Standpunkt suchen, Kamera mit halbwegs starkem Blitz und Drahtauslöser aufs Stativ, Ausschnitt festlegen - so, dass sowohl das Brett als auch die wahrscheinliche „Aufprallstelle“ innerhalb des Bildes sind. Es wäre wahrscheinlich schön, wenn doch rundherum ein bisschen Restlicht (vom Verandalicht oder so) mit drauf wäre - also würde ich eher eine etwas längere Verschlusszeit nehmen (vielleicht 1/15 oder so), dazu Blende 5,6 (Drauf achten, dass sich die „Flugbahn“ des Opfers in der gleichen Schärfeebene bewegt, also nicht auf die Kamara zu, sondern seitlich - damit er nicht aus dem Schärfebereich springt!). Blitzsynchronisation auf „zweiten Verschlussvorhang“ einstellen (wenn das geht bei Deiner Ausrüstung) - das hat den Sinn, dass bei einer etwas längeren Verschlusszeit wie der 1/15 eventuelle Verwischer vom Restlicht auf dem Springer hinter dem durch den Blitz „eingefrorenen“, d.h. scharf abgebildeten Springer sind. Sonst sind sie davor - sieht nicht so gut aus, weil Geschwindigkeit mit Wischern hinter dem schnellen Objekt symbolisiert wird. Falls Du Dir wegen dieser Geschichte unsicher bist, stelle die Kamera ganz normal auf die übliche Blitzsynchronzeit ein (bzw. stellt sich die Kamera vielleicht selber drauf ein).
Nun warten und im richtigen Moment auf den Auslöser drücken (Beim Absprung, beim Flug oder beim Eintauchen?). Bei kurzer Blitzsynchronzeit (1/60 oder 1/125) brauchst Du keinen Drahtauslöser.
Du kannst ja den Delinquenten ein paar Mal springen lassen, bis Du Dir sicher bist, dass Du es im Kasten hast.
ein freund von mir hat gegen mich eine wette verloren und muss
nun nachts bei uns im freibad vom 3er springen.
das möchte ich gern festhalten.
wie kann ich am besten im dunkeln dieses spektakel
fotografieren?
Hallo Lars,
suche Dir für das Ereignis eine klare Nacht mit Mondschein aus.
Du nimmst ein hoch geöffnetes Objektiv, 1 oder sogar 0,7, Blende natürlich ganz aufgerissen. Die mäßige Tiefenschärfe mußt Du in Kauf nehmen. Verwende einen 1000-ASA-Film, Belichtungszeit eine halbe Sekunde. So kannst Du zu einem brauchbaren Bild kommen, während Dein Freund einigermaßen ruhig auf dem Sprungbrett steht. Um den Sprung einzufangen, müßtest Du die Belichtungszeit drastisch reduzieren. Da sehe ich buchstäblich schwarz. Es sei denn, Du hast ein super-leistungsfähiges Blitzgerät und stehst mit der Kamera in nur wenigen Metern Entfernung.
Hallo Artefakt
So wie du es vorschlägst, wird es funktionieren. Der Dreier steht ja meist an der Mitte des Beckenrandes, die Breite des Beckens ist sicher nicht mehr wie dreissig Meter, also hast du von der Seite bis oben ans Brett eine Distanz von unter 20 Metern. Ein einfacher Leitzahl 30 Blitz kommt mit 400 ASA Film da mit Blende 3,5 oder 4,0 hin. Das ist mit einem 50mm bei dem Abstand dann auch von der Schärfentiefe kein Problem mehr. Das einzige, was ich anders vorshlagen würde: sicher gehört die Kamera auf ein Stativ, aber ich würde einen möglichst tiefen Standpunkt ausswählen oder wenigstens den Blitz möglicht weit nach unten bringen. Nachts auf die Wasserfläche fotografieren sieht Sch… aus. Und wenn du den Blitz „weich“ machst, reicht die Leistung vermutlich nicht.
Gruss Carsten
suche Dir für das Ereignis eine klare Nacht mit Mondschein
aus.
Du nimmst ein hoch geöffnetes Objektiv, 1 oder sogar 0,7,
Blende natürlich ganz aufgerissen.
Hallo Wolfgang
Das ist ja ein Super genialer Tip. Ein Objektiv mit Blende 1. Mann, mann hast Du schon die Millionen geerbt?
Das ist ja ein Super genialer Tip. Ein Objektiv mit Blende 1.
Mann, mann hast Du schon die Millionen geerbt?
nein, ich leide unter dem menschenrechtswidrigen Zustand, absolut nichts zu erben, kann mich nicht als Beamter fürs Nichtstun versorgen lassen, sondern muß für meine paar Kröten arbeiten! Ja, sowas gibts wirklich!
Spaß beiseite, ich meinte auch keine 500 mm Brennweite bei solcher Öffnung. Das wäre auch etwas unhandlich. Aber Öffnung 1 bei z. B. 50 mm Brennweite kann für Nachtaufnahmen nützlich sein. Na ja, 1,4 reicht auch.
du willst die quadratur des kreises !
Fotos brauchen nun mal licht. entweder viel und kurze verschlußzeit oder wenig - dann muß er halt länger offenbleiben.
Mein Vorschlag:
Hallenbad -
da gibts welche die haben auch nachts noch offen !
Hotels z.B.
die wände reflektieren das licht.
im freien ist bei gleicher helligkeit „dunkler“
such dir ne kamera mit möglichst grosser Anfangsöffnung.
da du den typ ja wohl auch wiedererkennen möchtest - bei kleinbild 85 mm bis 135mm Brennweite dürfte ideal sein.
nimm einem film mit 1800 ASA
kann dein labor „pushen“ ?
wenn ja - prima !
red mit denen - die kennen sich aller wahrscheinlichkeit nach aus.
mach vorher testaufnahmen. (erschiedene Belichtungsreihen und mit und ohne stativ - schaun mer mal !)
kuk dir die genau an und überlege warums denn schief oder spitzenmäßig gelaufen ist.
viel erfolg !
rewe
:
ein freund von mir hat gegen mich eine wette verloren und muss
nun nachts bei uns im freibad vom 3er springen.
das möchte ich gern festhalten.
wie kann ich am besten im dunkeln dieses spektakel
fotografieren?
Hallo Artefakt
So wie du es vorschlägst, wird es funktionieren. Der Dreier
steht ja meist an der Mitte des Beckenrandes, die Breite des
Beckens ist sicher nicht mehr wie dreissig Meter, also hast du
von der Seite bis oben ans Brett eine Distanz von unter 20
Metern. Ein einfacher Leitzahl 30 Blitz kommt mit 400 ASA Film
da mit Blende 3,5 oder 4,0 hin. …wie soll das denn gehen ? im freien verpufft der
blitz ratz fatz. und mit 50mm auf 20 meter ? soll wohl ein witz sein !..Das ist mit einem 50mm bei dem
Abstand dann auch von der Schärfentiefe kein Problem mehr. Das
einzige, was ich anders vorshlagen würde: sicher gehört die
Kamera auf ein Stativ, aber ich würde einen möglichst tiefen
Standpunkt ausswählen oder wenigstens den Blitz möglicht weit
nach unten bringen. Nachts auf die Wasserfläche fotografieren
sieht Sch… aus. Und wenn du den Blitz „weich“ machst, reicht
die Leistung vermutlich nicht.
Gruss Carsten