Immer im Mittelpunkt

Hi Sprachbegabte!

gibt es ein Fachwort für Leute, die immer im Mettelpunkt stehen wollen?

Danke! andy

Mettis
wemman so will…

sachichmal,
grüße, moin, manni

hi andy,

würde ich mal vorschlagen

Gandalf

Sanguiniker

wäre meine Idee.

Das ist einer der vier Charaktere, der immer besonders viel Aufmerksamkeit haben will. Ist natürlich nicht das Einzige, was solche Personen ausmacht.

Danielle

Hallo Gandalf,

je mehr ich drüber nachdenke, desto unsicherer werde ich. Aber für mich ist ein Egozentriker einer, der seine eigene Aufmerksamkeit hauptsächlich auf sich selber richtet, einer, der sich als den Nabel der Welt betrachtet und kaum über den Tellerrand guckt. Einer, der sich keine Perspektive vorstellen kann bzw. will als seine eigene. Ich bin im Zweifel, ob das den Wunsch nach der Aufmerksamkeit anderer einschließt. Die Frage ist, ob jemand als Egozentriker denkbar ist, der anderen Menschen aus dem Weg geht??

Gruß
Aia

Danke schon mal! ich kannte ehrlich gesagt diesen Begriff gar nicht, also hab ich die Definition nachgeschlagen:

San·gui·ni·ker
der; -s,- Temperamentstyp, Mensch mit lebhaftem, beweglichem Temperament, vgl. → Choleriker → Melancholiker → Phlegmatiker

Schließt dieser Begriff auch die, die sehr viel Aufmerksamkeit von außen brauchen? Ich meine jetzt keine Klassenkasper, sondern solche Menschen, die

  • im stehen reden, auch wenn andere sitzen,
  • einen im Gespräch mit anderen unterbrechen um ein „Spässchen“ einzuwerfen
  • die kaum etwas ernst nehmen
  • tatsächlich schaffen die Stimmung zu lockern
  • trotz all der aufdringlichen Aufmerksamkeitsliebe gemocht werden
  • wenn man sie durchschaut, einfach nur auf die Nerven gehen
  • dem Stefan Raab (wie ich ihn hasse) ähneln

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Hallo, Aia,
Gandalf hat schon recht. Für den Egozentriker steht die eigene werte Person, die eigene Meinung im Mittelpunkt. Er ist unglücklich, wenn andere ihn nicht als wichtigste Person wahrnehmen. Er ist das Zentrum, um das das Universum kreist. Damit ist er allerdings auf einer frühkindlichen Entwicklungsstufe stehen geblieben.
Du denkst wahrscheinlich an die vielen „Selbstdarsteller“, die unsere Medien bevölkern und die man auch im Berufsleben häufig antreffen kann, Leute, die sich „wichtig machen“ und wichtig nemen. Das ist weitgehend der gleiche Typ.
Grüße
Eckard.

Ego’zen·trik
die; -, kMz. Einstellung, bei der die eigene Person, das eigene Wesen in den Mittelpunkt gestellt, als ausschließlicher Bezugspunkt angesehen wird

-> Aia hat Recht :smile: Damit sei mir aber noch nicht geholfen :frowning:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich hab das Wort noch nie gehört!? Ist das Umgangssprache? Im Duden hab ich es nicht gefunden…

wemman so will…

sachichmal,
grüße, moin, manni

Schau mal im Archiv unter „narzistische Störung“ (z.B.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…)

Vielleicht meinst du etwas in dieser Art?

Gruß
Kreszenz

Hallo,

das Wort gibts auch gar nicht!
Du hast aber in Deinem Ausgangs-Posting „Mettelpunkt“ geschrieben und Dilda ist ein Scherzknochen!

Gruß
Wolfgang Zimmermann

Zur Mette, zur Tette,
zum Pack: Zack!
oder zwo, richtich, Wolfgang!

Allo, (H)Andy!
Sein wir schöpferisch, stehen wir in der Mitte (des Lebens)! Wos „Messis“ gibt, gibts auch „Mittis“!
Da du aber dich vertippt hattest (?„in der mette“"?), haick da einfach, aus der Mitte, „Mettis“ draus gemacht!
Kennich auch noch nich (bin aber schaman selbst einen), kennst Du den?
Wenn du wills…oder auchnich…
Ybrigens: Üpsilon iss ziemlich ausmittich…
mmmmmManni ziemlich ausendich.

offtopic
Aha, ich sollte also auf i-Tüfelen achten. Gut, gut! hehe

Hallo Andy!

Deine Beispiele passen alle genau auf Sanguiniker. Stefan Raab würde ich auch als einen Solchen beschreiben.
Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass eigentlich fast niemand nur ein reiner Charaktertyp ist, d.h., dass auch andere Komponenten in einem stecken, bei dem einen mehr, beim anderen weniger.
Man kann jemanden durchaus als sanguinisch bezeichnen, wenn man klarmacht, auf welche Eigenschaft eines (reinen) Sanguinikers man das bezieht. So ist jedenfalls mein Verständnis.

Gruß,

Danielle

Danke schon mal! ich kannte ehrlich gesagt diesen Begriff gar

nicht, also hab ich die Definition nachgeschlagen:

San·gui·ni·ker
der; -s,- Temperamentstyp, Mensch mit lebhaftem, beweglichem
Temperament, vgl. → Choleriker → Melancholiker
→ Phlegmatiker

Schließt dieser Begriff auch die, die sehr viel Aufmerksamkeit
von außen brauchen? Ich meine jetzt keine Klassenkasper,
sondern solche Menschen, die

  • im stehen reden, auch wenn andere sitzen,
  • einen im Gespräch mit anderen unterbrechen um ein
    „Spässchen“ einzuwerfen
  • die kaum etwas ernst nehmen
  • tatsächlich schaffen die Stimmung zu lockern
  • trotz all der aufdringlichen Aufmerksamkeitsliebe gemocht
    werden
  • wenn man sie durchschaut, einfach nur auf die Nerven gehen
  • dem Stefan Raab (wie ich ihn hasse) ähneln

Sanguiniker

wäre meine Idee.

Das ist einer der vier Charaktere, der immer besonders viel
Aufmerksamkeit haben will. Ist natürlich nicht das Einzige,
was solche Personen ausmacht.

Danielle

üfftüppick
nämlich auch auffe ü-Tipfelchen!

Ich hab mich hier ibergens nur eüngemüscht, weil, kamman sich vorstellen, wie oft ich zu hören krich: „der will immer inner Mitte stehen“, nur weils manschen nicht paßt, daß mir die Sache immer in der Stitte meht.
Klar, passiern mir da auch Fehler, aber auch die möchte ich gerne „von der Sache her“, und in ihrm Interesse aufgezeicht haben.
Ein Egozentriker ist übergens einer, der im Mittelpunkt seiner eigenen Welt steht. Wenn auch nicht bewußt.
Ein ehrlicher Egozentriker ist mir jedenfalls wertvoller als ein äußerlicher Altruist, „wenn du willst, sage ich mal“.

Ülf Chünüsen müttüm Küntrübüß…

Üch süüg dür wüs!!!

Moin, manni