Ich spiele mit dem Gedanken ein Imbiss zu übernhemen.
Der Imbissbesitzer möchte der Gebaude vermieten für 500,00 € im Monat, und 30 000,00 € Kaufpreis für die Geräte.
Die Geräte sind 15-20 Jahre alt. Es handelt sich um Friteuse, Backhofen, Kühlschranke, Gefriefreschränke, usw.
Ist es nicht zu viel verlangen wenn die Geräte schön so halt sind?
Wer hat Erfahren über Imbiss.
Wie soll ich verfahren.
mfg
Hi
Der Imbissbesitzer möchte der Gebaude vermieten für 500,00
€ im Monat,
Die Miete hört sich gut an. (Kommt natürlich darauf an, wo und wie gro?)
30 000,00 € Kaufpreis für die Geräte.
Nee, das würde ich nicht bezahlen. Abgesehen von der Optik und dem Zustand der Geräte, dürfte der Energieverbrauch für diese Altgeräte zu hoch sein.
Informiere dich doch mal, was vergleichbare Geräte neu oder nicht so alt, kosten würden. Bei Ebay gibt es einige Händler, bzw. Artikel für die Gastronomie. Du mußt ja nichts kaufen, nur informieren.
Gruß Nino
HI,
Ich spiele mit dem Gedanken ein Imbiss zu übernhemen.
Nicht gerade neu, dieser Gedanke.
Der Imbissbesitzer möchte der Gebaude vermieten für 500,00
€ im Monat, und 30 000,00 € Kaufpreis für die
Geräte.
Die Geräte sind 15-20 Jahre alt. Es handelt sich um Friteuse,
Backhofen, Kühlschranke, Gefriefreschränke, usw.
Erstens kann es dir bei der ersten Kontrolle durch das Ordnungsmat passieren, daß du deine Geräte wegwerfen kannst, weil sie nicht mehr zu reinigen sind oder moderneren gesetzlichen Vorgaben nicht mehr genügen.
Zweitens vergiß nicht, daß der Energieverbrauch alter Geräte deultich höher sein kann als der von moderneren, gerade wenn es um den Bereich Kühlung geht.
Ob es Bedenken aus dem Bereich der Gerätesicherheit gibt, kann ich nur vermuten. Meist sind solche alten Geräte nicht mehr in besonders gutem Zustand und benötigte Ersatzteile teuer.
Die Friteuse selber mag da noch das kleinste Übel sein, aber alte Kompressoren von Kühlanlagen sind schon eine Herausforderung.
Ohne fachkundliche technische und kaufmännische Hilfe bist du da verraten und verkauft.
Mein Tip:
bleib ruhig und laß das evtl. sausen, bevor du dich unüberlegt in Kosten stürzt.
Ulrich
Hallo Christelle,
vereinbare einen nochmaligen Besichtigungstermin und notiere dir die Namen der Geräte und ihre Nummern. Anschliessend gehst du ins Internet und googelst nach ihren aktuellen Preisen.
Ob sie wirklich 15 bis 20 Jahren alt sind wirst du ebenfalls beim googeln erfahren. Wobei ich das Alter der Gegenstände bezweifle.
Die 30.000 Euro sollten ein Wunsch des Verkäufers sein, müssen aber nicht mit dem Betrag übereinstimmen den du bereit bis zu zahlen. Lasse den Verkäufer zappeln und warte ab. Sollte er keine weiteren Interessenten haben wird er schon von selbst den Preis senken.
Allgemein sind diese Geräte wirklich teuer in der Anschaffung und das Alter muss auch nicht unbedingt etwas über den Energieverbrauch sagen.
In welchem Zustand sind sie denn? Schön sauber oder übelst versifft?
Alte Geräte halten länger und junge Geräte gehen schneller kaputt! Siehe Handys, Laptops usw.
Grüsse
Paula
Salut Christelle,
in allen Bereichen der Gastronomie sind derartige „Mondpreise“ für übernommenes Inventar üblich. Der Verkäufer weiß dabei auch, dass das beschriebene Inventar niemals diesen Preis wert ist - der geforderte Preis ist eine Art „Abstandszahlung“ dafür, dass man den Betrieb überhaupt bekommt. Man kann also vielleicht ein bissel daran handeln, aber es bleibt in jedem Fall dabei, dass da ein Preis bezahlt wird, der leicht das Zehnfache und mehr von dem ausmachen kann, den die Gegenstände selber noch wert sind.
Der Hintergrund davon ist, dass der Verkäufer unter bestimmten Bedingungen den Gewinn aus dem Handel ermäßigt besteuern kann, wenn er Bestandteil des Aufgabegewinns ist - und der Käufer hat auf diese Weise leicht nutzbares Potential für Abschreibungen: Das wäre bei einem erworbenen „Firmenwert“ - um den es in Wirklichkeit geht - ein bissel anders.
Kurz: Suche nicht den Wert des gezahlten Preises in den Geräten, sondern überlege, ob Lage, Kundenstamm etc. diese Abstandszahlung wert sind. Ich komme ganz grob überschlagen auf immerhin 30 € Umsatz am Tag (großzügig auf fünf Jahre und ohne Ruhetage gerechnet - also leicht auch das Doppelte), die nur für den Abstand gemacht werden müssen. Je nach Lage wird das unter Umständen später noch teuer genug, wenn die Sache einigermaßen läuft und sich einige ehrenwerten Herren („Automatenaufsteller“ und dergleichen) anbieten, das Etablissement zu „schützen“…
Imbiss, Kneipe, wasauchimmer ohne Abstand wird es nur geben, wenn das Objekt völlig runtergelutscht und zu einem überdachten Zapfhahn verkommen ist. Daraus dann wieder etwas zu machen, ist auch nicht ganz billig, weil es wenigstens viel Zeit und Mühe kostet und ohne jede Garantie auf Erfolg.
Schöne Grüße
MM
Lass Dir Zeit mit deiner Entscheidung. Ich finde die 30’€ einen absoluten Mondpreis.
Du solltest eher wie ein Kaufmann entscheiden: wie ist die Lage, Konkurrenzsituation, Kaufkraft, Firmen im Umfeld für die Mittagspause etc.
Bei uns hier hat gerade einer versucht seine Imbissbude für 30’€ zu verkaufen, nach 2 Monaten waren es 20’ und letzte Woche war er in der zeitung unter Insolvenzen gestanden!!
Ich selber habe auf Märkten eine Zeit lang Fladenbrot verkauft und die Konkurrenzsituation ist nicht zu unterschätzen.
viel Glück
nala
Hallo,
ich habe mich die Geräte angeschaut.
Es ist nicht viel zu sagen. Die Geräte sind 15 Jahre alt.
Es handelt sich um doppelte Friteuse, 1 Grillplatte, Wandhauben, 2 Mikrowelle, 1 normale Geschirrspüler, 1 Kaffemaschine, 2 grosse Kühlschranken, 1 Kühlschrank als Vitrine, umgefährt 10 Tiefkühltruhen, 2 Kassen.
Es ist alles im Top zustand, alles sauber.
aber man sieht dass es nicht neu ist.
Der Verkäufer meint dass er hat 20 000,00 Eur Einnahme im Monat.
Er hat zu zeit 2 Angestellte.
Es ist im Dorf 1000 Einwöhner. Es gibt nur ein klein Konsum der am Samstag fruh um 10 Uhr zu ist.
Der Imbiss ist immer offen. Es gibt auch Zigaretten, Zeitung usw.
Sie verkauft sehr viel Brötchen.
Jetzt sie ist auf 500 Eur Miete und 30000,00 Eur die Geräte, Fernseher, 2 Spielautomaten, Stühl und Tisch, und Lagerbestand.
Ich weiss nicht mehr was ich denken soll.
danke christelle
Hallo
der Betreiber macht zu Zeit 20000,00 Eur im Monat Einnahme.
Du solltest eher wie ein Kaufmann entscheiden: wie ist die
Lage, Konkurrenzsituation, Kaufkraft, Firmen im Umfeld für die
Mittagspause etc.
Konkurrenz ist nur der Konsumm im Dorf. Hotel - Gasttätte macht zu, Bäcker ist von 7 bis 13 Uhr öffen und nicht Wert.
Es gibt von Samstag um 10 Uhr bis Montag um 8 Uhr kein einzige Geschäft öffen.
Sie verkauft viel Brötchen, Zigaretten, Zeitung zusatzliche als der Imbiss.
Sie hat 2 angestellte.
Öffnungszeiten von um 5H30 bis 21 H.
Bauarbeiten kommen jeden Tag von der Arbeit zum frühstucken.
Ich habe auch viel neue Idee.
(Paketannahme, Briefmarken, Eisverkauf, Kuchen, Toast und Pizza.)
Ich finde es viel mehr rauszuholen als jetzt.
Weil die junge Leute nicht zufrieden sind.
mfg
Christelle
Hi,
Der Verkäufer meint dass er hat 20 000,00 Eur Einnahme im
Monat.
Wenn der Tag lang ist, dann wird viel erzählt. Wieviel er einnimnt, ist nicht ganz so wichtig, wie das, was er am Monatsende übrig hat. Ohne Einsicht in die Gewinn/Verlustrechnung oder die Bilanz solltest du nichts unternehmen.
Ein Unternehmensberater wäre da hilfreich.
Ich weiss nicht mehr was ich denken soll.
Prüfe seine Zahlen oder laß sie prüfen, alles andere ist aus meiner Sicht unvernünftig und führt zu voreiliegen Entschlüssen.
Ulrich
Imbissbuden QM
Hallöchen,
der Betreiber macht zu Zeit 20000,00 Eur im Monat Einnahme.
Sagt er oder kann er belegen?
Wieviel davon sind EBITDA, wieviel netto?
Welche weiteren Kosten kämen noch rein, wenn Du das Ding pachten mußt?
Wenn Du €30k vorstreckst, hast Du natürlich auch eine Zinslast.
Die sollte in die Lastenberechnung noch mit rein, denn sie schlägt voll auf die EBITDA.
Ich würde einen business case, also die Frage, ob sich diese Imbißbude lohnt, in erster Näherung so überschlagen:
P = ( Et - It ) / C
wobei
Et = Rf + r ( Rm - Rf ) --> der Gewinn einer Zeitperiode t, Rf das feste (sichere) Einkommen, r der Riksiko-Kontrollfaktor (1-Risiko) einer Änderung und Rm das historische Einkommen ist.
It --> die Investition, eingeteilt in die Bruchteile der Periode, bis zu der man Gewinn erwartet.
C --> die Kosten des Kapitals, d.h. zB. der Zinssatz den Du für’s Darlegen hinlegst, möglicherweise sogar noch ein paar Prozent mehr wenn man variabel verzinst. Dort dann 100% drauf, also bei 10% Zinsen = 1,1.
Ein paar Sachen, auf die man achten sollte:
- wenn davon auszugehen ist, dass P bei realistischen It nicht positiv wird heißt das - das Ganze wird sich nie rechnen.
- wenn r sehr gering ist, muß man mit Rf statt mit Rm rechnen, d.h. je weniger Sicherheiten man hat, dass Stabilität der historischen Einnahmen gewährleistet ist, desto stärker tendiert der Wert von E gegen Rf
- im Falle einer Imbißbude ist Rf negativ, denn das einzige, was hier wirklich sicher ist, sind Miete und Nebenkosten.
- da It in diesem Fall einen positiven Wert hat, entscheidet im Endeffekt r, also die Risikokontrolle, darüber, ob sich das Ganze selbst theoretisch überhaupt rechnen kann.
Also würde ich unabhängig von einer Kaufentscheidung dazu raten, auf folgende Fragen eine Antwort zu finden:
- wie hoch sind die EBITDA historisch?
- in wieviel Jahren möchtest Du auf 0 kommen?
- wie sicher ist das Ganze, also nicht nach Gefühl sondern basierend auf Daten und Fakten?
Anhand dieser Eckpfeiler kannst Du dann nämlich mathematisch bestimmen, ob sich Utopie und Wirklichkeit überhaupt decken können.
Ich habe auch viel neue Idee.
(Paketannahme, Briefmarken, Eisverkauf, Kuchen, Toast und Pizza.)
Ideen sind gut. Auch für jede einzelne dieser Ideen kannst Du business Cases wie oben durchrechnen.
Was Eisverkauf und Kuchen etc. angeht, brauchst Du möglicherweise dann getrennte Kühlvorrichtungen (Neuinvestitionen etc.) - sollte man auch mit rechnen.
Ich finde es viel mehr rauszuholen als jetzt.
Weil die junge Leute nicht zufrieden sind.
Zu verstehen, was die potentiellen Kunden überhaupt wollen und ihnen dann genau jenes zu bieten, ist der erste Schritt zum Erfolg, und wenn Du da Marktpotential siehst - das ist schon mal sehr gut!
Aber basiere es immer auf Fakten, nicht auf „ich meine, ich habe da ne Idee…“
Gruss,
Michael
Hallo,
ich erwarte diese Wochen noch der Bilanz von der Verkäufer von Steuerbüro. dann werde ich sehen wie es auszieht.
Bis jetzt im mein Bekanntkreiss, hat kein negativ reagiert im gegenteil.
ich melde mich wenn ich neue Information haben.
danke
christelle