Ideensammlung Kurzvortrag

Hallo,

ich als Radfahrer will einen Kurzvortrag (ca. 5 min) über ‚Radfahrer zwischen Recht und Willkühr‘ halten. Zielgruppe sind 08/15-verkehrsteilnehmer, teilweise Freizeitradler.

Ich möchte an drei, vier Beispielen die Punkte

  • Problem
  • Rechtslage
  • Tips zum Verhalten

als Beispiel:

  • Autofahrer überholen zu knapp (bleiben dadurch auf der Fahrspur)
  • STVO § (muss ich noch mal suchen)
  • ca. 50 cm vom re. Fahrbahnrand fahren, da
    a) Autos dann auf jeden Fall 2. Fahrspur brauchen -> i.d.R. wird dann mehr Platz gelassen bzw. es überholen weniger bzw. d
    b) Ausweichmöglichkeit nach rechts ohne die Bordkante zu berühren

Welche ‚blonden‘ Situationen im Alltagsverkehr kann ich noch so auführen ?

Das Beispiel ist natürlich erst mal eher ein Problem für den Radfahrer. Ich will auch Probleme durch Radfahrer thematisieren (nicht wahrnehmen von Vorfahrt durch Ommis etc.)

Tschuess Marco.

Zum Thema…
…Radwege, deren Benutzungspflicht und Unfallstatistik find ich diesen Link ganz gut: http://www.adfc-berlin.de/radweg.cm#rechtslage

Gruß

Mellies

Hallo maxeet,

ich als Radfahrer will einen Kurzvortrag (ca. 5 min) über
‚Radfahrer zwischen Recht und Willkühr‘ halten. Zielgruppe
sind 08/15-verkehrsteilnehmer, teilweise Freizeitradler.

schön, sowas :smile:

  • STVO § (muss ich noch mal suchen)

findest hier genug Info: http://www.adfc.de/index.php?id=332&languageid=1 ?

Gruß, Karin

Hallo,

ich als Radfahrer will einen Kurzvortrag (ca. 5 min) über
‚Radfahrer zwischen Recht und Willkühr‘ halten. Zielgruppe
sind 08/15-verkehrsteilnehmer, teilweise Freizeitradler.

Ich möchte an drei, vier Beispielen die Punkte

  • Problem

Das Problem ist oft genug, daß Fahrradfahrern einfach keine Rechte zugestanden werden (Ehh, was regst Du Dich auf? Ist es so ein großes Problem, um ein parkendes Auto herumzufahren?"). Automobilisten messen da gerne mit verschiedenen Maßstäben (Halten in der zweiten Reihe ist in Ordnung, auch wenn es den Verkehr deutlich mehr aufhält, als ein Radfahrer, der den unzumutbaren Radweg meidet).

Dieses Negieren von Rechten merkt man gerne auch bei rechts abbiegenden Autofahren. Die schauen Dir in die Augen – und biegen eiskalt ab.

Die andere Seite soll aber nicht verschweigen werden: Viele Fahrradfahrer verhalten sich auch gefährlich („ich fahre doch nur ein Fahrrad“), nutzen kein Licht oder faahren auf der falschen Straßenseite. Das ist auch eine Form von Willkür. (Wobei es mitunter vorgeschrieben ist, auf der ‚falschen‘ Seite zu fahren: kränker gehts nimmer).

  • Rechtslage

http://bernd.sluka.de/#Recht

  • Tips zum Verhalten

Ich finde http://bernd.sluka.de/Radfahren/10Gebote.html sehr einleuchend: Um der Willkür einhalt zu gebieten, ist es ersteinmal wichtig, selbstbewußt die Rechte wahrzunehmen (was nicht als rücksichtsloses Fahren mißverstanden werden soll).

als Beispiel:

  • Autofahrer überholen zu knapp (bleiben dadurch auf der
    Fahrspur)

Da ist letztlich der Radfahrer oft selber nicht ganz unschuldig. Man kann Autofahrarn recht gut klar machen, wann man nicht überholt werden möchte (und auch, wenn es ok ist, daß sie sich an einem vorbeizwängen auf engen Wegen)

  • ca. 50 cm vom re. Fahrbahnrand fahren,

Mindestens. Ja. Auf dem rechten Drittel der Fahrspur.

a) Autos dann auf jeden Fall 2. Fahrspur brauchen ->
i.d.R. wird dann mehr Platz gelassen bzw. es überholen weniger
bzw. d

Ja.

b) Ausweichmöglichkeit nach rechts ohne die Bordkante zu
berühren

Eben …

Welche ‚blonden‘ Situationen im Alltagsverkehr kann ich noch
so auführen ?

Rechtsabbiegen.

Und ich erlebe es oft, daß ich in der Stadt versucht werde, von Autos zu überholen, auch wenn ich mich genauso schnell, wie meiner Vorherfahrenden bewege. Da hilft es dann mitunter nur, auf der Mitte der Fahrspur oder noch weiter links davon zu fahren und sich durch Hupen nicht einschüchtern zu lassen.

Auch nett: Fußwege mit „Radfahrer frei“. Die kann man benutzen, muß man aber nicht. Dennoch wird man auf der Straße mit Hinweis auf diese Schilder von den Automobilisten vollgehupt und angedrängelt. Tja, die Kenntnis der Verkehrsregeln war für die Bedienung der Hupe schon immer optional…

Echte Fallen sind auch Radwege, auf denen man gezwungen ist, links zu fahren. Von Seiten einbeigende Autofahrer rechnen nicht mit einem „Geisterradfahrer“ und ich kann das nichteinmal verübeln.

Das Beispiel ist natürlich erst mal eher ein Problem für den
Radfahrer. Ich will auch Probleme durch Radfahrer
thematisieren (nicht wahrnehmen von Vorfahrt durch Ommis etc.)

Ja, auch da gibt es übles Verhalten, zu Beobachten auch gerne in der Fußgängerzone. Die Dinger am Straßenrand (komibierte Rad/Fußwege mit über die Abgrenzung tapernden Ommis (und nicht nur diese) sind für alle darauf fahrenden Parteien eine Zumutung.

Radfahrer gehören auf die Straße!

Gruß,

Sebastian

Dankeschön !
Hallo,

meinen Vortrag gestern habe ich auf die 10 Gebote von Bernd S (s. Posting von Sebastian) gestützt. In den ersten 5 min habe ich v.a. was zu Pkt.1 und zur Sicherheit auf Strasse vs. Fahrradweg erzählt.

Dann habe ich den Vortrag abgebrochen, es war nämlich eine freie Rede im Rahmen eines Rhetorikseminars, welche auf Video aufgenommen wurde, deshalb auch die Zeitbegrenzung.

Vielen Dank allen Postern. Vielleicht kann ich das Material auch mal anders (ob in formellen oder in informellen Rahmen verwerten).

Tschuess Marco.