Im Fahrrad, im Trike, am Skateboard

Hallo zusammen!

Ob im Fahrrad, im Trike, am Skateboard –
sie erfreuen ihre Nutzer, kaum einer
schwebt so dahin, ohne zu lächeln, und
das ist doch schon etwas in der heutigen
Zeit.

Warum steht in diesem Satz, „im Fahrrad, im Trike, am Skateboard“?
Wäre es nicht besser und korrekter zu schreiben:
„am Fahrrad, am Trike, am Skateboard“

Wahrscheinlich gibt es im Satz etwas, das ich nicht verstehen kann.

Danke

Mach Dir nichts draus, ich verstehe ihn auch nicht. Den Sinn schon, aber nicht die Grammatik.

Man fährt auf dem Fahrrad oder mit dem Fahrrad, nie im Fahrrad

Im Trike ( ein 3-rädriges Motorad) kann man schon sitzen und fahren.

am Skateboard ? man steht doch oben drauf, also wäre auf der richtige Begriff.

Übrigens, man hätte für alle 3 Fahrzeuge mit verwenden können.

MfG
duck313

sehr beruhigend, danke

Hallo Nadja,

eine Vermutung: Kommt vielleicht im Satz vorher ein Bauteil vor, das im Fahrrad, im Trike und am Skateboard verbaut wird und Subjekt des Satzes („sie“) ist? Dann ergäbe der Satz Sinn und wäre auch grammatikalisch richtig.

Denn der Teil vor dem Gedankenstrich ist eine Erweiterung zum Subjekt. Man müsste also sagen können: „Sie (befinden sich) im Fahrrad usw.“.

Zwar würde ich bei den meisten Bauteilen sagen, dass sie am Fahrrad sind, aber wer weiß. Ohne mehr Kontext lässt sich das nicht beurteilen.

Viele Grüße,

Jule

Hallo Jule,

hilft das?

Die Bedenken sind groß, die Risiken
mannigfaltig, und die Wirkung für die
Weltgeschichte ist minimal – es macht
aber schlicht Spaß, an einem Sommertag
auf so einem Ding zu stehen und ein
wenig herumzusausen. Es ist nicht teuer,
kinderleicht und wendig genug, damit
man keine Unfälle verursacht. Natürlich
verbinden sich damit auch Fragen, etwa
jene, warum die deutsche Industrie
so lange gezögert hat mit den kleinen,
leistungsstarken Elektromotoren. Ob
im Fahrrad, im Trike, am Skateboard –
sie erfreuen ihre Nutzer, kaum einer
schwebt so dahin, ohne zu lächeln, und
das ist doch schon etwas in der heutigen
Zeit. Es ist Spaß von begrenzter Relevanz.
Nicht alles, was neu ist, bedeutet
oder verhindert den Weltuntergang –
selbst wenn es in Deutschland passiert.

Nils Minkmar Zur Zeit
Stunde der Scooter
Deutschland ist verliebt in
die Gegenwart. Die gesamte
Republik zum Weltkultur -
erbe erklären und dann alles
so lassen – das wär’s. Das
ganze Land ein Märklin -
modell im Maßstab eins zu eins,
und oben drüber strahlt die schwarze
Null, ewig. So kam das Land um den
Transrapid, eine neue Verfassung oder
um Bundeskanzler, die nicht von Union
oder SPD gestellt wurden. Aber nun
das. Seit der Rückkehr aus den Ferien
stehen elektronisch angetriebene, ausleihbare
Roller an den Ecken der größeren
Straßen. Die waren vorher nicht da,
nun aber schon. Es hat sich also etwas
verändert. Nun teilt sich das Land in
zwei Lager: jene, die E-Scooter gefährlich
finden, und die anderen, die sich
wegen des Gesamtkonzepts Elektro -
mobilität Sorgen machen. Vermutlich,
so ein dieser Tage häufig gehörtes Argument,
werden die kleinen Leihgeräte
das finstere Schicksal der Erdenbewohner
nicht abwenden können. Putin,
Trump, der Klimawandel, das Wettrüsten
– nichts davon wird von den kleinen
Sausern verbessert.
Andererseits trifft dieser Einwand
auf vieles zu – Siamkatzen, Schwimmbäder
oder Spaziergänge bringen ebenfalls
wenig im Kampf gegen das Böse,
dennoch sollte man nicht darauf verzichten.
Und, sicher – wenn man Pech
hat, legt man sich hin, und das hat man
von den ach so tollen E-Scootern. Aber
auch Autos, diese Stützen unserer Wirtschaft,
sollen schon mal in Unfälle verwickelt
gewesen sein.
Die Bedenken sind groß, die Risiken
mannigfaltig, und die Wirkung für die
Weltgeschichte ist minimal – es macht
aber schlicht Spaß, an einem Sommertag
auf so einem Ding zu stehen und ein
wenig herumzusausen. Es ist nicht teuer,
kinderleicht und wendig genug, damit
man keine Unfälle verursacht. Natürlich
verbinden sich damit auch Fragen, etwa
jene, warum die deutsche Industrie
so lange gezögert hat mit den kleinen,
leistungsstarken Elektromotoren. Ob
im Fahrrad, im Trike, am Skateboard –
sie erfreuen ihre Nutzer, kaum einer
schwebt so dahin, ohne zu lächeln
, und
das ist doch schon etwas in der heutigen
Zeit. Es ist Spaß von begrenzter Relevanz.
Nicht alles, was neu ist, bedeutet
oder verhindert den Weltuntergang –
selbst wenn es in Deutschland passiert.

Genau wie Jule es sagt: es geht um den Elektromotor, der im Fahrrad verbaut ist, im Trike verbaut ist, aber am Skateboard verbaut ist.

Grüße
Siboniwe

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Hallo Nadja,

Dann hast du zwei durch Komma abgetrennte Hauptsätze mit unterschiedlichen Subjekten.
Hier aufgeschlüsselt und zur Klarheit leicht umgestellt:

  1. Die Elektromotoren - ob (sie) im Fahrrad, im Trike oder am Skateboard (eingebaut/ angebaut sind) - erfreuen ihre Nutzer.

  2. Kaum einer (= Kaum ein Nutzer) schwebt so dahin, ohne zu lächeln.

Am Fahrrad ginge meiner Meinung nach auch, aber der Motor ist ja im Innern des Fahrrads verbaut und ein Teil davon, daher: im*.

Siehe auch hier - das dritte Bild mit Unterschrift: https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmotor

Dahinschweben und lächeln wünsche ich Dir auch!

Viele Grüße,

Jule (sitzend, nicht schwebend)

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Das bezieht sich doch eindeutig auf den E-Motor, der ist natürlich im Fahrzeug oder am Fahrzeug eingebaut.

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