Hallo,
Mich würde mal interessieren, inwieweit das stimmt, dass das Lesen im Dämmerlicht schädlich für die Augen ist. (Sorry falls das schon mal da war, hab erfolglos gekugelt)
Wie kommt denn einglich überhaupt die Schädigung zustande?
Und, wo beginnt „Dämmerlicht“, schon wenn die Lampe von hinten aufs Buch scheint?
Liebe Grüße,
Giogio
Hallo,
das ist eine „Urban Legend“, eine Sache die uns unsere Großeltern immer erzählt haben.
Nur die Muskulatur des Auges ermüdet dann schneller. Aber das „trainiert“ die Muskulatur auch in gewissem Grad.
Schäden treten aber keine auf.
Tüssi
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Moin,
das ist eine „Urban Legend“, eine Sache die uns unsere
Großeltern immer erzählt haben.
Nur die Muskulatur des Auges ermüdet dann schneller. Aber das
„trainiert“ die Muskulatur auch in gewissem Grad.
Schäden treten aber keine auf.
also ich habe neulich erst wieder was darüber gelesen, und zwar dass es zu Kurzsichtigkeit führen kann. Das wurde irgendwie an Mäusen festgestellt. Die mussten erst ins dunkle Mäusekino und brauchten dann ne Brille.
Also mach lieber das Licht an.
Olaf
Hallo Giogio,
das wurde schon mir als Kind erzählt …
Ich bin inzwischen Mitte 40 und meine Augen sind so gut wie eh und je, obwohl ich ständig im Dämmerlicht oder gar bei Kerzenschein lese.
Ich trage auch nie eine Sonnenbrille gegen die „gefährliche UV-Strahlung“.
Scheint, als seien meine Augen immun gegen Legenden aller Art 
LG
sine
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Moin,
dass es zu Kurzsichtigkeit führen kann. Das wurde
irgendwie an Mäusen festgestellt.
ist denn auch bekannt, welche Art von Literatur die Mäuse bevorzugen?
Gruß Ralf
ist denn auch bekannt, welche Art von Literatur die Mäuse
bevorzugen?
Ja. Mickey Mensch.
Grüße
HM
Gruß Ralf
Hallo Bianca,
darauf wurde meine Kurzsichtigkeit aber zurück geführt.
Schaue Dir mal Berichte von z.B. Jerusalem an - die Talmutschüler an der Klagemauer haben zu 95% Brillen auf! Die haben extrem viel gelesen!
HM
Hallo,
Und vielen Dank schonmal für eure Antworten!
Mir wird allerdings allmählich die Sache immer unklarer.
Vorweg: Kurzsichtig bin ich schon gewesen, bevor ich lesen konnte *g*
Scheint ja nicht ganz klar zu sein, obs nun Effekte gibt, oder nicht… Dass man von viel Lesen kurzsichtiger wird, habe ich allerdings auch schon von vielen (aus eigener Erfahrung) gehört - frach ich mich, ob das daran liegt, dass das Buch zu nah ist, oder dasses zu dunkel ist.
Sehe ich das erstmal richtig:
-
Kurzsichtig = zu langer Augapfel (Im Normalfall, wenns angeboren ist)
-
In die Ferne gucken = Linse langgezogen, also der Ciliarmuskel entspannt (weils ja ein Ringmuskel ist)
-
Lesen (also nah) = Augenmuskel angespannt, Linse also kugelig (und die Zonulafasern entsprechend entspannt, es wirkt also keine/weniger Kraft auf die Linse)
-
Und umso heller, umso mehr kontrahiert der Irismuskel, sodass die Pupille kleiner wird.
Hmm, und wenn ich nu im dunkeln lesen, dann ist doch der Irismuskel entspannt, weil dunkel. Deswegen verringert sich die Tiefenschärfe, weswegen der Ciliarmuskel vielleicht ein etwas mehr zu tun hat, um jede Zeile neu scharfzustellen (Wie viel Mehraufwand ist denn das dann einglich? Ist doch trotzdem alles fast gleich nah?) Bianca, meintest du das, mit Muskelermüdung?
Dann ist aber der einzige Effekt, den ich sehe, dass der Ciliarmuskel mehr trainiert wird vom lesen, was heißen würde, dass man besser in der Nähe scharfstellen kann als vorher - aber kann er sich dann nicht mehr entspannen? Die Muskel-locker-Position der Linse sollte doch dieselbe sein wie vorher? Oder verkrampft der Ciliarmuskel?
(Hilft dann Augenmassage? *g*)
An der Augapfellänge kann sich ja nix ändern dadurch, oder?
Bin gespannt, wies nu iss!
Liebe Grüße,
Giogio
Talmutschüler an der Klagemauer haben zu 95% Brillen auf! Die
haben extrem viel gelesen!HM
HM,
das muss andere Ursachen haben.
Ich habe mein Leben lang kaum etwas anderes getan, als LESEN:
Habe Jura und Soziologie studiert, beides höchst leseintensive Fächer. Auch heute lese ich von früh bis spät - teils zwecks Informationsbeschaffung (auch viel vor dem PC), teils zum Vergnügen auf dem Sofa, im Liegestuhl im Garten, im Bett, im Auto, im Wald, am Strand …
Ich kann mich nicht an einen Tag erinnern, an dem ich nicht mindestens 6 Stunden gelesen hätte. Meistens komme ich eher auf 8 oder mehr Stunden.
Meinen Augen hat dies offenbar nicht geschadet. Ich bin in meinem Umfeld eine der wenigen Personen, die keine Brille braucht. Ich hoffe, das bleibt ewig so 
Gruß
sine
hallo amöbe,
stimmt. aber es ist unerheblich, ob im dämmerlicht:
http://www.quarks.de/dyn/34683.phtml
das war schwerpunktthema der letzten quarkssendung, hier kannste sie nochmal sehen. lesen an sich assoziert mit einer verschlechterung des augenlichtes.
strubbel
L:open_mouth:)