Natürlich ist der Klang in der Mitte des Kinos am besten, aber theoretisch solltest Du auch am Rand noch etwas hören.
Vielleicht hat der Saal ein THX-Zertifikat, dann sollte der Ton eigentlich auf _allen_ Plätzen des Kinos optimal sein.
Warum gehst Du den Kompromiss denn ueberhaupt erst ein? Also, wenn ich 9 Euro Eintritt zahle, dann will ich auch was davon gehabt haben. Ich persoenlich finde die Sitze aussen natuerlich nicht so prickelnd. Ein grosser Teil des Surround Effektes geht natuerlich verloren, auch wenn der Ton nicht grottenschlecht ist, denn laut genug sollte es ja sein.
Nur um des guckens Willen, waere ich aber nicht nach aussen gerueckt, dann kann ich mir den Film auch gleich runterladen und zu Hause gucken. Werd’ die ersten 2 Wochen abwarten und dann auf vernuenftigen Plaetzen schauen. OV ist Gott sei Dank nicht so ueberbelegt.
Das mit dem THX-Zertifikat ist nicht ganz falsch, allerdings ist „ganz hinten an der Wand“ der Sound WIRKLICH beschissen, am Rand macht nix! Aber das Sourround-Delay hörst Du so weit hinten echt abartig extrem heraus (habe darüber mal eine Facharbeit verfasst). Wir saßen mal in einem THX Kino, in der Mitte, ganz hinten an der Wand! Der Sound war einfach nur sau schlecht, wenns in den Sourround ging…
Ich kann jetzt nur vom Filmapalast am ZKM in Karlsruhe sprechen, aber dort habe ich bis jetzt keinen Unterschied feststellen können, wobei das Kino recht modern ist.
würde mich mal interessieren, ob man nicht in der THX-„Norm“ auch noch spezifizieren könnte, dass ein Lautstärke-Pegel jenseits der Schmerzgrenze nicht erreicht werden darf.
In den Kinos wird in letzter Zeit (seit ein paar Jahren) der Ton derartig brüllelaut aufgedreht, dass ich nur noch mit Ohrstöpseln ins Kino gehe. Dann höhre ich zwar alles in etwa auf Zimmerlautstärke, aber das Klangbild wird durch die nichtlineare Dämpfung der Stöpsel stark verfälscht. Warum muss der Ton denn so entsetzlich laut sein? Können die Leute nicht mal für einen Film lang das Handy ausschalten und die Klappe halten?
Ausserdem geht mir das zunehmende rein und rausgehen gehörig auf den Wecker. Ständig latscht einem jemand ins Bild. Bier und Popcorn holen, telefonieren, keinen Bock mehr, …
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mir Filme erst zu Hause auf DVD anschaue, da habe ich optimalen Klang (nicht zu laut und nicht „hinten an der Wand“) und meine Ruhe. Wenn ich tatsächlich zwischendurch mal raus muss, dann kann ich „Pause“ drücken.
Hi!
Was ich nicht verstehe, ist dass zwar der Sound immer weiter verbessert wurde, aber die Bildqualität nicht in dem Masse.
Ich meine nicht schlechte Kopien und dadurch bedingte Bildstörungen, sondern, dass dieses 50Hz Geflacker besonders bei helleren Passagen nervt.
Wieso machen die das nicht mal anders, wäre doch technisch kein Problem, ne Gleichstromlampe in den Projektor zu schrauben?
Gruss
Krischan
Nee, das sind keine 50Hz sondern 48Hz (Kinobild 24fps --> PAL 25 fps --> NTSC 30 fps NTSC COLOR --> 29.97 fps), und außerdem flackert eine Lampe nicht mit der Wechselfrequenz des Stromnetzes. Wenn Du mehr über Kinotechnik wissen willst: http://www.kinotechnik.de/ TOLLE Seite!
würde mich mal interessieren, ob man nicht in der THX-„Norm“
auch noch spezifizieren könnte, dass ein Lautstärke-Pegel
jenseits der Schmerzgrenze nicht erreicht werden darf.
Ist meines Wissens nach genormt! Aber welcher Theaterbetreiber hält sich schon an die Norm?
Hi Florian,
danke für den Link, aber eine erklärung für das Flackern habe ich dort auch nicht gefunden.
Kannst du erklären, wie das Flackern zustande kommt?
Und bitte nicht das Flackern wegdiskutieren, es ist eindeutig da, nicht nur in meinen Augen.
Es gibt vor der Lampe im Projektor einen „propeller“ (mit zwei Flügeln) der den Lichtstrahl im Rhythmus von 48Hz (2x24 Bilder pro Sekunde) unterbricht. Warum?
Nun: Man könnte, rein theoretisch, auch im 24Hz Rhythmus das Licht unterbrechen, da fiele aber das Geflacker noch mehr auf. Was macht man? Man flackert doppelt so oft!
Warum das geflacker?
Ganz einfach. Der Filmprojektor zeigt uns das erste Bild vom Film. dann wird der Lichtstrahl unterbrochen, damit man das zweite Bild „zu recht schiebt“. Der Film steht wieder solange der „Propeller“ das Licht zur Leinwand lässt. Das weiterschieben des Films funzt so: http://www.kinoteam.de/kt/image/malteserkreuz.gif während der FIlm geschoben wird gibt der „Propeller“ kein Licht zur Leinwand! usw…
Das der Propeller doppelt flackert hat wie gesagt den Grund, dass es fürs Auge angenehmer ist. Jede zweite „Licht aus“ Periode wird also kein Bild geschoben! Schau nochmal hier: http://www.kinoteam.de/kt/kt_projektoren.html
ach so
dank dir, Florian,
dann müsste man also die Anzahl der Bilder pro Sekunde erhöhen, was auch neues Filmmaterial und Kameras usw. erfordern würde, oder?
Verstehe, zuviel Aufwand…
Gruss
Krischan
Fast, es gibt ja noch den Kunstgriff den „Propeller“ mit VIER Rotorblättern zu bestücken (so wie beim 100HZ Fernseher, der zeigt auch viermal das gleiche…), dann wärs wahrscheinlich besser, aber Kinos haben nie Geld…
Digitale Vorführtechnik
Es gibt jetzt wohl auch ein System das von einer T-Systems
Tochter vertrieben werden soll, dass die Filme für den
Kinobetreiber in Echtzeit aus dem Netz voll digital auf die
Leinwand beamt. Die Resultate sind angeblich sehr gut.
Es soll kommen, fraglich aber wann. Erste Kinos testen diese
Geräte bereits.
Also, in der ersten Reihe wuerde ich auch nicht sitzen wollen. Da gibt es auch Sessel, aber gut sind die noch lange nicht. Man sieht noch nicht einmal das vollstaendige Bild bzw. kann nicht das ganze Bild wirklich erfassen, was bei mir zur Folge hat, das mir nicht nur extrem uebel wird, sondern ich zusaetlich auch noch eine Genickstarre bekomme. Neee danke, dafuer zahl ich keine 9 Euro.