Immer noch Probleme bei der Raubtierfütterung

Moin zusammen!

Heute muß ich mal wieder ein bisserl Frust loswerden.

Einige erinnern sich vielleicht noch, das unser einer Zwerg ständig Probleme mit dem Trinken machte. Zwischenzeitlich war er ja auch schon vierzehn Tage in der Klinik deswegen, Ergebnis gleich null.

Bis heute hat sich daran eigentlich nichts zum positiven verändert. Ganz im Gegenteil. Wir denken jeden Tag, das es eigentlich nicht schlimmer kommen kann. Und jeden Tag werden wir eines besseren belehrt :frowning:

Die Situation ist derzeit so, das der Lütte (Luca) in Abhängigkeit von seiner Laune meist die Flasche total verweigert. Gleichzeitig demonstriert er jedoch deutlich, das er eigentlich Hunger hat. Trotzdem ist in den kleinen Kerl absolut nichts reinzubringen. Er wehrt sich im wahrsten Sinne mit Hand und Fuß dagegen. Wenn man es dann ernsthaft unter Zwang versucht, endet das ganz in extatischem Schreien. Und dann ist es erst Recht gelaufen.
Dummerweise ist es nun seit etwa sechs Wochen beim Großen (Steve) genauso. Auch er zeigt inzwischen die gleichen Verhaltensweisen, wenn auch nicht ganz so häufig. Bei beiden ist es inzwischen ein Kampf um jeden Tropfen. Von irgendwas müssen die beiden ja schließlich leben, Luft und Liebe reichen wohl nur bedingt aus.

Wir haben inzwischen bei beiden versucht, mit Brei zu beginnen. Aber wie heißt es so schön - Versuch macht kluch. Die Fütterungsversuche mit Brei haben wir dann zwischenzeitlich wieder eingestellt. Denn jeder Versuch, in die kleinen Kerlchen Brei hineinzubringen, endet innerhalb von Sekunden mit einem netten Anfall von Protestkotzen. Ganz offensichtlich sind beide herzlich wenig daran interessiert.

Nun ist es leider so, das sich das in den letzten drei Tagen bei beiden entgegen aller Erwartungen doch noch weiter steigert. Meine Frau ist im Moment kurz vor der absoluten Verzweiflung. Aus medizinischer Sicht sind beide absolut gesund. Seitens der Mediziner wird man meist nur belächelt, weil sich niemand so recht vorstellen kann, was sich bei uns zu Hause abspielt. Lediglich die betreuenden Schwestern in der Klinik konnten uns letztlich verstehen. Als wir seinerzeit den Lütten dort eingeliefert haben, wurden wir bei der Aufnahme auch noch belächelt. Aber nach kurzer Zeit grinste dort niemand mehr, weil sie ganz genau die gleichen Probleme mit ihm hatten wie wir zu Hause. Leider konnten wir uns auch nix davon kaufen, das die Schwestern und Ärzte meinten, es wäre wohl nix zu machen und da müssten wir halt durch. Naja. So isses halt.

Könnte die derzeitige Steigerung dieser Phase eventuell daran liegen, das jetzt irgendwie die ersten Zähne durchbrechen? Beide sind nun etwas über fünf Monate alt. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, das dann zu lindern oder zu unterstützen?

Wer auch immer irgendwelche Ratschläge hat - haltet Euch nicht zurück. Ich bin sehr daran interessiert, darüber zu reden. Wir haben inzwischen schon die blödsinnigsten Sachen probiert. Man ist ja für alles offen.

Danke schonmal vorab.

Gruß vom

Dicken MD.

Hallo Dicker,

volles Mitgefühl meinerseits. Wenn die reine Lebenserhaltung schon so anstrengend ist, sind es lange Tage und Nächte, oder ? Habt Ihr Hilfe ?

Das Zahnen ist ja auch so eine Geschichte, die gern belächelt wird. War bei meiner Tochter dennoch immer wieder eine schwierige Geschichte. Uns hat damals ein Tip der Hebamme geholfen.

Chamomilla e radice D20
Aconit D10
Magnesium phosphoricum D6
das Ganze in der Apotheke zu gleichen Teilen mischen lassen und morgens und abends je 5 Tropfen geben.

Ich hoffe, ich hab alles richtig gelesen, der Zettel ist ziemlich abgegriffen.

Nicht verzweifeln. Es wird (!) besser. Spätestens wenn sie mal eine Banane, einen Zwieback oder derartiges selber in die Hand kriegen können, wird es besser.
Geh mir weg mit Babys, das erste Jahr ist echt … anstrengend. Denk nur, die meisten anderen anständigen Säugetiere kriegen ihre Junge mit Zähnen und tragfähigem Unterbau. Das ist viel vernünftiger.
Andererseits, wer möchte so lange schwanger sein ?

Liebe Grüsse

Heike

Hallo, Dicker,
nein, leider keine Patentlösung, aber vielleicht ein Trost.
Unserer war ein wenig frühzeitig auf die Welt gekommen und ganz offenbar darob so beleidigt, dass wir ihm die Nahrung (meine Frau durfte nicht stillen) in 20g-Portionen förmlich hineinbetteln mußten. Ich erinnere mich noch an frustrierende Sitzungen mit dem Versuch ihn vor dem Verhungern zu retten :smile:
Heute, 18 Jahre später, ist der Kerl 194 cm lang und um die 100 kg bringt er auch auf die Waage. Irgendwann hat er dann nämlich die Kurve gekriegt und von da ab gefressen, wie eine neunköpfige Raupe.

Also Geduld, Geduld, Geduld.
Grüße
Eckard.

Hallo Dicker MD
was jetzt kommt, ist sicher nervig, aber (unsererseits) wahr:
hatten wir auch (Phasen, wo man denkt, das Kind verhungert und man es mit Gewalt probiert. Das führte zu gar nichts.

Solange die Kinder gesund sind (und das sind sie ja wohl, nachdem, was Ihr schon erlebt hattet), braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen! Entspannt Euch, -es klingt wirklich blöd und besserwisserisch, aber es ist so- dann überträgt sich das auch auf Eure Kinder (nicht am selben tag, aber in den nächsten Tagen) und die sehen dem Trinken/Essen auch gelassener entgegen. Nur nicht laut werden, Schnuller reinzwingen uswusf! Die könen ja nichts dafür, dass sie Zähne bekommen, also auch nicht anbrüllen :wink:
Und wenn Ihr es lockerer nehmt, und die Kinder auch, dann geht’s Euch (insbesondere Deiner Frau) nervlich auch wieder besser.

Dass der andere nun auch damit anfängt, kann tatsächlich daran liegen, dass er nun auch in die Phase kommt, wo er aus welchen Grünen auch immer (altersmässig können es wohl die Zähne sein, oder?), nicht so gerne trinken mag. Die holen das wieder auf!

Also, ganz locker bleiben, entspannen, Flasche geben, und wenn sie nicht wollen, aufhören und später nochmal probieren. Vielleicht geht’s in kleinen Schritten,- Schlücken besser als auf einmal.

Klingt wirklich wie ein Allgemeinplatz, sorry. Aber (noch einer:smile: das kommt noch öfter vor, dass man meint, jetzt geht’s aber nicht mehr. Und es geht doch!

Durchatmen, liebhaben und abwarten-
Deborah

Moin

Mein Rat wird bestimmt gleich wahnsinnig verteufelt:
Nimm also Deinen Brei, verdünne diesen ein wenig, mach ein
größeres Loch in die Sauger und jetzt süße das ganze. Es
ist eigentlich grundverkehrt, aber so und nur so bekam ich
meinen Sohn an Brei bzw. essbares. Süßen kannst Du mit
Honig, etwas Nutella oder Traubenzucker. Die Milch viell.
mit etwas süßem Kakao vermischen.
PS: mein Sohn hatte noch nie Probleme mit den Zähnen und
ist immer noch ein „Süßer“. Wichtig ist nur, den Sauger
nur zum Trinken/Essen geben, nicht nuckeln lassen.

Hier macht nur Probieren schlau. Ich kann mir gut vorstellen,
was Ihr durchmacht. Damals (der Sohn ist jetzt fast 20) hab
ich es einfach so gemacht, weil ich die Schn*** von ärztl.
Ratschlägen gestrichen voll hatte. Sobald sie feste Nahrung zu
sich nehmen, wirds hoffentlich besser!

Liebe Grüße
hd

Hi Dicken,

vor längerer Zeit war hier mal ein ähnliches Posting. Da äußerte sich jemand mit der Aussage des Kinderarztes: „… noch nie ist ein körperlich gesundes Kind vor vollem Teller verhungert“. In diesem Sinne.
Keep cool, nichts in die Kleinen reinzwängen, irgendwann wird das der Kohldampf alleine erledigen und ihr spart euch jede Menge Streß und Ärger.

Tom

Hallo Dicker MD,

zuerst: ich habe keine eigenen Kinder, aber deine Schilderung erinnert mich an meine eigene Kindheit.

Durch mein Asthma bedingt war ich als Kind auch ein sehr schlechter Esser, ich habe damals mehr rausgespuckt als im Magen behalten. (Anfang der 60er Jahre gab es noch nicht alle Medikamente, die es heute so zur Erleichterung gibt!) Und ich mochte auch absolut nicht alles essen. Das zog sich insgesamt ca 10 Jahre hin. Meine Eltern sind bald verzweifelt. Am besten habe ich damals Erdnußflips und Mineralwasser vertragen und auch dann zu mir genommen, wenns mir wieder schlecht ging. Der Kinderarzt hat meiner Mutter damals klargemacht, daß ein Kind durchaus von Erdnußflips und Wasser leben kann, der kindliche Körper holt sich schon, was er braucht. Stimmte letztendlich auch…kostete aber meine Eltern viele Nerven.

Da ich so ganz nebenbei auch nicht alles mochte, hat meine Mutter in ihrer Not dann auch etwas Zucker an die Speisen getan und dann habe ich das gegessen. (Bei dem Gedanken an Spinat mit Zucker schüttelt es mich heute, damals habe ich das geliebt. Heute mag ich Spinat lieber ohne Zucker…*gg*)

Da eure Kinder gesund sind und ja auch unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle stehen, wäre mein Tip an euch, es mit mehr Gelassenheit zu probieren. Die Idee mit der Flasche und die Speisen etwas süßen fand ich auch gut. Man muß ja deshalb nicht gleich tonnenweise Zucker an alles dranmachen und kann die Süße ja auch nachher wieder reduzieren. Der Versuch wäre es in meinen Augen wert.

Viel Erfolg wünsche ich euch und alles Gute für die Zwillinge!!

Liebe Grüße

Faya

Hi, hi,

esst doch einfach selber mal mit!
Mein Kleine will auch lieber, wenn sie mit am Tisch ist und wir beide selbst essen - am besten noch das gleiche wie wir. Trick: Teller mit Einsatz nehmen und Brei rein tun. Selber dann das andere essen. Da die Zwerge so klein sind denken sie, dass die das selbe kriegen wie wir :wink:

Mfg. Frank

Raubtierfütterung
Hi Dicker,

relax …

War bei uns auch nicht anders, aber es wird besser. Ehrlich. Dienstag erst habe ich daran denken müssen wie froh wir waren, als unsere Twins selbst das Fläschchen halten konnten und wir nicht mehr Haltestation zu spielen hatten.

Anlaß war übrigens als sie darauf bestanden ab jetzt ihre Brote selber schmieren zu dürfen …

Und verhungern werden sie nicht, ganz ganz sicher nicht. Wenn sie körperlich gesund sind, dann wollen sie einfach nicht futtern. Lass sie …

°wink°

Tiger

Futterneid
Hallo MD,

manchmal wirkt bei Kindern wohl der „Futterneid“ - zumindest berichtete mir das eine Bekannte, deren Tochter nur unter Aufbietung aller Überredungskunst und mit viel Geduld zur Nahrungsaufnahme zu bewegen war.

Was sich schlagartig änderte, als die gut & gerne zulangende Cousine des Mädchens zu Besuch war. Eine Weile sah das mäklige Töchterchen sich das mit an, dann griff sie selber zu (nur nicht zu kurz kommen!).

Vielleicht funktioniert dieser Trick ja nur bei etwas älteren Kindern, aber einen Versuch wäre es wert, oder?

Viele Grüße
Diana

Oh Mann ihr Armen!

Ich kann mir das so richtig vorstellen…das hält echt kein Mensch aus. Tipps habt ihr ja schon genug bekommen und ich wollte Euch nur den Rücken stärken und sagen dass ihr nicht allein seid mit solchen Problemen.
Was sie anderen vom „verhungern“ geschrieben stimmt, meine Tochter hatte Tage da hat sie alles in allem mal grad eine halbe Falsche getrunken. Ich bin fast durchgedreht aber irgendwann hat es sich gegeben.
Ich wünsche Euch gute Nerven und dass die Zeit für Euch jetzt ein bischen schneller vergeht.

Grüße Susanne

Hallo Dicker,
klingt tatsächlich so, als hätte die Kleinen zwar Hunger, wären aber mit dem Angebotenen nicht zufrieden. Ansich ja sehr löblich, nicht alles stumpfsinnig in sich reinzufuttern…:wink:
Aber im Ernst : Neben der richtigen Temperatur (dass die stimmt nehme ich jetzt einfach mal an) legen manche Kinder wirkich schon sehr früh grossen Wert auf den Geschmack der Speisen. Dabei muss es nicht unbedingt süss sein (obwohl das das normalste ist)! Meine Tochter(auch immer ein schrecklicher Dickkopf in ALLEM !) mochte z.B. als kleines Mädchen den Geschmack von Spinat, Chiccoree und Oliven…Naja.
Probier also ruhig auch mal verschiedene Geschmackszutaten wie Vanille, Zimt, Kaba, Apfel- oder Kräuterteegranulat, Malzbier u.ä. (natürlich in kleinen Dosen) aus.
Hat die Mutter in der Schwangerschaft irgendeine Geschmacksrichtung besonders bevorzugt ? Dann wäre auch damit ein Versuch denkbar.
Achte auch darauf, dass der Geschmack nicht durch starke Gerüche in der Umgebung beeinträchtigt wird.
Wobei es natürlich auch Düfte gibt, die den Appetit anregen. Zitronella (Zitronengras) in der Duftlampe wirkt zum Beispiel ganz gut (ich hab’s dasshalb wieder aus meinem Büro verbannt…) aber auch der Geruch von so Fast Food (Z.B. Hamburger oder Wopper ) hat irgendwas, was Hunger macht, selbst wenn man das Zeug selbst garnicht mag .
Wenn ihr dann was gefunden habt, was ohne Geschrei geschluckt wird, würde ich auch zum dünnen Brei und dem grossen Loch raten.
Das klingt jetzt vielleicht gemein, aber bei meiner essfaulen, nervenaufreibenden Tochter habe ich dafür ein Fläschchen verwendet bei dem man den Boden reinschieben konnte. Der Brei wurde also einigermassen zügig in das Kindchen reingedrückt.
Das hat ganz gut funktioniert, und die Kleine war danach so pappvoll, dass sie nachts sogar durchgeschlafen hat.
Ansonsten kann ich auch nur raten : Ruhe bewahren !

Alles Gute wünscht dir
die Heidi

PS: Um das Zahnen zu unterstützen ließen wir unsere Kleine gelegentlich an einem richtig grossen Knochen (von der Schweinshaxe oder einer Putenoberkeule) nagen. Das sah sehr lustig aus (sie hielt ihn selbst in der Hand) und sie liebte offensichtlich den noch anhaftenden Bratengeschmack !

gerne wollen und nicht können
Hallo Dicker,

wenn Ihr wegen Eßproblemen Eurer Kinder schon in einer Klinik wart, dann haben sie sicher Vorort z.b. auch die Schluckfähigkeiten der Kleinen getestet. Ich habe nämlich gerade in eines meiner Kinderkrankheitsbücher nachgeblättert, daran kann es manchmal auch hapern.
Also, wenn medizinisch alle in Ordnung ist, dann könnte ich mir vorstellen, dass die Nervosität des fütternden Elternteils („wahrscheinlich funktioniert es heute wieder nicht“) mit einer Trink- oder Schluck-ungeübtheit der Kinder kollidiert. So haben die Kinder von Haus aus schon gar keine Gelassenheit mehr fürs Fläschchentrinken.

Meine Vorschläge:

  • bei meinen Kindern haben Duftöle in verschiedenesten Situationen gut gewirkt. Verdampftes Orangenöl macht gelassen, gute Laune und Appetit
  • ich würde die Kinder einzeln oder in getrennten Räumen füttern, wenn es irgendwie möglich ist.
  • ich würde die eigene Nervosität nicht unterschätzen, Kinder haben da ein hoch sensible Antenne dafür. Also, einfach gleich mal mit Mißerfolg rechnen und mit stoischer Ruhe Essen anbieten. Mehr könnt Ihr nicht machen.
  • Flaschentrinken will gelernt sein. die Hände des Kindes oder den eigenen Finger ins Essen tauchen und das Kind daran saugen lassen, vielleicht lernt es so das Nuckeln an den Fingern bis zum Übergang des Flaschentrinkens (aus dem Fläschen kommt mehr raus, aber das müssen sie selber herausfinden).
  • Kräutertee vorweg kann den Appetit anregen (mit Löffel oder auf die Lippen träufeln oder mit besagter Fingermethode).
  • je geduldiger den Mahlzeiten Zeit eingeräumt wird, je niedriger die eigene Frustrationstoleranz ist, desto eher glauben die Kinder selbst daran es irgendwann zu schaffen.
  • Kinder sind Gewohnheitstiere ohne Ende. Vielleicht hilft ein festes Ritual: immer um 12 Uhr gibt es Mittag, immer die kleine Spieluhrmusik vorweg, immer am gleichen Platz mit dem gleichen Lätzchen, mit den gleichen Gerüchen… Es geht darum, die Kinder durch ihre Sinneswahrnehmung (riechen, hören, sehen, fühlen) aufs Schmecken einzustimmen.
  • und wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Ein freundliches Bussi auf die Backe, macht nichts, das nächste Mal gehts besser.

Essen ist ein Grundbedürfnis. So würde ich darauf bauen, dass die Kinder diesem Bedürfnis liebendgerne gerecht werden wollen, aber irgendetwas scheint sie zu hindern.
So hilft Euch nur Ausprobieren und möglichst viel Gelassenheit.
Ach ja, manchmal haben Hebammen noch gute Ideen. Mir hat eine in der schwierigen Anfangszeit der Erstgeborenen sehr geholfen, mit Massagen, Homöopathie und einem warmen Schulterklopfen „das wird schon“.

viele Grüße
Claudia

Moin Dicker,

an den ganzen vielfältigen Vorschlegen siehst du vermutlich, dass es schwierig ist Ratschläge zu geben, wenn man nicht weiss, wie ihr eure Zwerge füttert.

Insbesondere folgende Fragen fände ich wichtig:

Nach festem Zeitplan oder bei aufkommenden Hungergefühlen ?
Versucht ihr eine festgelegte Menge reinzudrücken oder soviel wie sie mögen ist gut, solange sie zunehmen ?

fragt
Marion

Hallo Faya,
deine Erfahrungen kann ich als betroffene Mutter nur bestätigen. Bei meiner Tochter wurde auch nicht erkannt, dass sie Allergikerin ist und Asthma hat (Milch und Milchprodukte verschlimmern Asthmasymptome!) Der Zwerg wollte damals auch nix. Heute ist sie eine der größten in der Klasse und (seitdem ich sie nur essen lass, was sie will, auch normalgewichtig).
Gruß *wink* Daggi

Hallo!

Habe gerade in der Sendung Nano einen Bericht gehört, bei dem einem Kind eine Farblichttherapie geholfen hat. Vielleicht wäre das auch etwas für euch?!

Viel Erfolg noch

Karin

Moin, Heike!

volles Mitgefühl meinerseits.

Danke.

Wenn die reine Lebenserhaltung
schon so anstrengend ist, sind es lange Tage und Nächte, oder
?

Naja, die Tage sind schon ziemlich stressig. Wenigstens schlafen beide Nachts durch, sonst wär es wohl das totale Chaos :smile:

Habt Ihr Hilfe ?

Nicht wirklich :smile:

Das Zahnen ist ja auch so eine Geschichte, die gern belächelt
wird. War bei meiner Tochter dennoch immer wieder eine
schwierige Geschichte. Uns hat damals ein Tip der Hebamme
geholfen.

Chamomilla e radice D20
Aconit D10
Magnesium phosphoricum D6
das Ganze in der Apotheke zu gleichen Teilen mischen lassen
und morgens und abends je 5 Tropfen geben.

Und was soll das ganze dann bewirken? Tät mich mal interessieren.

Übrigens sind beim Großen die ersten beiden Zähne jetzt durch :smile:
Seither isses zumindest bei ihm wieder okay mit der Fütterung *aufatme*

Nicht verzweifeln. Es wird (!) besser. Spätestens wenn sie mal
eine Banane, einen Zwieback oder derartiges selber in die Hand
kriegen können, wird es besser.

Die Hoffnung stirbt zuletzt :smile:
Eigentlich kann es ja nur besser werden. Wobei eigentlich nur der Lütte ein Sorgenkind ist.

Geh mir weg mit Babys, das erste Jahr ist echt …
anstrengend.

Oh ja, wir machen etwa tausend Kreuze, wenn das endlich vorbei ist :smile:

Denk nur, die meisten anderen anständigen
Säugetiere kriegen ihre Junge mit Zähnen und tragfähigem
Unterbau. Das ist viel vernünftiger.

Feine Vorstellung *g*

Andererseits, wer möchte so lange schwanger sein ?

Oh Je, besser doch nicht *ggg*

Vielen Dank für Dein Posting

Gruß vom

Dicken MD.

Moin, Eckard!

nein, leider keine Patentlösung, aber vielleicht ein Trost.

Nehmen wir gern :smile:

Also Geduld, Geduld, Geduld.

Werden wir wohl haben müssen. Auf jeden Fall Danke, Dein Beispiel zeigt, das es wohl wirklich besser werden kann.

Gruß vom

Dicken MD.

Moin!

Da isse, meine versprochene Antwort *g*

was jetzt kommt, ist sicher nervig,

Nee, is schon okay :smile:

aber (unsererseits) wahr:
hatten wir auch (Phasen, wo man denkt, das Kind verhungert
und man es mit Gewalt probiert. Das führte zu gar nichts.

Offensichtlich habt ihr alle recht :smile:

Solange die Kinder gesund sind (und das sind sie ja wohl,
nachdem, was Ihr schon erlebt hattet), braucht Ihr Euch keine
Sorgen zu machen!

Naja, das erzählt irgendwie jeder. Aber ich möchte den sehen, der es tatsächlich packt, sich dabei keine Sorgen zu machen.

Entspannt Euch, -es klingt wirklich blöd und
besserwisserisch, aber es ist so- dann überträgt sich das auch
auf Eure Kinder (nicht am selben tag, aber in den nächsten
Tagen) und die sehen dem Trinken/Essen auch gelassener
entgegen.

Irgendwie funktioniert das nicht so richtig, das mit dem Entspannen.

Nur nicht laut werden, Schnuller reinzwingen
uswusf!

Keine Angst, das machen wir nicht.

Die könen ja nichts dafür, dass sie Zähne bekommen,
also auch nicht anbrüllen :wink:

Das sowieso schon gleich gar nicht. Beim Großen sind die ersten Kuchenzähne ja nun durch, seither isses bei ihm wieder besser. Das eigentliche Sorgenkind ist der Lütte :frowning:

Und wenn Ihr es lockerer nehmt, und die Kinder auch, dann
geht’s Euch (insbesondere Deiner Frau) nervlich auch wieder
besser.

Naja, das ist wohl einfacher gesagt, als getan.

Also, ganz locker bleiben, entspannen, Flasche geben, und wenn
sie nicht wollen, aufhören und später nochmal probieren.
Vielleicht geht’s in kleinen Schritten,- Schlücken besser als
auf einmal.

Das Problem ist ja, das der Lütte eben nicht will, auch nicht bei kleinen Portionen. Bei ihm gibt es (ganz seltene) Momente, wo er problemlos seine Flasche leerschlürft.
Der Regelfall aber sieht so aus, das er schlicht die Flasche verweigert. Er scheint einfach nicht zu wollen. Und momentan wird es wieder jeden Tag weniger, was wir in ihn reinbringen.
Wir haben einfach nur keine Böcke darauf, ihn wieder in die Klinik zu schaffen, wo er dann zwei Wochen über die Sonde aufgepäppelt wird. Das kann und sollte es IMHO nicht sein, oder? Und wenn man das ständig im Hinterkopf hat, dann ist ruhig bleiben so einfach nicht.

Durchatmen, liebhaben und abwarten-

Was anderes bleibt wohl nicht :smile:

Danke und Gruß vom

Dicken MD.

Moin, D.!

Mein Rat wird bestimmt gleich wahnsinnig verteufelt:

Nicht von mir, ganz sicher nicht :smile:

Nimm also Deinen Brei, verdünne diesen ein wenig,

Dünner geht nimmer :smile:
Brei nimmt er nämlich schon gleich gar nicht. Und die Milch die er bekommt, ist schon recht dünnflüssig *g*

mach ein
größeres Loch in die Sauger und jetzt süße das ganze.

Alles schon probiert, Dilarah. Aussichts- bzw. Ergebnislos. Egal, was er bekam, es ist immer das gleiche. Sobald er merkt, er soll was zu sich nehmen, protestiert er heftigst. Bis zum Erbrechen, im wahrsten Sinne des Wortes :frowning:

Hier macht nur Probieren schlau. Ich kann mir gut vorstellen,
was Ihr durchmacht. Damals (der Sohn ist jetzt fast 20) hab
ich es einfach so gemacht, weil ich die Schn*** von ärztl.
Ratschlägen gestrichen voll hatte. Sobald sie feste Nahrung zu
sich nehmen, wirds hoffentlich besser!

Wir zählen die Tage…

Übrigens rede ich mit Ärzten gar nicht mehr über das Problem. Letztlich kommt doch immer wieder nur der Spruch, das auch andere diese Problem hatten und damit klargekommen sind. Ist nicht unbedingt hilfreich und klingt auch beim hundertsten Mal nicht interessanter :frowning:

Gruß vom Dicken MD.