Hi!
Ich versuche mal zu ergänzen…
okay 
Ich zähl einfach mal auf, was mir da fehlt:
Freunde > Hmm so wirkliche Freunde wie ich in Bayern hatte,
habe ich hier nicht, es gibt zwar Frauen mit denen ich mich
über die Männer und die Kinder austausche, aber das wars dann
auch schon.
Und was ist mit Dir? Dir gehen doch auch Sachen durch den Kopf, wie z.B. dieses Thema hier jetzt. Ich meine, Freunde kann man nicht herbeizaubern, ich biete auch grad keine Lösungen, sondern versuche nur, ein paar Anregungen zur „Identifikation“ Deines Problems zu liefern.
Abenteuer > ne ne bin der Master im ungeschickt sein und
das stürzt mich oft genug unfreiwillig in Abenteuer 
Hm, nicht ganz, was ich meine. Es fällt mir grad schwer, das in Worte zu fassen, ohne in Plauderei zu verfallen.
„geschossene Böcke“ > dafür bin ich wohl zu brav, kann mich
an keinen „geschossenen Bock“ erinnern.
Bist Du das gerne? Willst Du vielleicht auch mal nicht „brav“ sein?
Jugend, hatte ich dafür nicht die Zeit von 14-19 Jahren. Ich
meine klar gibt es mehr, als ich bisher erlebt habe, aber ich
wollte ja eine Familie haben. Und meine Jugend ausleben und
Familie wird sich schlecht vereinbaren lassen.
Die Zeit reicht(e) mir eben nicht. Da ist man ja noch arg eingeschränkt - finanziell, von den Eltern her, etc.
Es geht imho erstmal gar nicht darum, wie sich irgendwas mit irgndwas anderem vereinbaren lässt, sondern darum, daß Du herausfindest, was Dir fehlt. Dazu musst Du Dich niemandem (wie mir) gegenüber erklären oder rechtfertigen, und Du musst Dich auch an keinerlei Maßstäbe halten - es geht dabei nur um Dich und Deine Bedürfnisse, Phantasien, Träume. Denkst über sowas nicht nach? Mach einfach mal, ohne das sofort wegen Ehe und Kindern zu verwerfen! Einfach mal ein wenig rumspinnen.
Aber wird mir da ein Psychater weiterhelfen können?
Keine Ahnung - mein (laienhafter) Eindruck dazu ist, daß vielleicht ein Freund/eine Freundin und vor allem Du selbst da zunächst effektivere Ansprechpartner sind.
Ich meine, wo ist Deine Unabhängigkeit? Erst warst Du vom Elternhaus (mehr oder weniger) abhängig - wie jeder in der Teenagerzeit - und hast Dich dann sofort in die nächste Abhängigkeit - Mann und Familie - begeben. Klar, kannste machen, mag auch genug Leute geben, die das total super finden. Aber: Stell das mal in Frage. Hinterfrage, ob das so das ist, was Dich glücklich macht. Überlege, was das Leben Dir (ganz allein) für Möglichkeiten bietet, welche davon Dir sympathisch sind und welche nicht. Alles ist erlaubt, die Gedanken sind frei! Dann - und erst dann - kommt ins Spiel, ob und wie Du was davon umsetzen kannst und willst. Wie gesagt: Erstmal ist wichtig, daß Du herausfindest, was Dir fehlt.
Gruß,
Malte.