trinke, was Weine angeht, ausschließlich trockenen Weißwein (z.B. Grauburgunder) oder süßen Rotwein, am liebsten Lambrusco. Meine „Marke“ ist „Donna Elisa - Lambrusco dell’ Emilia“. Leider bekomme ich spätestens nach dem Genuss von zwei Vierteln (0,5 l) augenblicklich Kopfschmerzen. Liegt es daran, dass in diesem Wein zu viel „Fusel“, also Fuselalkohole, enthalten ist?
es gibt tatsächlich derzeit keine eindeutige Ursache für die Auswirkung der Begleitstoffe alkoholischer Getränke.
Leider bekomme ich spätestens nach dem Genuss von
zwei Vierteln (0,5 l) augenblicklich Kopfschmerzen.
Hmm.
Bei der Menge würde ich eher auf die Auswirkungen der gefäßerweiternden Wirkungen des Äthanols an sich tippen. In Kombination mit spezifischen Stoffen des Rotweins. Wenn Du auf Fuselöle reagierst, müsste es auch bei Likören und Weinbränden funktionieren.
eigentlich nicht. Es könnte aber durchaus sein, dass es am Histamin liegt. Mit den anderen Lebensmitteln, die die Charité aufführt, habe ich jedoch keine Probleme. Aber davon nimmt man ja auch keine 500 Gramm zu sich, so wie bei dem Wein…
Gruß,
chlmhr
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auf jeden Fall hört man Klagen über Kopfweh öfter von Leuten, die süßen Wein
trinken als von denen, die trockenen bevorzugen. Hat sicher was mit den Stoffen
zu tun, die bei abgebrochener Gärung entstehen, denke ich.
Zum anderen taucht das Problem bei Dir ja nur bei Rotwein auf. Auch meine Frau
hat seit einigen Jahren damit Probleme, die schlagartig aufgetreten sind und die
es vorher nicht gab. Bei Genuss von mehr als einem Glas Rotwein steigt ihr
Blutdruck, ihr wird heiß, sie bekommt ein rotes Gesicht, sie spürt die
Alkoholwirkung überproportional schnell und stark und dann wird ihr übel.
Ein Weinbauer, der sich viel mit den Inhaltsstoffen von Rotwein beschäftigt, hat
uns dann auch auf die Spur „Allergie“ gesetzt – wobei da natürlich ganz viele,
unterschiedliche Stoffe Auslöser sein können, da Rotwein ein ungeheuer komplexes
Produkt ist.
Hallo,
Fuselalkohol gibt es bei Weinen nicht, aber eine Menge anderer Stoffe die Kopfweh auslösen können - das liegt nicht nur am Zucker.
Schwefel ist fast immer vorhanden und auch wenn der Wein zufällig nicht geschwefelt sein sollte, dann war es doch das Fass. Ansonsten sind weitere Zugabestoffe wie z.B. Tannin zum klären und schönen erlaubt und werden auch zumeist verwendet. Auch Gerb, Farb- und Bitterstoffe sowie Rückstände vom Ankohlen der Fässer sind oftmals enthalten.
Besser wird es mit trockenen Weinen aus biologischer Landwirtschaft - oder wenn es sein muß einem vorbeugendem Aspirin
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