Im Laminat bilden sich Kanten - wer weiß weiter?

Hallo,

ich habe folgendes Problem, zu dem ich hier leider noch keine Antwort gefunden habe. Das Laminat bildet an der T-Fuge seit kurzem Kanten. Es sieht so aus, als ob sich das Laminat in der Längstverlegung anhebt, daher dann auch die Kante zur nächsten Bahn. Ich habe bereits gesehen, dass das Laminat an den Zargen auf Spannung sitzt. Ich habe mir bereits vorgenommen, dass ich die komplette Dehnungsfuge kontrolliere und zur Sicherheit mit einer Schattenfugensäge auf ca. 15 mm nachbessere. An einigen Stellen kann ich leider keine Fußleisten montieren, daher werde ich dort wohl weniger Fuge schneiden. Und hier meine Fragen zu diesem Problem:

  1. werden sich die Kanten von alleine zurückbilden? Ich denke eigentlich eher nicht, oder? Was kann ich dagegen tun? Ist leider mitten im Raum und fällt daher auch auf.

  2. wie kann ich am besten an der Zarge (kurze Seite, dort ist es auf Spannung) das Laminat schneiden? Oder sollte ich es vielleicht besser fräsen und wenn ja, womit?

Ich hoffe, dass ich das Problem gut beschrieben habe. Ansonsten beantworte ich gerne noch Fragen.

VIelen Dank im Vraus für hoffentlich viele Tipps.

Hättest Du -wie es Usus ist in diesem Forum- deinen Namen (sagen wir: aus reiner Höflichkeit) angegeben, ich hätte Dich jetzt und an dieser Stelle mit Namen angesprochen.
So nur: Hallo, Unbekannte®!
Dass sich das Laminat an T-Kreuzen anhebt, kann daran liegen, dass die obere Schicht des Trägermaterials an dieser Stelle gebrochen ist. Das kann passieren, wenn die Elemente (auch beim Transport) auf den Kopfseiten „angedotzt“ werden, also „einen Schlag“ kriegen.
Spannungen in der Fläche (z.B. wenn das Laminat hart an aufsteigenden Bauteilen anliegt) werden so derartig NICHT auswirken. Dann wirkt vielmehr die gesamte Verlegefläche beim Begehen „weich“ und damit instabil.
Rückbildung der Aufkantung: sehr unwahrscheinlich!
.-.
Wie kann man an Zargen das Laminat wieder mit einer Fuge versehen, wenn es hart ansteht?
Am besten hat es sich erwiesen, wenn man einen scharfen (!) Stechbeitel ansetzt und mit vorsichtigen Schlägen erst einmal eine „Linie“ schlägt (also bitte nicht mit roher Gewalt nach dem Motto: „Hau d´ruff und abgeschlagen ist es!!“)
Vorsichtig erst einmal eine klare Bruchzone schaffen und sich dann vorsichtig in die Tiefe vorarbeiten.
Eine Fuge von 5mm sollte an diesen Stellen reichen, auch damit sie optisch nicht auffällig wird.
-.-
Eine Schattenfugensäge wird dann ihre wertvollen Dienste einsetzen können, wenn es darum geht, über längere Distanzen erneut eine Bewegungs- bzw. Randfuge herzustellen. Aber nicht an einer schmalen Zarge!
-.-.-.-.-.-
Mfg Klaus