IMB Vermögensverwaltung als Sparplan

Hallo !
Ein Finanzberater der EuroFinanz empfahl mir als möglichen Bautstein der Altersvorsorge die Vermögensverwaltung der IMB.

Diese österreicherische Firma verwaltet normalerweise angeblich Beträge ab 250000 Euro aufwärts, bietet ihre Dienste aber scheinbar seit neuestem auch Kleinanlegern an. Man soll sogar montalich, in einem Sparplan einzahlen können…

Laut Finanzberater liegt der große Vorteil dieser Vermögensverwaltung in der überragenden „Reaktionsschnelle“, folgendes Beispiel wurde herangezogen.

Am 11.09.2001 (Anschläge auf das WTC) erkannten viele Anleger früh, das die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen und wollten durch Umschichtungen oder Ausstieg ihr Kapital vor dieser Talfahrt schützen. Also gaben Sie die entsprechenden Aufträge sofort an ihre Bank weiter. Allerdings dauert es immer eine Weile bis die Aufträge ausgeführt werden (z.B Abends erst am nächsten Tag) und daher wurden diese Aufträge zu spät ausgeführt, das Geld war verloren.

Die IMB hat dagegen als Vermögensverwalter angeblich die Möglichkeit, das Kapital SOFORT umzuschichten und somit das Kapital viel schneller in „Sicherheit“ zu bringen als bspw. Banken.

Wenn das so stimmt ist das für mich schon ein starkes Argument…

Was haltet Ihr von Vermögensverwaltern (für Kleinanlagen) im Allgemeinen und von der IMB im Speziellen ?

Grüße !

impact79

Mit dem, was Detlev schreibt, hat er voll und ganz Recht!

Allein die Aussage:

Die IMB hat dagegen als Vermögensverwalter angeblich die
Möglichkeit, das Kapital SOFORT umzuschichten und somit das
Kapital viel schneller in „Sicherheit“ zu bringen als bspw.
Banken.

gaukelt dem potenziellen Anleger ein Sicherheitsversprechen vor, das in der Praxis meiner Meinung nach auch nicht nur Annäherungsweise gehalten werden kann. Sie impliziert, das die Leute von IMB einen direkteren, schnelleren oder wie auch immer gearteten Zugang zu den Kapitalmärkten der Welt haben. Und das ist Unfug.

Und wenn man aufmerksam den Wirtschaftsteil der Zeitung liest wird man früher oder später wieder auf den Namen der Einen oder Anderen Firma stossen wenn geschrieben wird, das wieder tausende von Anlegern ihr sauer veridientes Geld verloren haben.

Breste Grüsse aus dem Süden

Roland

Was haltet Ihr von Vermögensverwaltern (für Kleinanlagen) im
Allgemeinen und von der IMB im Speziellen ?

Nichts. Zu verschenken hat niemand etwas, weder in Deutschland, noch in Österreich.

Hallo,

Diese österreicherische Firma verwaltet normalerweise
angeblich Beträge ab 250000 Euro aufwärts, bietet ihre Dienste
aber scheinbar seit neuestem auch Kleinanlegern an. Man soll
sogar montalich, in einem Sparplan einzahlen können…

Für eine „richtige“ Vermögensverwaltung wäre ein Einstiegsbetrag von 250 teuro noch sehr niedrig. Die meisten fangen erst im siebenstelligen Bereich an, weil erst dann eine wirklich individuelle Betreuung richtig Sinn macht und auch über eine Verwaltungsvergütung bezahlt werden kann.
Dieses hier riecht nach einem standardisierten Produkt (das gleiche für viele verschiedene Anleger). Da kannst Du auch einen Fonds kaufen. Beim Fondshast Du den Vorteil der größeren Transparenz (täglicher Kurs) und größerer Sicherheit (z.B. Sondervermögen, Depotbankkontrolle usw.). Vor Betrügereien bist Du bei einem Fonds weitestgehend sicher.

Laut Finanzberater liegt der große Vorteil dieser
Vermögensverwaltung in der überragenden „Reaktionsschnelle“,
folgendes Beispiel wurde herangezogen.

Ich vermute eher, dass der Vorteil in der Provision für den Berater liegt… . Ist aber nur so ein Gefühl :wink:

Am 11.09.2001 (Anschläge auf das WTC) erkannten viele Anleger
früh, das die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen und wollten
durch Umschichtungen oder Ausstieg ihr Kapital vor dieser
Talfahrt schützen. Also gaben Sie die entsprechenden Aufträge
sofort an ihre Bank weiter. Allerdings dauert es immer eine
Weile bis die Aufträge ausgeführt werden (z.B Abends erst am
nächsten Tag) und daher wurden diese Aufträge zu spät
ausgeführt, das Geld war verloren.

Die IMB hat dagegen als Vermögensverwalter angeblich die
Möglichkeit, das Kapital SOFORT umzuschichten und somit das
Kapital viel schneller in „Sicherheit“ zu bringen als bspw.
Banken.

Und? Was hätte Dir das in diesem Fall gebracht? Die Kurse waren zwei Wochen nach den Anschlägen wieder auf dem gleichen Niveau wie am 10.09… Es ist also nur dem was passiert, der im Absturz raus ist und dann teurer zurückgekauft hat.

Wenn das so stimmt ist das für mich schon ein starkes
Argument…

Ein starkes Argument wäre, wenn Sie belegen könnten, dass sie schon Anfang 2000 aus den Aktienmärkten raus sind und Anfang 2003 wieder rein. Dann hätten sie gezeigt, dass sie die Märkte verstehen.
Was hilft es, wenn ich schnell reagieren kann, aber auch nicht besser weiß als alle anderen, wann ich es wie tun soll?

Glaubst Du ernsthaft, dass eine unbekannte kleine Vermögensverwaltung, die es nötig hat, ihre Produkte über Strukturvertriebe verkaufen zu lassen, schneller ihre Orders platzieren kann, als die großen Investmenthäuser dieser Welt? (Die ja meist zu direkt an der Börse handelnden Banken gehören).
Aus meiner Sicht gehört könnte man solche Aussagen auch bei den Gebrüdern Grimm veröffentlichen… .
Klar, der kleine Privatanleger ist i.d.R. schon etwas im Nachteil. Wobei Du heute übers www und Direktbanken auch schnell agieren kannst.

Was haltet Ihr von Vermögensverwaltern (für Kleinanlagen) im
Allgemeinen und von der IMB im Speziellen ?

Grundsätzlich ist für den Kleinanleger die Kapitalanlage genauso wichtig wie für die Vermögensmillionäre oder institutionelle Anleger. Aber meist geht er anders damit um. Für Menschen, die schon Geld haben, steht i.d.R der Kapitalerhalt im Vordergrund. Dazu soll dann noch eine „Verzinsung“ kommen, die Abhängig von der Risikobereitschaft des Anlegers ist.
Den meisten Privatanlegern würden die Ergebnisse solcher Strategien gerade in Zeiten steigender Börsen zu langweilig vorkommen, weil hier oft „nur“ z.B. 6 bis 8 % p.a. angestrebt werden. Dafür werden aber auch die Verluste begrenzt, wenns nach unten geht. Und 10% auf einen Millionenbetrag verlieren hat halt schon Gewicht.

Zur IMB kann ich nichts sagen. Habe auch keine Lust lange im www danach zu suchen. Die Top-Adressen dieser Branche haben es nicht nötig, „Kleingeschäft“ oder gar Sparpläne (mega Verwaltungsaufwand) anzunehmen (höchstens in einem Publikumsfonds, den sie managen). Sie würden solche Vertriebe wie den von Dir beschriebenen meiden wie der Teufel das Weihwasser. Allein schon aus Imagegründen

Wenn Du eine Investition dort ernsthaft in Erwägung ziehen solltest, dann versuch Dich mal über Deine rechtliche Situation im Falle einer Insolvenz der IMB schlau zu machen.

Mein Tip: Bleib bei Fonds. Da hast Du wenigstens einen sicheren rechtlichen Rahmen.

Gruß Schorsch

Ein Märchen für Anleger !!!
Hallo Impact,

na du schon wieder, lach.
Sodele nach dem schon einige zu deinem Fall was geschrieben haben,
will ich mich kurz fassen.
Ich muss sagen, ich habe schon lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen, wie ihn dir der Finanzberater erzählt hat.

Einfach nur völliger Unsinn und das ist wirklich nett gesagt.
Man kann dir nur den Rat geben schicke den Berater in die Wüste.

Laut Finanzberater liegt der große Vorteil dieser
Vermögensverwaltung in der überragenden „Reaktionsschnelle“,

Unsinn, es gibt keine "überragenden „Reaktionsschnelle“.

folgendes Beispiel wurde herangezogen.

Am 11.09.2001 (Anschläge auf das WTC) erkannten viele Anleger
früh, das die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen und wollten
durch Umschichtungen oder Ausstieg ihr Kapital vor dieser
Talfahrt schützen. Also gaben Sie die entsprechenden Aufträge
sofort an ihre Bank weiter. Allerdings dauert es immer eine
Weile bis die Aufträge ausgeführt werden (z.B Abends erst am
nächsten Tag) und daher wurden diese Aufträge zu spät
ausgeführt, das Geld war verloren.

Wie bitte ? Quatsch, wenn die Börse geöffnet ist können alle Handeln.
Geld verloren ? Soso, es gab einen Börseneinbruch und danach fingen die Kurse an sich wieder zu erholen.

Die IMB hat dagegen als Vermögensverwalter angeblich die
Möglichkeit, das Kapital SOFORT umzuschichten und somit das
Kapital viel schneller in „Sicherheit“ zu bringen als bspw.
Banken.

Hm, soso, komisch, wenn die ja die einzigen sind die so schenll handeln könne, hmm, wer kauft denen dann eigentlich die Papiere ab ?
sfg.

Joa, das ist einfach ein Klasse „Märchen“, tut mir leid aber wenn man so einen Unsinn verzapft fällt es mir schwer noch ernst zu bleiben

Wenn das so stimmt ist das für mich schon ein starkes
Argument…

Ne selbst wenn es so wäre, wäre das kein Argument, nicht Schnelligkeit ist bei der Langfristanlage entscheiden, sondern Qualität.
Aber wir schon gesagt ist Unsinn.

Was haltet Ihr von Vermögensverwaltern (für Kleinanlagen) im
Allgemeinen und von der IMB im Speziellen ?

Erstmal schicke den Finanzberater nach Hause. Dann Frage ich mich allen ernstes, wieso eigentlich hier so viele „exotische Sachen“ anschleppen.
Wir hatten vor kurzem auch erst den Fall " 10% sicher bei Türkischen Bank".
All dieses dumme Gerede von Berater man habe gerade exklusiv für den Kunden etwas , was sonst keiner hat, ist schon ziemlich nervig.
Man will damit den Kunden nur Honig ums Maul schmieren und bei ihm den Eindruck vermitteln, das er was tolles abschliesst, was sonst keiner hat.
Der Kunde soll das Gefühl bekommen, das er was besonders abgeschlossen hat, was sonst keiner hat und er fühlt sich dann ganz besonders clever.

Grüße !

impact79

Gruss zurück

Börsenfan1968

PS. wenn dein Berater noch so Sachen hat, schreib sie mal.

Hallo selbst!

Ein Finanzberater der EuroFinanz empfahl mir als möglichen
Bautstein der Altersvorsorge die Vermögensverwaltung der IMB.

Weil er da genug Provision beim Abschluss verdient, nehme ich an.

Diese österreicherische Firma verwaltet normalerweise
angeblich Beträge ab 250000 Euro aufwärts, bietet ihre Dienste
aber scheinbar seit neuestem auch Kleinanlegern an. Man soll
sogar montalich, in einem Sparplan einzahlen können…

Klar, das sind die absoluten Profis… bei dem Betrag kann es sich nur um die absolut individuelle Betreuung handeln. Die nehmen uns vom Global Wealth Management der UBS grad die Kunden weg.

So und jetzt mal ohne Ironie: Wenn ich die Homepage richtig deute, hast du die Auswahl zwischen 6 verschiedenen Standardprodukten.
Das bringt es voll… das kann jede Volksbank mit „Quattro“ genauso gut.

Laut Finanzberater liegt der große Vorteil dieser
Vermögensverwaltung in der überragenden „Reaktionsschnelle“,
folgendes Beispiel wurde herangezogen.

Am 11.09.2001 (Anschläge auf das WTC) erkannten viele Anleger
früh, das die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen und wollten
durch Umschichtungen oder Ausstieg ihr Kapital vor dieser
Talfahrt schützen. Also gaben Sie die entsprechenden Aufträge
sofort an ihre Bank weiter. Allerdings dauert es immer eine
Weile bis die Aufträge ausgeführt werden (z.B Abends erst am
nächsten Tag) und daher wurden diese Aufträge zu spät
ausgeführt, das Geld war verloren.

Und IMB hat im Vorfeld gesehen, dass da Flugzeuge ins WTC rasen und am Vortag verkauft?

Die IMB hat dagegen als Vermögensverwalter angeblich die
Möglichkeit, das Kapital SOFORT umzuschichten und somit das
Kapital viel schneller in „Sicherheit“ zu bringen als bspw.
Banken.

Na klar… dauert genaus lange wie bei Liesschen Müller, da die die selben Märkte bedienen müssen.

Wenn das so stimmt ist das für mich schon ein starkes
Argument…

Ja, wenns war wäre.

Was haltet Ihr von Vermögensverwaltern (für Kleinanlagen) im
Allgemeinen und von der IMB im Speziellen ?

Ich denke es ist insgesamt ein schwieriges Feld, da in diesem Bereich vor allem Kunden sind, die zurecht (weil wenig Vermögen) die Kosten scheuen. Mit Kleinkunden ist nur über standartisierte Produkte was zu machen. Und das hat mit einer richtigen Vermögensverwaltung wenig zu tun.
Wenn man die Zeit und das Interesse hat, sucht man sich seine Fonds lieber selbst aus.

Gruss Ivo

hallo impact,

ich würde mit diesem „finanzberater“ kein wort wechseln.
so ein schwachfug macht einen zornig.
warum fallen kurse an der börse?
weil es mehr verkäufer als käufer zu einem speziellen preis gibt.
am 11.9.2001 gab es fast ausschließlich verkaufsorder, da die anleger mit den zittrigen händen in panik gerieten, die kurse nachgaben, stop-loss-order auslösten, welche wiederum verkaufsaufträge zur folge hatten, die i.a. unlimitiert an den markt gehen.
und da es kaum käufer gab, kamen auch zu bestimmten kursen keine geschäfte zustande. die kurse fielen also weiter, bis der handel ausgesetzt wurde.
sowas passiert i.a. innerhalb weniger sekunden.
ein paar tage erholten sich die kurse und kamen dann im rahmen der weltkonjunkturschwierigkeiten unter druck.
diese verfahrensweise gilt für alle marktteilnehmer gleich, wie auch in einer antwort geschrieben steht.
diese angegebene firma hat damit nichts zu tun.
auch hatten die börsen zum ereigniszeitpunkt alle geöffnet, schlossen erst später.
fazit: dein „berater“ erzählt eine gequirlte schei…

finger weg!

strubbel
€:open_mouth:)

Ok, da ihr seid euch einig das das nichts Gescheites sein kann…

An einzelnen Stellen möchte ich aber nochmal nachhaken:

Das Beispiel war vielleicht etwas ungeschickt gewählt. Wahrscheinlich ist einfach folgendes gemeint: Wenn ich meine Fonds selbst über das Internet manage, dann kann es sein das ein Auftrag erst am nächsten Tag ausgeführt wird (wie bei Überweisungen beim Onlinebanking). Wenn ich meine Fonds direkt bei einem Experten verwalten lasse, der Aufträge „direkt“ ausführt, gibt es möglicherweise keine Verzögerung.

Habe mir die Broschüre jetzt mal komplett durchgelesen. Der Leitsatz weckt schon ein gewisses Vertrauen: „Es gibt nur in Ziel, das für uns noch wichtiger ist, als Ihr Vermögen zu vermehren: Es zu erhalten.“ Die Firma rühmt sich damit, diesen „Total-Return-Ansatz“ diszipliniert zu verfolgen.

Ich sehe folgenden Vorteil für den unerfahrenen Anleger: Für diesen Personenkreis (zu dem ich mich als Anfänger auch zähle) ist es sicher reizvoll, das Management einem Profi zu überlassen, der regelmäßig Entscheidungen für das Depot treffen kann. Das ist mir zeitlich garnicht möglich.

Es gibt übrigens 4 Portfolios die unterschiedlichen Risikoklassen angehören. Diese Unterscheiden sich bei der angepeilten Rendite (die ausdrücklich weniger wichtig als der Kapitalerhalt ist).

Vom sichersten (Renten Plus) zum risikoreichsten (Marktneutral Plus) Portfolio bewegen sich die angepeilten Renditen - nach Abzug aller Kosten - zwischen 4% und 10%.

Ok, da ihr seid euch einig das das nichts Gescheites sein kann…

An einzelnen Stellen möchte ich aber nochmal nachhaken:

Das Beispiel war vielleicht etwas ungeschickt gewählt. Wahrscheinlich ist einfach folgendes gemeint: Wenn ich meine Fonds selbst über das Internet manage, dann kann es sein das ein Auftrag erst am nächsten Tag ausgeführt wird (wie bei Überweisungen beim Onlinebanking). Wenn ich meine Fonds direkt bei einem Experten verwalten lasse, der Aufträge „direkt“ ausführt, gibt es möglicherweise keine Verzögerung.

Habe mir die Broschüre jetzt mal komplett durchgelesen. Der Leitsatz weckt schon ein gewisses Vertrauen: „Es gibt nur in Ziel, das für uns noch wichtiger ist, als Ihr Vermögen zu vermehren: Es zu erhalten.“ Die Firma rühmt sich damit, diesen „Total-Return-Ansatz“ diszipliniert zu verfolgen.

Ich sehe folgenden Vorteil für den unerfahrenen Anleger: Für diesen Personenkreis (zu dem ich mich als Anfänger auch zähle) ist es sicher reizvoll, das Management einem Profi zu überlassen, der regelmäßig Entscheidungen für das Depot treffen kann. Das ist mir zeitlich garnicht möglich.

Es gibt übrigens 4 Portfolios die unterschiedlichen Risikoklassen angehören. Diese Unterscheiden sich bei der angepeilten Rendite (die ausdrücklich weniger wichtig als der Kapitalerhalt ist).

Vom sichersten (Renten Plus) zum risikoreichsten (Marktneutral Plus) Portfolio bewegen sich die angepeilten Renditen - nach Abzug aller Kosten - zwischen 4% und 10%.

Vermögensverwaltung
hallo impact,

naja, wenn dir dein sauer erarbeitetes geld soooo unwichtig ist, daß du es fremden leuten überlässt, statt dir selbst eine rübe zu machen.
fonds sind ein mittel zur langfristigen anlage, die müssen nicht hals über kopf verkauft oder gekauft werden.
eine gesellschaft, die solche schwachsinn verzapft, erweckt also dein vertrauen.
warum fragst du denn dann noch nach?
wirf dein geld dieser gesellschaft in den rachen, die kümmern sich schon um dein geld. sind ja „fachleute“.
auch wenn dir hier jeder sagt, das gegenteil sei der fall.
ich habe den eindruck, du willst dein geld loswerden.
mit ein wenig gutem willen kannst du lernen, wie das einmaleins der geldanlage funktioniert. erst recht bei fonds, das ist nicht schwer und benötigt kaum zeit.
man muss nur wollen.
ich hab von autos keinerlei ahnung, dennoch hab ich mich damls erkundigt, wo das benzin und scheibenspülwasser nachgefüllt wird und wie man reifen aufpustet.
und wenn mir ein experte einreden wollen würde, ich bräuchte eine sprinkleranlage im auto, würde ich mich nach einen anderen fachmann umsehen.
such dir einen zertifizierten vermögensberater und bezahle ihn anständig, daß bringt dir mehr, als es windigen firmen zu schenken.

strubbel
$:open_mouth:)

Hallo nochmals,

Das Beispiel war vielleicht etwas ungeschickt gewählt.
Wahrscheinlich ist einfach folgendes gemeint: Wenn ich meine
Fonds selbst über das Internet manage, dann kann es sein das
ein Auftrag erst am nächsten Tag ausgeführt wird (wie bei
Überweisungen beim Onlinebanking). Wenn ich meine Fonds direkt
bei einem Experten verwalten lasse, der Aufträge „direkt“
ausführt, gibt es möglicherweise keine Verzögerung.

Was nach wie vor nicht richtig ist.
Wenn wir von Börsenorders reden, ist deine eigene genauso schnell wie die der Gesellschaft.
Reden wir von dem noch üblichen Fondspricing, so gibt es einen Kurs pro Tag und aus. Ebenfalls für jeden der vor Stichpunkt kommt, für alle anderen erst am nächsten Tag. Egal ob IMB oder du selbst.

Habe mir die Broschüre jetzt mal komplett durchgelesen. Der
Leitsatz weckt schon ein gewisses Vertrauen: „Es gibt nur in
Ziel, das für uns noch wichtiger ist, als Ihr Vermögen zu
vermehren: Es zu erhalten.“ Die Firma rühmt sich damit, diesen
„Total-Return-Ansatz“ diszipliniert zu verfolgen.

Na wenn sie kein Vertrauen erwecken würde, wäre sie ja auch überflüssig und grottenschlecht, oder?
Das sagt aber nichts über die Fähigkeiten der Gesellschaft aus.

Ich sehe folgenden Vorteil für den unerfahrenen Anleger: Für
diesen Personenkreis (zu dem ich mich als Anfänger auch zähle)
ist es sicher reizvoll, das Management einem Profi zu
überlassen, der regelmäßig Entscheidungen für das Depot
treffen kann. Das ist mir zeitlich garnicht möglich.

Also genau das was ein Fonds macht…

Es gibt übrigens 4 Portfolios die unterschiedlichen
Risikoklassen angehören. Diese Unterscheiden sich bei der
angepeilten Rendite (die ausdrücklich weniger wichtig als der
Kapitalerhalt ist).

Ich bleibe dabei.
„Swiss Rubinum“ der Volksbanken ( und da habe ich immerhin das Wissen, dass die Schweizer Privatbank Julius Bär als Manager die entsprechende Erfahrung mitbringt) und andere Produkte anderer Anbieter auch sind vergleichbar.

Vom sichersten (Renten Plus) zum risikoreichsten (Marktneutral
Plus) Portfolio bewegen sich die angepeilten Renditen - nach
Abzug aller Kosten - zwischen 4% und 10%.

Was letztendlich keine super Leistung darstellen würde.
4% bekommt Lieschen Müller auf Ihr Anlagezertifikat bei der Bank um die Ecke.

Nach wie vor mein Urteil: Keine goldene eierlegende Wohlmilchsau.

Gruss Ivo

1 „Gefällt mir“

Wenn mein Entscheidung schon vorher festgestanden hätte, hätte ich nicht Fragen brauchen. Ich werde niemanden „das Geld in den Rachen werfen“, deswegen versuche ich mich ja zu informieren.

Ich habe einfach nochmal nachgefragt, da mir der Sachverhalt nicht ganz klar ist und ich sicherstellen möchte, das wir von der gleichen Sache reden.

Hat sich auch schon gelohnt. Ich werde von meinem Finanzberater beim nächsten Treffen eine Erklärung verlangen, wie er zu den Aussagen kam die er getroffen hat. Gerade was die „Reaktionsschnelligkeit“ angeht.

Dieses Angebot ist jetzt - dank eurer Hilfe - abgehagt. Aber keine Angst, weitere Threads kommen bestimm :wink:

Gruß impact79

hallo impact,

für mich wäre jedes weitere treffen mit diesem „berater“ verlorene zeit.
aber bitte, immer her mit den fragen.
zu deiner obigen frage gleich mal:
aktien, rohstoffe, immobilien. so kann mann streuen.

strubbel
e:open_mouth:)