Hallo!
sollten deine Ideen sehr :kapitalintensiv sein, so :wirst du kaum eine Chance in
haben.
Eine neue Idee braucht zur Realisierung nicht nur Kapital. Eine Fertigungsstätte und insbesondere Marktzugang sind ebenso wichtig. Man muß jeden Einzelfall betrachten. Es kann sinnvoll sein, alles selbst aufzuziehen. Es kann aber auch ungeschickt oder unmöglich sein, alles selbst machen zu wollen. Wenn bei einer Idee der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund steht, kann es sehr sinnvoll sein, die mit einem Schutzrecht versehene Idee an einen Interessenten zu verkaufen, der z. B. über den erforderlichen Marktzugang verfügt.
Wenn sie ernsthafte :Konkurrenz für Etablierte :sein sollten, wird man :versuchen , dir die
Sachen für 3,50 abzukaufen…
Dazu gehören immer zwei, nämlich einer, der für 3,50 kaufen will und einer, der diesen Preis akzeptiert. Wenn eine Idee komplett ausgearbeitet ist, überzeugend präsentiert wird und dazu gehört auch, was sich damit verdienen läßt, unterhält man sich nicht über 3,50. Wer dabei aber unprofessionell agiert, darf sich über den Mißerfolg nicht wundern. Das gilt für jede Vermarktung, auch für die Vermarktung eines Schutzrechts.
um sie dann entweder im
Panzerschrank verschwinden zu :lassen…
Was der Käufer mit seinem Erwerb macht, sollte dem Verkäufer am Allerwertesten vorbei gehen. Wenn genug Geld für ein Schutzrecht geflossen ist und der Käufer hat das Potential der Idee begriffen (sonst wird er dafür auch kein Geld ausgeben), verschwindet die Idee auch nicht in irgendwelchen dunklen Schubladen.
Also schmink dir die
kapitalintnesiven Sachen :gleich ab…
Daraus spricht der schiere Frust. Natürlich kann man Mißerfolge erleben, aber dann taugt die Idee nichts oder man hat bei der Vermarktung Fehler gemacht. Die Ausarbeitung einer Idee und die Vorbereitung einer überzeugenden Präsentation kann viel Mühe mit sich bringen. Ein befummelbares schickes Funktionsmuster und ein Stück Papier vom Patentamt auf dem Tisch, das Ganze versehen mit einem übersichtlichen, nachvollziehbaren Zahlenwerk über Marktpotential, Fertigungsaufwand, vorsichtig geschätzte erzielbare Erlöse und Vertriebsmaßnahmen - dann pflegt regelmäßig Leben in die Runde zu kommen. Hat der Interessent Wettbewerber am Markt, wird er seine grauen Zellen anstrengen und genau überlegen, was ihm die Sache wert ist. Er wird nicht scharf darauf sein, daß sein Wettbewerber mit der Innovation am Markt glänzt.
Es gibt zwar alle mögliche :Förderung aber immer nur ab :25-30% EKP
Solche Gedankengänge sind manchmal ein unsinniger Umweg. Einen Betrieb aus dem Nichts aufzubauen, alle organisatorischen Strukturen zu schaffen, damit das Gebilde stabil funktionieren kann und flächendeckenden Vertrieb aufzubauen, dauert viele Jahre, manchmal ein Leben lang und kostet ein Vermögen. Das kann alles sinnvoll und richtig sein. Es kann aber auch viel klüger sein, eine Idee für einen namhaften Betrag zu verkaufen, um damit sofort eigenes (!) Geld in der Hand zu haben.
Zwischen den Extremen, alles selbst zu realisieren oder Verkauf der Idee gibts noch diverse Schattierungen. Am Geld scheitert die Realisierung einer wirtschaftlich tragfähigen Idee nicht. Mit Starrsinn (will unbedingt alles selbst machen), mangelhafter Überzeugungskraft, laienhafter Darstellung und fehlendem kaufmännischen Hintergrund läßt sich der besten Idee der Garaus machen.
Gruß
Wolfgang