Immer noch Probleme bei der Raubtierfütterung

Moin, Tom!

vor längerer Zeit war hier mal ein ähnliches Posting. Da
äußerte sich jemand mit der Aussage des Kinderarztes: „…
noch nie ist ein körperlich gesundes Kind vor vollem Teller
verhungert“. In diesem Sinne.

Hoffen wir, das das stimmt :smile:
Klingt jedenfalls gut.

Keep cool, nichts in die Kleinen reinzwängen, irgendwann wird
das der Kohldampf alleine erledigen und ihr spart euch jede
Menge Streß und Ärger.

Naja, ist nicht so einfach, aber wir werden wohl wirklich einfach warten müssen.

Danke, Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin, Faya!

Durch mein Asthma bedingt war ich als Kind auch ein sehr
schlechter Esser, ich habe damals mehr rausgespuckt als im
Magen behalten.

Naja, Erkrankungen wie Asthma konnten wir Gott sei Dank bisher ausschließen :smile:

Am besten
habe ich damals Erdnußflips und Mineralwasser vertragen und
auch dann zu mir genommen, wenns mir wieder schlecht ging. Der
Kinderarzt hat meiner Mutter damals klargemacht, daß ein Kind
durchaus von Erdnußflips und Wasser leben kann, der kindliche
Körper holt sich schon, was er braucht. Stimmte letztendlich
auch…kostete aber meine Eltern viele Nerven.

Also ich weiß nicht, die beiden sind noch kein halbes Jahr alt. Da erscheinen mir Erdnußflips und Mineralwasser irgendwie nicht so das rechte zu sein *g*
Aber ist interessant, was alles so andere erleben durften :smile:

Bei dem Gedanken an
Spinat mit Zucker schüttelt es mich heute, damals habe ich das
geliebt.

*würg*
Welch Vorstellung… *g*

Heute mag ich Spinat lieber ohne Zucker…*gg*)

Ich auch, ist irgendwie besser *g*

Da eure Kinder gesund sind und ja auch unter regelmäßiger
ärztlicher Kontrolle stehen, wäre mein Tip an euch, es mit
mehr Gelassenheit zu probieren.

Da offensichtlich alle dies meinen, wird´s wohl auch das einzig richtige sein :smile:

Die Idee mit der Flasche und
die Speisen etwas süßen fand ich auch gut. Man muß ja deshalb
nicht gleich tonnenweise Zucker an alles dranmachen und kann
die Süße ja auch nachher wieder reduzieren. Der Versuch wäre
es in meinen Augen wert.

Hamma schon versucht, ohne Erfolg. Also wohl doch nur weiter viel Geduld…

Viel Erfolg wünsche ich euch und alles Gute für die
Zwillinge!!

Danke, auf alle Fälle einen lieben Gruß vom

Dicken MD.

Moin, Frank!

esst doch einfach selber mal mit!
Mein Kleine will auch lieber, wenn sie mit am Tisch ist und
wir beide selbst essen - am besten noch das gleiche wie wir.
Trick: Teller mit Einsatz nehmen und Brei rein tun. Selber
dann das andere essen. Da die Zwerge so klein sind denken sie,
dass die das selbe kriegen wie wir :wink:

Ich glaube zwar eigentlich, das das aufgrund des Alters der Beiden noch nicht so viel bewirkt, aber trotzdem haben wir auch das schon versucht. Bringt nicht wirklich was. Da mit dem Löffel in beide absolut nix reinzubringen ist, ist derzeit immer noch Flasche angesagt. Irgendwie ist es offensichtlich nicht wirklich überzeugend für die Zwerge, wenn Mama oder Papa vorher an der Pulle lutschen :smile:

Aber wenn sie soweit sind, das der Löffel den Kampf gewonnen hat, werden wir es wohl bei Bedarf wieder so versuchen, wie von Dir empfohlen :smile:

Gruß vom

Dicken MD.

Moin, Tiger!

relax …

Wenn das so einfach wär…

War bei uns auch nicht anders, aber es wird besser. Ehrlich.

Schön, das von einem Leidensgenossen hören zu können :smile:
Fragt sich nur wann es besser wird. Wann hörte der Streß bei Euch denn auf?

Dienstag erst habe ich daran denken müssen wie froh wir waren,
als unsere Twins selbst das Fläschchen halten konnten und wir
nicht mehr Haltestation zu spielen hatten.

Ach wär das Klasse… Ich glaub aber, das wird noch ein wenig dauern.

Anlaß war übrigens als sie darauf bestanden ab jetzt ihre
Brote selber schmieren zu dürfen …

Mönsch, wir zählen echt die Tage, bis sie alt genug für feste Nahrung sind…

Und verhungern werden sie nicht, ganz ganz sicher nicht. Wenn
sie körperlich gesund sind, dann wollen sie einfach nicht
futtern. Lass sie …

Klingt jetzt vielleicht blöd, aber wir haben schon versucht, den Lütten nur das trinken zu lassen, was er freiwillig nimmt. Ergebnis war dann ein Tagesschnitt von etwa 250g. Und gleichzeitig wurde er immer weniger, so das er dann zwei Wochen in der Klinik war, wo sie ihn erstens über eine Sonde aufpäppeln mußten und zweitens diverse, recht gemeine Untersuchungen an ihm angestellt wurden. Das wollen wir eigentlich für die Zukunft vermeiden. Also bleibt wohl nur weiter der stetige Versuch, zumindest soviel in ihn reinzubringen, das er nicht abnimmt.

Danke, Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin, Diana!

manchmal wirkt bei Kindern wohl der „Futterneid“ - zumindest
berichtete mir das eine Bekannte, deren Tochter nur unter
Aufbietung aller Überredungskunst und mit viel Geduld zur
Nahrungsaufnahme zu bewegen war.

Wär ja schön, wenns funktionieren täte.

Vielleicht funktioniert dieser Trick ja nur bei etwas älteren
Kindern, aber einen Versuch wäre es wert, oder?

Den Versuch war´s wert, stimmt schon. Ergebnis? Auch in Anwesenheit eines Kindes von Bekannten (neun Monate), das wirklich „wohlgenährt“ (um nicht dick zu sagen *g*) ist nix in ihn reinzubekommen.
Aber das liegt wohl echt daran, das sie das noch nichtbewußt mitbekommen. Wenn sie älter sind, klappt es ja vielleicht :smile:

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin!

Ich kann mir das so richtig vorstellen…das hält echt kein
Mensch aus. Tipps habt ihr ja schon genug bekommen und ich
wollte Euch nur den Rücken stärken und sagen dass ihr nicht
allein seid mit solchen Problemen.

Danke dafür :smile:
Offensichtlich gibt es das wohl doch öfter, als man denkt.

Was sie anderen vom „verhungern“ geschrieben stimmt, meine
Tochter hatte Tage da hat sie alles in allem mal grad eine
halbe Falsche getrunken. Ich bin fast durchgedreht aber
irgendwann hat es sich gegeben.

Wann? Weißt Du zufällig noch, wann es aufgehört hat?

Ich wünsche Euch gute Nerven und dass die Zeit für Euch jetzt
ein bischen schneller vergeht.

Schön wär das ja :smile:

Danke, Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin, Heidi!

klingt tatsächlich so, als hätte die Kleinen zwar Hunger,
wären aber mit dem Angebotenen nicht zufrieden. Ansich ja sehr
löblich, nicht alles stumpfsinnig in sich reinzufuttern…:wink:

Naja, Hunger scheint er (das Problem ist ja hauptsächlich der Lütte) auf jeden Fall zu haben. Wobei es eigentlich egal ist, was er angeboten bekommt. Er will schlicht gar nix.

Aber im Ernst : Neben der richtigen Temperatur (dass die
stimmt nehme ich jetzt einfach mal an)

Die stimmt sicher :smile:

legen manche Kinder
wirkich schon sehr früh grossen Wert auf den Geschmack der
Speisen.

Hmm, den Gedanken hatten wir auch schon. Aber wenn es daran liegt, dann haben wir langsam keine Ideen mehr, was man denn noch an Geschmacksvarianten ausprobieren sollte.

Probier also ruhig auch mal verschiedene Geschmackszutaten wie
Vanille, Zimt, Kaba, Apfel- oder Kräuterteegranulat, Malzbier
u.ä. (natürlich in kleinen Dosen) aus.

Hatten wir alles schon. Eigentlich haben wir so ziemlich alles ausprobiert, was der Markt an Kinderfutter hergibt. Es ist egal, wenn er verweigert, dann alles.

Hat die Mutter in der Schwangerschaft irgendeine
Geschmacksrichtung besonders bevorzugt ? Dann wäre auch damit
ein Versuch denkbar.

Naja, meine Frau hat sich während der zweiten Schwangerschaftshälfte im wesentlichen von Mineralwasser & Tabletten ernährt. Wäre wohl für Säuglinge nicht so zu empfehlen *ggg*
Ansonsten gab es eigentlich keine besonderen Favoriten.

Achte auch darauf, dass der Geschmack nicht durch starke
Gerüche in der Umgebung beeinträchtigt wird.

Daran dürfte es eigentlich nicht liegen. Egal wo wir sind, seine Verhaltensweisen sind immer gleich.

Wobei es natürlich auch Düfte gibt, die den Appetit anregen.

Ach ja? Das klingt spannend…

Zitronella (Zitronengras) in der Duftlampe wirkt zum Beispiel
ganz gut (ich hab’s dasshalb wieder aus meinem Büro
verbannt…)

Gute Idee, werden wir mal testen. Vielleicht bringts ja was.

aber auch der Geruch von so Fast Food (Z.B.
Hamburger oder Wopper ) hat irgendwas, was Hunger macht,
selbst wenn man das Zeug selbst garnicht mag .

Das bring bei ihm wohl nix. Auch als ich letztens einen meiner heißgeliebten Doppelwhopper direkt neben ihm verspeiste, regte ihn das kein wenig an. Dabei hat die ganze Wohnung nach Whopper gerochen *schmatz*

Wenn ihr dann was gefunden habt, was ohne Geschrei geschluckt
wird, würde ich auch zum dünnen Brei und dem grossen Loch
raten.

Naja, den Sauger mit großem Loch nehmen wir schon. Aber wir haben eben noch nix gefunden, was er Problemlos nimmt.

Das klingt jetzt vielleicht gemein, aber bei meiner essfaulen,
nervenaufreibenden Tochter habe ich dafür ein Fläschchen
verwendet bei dem man den Boden reinschieben konnte. Der Brei
wurde also einigermassen zügig in das Kindchen reingedrückt.
Das hat ganz gut funktioniert, und die Kleine war danach so
pappvoll, dass sie nachts sogar durchgeschlafen hat.

Das klingt echt Klasse! Mal im Ernst, über eine derartige Möglichkeit haben wir schon recht oft nachgedacht. Doch, wo bekomme ich so eine Flasche her? Zum selberbasteln war ich bisher wohl zu blöde, versucht hab ich es schon mehrfach. Weißt Du vielleicht, wo wir so was bekommen können?

Ansonsten kann ich auch nur raten : Ruhe bewahren !

Bleibt wohl nix anderes…

Danke, Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin, Claudia!

wenn Ihr wegen Eßproblemen Eurer Kinder schon in einer Klinik
wart, dann haben sie sicher Vorort z.b. auch die
Schluckfähigkeiten der Kleinen getestet. Ich habe nämlich
gerade in eines meiner Kinderkrankheitsbücher nachgeblättert,
daran kann es manchmal auch hapern.

Nee, Du hast Recht, das wurde getestet. Alles okay.

Also, wenn medizinisch alle in Ordnung ist, dann könnte ich
mir vorstellen, dass die Nervosität des fütternden Elternteils
(„wahrscheinlich funktioniert es heute wieder nicht“) mit
einer Trink- oder Schluck-ungeübtheit der Kinder kollidiert.
So haben die Kinder von Haus aus schon gar keine Gelassenheit
mehr fürs Fläschchentrinken.

Möglich ist das natürlich. Aber mittlerweile kann ich mir das kaum noch vorstellen. Inzwischen ist bei uns nämlich so etwas wie eine LeckArsch-Stimmung eingekehrt. Mit anderen Worten, es ist uns inzwischen ziemlich egal. Mittlerweile sehen wir es so, das er eben das trinkt, was er trinkt, was er dann zuwenig hat, hat er eben zuwenig. Wir können es ja eh nicht ändern. Trotzdem machen wir uns natürlich Sorgen wegen ihm, weil wir eigentlich verhindern wollen, das er wieder in die Klinik an die Sonde muß.

Meine Vorschläge:

  • bei meinen Kindern haben Duftöle in verschiedenesten
    Situationen gut gewirkt. Verdampftes Orangenöl macht gelassen,
    gute Laune und Appetit

Den Tip mit den Düften hab ich grad schonmal gelesen. Wir werden es probieren. Vielleicht bringt es ja was.

  • ich würde die Kinder einzeln oder in getrennten Räumen
    füttern, wenn es irgendwie möglich ist.

Machen wir schon. Mittlerweile haben wir festgestellt, das der Lütte wenigstens ein ganz wenig nimmt, wenn wir ihn während des Fütterns auf dem Arm durch die Gegend schleppen und dabei munter irgendeinen Schwachsinn zu ihm reden oder ihm was vorsingen (Wobei Singen bei Mama irgendwie funktioniert, bei Papa löst das eher noch mehr Prosteste aus).

  • ich würde die eigene Nervosität nicht unterschätzen, Kinder
    haben da ein hoch sensible Antenne dafür. Also, einfach gleich
    mal mit Mißerfolg rechnen und mit stoischer Ruhe Essen
    anbieten. Mehr könnt Ihr nicht machen.

Inzwischen packen wir das mit der stoischen Ruhe ganz gut, denke ich :smile:

  • Flaschentrinken will gelernt sein. die Hände des Kindes oder
    den eigenen Finger ins Essen tauchen und das Kind daran saugen
    lassen, vielleicht lernt es so das Nuckeln an den Fingern bis
    zum Übergang des Flaschentrinkens (aus dem Fläschen kommt mehr
    raus, aber das müssen sie selber herausfinden).

Naja, mit dem Saugen gibt es keine Probleme. Wenn er einen Nuckel oder einen Finger im Mund hat, dann saugt er wie ein Irrer daran. Doch sobald der „Ersatz“ gegen den Flaschensauger getauscht wird und da dann eben etwas rauskommt, geht der Protest los. Das soll einer begreifen.

  • Kräutertee vorweg kann den Appetit anregen (mit Löffel oder
    auf die Lippen träufeln oder mit besagter Fingermethode).

Guter Tip. Gibt es das vielleicht irgendeine bestimmte Sorte von Kräutern, die Hunger und Appetit anregen?

  • je geduldiger den Mahlzeiten Zeit eingeräumt wird, je
    niedriger die eigene Frustrationstoleranz ist, desto eher
    glauben die Kinder selbst daran es irgendwann zu schaffen.

Eigentlich glaube ich, das er genug Zeit hat. Durchschnittlich dauert eine Mahlzeit bei ihm ´ne lockere Stunde. Wobei in dieser Zeit nur minimal etwas in ihn reinzubekommen ist. Halt so Tröpfchen für Tröpfchen. Der Große dagegen hat letztens seinen Rekord gebrochen. Er hat mal eben 230g in knappen zwei Minuten aus der Flasche gezogen.

  • Kinder sind Gewohnheitstiere ohne Ende. Vielleicht hilft ein
    festes Ritual: immer um 12 Uhr gibt es Mittag, immer die
    kleine Spieluhrmusik vorweg, immer am gleichen Platz mit dem
    gleichen Lätzchen, mit den gleichen Gerüchen… Es geht darum,
    die Kinder durch ihre Sinneswahrnehmung (riechen, hören,
    sehen, fühlen) aufs Schmecken einzustimmen.

Das mit den Ritualen haben wir schon oft gehört. Wir bemühen uns eigentlich, genau sowas durchzuziehen. Ist leider oft nicht einfach, weil eben die Reaktion des Lütten immer anders ist oder dann dem anderen gerade einfällt, einen Bock bekommen zu müssen. Überhaupt beginnt jetzt langsam die Zeit, wo der Große eifersüchtig zu werden scheint, weil zwangsläufig der Lütte mehr Zeit beansprucht.

  • und wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Ein freundliches
    Bussi auf die Backe, macht nichts, das nächste Mal gehts
    besser.

Genau so handhaben wir das derzeit auch. Wobei wir dabei trotzdem darauf achten, zumindest 600g täglich in ihn reinzubekommen. Aber auch das ist manchmal (erst gestern wieder) nicht zu packen.

So hilft Euch nur Ausprobieren und möglichst viel
Gelassenheit.

Wohl wahr. Nachdem mir das auch hier alle sagen, muß da wohl was dran sein :smile:

Ach ja, manchmal haben Hebammen noch gute Ideen. Mir hat eine
in der schwierigen Anfangszeit der Erstgeborenen sehr
geholfen, mit Massagen, Homöopathie und einem warmen
Schulterklopfen „das wird schon“.

Tja, wir haben keine verfügbar. Ich glaube, es wäre auch gar keine Zeit dafür. Meine Frau hat durch die Zwerge im moment wohl den stressigeren Job von uns beiden. Eigentlich ist sie von früh bis spät rund um die Uhr nur mit den beiden beschäftigt. Irgendwie bewunder ich sie ja, das sie das so durchhält.

Auf jeden Fall Danke für Deine Tips und einen lieben Gruß vom

Dicken MD.

Moin, Marion!

an den ganzen vielfältigen Vorschlegen siehst du vermutlich,
dass es schwierig ist Ratschläge zu geben, wenn man nicht
weiss, wie ihr eure Zwerge füttert.

Schon festgestellt :smile:

Insbesondere folgende Fragen fände ich wichtig:

Nach festem Zeitplan oder bei aufkommenden Hungergefühlen ?

Inzwischen unterschiedlich. Anfangs haben wir beide nach Zeitplan gefüttert. Jetzt wird nur noch der Große nach Zeitplan gefüttert, er macht da auch wesentlich weniger Probleme. Bei ihm passt das eigentlich. Jetzt, wo die ersten Zähne bei ihm raus sind, geht es wieder super bei ihm.
Der Lütte dagegen wird inzwischen immer nur noch dann gefüttert, wenn er Hunger signalisiert. Doch offensichtlich signalisiert er Hunger und will dann doch nix. Das ist ja das grundliegende Problem.

Versucht ihr eine festgelegte Menge reinzudrücken oder soviel
wie sie mögen ist gut, solange sie zunehmen ?

Nee, nix mit fester Menge. Beide bekommen ihre Flasche jeweil mit 230g angeboten. Und was sie davon Trinken ist gut. Was drin belibt, kommt halt weg. Wir versuchen halt nur, täglich ein Minimum von 600g zu erreichen, weil wir feststellen mußten, das der Lütte darunter abbaut. Und das muß eiegntlich nicht wieder sein.

Und nu? Fällt Dir dazu noch was ein?

Danke, Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Moin!

Habe gerade in der Sendung Nano einen Bericht gehört, bei dem
einem Kind eine Farblichttherapie geholfen hat. Vielleicht
wäre das auch etwas für euch?!

Was´n das? Ich kenne weder Nano noch Farblichttherapie? Was verbirgt sich denn dahinter?

Gruß vom

Dicken MD.

Huhu :o)

Schön, das von einem Leidensgenossen hören zu können :smile:
Fragt sich nur wann es besser wird. Wann hörte der Streß bei
Euch denn auf?

°kicher° Du meinst wann änderte sich der Stress ? Das geht ganz langsam. Es ist noch heute so, dass Ines manche Sachen einfach ablehnt, sie hat aber auch kein Problem damit stattdessen an einer trockenen Brotscheibe zu nagen. Z.B. gab es Sonntag bei Oma Gulaschsuppe - nein. Gulasch hingegen ißt sie gerne … das versteh einer mal …

Auch lehnt sie die Schuljause (grad mal ein halber Apfel) ab, den bekomme ich jeden Tag zurück. Sie will einfach nicht.

Dienstag erst habe ich daran denken müssen wie froh wir waren,
als unsere Twins selbst das Fläschchen halten konnten und wir
nicht mehr Haltestation zu spielen hatten.

Ach wär das Klasse… Ich glaub aber, das wird noch ein wenig
dauern.

Er etwa mit einem Jahr, sie später

Anlaß war übrigens als sie darauf bestanden ab jetzt ihre
Brote selber schmieren zu dürfen …

Mönsch, wir zählen echt die Tage, bis sie alt genug für feste
Nahrung sind…

°grins° Und du denkst das du einen Löffel Brei in ein sich weigerndes Kind reinkriegst ? Ines hing über den Stuhl, Kopf unten, nur um dem Löffel zu entgehen …

Und verhungern werden sie nicht, ganz ganz sicher nicht. Wenn
sie körperlich gesund sind, dann wollen sie einfach nicht
futtern. Lass sie …

Klingt jetzt vielleicht blöd, aber wir haben schon versucht,
den Lütten nur das trinken zu lassen, was er freiwillig nimmt.
Ergebnis war dann ein Tagesschnitt von etwa 250g. Und
gleichzeitig wurde er immer weniger, so das er dann zwei
Wochen in der Klinik war, wo sie ihn erstens über eine Sonde
aufpäppeln mußten und zweitens diverse, recht gemeine
Untersuchungen an ihm angestellt wurden.

Hamse was gefunden ? Ines hat auch anfangs (so etwa bis zu einem halben Jahr) grad mal ein paar Tröpfchen genommen, wenn wir sie dann nicht zwischendurch mehrmals ausgiebig aufstossen liessen ging der nächste Schluck (zusammen mit dem was bereits drinnen war) warm deine Schulter runter … echt super. Ich erinnere mich noch daran als der Schwall mal dreistrahlig kam … Schnäutzchen plus je ein Nasenloch … aber wie gesagt, das geht vorüber. Und gewichtsmässig haben wir uns nie getraut zu schauen ob wer abnimmt. Hatte auch was für sich :o))

°wink°

Tiger

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Moin!

°kicher° Du meinst wann änderte sich der Stress ? Das geht
ganz langsam.

Das hab ich befürchtet *g*

Ach wär das Klasse… Ich glaub aber, das wird noch ein wenig
dauern.

Er etwa mit einem Jahr, sie später

Da haben wir ja wohl noch viel Zeit vor uns. Sie sind ja heute grad genau ein halbes Jahr alt…

Mönsch, wir zählen echt die Tage, bis sie alt genug für feste
Nahrung sind…

°grins° Und du denkst das du einen Löffel Brei in ein sich
weigerndes Kind reinkriegst ? Ines hing über den Stuhl, Kopf
unten, nur um dem Löffel zu entgehen …

Nee, Du, ich weiß, wie schwierig das ist. Bei uns endeten die ersten Breiversuche mit einer umfassenden Reinigungsaktion *stöhn*

Irgendwie wollen sie nicht…

Hamse was gefunden ?

Nee, rein gar nix. Letztlich wissen wir nach dem Klinikaufenthalt nur, das ihm nix fehlt. Aber das hat ja auch schon was *g*

Ines hat auch anfangs (so etwa bis zu
einem halben Jahr) grad mal ein paar Tröpfchen genommen, wenn
wir sie dann nicht zwischendurch mehrmals ausgiebig aufstossen
liessen ging der nächste Schluck (zusammen mit dem was bereits
drinnen war) warm deine Schulter runter … echt super. Ich
erinnere mich noch daran als der Schwall mal dreistrahlig kam
… Schnäutzchen plus je ein Nasenloch … aber wie gesagt, das
geht vorüber.

Das kommt mir alles sehr bekannt vor… :frowning:
Erst gestern wieder wurden wir wieder mit einer warmen „Dusche“ aus allen drei Gesichtsöffnungen „beglückt“ :frowning:
Weniger schön. Da freut man sich echt, endlich mal was reingebracht zu haben, und dann sieht man gleich alles wieder. Irgendwie ist da der Begriff Wiedersehensfreude fehl am Platze…

Und gewichtsmässig haben wir uns nie getraut zu
schauen ob wer abnimmt. Hatte auch was für sich :o))

Wir lassen das mit dem Wiegen auch besser bleiben. Alle vier bis sechs Wochen reicht völlig. Sonst gehen die Nerven wohl endgültig den Bach runter.

Ich danke Dir wirklich für Dein Feedback. Offensichtlich stehen wir wirklich nicht allein mit solcher Situation da. Wenn es auch nicht grad erfreulich ist, so ist es doch zumindest eine gewisse Beruhigung :smile:

Gruß vom

Dicken MD.

Was mir noch einfällt …
Punkto gegessene Mengen … als wieder mal der Strahl auf den Boden geklatscht war hab ich die Sache mit den Händen zusammengeschoben, auf etwa 50 ml taxiert und diese Fläschchenmenge nachgereicht. Naja, war mit mittlerem Erfolg gekrönt, der nächste Schwall etwa 5 Minuten später wurde nach eingehender Beratung von uns beiden nur mehr auf 35 ml geschätzt. Machte netto einen Zuwachs von 15 ml °hurra°

Das war dann der Punkt wo wir uns ansahen, die Achseln zuckten und sie einfach gewähren liessen. Wie gesagt, sie ist einfach anders als ihr Bruder, schlanker und mittlerweile sogar um 2 cm grösser.

Kopf hoch :o))

°wink°

Tiger °derentzetzlichfrohistdassdasvorbeiist°