Hallo Manuel
Ich hätts schon gern nochmal deutlicher : ))
Diese halbverminderte II führt nämlich zu einer
alterierten V, sprich E7b9.
Warum „„führt““ die IIm7/b5 zur E7b9?
Ja, beide Akkorde haben den gemeinsamen Ton f, der in beiden Fällen eine tragende spielt. Eigentlich bleibt das f einfach nur liegen, wird in den nächsten Akkord übernommen.
Das Beispiel ist wohl dem Jazz
„entnommen“,
klar
II-V-I-Verbindungen mit Moll-I immer IIMi7(b5) - V7(#9) - IMi6
sind
Was ist denn IIMi7/b5, was ist das ‚i‘
Ja, steht für moll.
Warum ist hier V7#9 und nicht V7b9 wie oben?
Das ist ganz egal, alle Erweiterungen der lokrischen Tonleiter (b9,#9,#11,b13) alterieren einen Akkord. Welche Erweiterung man schreibt, hat letztenendlich nur etwas mit der Klangvorstellung des Akkordes zu tun: die b9 klingt weicher, die #9 aggressiver, weil ja dur und moll-Terz dann zusammen vorhanden sind usw…
Was ist denn IMi6, was ist das ‚i‘
Moll6-Akkorde ist die früher im Jazz übliche Moll-Harmonie. Im Swing stehen nur recht selten Moll7-Akkorde mit weiterer Terzschichtung. Die 6te als Erweiterung ist wohlgemerkt immer (!) als große Sexte zu verstehen, was aus dem Akkord ein dorisches Moll macht, bei AMi6 wäre das also a - c - e - f#. Das wiederum ist dann schon wieder die Alterierung von f zu f# fürs D7 in deinem Beispiel.
Richtig verstanden?
Bm7/b5 - E7#9 - Am6 - Fmaj7 ?
Warum FMa7? Eigentlich ja D7. Aber FMa würde auch Sinn machen, nur wäre das dann die VI - nicht die IV!
also
B - D - F - A
E - G# - H - D - F#
A - C - E - F#
F - A - C - E
Das wäre halt FMa7
Ansonsten(D7):
d - f# - a - c
Grüße
Manuel
Zsolt