit“ sein kann.
Erst wenn Du den Ursprung kennst, kannst Du etwas dagegen machen.
Ob es Sinnfragen sind kannst nur Du selbst beurteilen.

Gruss
Beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich bins wieder

Und was ist mit Dir? Dir gehen doch auch Sachen durch den
Kopf, wie z.B. dieses Thema hier jetzt. Ich meine, Freunde
kann man nicht herbeizaubern, ich biete auch grad keine
Lösungen, sondern versuche nur, ein paar Anregungen zur
„Identifikation“ Deines Problems zu liefern.

Komisch, aber Du bist der erste seit ewig langer Zeit der mich fragt was mit mir ist. Vielleicht ist es das, das ich einfach vor lauter, wie mache ich es meinem Mann Recht und meinem Kind mich dabei völlig vergesse.

Andererseits verbringe ich ja eh sehr wenig Zeit mit meiner Familie, dadurch das ich auch 40Std/Woche arbeiten gehe. Unter der Woche bleibt mir mit meiner Kleinen vormittags die paar Stündchen bis ich sie zum KiGa bringe und nach der Arbeit 2-3 Stündchen bis sie ins Bett geht.

Ratloser als ich kann kaum einer sein ja?

Hallo!

Meine Meinung ( Ich bin aber Dozentin für Sprachen/Dolmetscherin, keine Psychologin!!!)

Du hast sehr früh geheiratet und bist auch früh Mutter geworden.
Was Malte schrieb Party, Reisen etc kann ich nur unterstreichen.

Vielleicht langweilt dich dein Leben?
So als ob du denkst- War das jetzt alles?
Kinder sind eine Bereicherung aber sie kosten auch viel Kraft.

Was wünscht du dir wirklich für DICH?

Liebe Grüße
Siân

PS Bitte fass meine Antwort nicht als Kritik auf.

Hallo, kleine Blume -

deine Situation kann ich gut nachempfinden, mir ist es vor Jahren ganz ähnlich ergangen. Wenn ich das lese:

Bin 24 Jahre jung, geboren und aufgewachsen im schönen Bayern.
Mit 19 habe ich meinen Mann kennengelernt und nach ca. einem
Jahr bin ich dann zu ihm ins Rheinland gezogen. 1/2 Jahr
später kamm unsere Tochter Jana(4 Jahre). Anfangs hatten wir
sehr viele Probleme, finanziell und auch in unserer Beziehung.
Troz alledem haben wir nach 2 Jahren geheiratet und sind es
auch heute noch.

aber trozdem habe ich immer das Gefühl es fehlt was. Ich weiß
selbst nicht was es ist.
Ich habe einen Job, und eine Familie

jawohl, du hast einen Mann, ein Kind, einen Job und den Haushalt.
Da denkst du vielleicht unwillkürlich:
UND DAS WAR’S AUCH SCHON FüR DIE NäCHSTEN JAHRZEHNTE!
Oder vielmehr, du würdest das denken, wenn du dich getrauen würdest.
Denn jetzt käme folgerichtig die nächste Frage:
Will ich das denn?
Falls ja, ist alles ok.
Falls nein, dann kommt das grosse Nachdenken. Und das könnte - je nach Ergebnis - Folgen haben…

Liege ich sehr daneben?

Ich wünsche dir Mut!
Arnica

gruß
Little_Flower

Herzlichen Glückwunsch!
Hi,

Und was ist mit Dir? Dir gehen doch auch Sachen durch den
Kopf, wie z.B. dieses Thema hier jetzt. Ich meine, Freunde
kann man nicht herbeizaubern, ich biete auch grad keine
Lösungen, sondern versuche nur, ein paar Anregungen zur
„Identifikation“ Deines Problems zu liefern.

Komisch, aber Du bist der erste seit ewig langer Zeit der mich
fragt was mit mir ist. Vielleicht ist es das, das ich einfach
vor lauter, wie mache ich es meinem Mann Recht und meinem Kind
mich dabei völlig vergesse.

Na bitte! Gratuliere, Du hast erfolgreich den zweiten Schritt (der erst war es, hier zu fragen) getan, um zu Dir selbst zu finden.

Du hast erkannt, daß vor lauter Verpflichtungen und Deinem Bemühen, eine gute Frau, Mutter und Arbeitnehmerin zu sein, eine Sache auf der Strecke geblieben ist: DEIN Wohlbefinden.

Andererseits verbringe ich ja eh sehr wenig Zeit mit meiner
Familie, dadurch das ich auch 40Std/Woche arbeiten gehe. Unter
der Woche bleibt mir mit meiner Kleinen vormittags die paar
Stündchen bis ich sie zum KiGa bringe und nach der Arbeit 2-3
Stündchen bis sie ins Bett geht.

Ganz wichtig: Gib Dich damit nicht zufrieden! Jetzt gilt es, weiterzumachen. Eine erste Erkenntnis hast Du gewonnen. Arbeite weiter an Dir! Für Dir jetzt in diesem Zusammenhang nochmal meine Fragen aus dem vorherigen Posting zu Gemüte.

Hinterfrage Dein Leben! Alles! Eins nach dem anderen, Du hast soviel Zeit, wie Du willst und brauchst. Viele Dinge wirst Du vermutlich als „richtig und gut so“ bekräftigen, wenn Du sie in Frage stellst. Aber manche vielleicht nicht. Manche kannst Du vielleicht nicht ändern - wie die Tatsache, daß Du Kinder hast. Aber andere kannst Du ändern, wenn Du willst. Wenn Du ein bischen weiter damit bist, sprich mit Deinem Mann darüber, in einem geeigneten Moment. Mach ihm klar, daß er nichts „falsch“ gemacht hat und Du ihm nichts vorwirfst, daß es nur um Deine Gefühle geht und daß Du glücklich sein möchtest, das aber nicht bist. Vielleicht unterstützt er Dich ja.

Es kann sein, daß aus Deinen Gedanken weitreichende Konsequenzen entstehen - hab davor keine Angst. Wie gesagt, die Gedanken sind frei, und es geht um DEIN Wohlbefinden. Was Du davon wie umsetzt, kommt zu einem späteren Zeitpunkt dran und steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

Gruß,

Malte.

2 „Gefällt mir“

Hallo Little Flower,

Du bist nicht "Reif für den Psychater. Ein Psychater ist ein Arzt, der hauptsächlich mit Medikamenten Patienten behandelt. Zum Psychologen geht man, wenn einen etwas lngere Zeit bedrückt. Dies hat nichts mit Schwäche oder Geisteskrankeit zu tun. Du gehst ja auch zum Arzt, wenn Du Dir ein Bein brichst. Wenn es Dich beschäftigt, würde ich zu einem Psychologen gehen. Du hast ja immer die Möglichkeit zu sagen, dasss hat mir nichts gebracht, dort gehe ich nie mehr hin.
Aber ich glaube, dass Du hier auf Deine Gedanken nicht die passende Antwort finden wirst, womit Du nicht mehr daran denken musst. Das verzwickte ist ja, dass Deine Gedanken keine Krankheit sind, die man einfach auskurieren muss. Sie haben schon Ihre Berechtigung.
Tschüss
Tim

Danke Malte, fühle mich verstanden und auch schon ein bischen besser.

Hallo Little Flower,

hab jetzt nur mal hier geklickt, weil ich wissen wollte, wer verbirgt sich hinter „Kleiner Blume“ Wer gibt sich so einen schönen Namen?
little flower klingt zerbrechlich, zart, leicht von jedem Windstoß umzubiegen.
Ich habe weiter gelesen und in meinem Kopf ist ein Bild von einem Menschen entstanden, zu dem dieser Name wie die berühmte Faust aufs Auge passt. Ich stelle mir vor, wie schwer das sein muss in so jungen Jahren mit soooo viel Verantwortung (Kind/Ehe) in der Fremde klar zu kommen. Du beschreibst nicht umsonst im Posting und in Deiner Vita Deine Herkunft „schönes Bayern“ (fehlt Dir nicht die Heimat?)

Ich habe großen Respekt, dass Du trotz aller Schwierigkeiten und großer Verantwortung so einen Schritt gewagt hast und dennoch frage ich mich:„Wo ist eigentlich die „kleine Blume“ bei allem geblieben?“ Wie kann man bei einer 40 Std. Woche und Kind/Mann die eigenen Bedürfnisse befriedigen? Ja woher sollst Du denn auch wissen, was denn Deine Bedürfnisse sind?
Ich möchte mich weitestgehend Malte in seinen Ausführungen anschließen und würde Dir von ganzem Herzen wünschen, dass Du Dir die Zeit und Ruhe nimmst, um festzustellen, was Dir in Deinem Leben fehlt.
Wenn ich nichts habe, auf das ich zurückblicken kann (die Partys, Freunde, Erlebnisse, Abenteuer) wird es schwer festzustellen sein, was man vermisst.

Freude und Zufriedenheit könntest Du aber doch auch durch AUSPROBIEREN bekommen- Also hinaus ins Leben und experimentieren. Du hast ein Recht auf ein eigenes Leben -neben Mann und Kind- dafür muss ME Zeit gefunden werden. Es kann Regeln geben für freie Abende, die nur Dir und Deinen Bedürfnissen gehören und Du hast ebenso das Recht zu zweifeln und zu hinterfragen, warum Du z.Zt. nicht zufrieden bist.

Dein Posting hat sich für mich so gelesen, als wenn es Dir gar nicht zustände, Dich zu beklagen. Das ungeschickte, kleine, junge, zarte Blümchen hat ja doch nichts zu melden…
Du solltest Dein Wehklagen hinaus schreien, das es auch jeder hört, Du hast jede Menge zu melden und einzufordern und Du wirst daran wachsen zu einer schönen großen von allen beachteten Blume!
Wenn Du es weißt, dann hol Dir was Du brauchst!

LG
Frank

Hallo „kleine Blume“

Vorab: Ich habe nicht alle anderen Antworten gelesen
Ich vermute ein „Kommunikationsproblem“. Damit meine ich keineswegs Sprach- oder Verständigungsschwierigkeiten wegen etwaiger Mundart oder unterschiedlicher Dialekte, sondern die verschiedenen Backgrounds. Bayern und Nordrhein-Westfalen sind sehr unterschiedliche Typen. Neben dem „Sofa“, das Du erwähnst, sehe ich die Möglichkeiten moderierter Gespräche mit Deinem Mann (Mediation).

Hallo kleine Blume!

Liebst Du Deinen Mann eigentlich? Oder ist er nur eine „Sicherheitslösung“?

Viele grüße

Hallo Pia,

natürlich liebe ich meinen Mann und geheiratete hätten wir so und so, also wir haben das nicht wegen dem Kind gemacht.

Gruß
Little_Flower

Hallo Gunter,

das heißt so eine Art Familientherapie, oder verstehe ich das falsch.

Gruß
Little_Flower

Hallo Pia,

natürlich liebe ich meinen Mann und geheiratete hätten wir so
und so, also wir haben das nicht wegen dem Kind gemacht.

„und geheiratete hätten wir so und so“
???

Hallo,

ich habe zwar nicht alle antworten gelesen, aber Dein Problem könnte 2 mögliche Ursachen haben:

Vielleicht ist bei Dir dieses „fehlende etwas“ hervorgerufen durch fehlende Jugend oder Kindheit.
Zum einen könnte es sein das Du deine Jugend nicht „ausgelebt“ hast. Oder Du hattest eine zu kurze Kindheit bzw. zu schnell erwachsen geworden. Dies, denke ich, hängt auch oft mit der fehlenden „auslebung“ der Jungend zusammen.

Oder es ist ein anderer Grund:
Du bist umgezogen, dies kann das eigene Zeitgefühl stören oder Depression hervorufen.
Sollte das der Grund sein, gebe ich einen guten Ratschlag: Ziehe in deine alte Heimat zurück und überprüfe dich Selbst und erkenne den Unterschied.
Erst wenn du die Unterschiede zwischen deiner alten/neuen Heimat kennst, wirst Du entscheiden können welcher Weg für Dich in Zukunft besser ist. Sobald Du weißt welchen Weg Du gehen möchtest, musst Du unbediengt das in die Tat umsetzten, sonst kommst Du nie wieder vom Fleck und es würde Dir noch schlechter ergehen. Ich machte diesen Fehler und bezweifle ob ich das jemals meine „psychische Wunde“ heilen kann.

Ach da ist noch was, dies gilt allgemein: Wenn jemand sein eigenes Problem nicht erkennt bzw. nicht mehr erkennt, dann ist es meist zu spät. Aber die Aussnahme bestätigt die Regel.

Vielleicht konnte ich etwas helfen.
Gruß wipeout