Ideales Verbraucherverhalten

Huhu!

Man hört (als Verbraucher) immer, wie schlecht es um die Wirtschaft des Staates steht, das die Welt in eine Konjunkturkrise steuert und etc.

Aber wie sollte man sich verhalten?
Ich meine, wir sind der Staat, und die ganzen großen Firmen und Staaten, die die Weltgeschicke lenken, bekommen ihr Geld von uns. (Also, allen Verbrauchern)

Wie sollte ich mich (wir alle) uns verhalten, damit es besser wird?

Oder ist die Wirtschaftskrise außerhalb unserer Einflusssphäre?

(Vieleicht ist das eine blöde Frage, aber fiel mir gerade ein, ohne das ich irgendeine wirtschaftliche Vorbildung habe)

Danke im Vorraus für jede Antwort!

Viele Grüße,
Scrabz aka Philipp (aka Drache)

Hi,

ich glaube kaum, dass Du als Einzelner nennenswerten Einfluss auf die Wirtschaft (unseres Landes) nehmekannst.

Man möchte zwar gern, dass Konsumenten (also Endverbraucher) mehr kaufen, doch dazu brauchen die Geld, das ihnen Wirtschaft und Politik einerseits ungern geben und „der Staat“ gern vor dem Kaufen-/Ausgeben-können bereits einbehält (ob für Zwangsversicherungen, Steuer, Soli, Riester-Rente, priv. Berufsunfähigkeitsversicherung usw. usf.).

Es geht also letztlich um die Verteilung des Einkommens, die früher (ohne resp. mit weniger Globalisierung) über Inflations und Tariferhöhungen usw. national geregelt wurde - heute funzt das nicht mehr. Immer mehr Leute haben immer weniger tatsächlich netto zur Verfügung (z. B. durch Hartz IV), Einkommenseinbussen, Jobverlust, unentgeltliche Mehrarbeit usw.) und im Gegenzug konzentriert sich das Kapital in immer weniger Händen.

Nun könnten (einige) Privatbraucher zwar mehr konsumieren oder auf Pump anschaffen, der Mehrbedarf (das fürchte ich) würde durch Importe aus Billigländern gedeckt. Da das kaum Jobs bringt, würde sich das zusätzlich ausgegebene Geld wieder bei einigen wenigen sammeln und nicht den Kreislauf in Schwung bringen.

Ich weiss, dass die Darstellung sehr vereinfacht ist.

Hallo Scrabz aka Philipp (aka Drache)!

Ich fasse das Ganze mal etwas kürzer, da man darüber 1000 verschiedene Meinungen finden kann und entsprechend auch 1000 verschiedene Bücher. Deine Frage ist eigentlich: Was müssen wir machen, dass es wieder besser wird? Hier ein paar Punkte:

Erstens muss sich eine positive Grundstimmung etablieren, d.h. ein psychologischer Wandel so dass wieder Vertrauen in die Zukunft herrscht. So das die Investitionen, die wegen der momentanen wirtschaftlichen Ungewissheit nicht nach hinten verschoben werden. Wirtschaft ist ein dynamischer Prozess, d.h. A zahlt 1 Euro an B, B zahlt wieder 0,8 Euro an C, C zahlt… Wie Du siehst 1 Euro im den Wirtschaftsumlauf ist eigentlich mehr (1€+0,8€+…). Deshalb ist es so wichtig dass eine positive Grundstimmung herrscht, damit die Menschen das Geld ausgeben.

Zweitens die Leute geben nur das Geld aus wenn Sie auch Vertrauen in die Zukunft haben. Deshalb ist es wichtig, dass die nötigen Reformen angeschoben werden, d.h. dass wir die Sozialversicherungen reformieren. Zu einem Aufschwung gehört auch Sicherheit und es muss auch in Zukunft gesichert sein, dass die Leute ihren Mindestschutz im Sozialennetz haben und nicht von oben nach unten durchgereicht werden. Ich halte nichts von solch radikalen Änderungen wie sie vorgeschlagen wurden. Des Weiteren muss das Steuersystem überarbeitet und vereinfacht werden, so dass Mehrleistung auch entsprechend Sinn macht und sich lohnt. Im Moment wird man leider bestraft wenn man Überstunden macht und die Anreize mehr zu leisten sind eben nicht gegeben (Ein Single der schon ein Mal Überstunden ausgezahlt bekommen hat kann Dir ein Lied singen). Es muss sich also ein Klima ergeben in dem Leistung wieder belohnt wird.

Drittens wir müssen wir die Exportsituation auf diesem Niveau halten oder versuchen sie noch zu verbessern. Die 40 Stundenwoche würde da schon helfen. Wie gesagt Wirtschaft ist ein dynamischer Prozess und wenn Deutschland wieder wettbewerbsfähiger ist (was mit der 40 Stundenwoche oder flexibeler Arbeitszeit der Fall sein würde) schafft das wieder neue Jobs usw…

Viertens wir müssen bürokratische Barrieren beseitigen, so dass sich die Unternehmen und Menschen auf das konzentrieren können, was wichtig ist. Frag mal einen Kleinunternehmer wie viele Stunden er im Büro über solchem Kram sitzt und nicht produktiv arbeiten kann.

Fünftens wir brauchen eine charismatischen Staatsmann (Kanzler) und ein fähiges Team, die diese Ideen auch verkörpern und kein Beamtenparlament. Dieser Punkt ist meiner Meinung besonders wichtig! Eine Person dem die Leute glauben was er sagt und auch tut was er sagt, auch wenn die nächste Wahl vor der Tür steht. Fähige Minister, die Ahnung von Ihrem Ressort haben z.B. ein VWLer als Wirtschaftsminister usw… Nicht wie im Moment, wo man an einem Tag Familienminister ist und am nächsten Tag Finanzminister usw… Auch finde ich die Zusammensetzung des Parlaments beschämend. Dort sitzt der halbe Beamtenbund, aber kaum Unternehmer! Dort sitzen nur die, die Nachmittages um drei Uhr Zeit hatten auf die CDU Versammlung zu gehen.

Sechstens, ich könnte noch weitermachen z.B. das Umdenken der Deutschen (Stichwort: Flexibilität) usw… Aber belassen wir es mal hierbei.

Jetzt wurde das Ganze doch länger wie angedacht und doch nicht so detailliert wie ich es mir gewünscht habe. Aber auch als „Wirtschaftlichunbefangener“ solltest Du den zentralen Punkt meiner Aussage verstehen.

Gruß Christian

Hallo Philipp,

ich habe mir die Antworten nciht genau durchgelesen, da sie für mich zu theoretisch klingen…

was sollte er Endkunde machen:

sich auf inländische Produkte besinnen, weil dann das Geld im Land bleibt.

die, die das Geld haben nicht horten, sondern ausgeben

wirtschaftlicher sein, dh. nicht noch die 20 Jahre alte WaMa o Auto reparieren u damit ein Fass ohne Boden schaffen - sondern Neugeräte anschaffen, die allein durch bessere Energiewerte wirtschaftlicher für den einzelnen werden.

sich mehr auf den Fachhandel konzentrieren, da das der HauptAG in Deutschland ist (dh. die mittelständigen Unternehmen)

LG

Andrea

Hallo Andrea,

ich kommentiere mal:

ich habe mir die Antworten nciht genau durchgelesen, da sie
für mich zu theoretisch klingen…

… dann lies mal lieber ;o)

was sollte er Endkunde machen:

sich auf inländische Produkte besinnen, weil dann das Geld im
Land bleibt.

Welches Produkt ist denn bitteschön noch rein deutsch?? Das klingt nach „Zurück in die Zukunft“ und die Globalisierung lassen wir außen vor. Stell Dir mal vor dass sagt sich der Rest der Welt auch und dann ging es dem Exportweltmeister aber schlecht! Applaus bekommst Du für diese Aussage vieleicht nur noch bei einem Kreisverband der Grünen.

die, die das Geld haben nicht horten, sondern ausgeben

… wann sie das machen steht bei den „theoretischen“ Artikeln unter deinem Artikel.

wirtschaftlicher sein, dh. nicht noch die 20 Jahre alte WaMa o
Auto reparieren u damit ein Fass ohne Boden schaffen - sondern
Neugeräte anschaffen, die allein durch bessere Energiewerte
wirtschaftlicher für den einzelnen werden.

Wir kaufen uns alle neue Waschmaschinen die weniger Strom und Wasser brauchen und „schwubst die Wubs“ haben wir den wirtschaftlichen Aufschwung. Das ist die Lösung! Schade das die Waschmaschinen in China oder Osteuropa produziert werden, was ja nach deiner ersten Regel nicht sein sollte. Der Strom und das Wasser kommen aber aus Deutschland, also doch die alte Waschmaschine behalten? Kann mir das mal jetzt jemand erklären??

sich mehr auf den Fachhandel konzentrieren, da das der HauptAG
in Deutschland ist (dh. die mittelständigen Unternehmen)

Der Mediamarkt, ein Vertriebslinie der „deutschen“ Metro (sowie Saturn), macht sowieso so komische Werbung mit 16% Rabatt die keiner versteht! Also kaufen wir die deutschen Waschmaschinen doch frühzeitig beim Fachhandel und da die dort so teuer sind, geben auch die die das Geld haben endlich Ihr Geld aus! Aber was ist mit dem Geld das ich durch Wasser und Strom spare, wie gebe ich dies denn aus?

Jetzt bin ich aber echt verwirrt irgendwie…

Gruß Christian

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Hallo Ela,

viell. denkst du ja, dass ich das falsch sehe, viell. hast du auch recht.

Aber ich habe Autos von Mercedes, Porsche & Ford; habe Couch von Bretz, Kühlschrank von Liebherr, WaMA von Miele, Herd von Blomberg, Sauger von Miele & Sebo, Fernseher von Loewe.

Was ist dann falsch an folgender Meinung:

Klar werden Teile - aufgrund geringerer Produktionskosten - im Ausland hergestellt, aber hier in Deutschland sitzen noch Arbeiter in den Werken, die die oben genannten Teile zu einem Ganzen zusammenstellen.

Es ist doch so, dass die Arbeiter hier vor Ort durch meine Käufe ihren Lohn erhalten - wenn mehrere die Artikel kaufen, auch ihren Arbeitsplatz sichern.

Wenn ich aber nun einen Artikel der oben genannten Sparten kaufe, die im Ausland hergestellt werden, was machen die Arbeiter vor Ort… sie bekommen kein Geld - verlieren im Endeffekt ihre Arbeit - siehe Opel.

u die ausländischen Firmen können ihre Arbeiter „sichern“.

Wo liegt darin der Nutzen??

Freue mich auf die Antwort.

LG

Andrea

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Andrea!

Erst einmal hast du folgendes Argumet angeführt:

„… sondern Neugeräte anschaffen, die allein durch bessere
Energiewerte wirtschaftlicher für den einzelnen werden.“

Da musst Du mir erst erklären was der niedrige Energiewert mit der Volkswirtschaft zutun haben soll? Des Weiteren entscheidet ein Haushalt individuelle rein nach Kostengesichtspunkten, ob und wann er neue Geräte kauft. Wenn das Reparieren günstiger ist wird er dies tun und nur ein Neugerät kaufen wenn er muss, es sich lohnt oder er eine positive Zukunftserwartung hat. Also deine Erklärung mit dem Energiewert ist nicht zu verstehen und benötigt eine Erklärung.

viell. denkst du ja, dass ich das falsch sehe, viell. hast du
auch recht.

ich versuch Dich zumindest davon zu überzeugen. ;o)

Aber ich habe Autos von Mercedes, Porsche & Ford; habe Couch
von Bretz, Kühlschrank von Liebherr, WaMA von Miele, Herd von
Blomberg, Sauger von Miele & Sebo, Fernseher von Loewe.
Was ist dann falsch an folgender Meinung:
Klar werden Teile - aufgrund geringerer Produktionskosten - im
Ausland hergestellt, aber hier in Deutschland sitzen noch
Arbeiter in den Werken, die die oben genannten Teile zu einem
Ganzen zusammenstellen.

Denk mal an die Menschen die sich keinen Mercedes oder Porsche kaufen können! Deutsche Autos sind nun mal teuer und sollen diese Leute dann Schulden machen, damit sie „deutsche“ Autos kaufen können? Egal ob Loewe, Miele oder Liebherr: Sie sind einfach teuerer!

Wie bereits in meiner vorherigen Antwort geschrieben: Was macht der Exportweltmeister wenn dass die anderen Nationen auch machen? Dann ging es Mercedes schnell schlecht und es würde ihnen auch wenig nützen, dass die Deutschen wieder Mercedeses auf Pump kaufen. Am Ende wären die Mitarbeiter auf der Straße. Du versuchst die Zeit zurückzudrehen, aber die Welt hat sich verändert. Deutsche Geräte beim Fachhändler sind zu teuer und wenn der Einzelne sich auch eine Waschmaschine leisten will, muss er die vom Mediamarkt aus China kaufen. Oder willst Du Ihnen das verbieten?

Es ist doch so, dass die Arbeiter hier vor Ort durch meine
Käufe ihren Lohn erhalten - wenn mehrere die Artikel kaufen,
auch ihren Arbeitsplatz sichern.
Wenn ich aber nun einen Artikel der oben genannten Sparten
kaufe, die im Ausland hergestellt werden, was machen die
Arbeiter vor Ort… sie bekommen kein Geld - verlieren im
Endeffekt ihre Arbeit - siehe Opel.

Da gebe ich Dir ja recht, wenn wenn die Auslandsnachfrage gleichbleibt und die im Inland steigt macht dies den Arbeitsplatz sicherer, dafür verliert dann eben der Chinese seinen Arbeitsplatz. Aber Miele, Mercedes & Co verdienen den Großteil ihres Geldes im Ausland und dort interessiert nur ob das Preisleitungsverhältnis stimmt. Stimmt die nicht, nützt auch die Inlandsfrage nicht und obwohl wir Deutschen fleißig Mercedes kaufen müssen die Menschen entlassen werden.
Wenn Du wirklich in den Ring mit China steigen willst und den Kampf um die Produktion von Waschmaschinen gewinnen willst, wirst Du verlieren. Vielmehr müssen wir uns auf zukunftsträchtige Industrie-, Dienstleistungs- und Informationstechnischeprojekte stützen. Eben das was die Chinesen nicht so schnell kopierenen können.
Zum Thema „OPEL“: Da sind andere Gründe schuld, wie Modellpolitik, Image, Käuferschicht (Mittelschicht), usw…

Die meisten deutschen werden nicht nach dem Prädikat „Made in Germany“ einkaufen. Die zu denken ist eine Utopie! Der Einzelne wird schauen, wo er das Meiste und Beste für sein Geld bekommt, denn er will sich soviel Luxus leisten können wie möglich.
Wenn sich jedoch eine „Deutsche Bewegung“ für deutsche Produkte ergeben sollte, würde die Nachfrage nach deutschen Produkten steigen. Dieser Nachfrage anstieg würde dann entsprechend die Produktion ankurbeln und die Gewerkschaften würden dann mehr Lohn fordern. Durch den erhöhten Lohn, würden die jetzt schon teuere Produkte noch teuerer und im Ausland könnte sich keiner mehr deutsche WaMa leisten. Dies fürht zum Einbruch der Auslandsnachfrage und Entlassungen in Deutschland. Irgendwie kann dies doch nicht die Lösung sein? Oder?

Also der Glaube mit dem Kauf von deutschen Produkten die Wirtschaft anzukurbeln ist bis zu einem bestimmten Grad richtig, aber es ist nicht die Lösung zu den Wirtschaftsproblemen Deutschlands!

Gruß Christian

Hallo Andrea!

Erst einmal hast du folgendes Argumet angeführt:

„… sondern Neugeräte anschaffen, die allein durch bessere
Energiewerte wirtschaftlicher für den einzelnen werden.“

Da musst Du mir erst erklären was der niedrige Energiewert mit
der Volkswirtschaft zutun haben soll? Des Weiteren entscheidet
ein Haushalt individuelle rein nach Kostengesichtspunkten, ob
und wann er neue Geräte kauft. Wenn das Reparieren günstiger
ist wird er dies tun und nur ein Neugerät kaufen wenn er muss,
es sich lohnt oder er eine positive Zukunftserwartung hat.
Also deine Erklärung mit dem Energiewert ist nicht zu
verstehen und benötigt eine Erklärung.

Also, ich kann dir sagen, dass eine 20 Jahre Waschmaschine oder ein Geschirrspüler so viel Energie verbraucht, dass eine Neuanschaffung innerhalb von 1 Jahr spätestens nach 2 Jahren durch die Ersparnisse an Energiekosten wieder „drin“ ist.

viell. denkst du ja, dass ich das falsch sehe, viell. hast du
auch recht.

ich versuch Dich zumindest davon zu überzeugen. ;o)

Aber ich habe Autos von Mercedes, Porsche & Ford; habe Couch
von Bretz, Kühlschrank von Liebherr, WaMA von Miele, Herd von
Blomberg, Sauger von Miele & Sebo, Fernseher von Loewe.
Was ist dann falsch an folgender Meinung:
Klar werden Teile - aufgrund geringerer Produktionskosten - im
Ausland hergestellt, aber hier in Deutschland sitzen noch
Arbeiter in den Werken, die die oben genannten Teile zu einem
Ganzen zusammenstellen.

Denk mal an die Menschen die sich keinen Mercedes oder Porsche
kaufen können! Deutsche Autos sind nun mal teuer und sollen
diese Leute dann Schulden machen, damit sie „deutsche“ Autos
kaufen können? Egal ob Loewe, Miele oder Liebherr: Sie sind
einfach teuerer!

Ich habe hart für die Sachen gearbeitet u gespart (u hab natürlich im Hausgeräte-Bereich den Vorteil, dass wir selbst ein GEschäft, welches dies verkauft, besitzen.
Die übrigen aufgeführten Güter sind beim Fachhändler erworben, durch gespartes Geld.

Ich bin aber der Meinung, wenn ich heute 2000 € mehr für ein dt. Auto ausgebe, als ein vergleichbares ausländisches, ist es für den Moment eine Mehrausgabe.

Aber an der Herstellung, bleiben wir mal bei Autos, sind ja noch die ganzen Zulieferer beteiligt…gucken wir uns mal Opel an - Bochum.

Alleine die Firmen in VElbert/Heiligenhaus sind extrem abhängig von den Aufträgen, da diese ja zuliefern…wird Bochum geschlossen, stirbt der Hauptauftraggeber weg… dann gehen die Zuliefererfirmen zu Grunde, die Arbeiter haben keine Anstellung mehr… nun hat viell. der Arbeiter 2000 € beim Auto gespart… aber nun ist er arbeitslos… was wäre rentabler gewesen?

für die 2000 € zu arbeiten o nun keine Arbeit mehr zu haben?

Nun fällt aufgrund der höheren Arbeitslosigkeit die KAufkraft in dieser Gegend… u weitere Firmen - Fachhändler gehen zu Grunde…

Wie bereits in meiner vorherigen Antwort geschrieben: Was
macht der Exportweltmeister wenn dass die anderen Nationen
auch machen? Dann ging es Mercedes schnell schlecht und es
würde ihnen auch wenig nützen, dass die Deutschen wieder
Mercedeses auf Pump kaufen. Am Ende wären die Mitarbeiter auf
der Straße. Du versuchst die Zeit zurückzudrehen, aber die
Welt hat sich verändert. Deutsche Geräte beim Fachhändler sind
zu teuer und wenn der Einzelne sich auch eine Waschmaschine
leisten will, muss er die vom Mediamarkt aus China kaufen.
Oder willst Du Ihnen das verbieten?

  1. der Fachhändler ist nicht teurer…
    ich kann dir im Hausgeräte-Bereich den Beweis liefern, dass die Metro (also Saturn, Media etc.) teurer ist als der Fachhändler…
  • denn auch beim Fachhändler kann man sich die Maschine aus China kaufen
  • man darf natürlich nicht die bloßen Preise vergleichen, denn der Fachhändler hat ja auch Service… aber geh mal zum Fachmann u lass dir den Preis machen - Abholpreis - wie beim Media u du kaufst beim Fachhändler billiger
  • oder geh zum Media u pack die Service-Leistungen, die man vom Fachhändler hat drauf u du bist teurer.

Das der Fachhändler teurer ist, ist ein Märchen, denn Fachhändler haben die Möglichkeit, aufgrund taktisch kluger einkäufe die gleichen EK’s wie die Großmärkte zu bekommen.

was der Bezug auf dt. Produkte angeht… aber es ist mir doch egal ob die Amerikaner deutsche Autos kaufen, sie tun es u es ist gut für die Hersteller, zB Mercedes…
Aber können wir dadurch die Arbeitsplätze hier sichern?

Wenn kein Deutscher mehr ein deutsches Auto kauft, u es sich durch fallenden Absatz es sich mehr für die Hersteller lohnt hier zu produzieren, dann geht man doch erst recht ins Ausland produzieren, oder?

Wenn zB mehr Deutsche Opel kaufen würden anstatt Kia u so’nen Schrott, dann würde es um Opel nicht so schlecht gehen.

Und sag mir nicht, dass die ausländische Bevölkerung sich nicht auf ihre eigene Produkte besinnt… Frankreich hat es abgelehnt, dass ein Fotoshooting auf dieser rieeesen Brücke mit einem Mercedes gemacht werden sollte… erlaubt hätten sie es mit einem Renault…

Es ist doch so, dass die Arbeiter hier vor Ort durch meine
Käufe ihren Lohn erhalten - wenn mehrere die Artikel kaufen,
auch ihren Arbeitsplatz sichern.
Wenn ich aber nun einen Artikel der oben genannten Sparten
kaufe, die im Ausland hergestellt werden, was machen die
Arbeiter vor Ort… sie bekommen kein Geld - verlieren im
Endeffekt ihre Arbeit - siehe Opel.

Da gebe ich Dir ja recht, wenn wenn die Auslandsnachfrage
gleichbleibt und die im Inland steigt macht dies den
Arbeitsplatz sicherer, dafür verliert dann eben der Chinese
seinen Arbeitsplatz. Aber Miele, Mercedes & Co verdienen den
Großteil ihres Geldes im Ausland und dort interessiert nur ob
das Preisleitungsverhältnis stimmt. Stimmt die nicht, nützt
auch die Inlandsfrage nicht und obwohl wir Deutschen fleißig
Mercedes kaufen müssen die Menschen entlassen werden.
Wenn Du wirklich in den Ring mit China steigen willst und den
Kampf um die Produktion von Waschmaschinen gewinnen willst,
wirst Du verlieren. Vielmehr müssen wir uns auf
zukunftsträchtige Industrie-, Dienstleistungs- und
Informationstechnischeprojekte stützen. Eben das was die
Chinesen nicht so schnell kopierenen können.
Zum Thema „OPEL“: Da sind andere Gründe schuld, wie
Modellpolitik, Image, Käuferschicht (Mittelschicht), usw…

Es ist folgendes Problem, oder ich denke es ist so…

Früher war Deutschland ein Markenname, alle wussten wofür Made in Germany steht - Qualität pur.

Aber die Deutschen ließen sich von dem asiatischen Mist einlullen…man sah nur noch das Geld nciht mehr die Qualität… die Deutschen besannen sich nicht mehr auf ihre guten Produkte… billig billig musste her …

Also gingen viele Hersteller hin u nahmen an, sie müssten bzgl. der Preise nachziehen (im Hausgeräte-bereich kann ich sagen, dass sind die Firmen Siemens, Bosch AEG Bauknech), aber was musste daran glauben? Natürlich die Qualität…

Das blieb natürlich nicht unbemerkt auch nicht bei den ausländischen Käufern, u auch die Nachfrage nach dt. Produkten sank…

Nun reihen sich die Deutschen mit ihren Produkten nur noch ein unter vielen… leider…

hätten die Hersteller auf Ihre Qualität mehr geachtet, würden ihre Verkaufszahlen zB im Ausland höher sein… guck dir Miele an… dieses Unternehmen hat im Vergleich zu den anderen oben genannten Herstellern nur wenig an Qualität verloren… die Preise sind aber auch hoch, aber der Qualität entsprechend…

Guck dir Miele an… es gibt nur in ausgewählten Bezirken von den USA Miele-Geschäfte… diese sind sehr exklusiv… die Preise sind die ehemaligen DM-Preise der Geräte in Dollar… u die denen dort die Bude ein.

Was ich damit sagen will, ist, dass die Deutschen nicht in ihre Arbeit investierten u daran glaubten.

Würde man so etwas in einem Unternehmen machen - dann würde man wg. Illoyalität ggüber dem Arbeitgeber entlassen werden…

Die meisten deutschen werden nicht nach dem Prädikat „Made in
Germany“ einkaufen. Die zu denken ist eine Utopie! Der
Einzelne wird schauen, wo er das Meiste und Beste für sein
Geld bekommt, denn er will sich soviel Luxus leisten können
wie möglich.
Wenn sich jedoch eine „Deutsche Bewegung“ für deutsche
Produkte ergeben sollte, würde die Nachfrage nach deutschen
Produkten steigen. Dieser Nachfrage anstieg würde dann
entsprechend die Produktion ankurbeln und die Gewerkschaften
würden dann mehr Lohn fordern. Durch den erhöhten Lohn, würden
die jetzt schon teuere Produkte noch teuerer und im Ausland
könnte sich keiner mehr deutsche WaMa leisten. Dies fürht zum
Einbruch der Auslandsnachfrage und Entlassungen in
Deutschland. Irgendwie kann dies doch nicht die Lösung sein?
Oder?

Nein, Deutschland muss wieder Qualität bedeuten… Qualität wird gekauft!!! 100 %

wir dürfen uns nicht einreihen bei den vielen, sondern wir müssen die Besten sein.

Also der Glaube mit dem Kauf von deutschen Produkten die
Wirtschaft anzukurbeln ist bis zu einem bestimmten Grad
richtig, aber es ist nicht die Lösung zu den
Wirtschaftsproblemen Deutschlands!

Die Motivation der Deutschen u ihr Glauben an ihr tun, bedeutet einen Aufwärtstrend… denn wenn ich schlecht über mein „Produziertes“ rede u handle, kann es nciht besser werden.

Gruß Christian

Liebe grüße zurück u ich hoff, du verstehst meine Ausführungen…

Andrea

Hallo Andrea!

ich verstehe ja was Du meinst, sehe es aber nicht ganz so wie Du. Eine ausführliche Erklärung hast Du ja schon erhalten ;o)

Der Miele Waschmaschinen, Mercedes fahrende, Loewe Anrufbeantworter besitzende, Telefunken Fernsehschauer…

Christian