Ideale Akku-Leuchte

Hallo,

die ideale Akkuleuchte für Gelegenheitsfahrer sollte meiner Meinung nach folgende Eigenschaften haben:

  • Mignon Zellen ,da diese in fast jedem Haushalt bereits vorhanden
  • leicht zu wechseln - ohne umständliches Aufschrauben, da die Zellen meist anderweitig eingesetzt sind
  • Aufladen ohne Herausnehmen der Akkus. Dann könnte die Leuchte immer dienstbereit am Ladegerät hängen.
  • Rückleuchte sollte evtl. blinken - auch wenn es in Deutschland komischerweise nicht zugelassen ist.

Frage:
Wie heißt die?
Wo gibt es die?
War schon in mehreren Fahrradläden und Internetshops - jedoch vergeblich.

Oder muß ich selber Unternehmer werden und die herstellen… :smile:

Gruß
Arndt

Dynamo ist schöner als Batterie + Co
… und vor allem umweltfreundlich. Ich versteh nicht, wieso die Leute so bedenkenlos Batterien und Akkus benutzen, bei denen es sich letztendlich um Sondermüll handelt.
Stephan

Hallo Stephan,

… und vor allem umweltfreundlich. Ich versteh nicht, wieso
die Leute so bedenkenlos Batterien und Akkus benutzen, bei
denen es sich letztendlich um Sondermüll handelt.

übertreibst du nicht etwas? Man muss das schon differenzierter sehen. Primärzellen sind natürlich nicht besonders umweltfreundlich (Alkali-Mangan sind aber auch nicht sehr schlimm). Akkus koennen inzwischen fast überall zurückgegeben werden. NiMH-Akkus enthalten auch keine giftigen Schwermetalle mehr. Ausserdem können Akkus sehr lange benutzt werden. Je nach Nutzung kannst du einen Akkusatz zwei bis drei Jahre (evtl. sogar länger) fahren. Ausserdem kannst du die Akkuleuchte noch als Taschenlampe einsetzen bei Reparaturen, im Haus, beim Zelten…

Eine brauchbare Dynamo-Anlage ist auch nicht gerade billig (wenn du nicht mit einem 15 Prozent- Wirkungsgrad und durchrutschender Laufrolle abgespeist werden willst).

Für die Dynamoanlage spricht vor allem, dass sie den Vorschriften entspricht und man nicht plötzlich mit leerem Akku im Dunkeln steht.

Gruss, Niels

Hallo,

die ideale Akkuleuchte für Gelegenheitsfahrer sollte meiner
Meinung nach folgende Eigenschaften haben:

  • Mignon Zellen ,da diese in fast jedem Haushalt bereits
    vorhanden
  • leicht zu wechseln - ohne umständliches Aufschrauben, da die
    Zellen meist anderweitig eingesetzt sind
  • Aufladen ohne Herausnehmen der Akkus. Dann könnte die
    Leuchte immer dienstbereit am Ladegerät hängen.

schau mal bei http://www.sigmasport.de den „Ellipsoid“. Der hat sogar die Ladeelektronik drin. Brauchst nur ein Steckernetzteil.

  • Rückleuchte sollte evtl. blinken - auch wenn es in
    Deutschland komischerweise nicht zugelassen ist.

Ein gutes Diodenrücklicht ist eigentlich so extrem hell, dass es nicht blinken muss. („Sigma Diode“).

Ich habe als Reservebeleuchtung (falls Dynamo ausfällt) die Kombination Ellisoid / Diode. Die Brenndauer des Scheinwerfers liegt bei 2 Stunden (mit 1700 mAh-NiMH-Akkus; müssen separat gekauft werden), die Rückleuchte mit AlkaliMangan brennt geschätzt 50 Stunden.

Gruss, Niels

Hallo!

Die u. a. Kombination hab ich auch und wollte nur noch ma bestätigen, dass die wirklich gut ist!

Gruß
Mio

Ich habe als Reservebeleuchtung (falls Dynamo ausfällt) die
Kombination Ellisoid / Diode. Die Brenndauer des Scheinwerfers
liegt bei 2 Stunden (mit 1700 mAh-NiMH-Akkus; müssen separat
gekauft werden), die Rückleuchte mit AlkaliMangan brennt
geschätzt 50 Stunden.

Gruss, Niels

Kann ich nicht bestätigen
Hi!
Die Sigma Ellipsoid-Lampe hat bei mir nicht lange gehalten.
Zwei Eigenschaften nerven besonders,
erstens:
Die grüne Lampe, die anzeigt, dass die Power bald allegeht, leuchtet ca 2- 5 min vor Exitus. Zu wenig, man kommt meist nicht mehr nach Hause.
Zweitens, und noch schlimmer,
die Halterung, die wirklich komfortabel ist, hält nicht ausreichend. Fällt des Rad einaml um, löst sie sich, die Lampe fliegt auf den Boden und funktioniert dann nicht mehr, weil sich die Kontaktzungen der Batteriehalterungen im Innern verbiegen. Man muss dann das Gehäuse aufmachen (unter einer Laterne, wenn man Glück hat und eine in der Nähe ist), die Batterien (bzw. Akkus) rausnehmen und die entsprechende Kontaktzunge wieder etwas aufbiegen.
Meines Erachtens absolut indiskutabel, zumal bei meiner Lampe (die übrigens ganz normal am Stadtrad bewegt wurde) irgendwann gar nix mehr ging.
Meine Freundin hatte das Rad an einer Ampel angelehnt und versehentlich die Halterung geöffnet…
Zur Sigma Dioden-Rückleuchte:
Leuchtet hell, ist schön leicht, schnell zu befestigen (mit Gummi-O-Ring: hoppla, nicht dass der mal spröde wird…) und kommt recht lange mit einer Batterieladung aus.
Leider braucht man für das Teil die extrem teuren Mini-Foto-Apparat-Batterien, die ein Vermögen kosten.
Deshalb bin ich auf Cateye umgestiegen.
Hinten das alte, grosse durchsichtige Modell mit 2 Mignons (gibts auch billig als Akkus) und vorne die flache Cateye-Lampe mit 5 Mignons und Ladebuchse.
Beides m.E. wesentlich besser als Sigma.
Bessere, auch wirklich zuverlässige Halterungen, gute Funktion, an der vorderen Lampe ein Warnlicht, das auch als solches zu gebrauchen ist (ca halbe Stunde vor heiamachen).
Hinten billiger im Unterhalt bei höherer Leuchtkraft.

Gruss
Krischan

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Kleine Anekdote zum Dynamo
Hi!
Bin mal in der Nacht ne „Abkürzung“ durch den Stadtwald gefahren. Am Rad (Recordia SuperSport, Mj. ca 1970) natürlich Dynamo-Beleuchtung.
Nun ist das Wegsystem im Stadtwald sehr verzweigt, auch wer sich bei Tageslicht dort auskennt, verfranzt sich dort im Dunkeln schnell. Die Wege sind zudem recht schmal und Abzweigungen erkennt man oft nur wenn man schon vorbeigefahren ist.
Hoppla, da musste ich doch gerade rechts fahren, mal eben anhalten und zurück. Aah. Dunkelheit umgibt mich. Schnell fahren damits heller wird, Mist, schon wieder vorbeigefahren, wieder zurück. Aah. Ein Gebüsch! Zurück. Mist, wieder alles dunkel. Noch mal etwas Speed machen, Mist, wo war ich?
Usw, usf.
Hat mich ne halbe Stunde gekostet aus dem Wäldchen wieder rauszukommen, hab ich auch nie wieder gemacht!

Nur so als kleine Belustigung, hab am Recordia immer noch Dynamo.
Fahr aber keine Abkürzung mehr.
:smile:)

Gruss
Krischan

Hallo Niels,
ob ich übertreibe… naja, das ist schon eine etwas „puristische“ Sichtweise… . Aber übertreibt nicht auch der, der meint, in allen Situationen mit Licht ausgestattet sein zu müssen, das möglichst noch die Strahlkraft eines Halogenscheinwerfers haben muß ? Zugegeben, ein Dauerlicht ist praktisch und auch unter verkehrssicherheitstechnischischen Aspekten sinnvoll, aber muß das letzte an technischer Machbarkeit unter Inkaufnahme aller dafür verbrauchten Ressourcen rausgekitzelt werden ? In den letzten Jahren fällt mit immer mehr auf, wie bedenkenlos Material verscheuert wird für das letzte plus an „Luxus“. Beispiele: Hochglanz-Farbdrucke auf Pappe als Werbeflyer - bei uns an der Uni: TONNEN -, neuester Gag, nachdem McDonalds seine Schaumstoffverpackungungen abgeschafft hat: Coffee „ToGo“ in schickem Schaumplastikbecher zum Beim-Lauf-über-den-Bürgersteig-trinken, Laub fegen mit benzingetriebenem Gebläse… . Das ist zwar alles nur "Kleinkram"gegenüber Autofahren und PC-Schrott, aber die Masse machts dann doch. Vor allem ist es überflüssig.

Was soll das ganze Geschwafel von „Umweltschutz“ und „Energiesparen“, wenn man nicht mal auf Dinge verzichten mag, die niemand wirklich braucht ???

Der Dynamo hat 100 Jahre funktioniert, und ist praktisch unzerstörbar.Jetzt reicht er nicht mehr ??
Und so ein Erlebnis im dunklen Wald: Ist doch eine Bereicherung, man hat ein Thema und was zu lachen.

Naja… Du merkst schon : ich bin frustriert.

Stephan

Hallo,

Die grüne Lampe, die anzeigt, dass die Power bald allegeht,
leuchtet ca 2- 5 min vor Exitus. Zu wenig, man kommt meist
nicht mehr nach Hause.

Das duerfte aber daran liegen, dass du Akkus verwendest. Durch den sehr geringen Innenwiderstand der Akkus, faellt die Spannung erst kurz vorm Exitus ab und erst dann kann das baldige Ende registriert werden.

Zweitens, und noch schlimmer,
die Halterung, die wirklich komfortabel ist, hält nicht
ausreichend. Fällt des Rad einaml um, löst sie sich, die Lampe
fliegt auf den Boden und funktioniert dann nicht mehr, weil

mich hat mehr der sehr schmale konzentrierte Lichtkegel gestört.

Zur Sigma Dioden-Rückleuchte:
Leuchtet hell, ist schön leicht, schnell zu befestigen (mit
Gummi-O-Ring: hoppla, nicht dass der mal spröde wird…) und
kommt recht lange mit einer Batterieladung aus.
Leider braucht man für das Teil die extrem teuren
Mini-Foto-Apparat-Batterien, die ein Vermögen kosten.

Hmm, bei meiner sind zwei Mignons drin, aber noch ohne Ladebuchse.

Gruss, Niels

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Hallo Stephan,

Wow, du bist ja noch extremer als ich!

Aber mal ehrlich, wenn du dir so ne Akkubeleuchtung kaufst, dann ist das eben eine Taschenlampe. Selbst du wirst doch eine Taschenlampe mit Akkus (oder etwa mit Primärzellen??) besitzen. Ist doch praktisch, dass man das Ding dann auch noch ans Fahrrad montieren kann. Und wie gesagt, so ein Satz Akkus hält ein paar Jahre (bei uns jetzt 2 Jahre; früher im Winter täglich benutzt, jetzt seltener und es ist noch kein Akkusterben in Sicht). Für mich kommt deshalb dieses Teil in der Liste unökologischer Gegenstände ziemlich weit hinten, zumal du ja selbst sagtst, dass der Nutzen nicht gering ist (Sicherheit!).

Die Leuchte kannst du dann ja auch benutzen, um nachts Kröten von der Strasse aufzuheben.

Gruss, Niels

… und vor allem umweltfreundlich. Ich versteh nicht, wieso
die Leute so bedenkenlos Batterien und Akkus benutzen, bei
denen es sich letztendlich um Sondermüll handelt.
Stephan

Weil es mich auf die Dauer extrem genervt hat, jedes halbe Jahr den Fehler in der Verdrahtung am Rad mit Meßinstrument und einer zweiten Person zum Dynamodrehen zu finden.
(Ist ca. 15 Jahre her, vielleicht sind die Stecker & Kontakte heute ja beständiger…)
2)
Weil der Dynamo merkbar Treternergie verbrät und ich steile Berge hochmußte.
(Ist auch 15 Jahre her und damals hatte ich ein leichtes Rennrad und wollte Gewicht sparen)
3)
Wir benutzen praktisch nur noch Mignon-Akkus in: Taschenlampe (täglich), Babyphon (monatlich), Walkman (monatlich), Fotoblitz (monatlich), Diktiergerät (jährlich), etc.
Die liegen immer griffbereit und aufgeladen neben dem Universal-Ladegerät.
Lediglich für Langzeitverbraucher wie Wanduhr, Wecker, Fernbedieung benötigen bei uns echte Batterien.

=> Ich versteh’ ehrlich gesagt nicht wieso Leute gleich mehrere Mignon-Batterien auf einmal kaufen. Sogar Vier kaufen müssen :frowning:. Unsere Langzeitverbraucher benötigen maximal zwei!

Gruß
Arndt

=> Ich versteh’ ehrlich gesagt nicht wieso Leute gleich
mehrere Mignon-Batterien auf einmal kaufen. Sogar Vier kaufen
müssen :frowning:.

Probiers doch dann einfach mal im Fachgeschäft statt im Supermarkt.

Gruß, Karin

Hallo,

die ideale Akkuleuchte für Gelegenheitsfahrer sollte meiner
Meinung nach folgende Eigenschaften haben:

  • Mignon Zellen ,da diese in fast jedem Haushalt bereits
    vorhanden
  • leicht zu wechseln - ohne umständliches Aufschrauben, da die
    Zellen meist anderweitig eingesetzt sind
  • Aufladen ohne Herausnehmen der Akkus. Dann könnte die
    Leuchte immer dienstbereit am Ladegerät hängen.
  • Rückleuchte sollte evtl. blinken - auch wenn es in
    Deutschland komischerweise nicht zugelassen ist.

also ich hab die cateye HL 500 II.
wird wahlweise mit 4 mignon zellen, bzw. akkus betrieben. ich hab 4 sanyo twicell mit 1600 MAh stunden drin. vollgeladen brennt die lampe damit ziemlich genau 3 stunden nonstop. ok, getestet hab ich das im zimmer bei raumtemperatur, draussen bei kälte haben akkus einen schlechteren wirkungsgrad aber bisher hats immer gelangt um im dunkeln wohin zu fahren und wieder heim zu kommen.
und so hell wie ein guter dynamo-scheinwerfer ist die lampe allemal.

ladebuchse ist in der lampe auch drin, so dass du, ein entsprechendes ladegerät vorausgesetzt, die lampe nur immer mal anklemmen musst. entweder zum nachladen oder für einen entlade-lade-zyklus.

leichtes wechseln der akkus ist so ne sache, da bei mir zumindest der verschlussmechanismus etwas hakelig ist. das mag sich bei regelmässigem auf- und zumachen aber möglicherweise bessern. ich für meinen teil lass die akkus aber permanent drin.

der arretiermechanismus der lampe am lenker ist hingegen solide. die lampe lässt sich leicht lösen, und wenn sie einmal dran ist, fällt sie auch nicht von alleine ab.

rücklicht?
da hab ich so ein kleines mit einer sehr hellen diode ausgestattet. heisst glaub ich piccolo. kann wahlweise blinken oder konstant leuchten.

tja, und geben tuts den kram eigentlich in jedem besseren fahrradladen.

die cateye hat übrigens um die 40 mark gekostet (war noch letztes jahr) und das diodenrücklicht 16 mark.

grüße

db

.

Berichtigung:
Die Diodenleuchte braucht 2 LR1 Batterien, die nicht so teuer sind, etwa 2€.
Somit kann man mit der Rückleuchte leben.
Für den Scheinwerfer gilt aber das Gesagte.
Gruss
Krischan