Völkarschlecht bei Leipzig
Ich hoffe, der Sinn dieser Buchstabenvertauschung wird deutlich!
(falls sich mal wieder einen beschweren will über meinen kryptischen Stil), denn:
War es wirklich eine „Völkerschlacht“? „Völker“? Irngwie schlecht möglich, wenn es stimmt: „schließlich war Napoleon besiegt.“ (Worte heute morgen im MDR, „Lexi“).
Kämpfte hier "Napoleon gegen Metternich, von Stein, den Zaren und (den Rest von) Europa?
Und kämpfte vor ca 3000Jahren „Alexander gegen Dareius“ im alten Persien? Und Agamemnon gegen Hektor und Äneas in Troja? Oder kämpften damals „die Völker“ gegeneinander?
Oder „lag damals der (Welt)Konflikt vielleicht in der Luft“?
Was ist ein „Weltkonflikt“? Zum Beispiel auch der moderne zwischen der „Freien Welt und dem Internationalen Terrorismus“.
Ist es einer zwischen G.W. Bush&Blair und Saddam Hussein&Bin Laden? Und wo stehen Schreuber und Ströder?
Oder vielleicht (verborgen) zwischen 1ter und 3ter Welt? Oder auch nur ein Stellvertreterkonflikt für einen fundamentalen Konflikt in der Welt des Kapitals selbst?
Oder ein reiner Kampf „der Demokratie“?
Das ist allerdings ein Konflikt historisch reichlich anderer Stufe als der Weltkonflikt, der im „Trojanischen Krieg“ zum Ausbruch kam. Und der in der „Völkerschlacht von Leipzig“; und der, der in den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts „gelöst wurde“.
Kämpften im "IIten Weltkrieg Hitler, Mussolini, Hirohito, Stalin, Churchill und Roosevelt/Truman einen „flotten 6er“ (aus)? Oder waren es auf der einen Seite die „bösen Deutschen und Japaner“?
Früher war ich auch („pazifistisch/kommunistisch“) überzeugt, daß nur die „bösen Führer“ die Kriege machen, bzw. "die herrschenden Klassen (vielleicht aber eher die „Verhältnisse“!); danach waren ja eine zeitlang „die Männer die Kriegs(nicht nur)treiber“.
Aber hier wird das Fatale an der Denkweise: „Nicht Pharao soundso baute wirklich die Pyramiden von Gizeh, sondern die Tausenden von armen Bauern“ deutlich.
Schuld an Kriegen aber will nun wieder doch keiner haben.
Andererseits aber wurde die Chinesische Mauer wohl zumindest streckenweise mithilfe der Bauern auch „mit Feuer und Schwert“ gebaut, (im laufenden Kampf) gegen die „abzuwehrenden Angreifer aus dem Norden“.
Wenn etwas geklappt hat, denn waren schnell „alle dabeigewesen“, (wenn auch oft nur hinderlich: „für alles zu haben, aber zu nichts zu gebrauchen“); wenn aber was in die Hose gegangen ist, denn sindwir alle schnell weg. Auch aussen Pampers hoffentlich. Denn das stinkt ja da.
Die eigentliche Frage scheint mir die nach dem
„Subjekt der Geschichte“ zu sein.
Wir alle sind es. Gemeinsam und einzeln. Irgendwie.
Und irgendwie sind es die materiellen Verhältnisse, die uns drängen, die wir ja nicht jämmerlich verrecken wollen.
Und irgendwie ist es auch unser Stolz, der uns manchmal treibt.
Und v.a. sind es auch irgendwie die eigene und die kollektive Kreativität, die „sich“ entfalten will und nur gegen (meist konservativ-reaktionären) Widerstand entfalten kann.
Auf jeden Fall sind w i r a l l e und e i n z e l n
die Täter! Und dabei meist am liebsten selbst „Führer“ gewesen. Wenn wir Erfolg hatten; nur sonst warnwir immer „nie dabei“
Manchmal sind einzelne „Führer“ auch den (angeblich immer gerechten) Volksmassen entgegengetreten. Zum Beispiel einzelne Päpste gegen die Hexenverbrennungen.
Nachsatz für „Historiker“: Die Frage einer „richtigen Politik“ der (internationalen) Arbeiterbewegung in der Zeit des 1ten Weltkrieges (also speziell die der Haltung in der Frage der parlamentarischen Gewährung der „Kriegskredite“) ist übrigens immer noch nicht gelöst. „Ist ja auch Geschichte!“ sacht man so. ???
Nachnachsatz für „Kosmotiker“: Wenn wir heute Botschaften ins All schicken, für eventuelle extraterrestrische Leser: Warum, wenn überhaupt, sollen die nun gerade heute/jetzt neugierig auf uns sein? Und warum ist gerade „heuer“ das einzig mögliche Sein?
Mathematisch ist es unwahrscheinlich, daß wir das einzige Biotop im All sind. „Mathematisch“ ist es also auch unwahrscheinlich, daß unsere Welt nicht als ganze eine reine extraterrestische Computeranimation ist…
mein, moin, manni