Immer wieder die bösen deutschen

hallo

ich war vor kurzem in kino und da lief der film " der unbekannte soldat". es ist eher eine dokumentation in der gezeigt wird das die wehrmacht genauso schrecklich böse war die waffen SS und die nazis.

aber ich finde so langsam reicht es mal. immer und immer wieder wird uns deutschen vor die nase gehalten wie schlimm wir waren. aber über die anderen wird nix berichtet. mein uropa war in der wehrmacht und er sagte mir das es natürlich immer schwarze schafe gegeben hat und diese leute frauen vergewaltigt, kinder und alte männer getötet hätten, aber im grossen und ganzen wurden die soldaten der wehrmacht eher für "nett " gehalten und wurden nicht gehasst wie die waffen SS. auserdem haben die russen, und die alliierten genauso vergewaltigt. nur bekommt man sowas nie gezeigt.

ich finde es reicht so langsam. die geschichte ist vorbei und die generation heute interessiert sich dafür ja kaum noch.

oder wie denkt ihr darüber ?

gruss

Hallo Leeroy

Dass viele russische Soldaten genauso schlimme Sachen machten wie gewisse Deutsche Einheiten ist wohl genauso bekannt. Auch dass in russischen Kriegsgefangenenlagern etwa gleich schlimme Bedingungen herrschten wie in deutschen KZs. Zudem hielten sie sich genau wie die Deutschen nicht an die Genfer Konvention für Kriegsgefangene.

Von den Westalliierten ist mir nur bekannt, dass die Franzosen die Gefangenen oft nicht so gut behandelten. Zudem mussten viele Gefangene in Minenentschärfungskommandos arbeiten, was den einen oder anderen das Leben kostete. Die Amerikaner und Engländer dagegen behandelten ihre Gefangenen sehr gut, sie konnten sogar eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

Dass die Westallierten die Zivilbevölkerung massakrierten, viele Frauen vergewaltigten oder sonst irgendwie Gewalt anwendeten gegenbüber Zivilisten, ist mir nicht bekannt. Was man ihnen aber sehr wohl ankreiden könnte, sind die Bombardierungen grosser Städte, bei denen absichtlich von Zivilisten bewohnte Gebiete miteinbezogen wurden.

Nun zu deiner letzten Bemerkung: Ich finde es sehr wichtig, dass die heutige und künftige Generationen über diese Zeit Bescheid wissen. Aber nicht nur über die Rolle, die die Deutschen während dieser Zeit spielten, sondern auch über die Rolle der Russen und Westalliierten. Zudem sollte nicht nur der kriegerische Aspekt bekannt sein, sondern auch die Situation der Zivilisten in den verschiedenen Ländern.

Gruss aus der Schweiz
Corinne Iten

Hi Leeroy,

ich finde es reicht so langsam. die geschichte ist vorbei und
die generation heute interessiert sich dafür ja kaum noch.

oder wie denkt ihr darüber ?

Geschichte ist nie vorbei. Geschichte berichtet über Vergangenes, ist aber immer aktuell. Wer Geschichte vergißt oder sich nicht mit „ollen Kamellen“ beschäftigen will, kann nichts lernen und erkennen für Gegenwart und Zukunft.

Da wir Menschen leider sehr schlecht lernen und gerne immer wieder die gleichen Fehler machen (sofort druff gehaun ist besser als vorher reden), sollte sowas nie vergessen werden.

Mein Tip - trenn dich persönlich einfach von den geschichtlichen Tatsachen. Nicht du „bist Schuld“ und musst Buße tun (dich angeklagt fühlen) für Greultaten in einem Krieg den du nicht geführt hast (oder dein Opa). Es ist aber wichtig dies in Erinnerung zu behalten. Nicht um sich das ständig „vorrechnen zu lassen“, sondern um zu wissen zu was Menschen fähig sind.

Dabei ist es völlig egal obs Deutsche, Japaner, Engländer, Russen waren. Das schaffen alle Nationalitäten!

Nur weils eben noch ein Film über die gut dokumentierten Verbrechen der deutschen Soldaten waren, heisst das nicht das jeder einzelne deutsche Soldat so war.

Gruß
Helena

PS - auch die amerikanischen Soldaten vergewaltigten im besetzten Deutschland Frauen.

Servus

Von den Westalliierten ist mir nur bekannt, dass die Franzosen
die Gefangenen oft nicht so gut behandelten. Zudem mussten
viele Gefangene in Minenentschärfungskommandos arbeiten, was
den einen oder anderen das Leben kostete. Die Amerikaner und
Engländer dagegen behandelten ihre Gefangenen sehr gut, sie
konnten sogar eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

Das gilt für die Soldaten die den USA oder auch England inhaftiert wurden. In europäischen Lagern herrschten vor allem direkt nach Kriegsende unmenschliche Zustände.
In den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ wurden über 1 Million Deutsche Soldaten festgehalten und einige Zehntausend (manche sprechen von 60 000) kamen darin um. Die Amerikaner umgingen hier gezielt die Genfer Konvention indem sie diese Soldaten einfach ‚Disarmed Enemy Forces‘ nannten und ihnen daher den Status von Kriegsgefangenen nicht zugestanden (man sieht wo Bush jun. seine Ideen her hat).

MfG
Christoph

Das gilt für die Soldaten die den USA oder auch England
inhaftiert wurden. In europäischen Lagern herrschten vor allem
direkt nach Kriegsende unmenschliche Zustände.
In den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ wurden über 1 Million
Deutsche Soldaten festgehalten und einige Zehntausend (manche
sprechen von 60 000) kamen darin um. Die Amerikaner umgingen
hier gezielt die Genfer Konvention indem sie diese Soldaten
einfach ‚Disarmed Enemy Forces‘ nannten und ihnen daher den
Status von Kriegsgefangenen nicht zugestanden (man sieht wo
Bush jun. seine Ideen her hat).

MfG
Christoph

Hallo Christoph,

das kann ich nur bestätigen. Mein Papa wurde im April 1945 von den Amis gefangen und nach Cherbourg gebracht. Dort war grosser Hunger und Psychoterror an der Tagesordnung. So sehr, dass Papa die Amis für den Rest seines Lebens herzlich hasste.

cu
Norbert

Dass die Westallierten die Zivilbevölkerung massakrierten,
viele Frauen vergewaltigten oder sonst irgendwie Gewalt
anwendeten gegenbüber Zivilisten, ist mir nicht bekannt. Was
man ihnen aber sehr wohl ankreiden könnte, sind die
Bombardierungen grosser Städte, bei denen absichtlich von
Zivilisten bewohnte Gebiete miteinbezogen wurden.

Hallo,
ich habe eigentlich nur ne kleine Randbemerkung zu machen zum obigen Abschnitt.
Meine Oma erzählte mir dass die Amerkianer im bayrischen Raum wo sie damals gewohnt hatte im Tiefflug über die weiten Felder geflogen sind und Zivilisten beschossen haben. Einmal wurde sogar ein Trauerzug auf dem Weg von/zur Kirche beschossen.
Verbrechen hat damals jede Parteil begangen. Die einen geben es zu die anderen eben nicht.
Und wir Deutschen können wohl behaupten seit ca.60 Jahren keine großangelegten Angriffskriege mehr geführt zu haben.

Grüsse
Carsten

huhu,

Die Amerikaner und
Engländer dagegen behandelten ihre Gefangenen sehr gut, sie
konnten sogar eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

wie sehr sie sich in den letzten jahren doch veraendert haben…da ist wahrscheinlich nur der bloede bush schuld.

Dass die Westallierten die Zivilbevölkerung massakrierten,
viele Frauen vergewaltigten oder sonst irgendwie Gewalt
anwendeten gegenbüber Zivilisten, ist mir nicht bekannt.

das ist keine schande.man kann nicht alles wissen.

mfg:smile:
rene

Servus!

ich war vor kurzem in kino und da lief der film " der
unbekannte soldat". es ist eher eine dokumentation in der
gezeigt wird das die wehrmacht genauso schrecklich böse war
die waffen SS und die nazis.

War Dir das nicht vorher klar, worüber der Film ging?

aber ich finde so langsam reicht es mal. immer und immer
wieder wird uns deutschen vor die nase gehalten wie schlimm
wir waren.

So war´s aber nu mal im Krieg.

aber über die anderen wird nix berichtet.

Vielleicht nicht in diesem Film. Is aber alles dokumentiert, und hat´s auch schon Filme drüber gegeben.

mein
uropa war in der wehrmacht und er sagte mir das es natürlich
immer schwarze schafe gegeben hat und diese leute frauen
vergewaltigt, kinder und alte männer getötet hätten, aber im
grossen und ganzen wurden die soldaten der wehrmacht eher für
"nett " gehalten und wurden nicht gehasst wie die waffen SS.

Ohne Deinem Uropa und seinen Erzählungen was abreden zu wollen, aber woher kennt Dein Uropa die Einstellung der Leute, deren Land von ihm und seinen Kameraden gerade besetzt wurde?

auserdem haben die russen, und die alliierten genauso
vergewaltigt. nur bekommt man sowas nie gezeigt.

Siehe oben. Dadurch, daß andere die gleichen Verbrechen begangen haben, werden die der Deutschen nicht besser.

ich finde es reicht so langsam. die geschichte ist vorbei

Is sie nicht. Geschichte findet tagtäglich statt, und zwar auf der Basis dessen, was schon war und schon Geschichte ist.

und
die generation heute interessiert sich dafür ja kaum noch.

Das is ja gerade das traurige.

oder wie denkt ihr darüber ?

Die Geschichte hat gezeigt, daß die Menschen nur sehr ungern aus der Geschichte lernen. Und wenn, dann oft in falschen Zusammenhängen (Stichwort Geschichtsrevisionismus, Stichwort alte Rechnungen begleichen, Stichwort Erbfeindschaften, Stichwort…).
Es gibt nur wenige Gegenbeispiele: Adenauer und de Gaulle und das Begräbnis der deutsch-französischen Erbfeindschaft, z.B.
Filme wie „Der unbekannte Soldat“ (den ich nicht gesehen habe) sind vielleicht aufgrund eventueller Einseitigkeiten nicht das Gelbe vom Ei, wenn man was über Kriegsschuld, -unschuld oder -verbrechen lernen will. Was man aus Filmen über Krieg aber lernen kann, ist, wie´s im Krieg nun mal zugeht. DAS zumindest rechtfertigt die Existenz solcher Filme, Bücher, Literatur im Allgemeinen.
Denn nur wer weiß, was Krieg tatsächlich bedeutet, wird den Teufel tun und leichtfertig in einen Krieg gehen. Aus Mangel an tatsächlichen Kriegsereignissen können wir Wohlstandsdeutsche nur auf Historisches zurück greifen - und auf die wenigen Belege, daß moderne Kriege immer noch nichts mit „chirurgischen Schlägen“ zu tun haben, sondern nach wie vor mit Dreck, Tod, Leid, traumatischen Erlebnissen auf allen Seiten!
Moderner Krieg ist nichts anderes als es Kriege schon immer waren. Wir Kriege schon immer waren, wissen wir aus der Geschichte. Um zu verhindern, daß Menschen immer wieder unter Krieg leiden, hilft nur eins: Kriege zu verhindern.
So sieht für mich „Lernen aus der Geschichte“ unter anderem aus.

Stammtischgeschichte oder Uropa-hat-erzählt-Geschichte ist natürlich einfacher zu handhaben, führt aber (in Deutschland zumindest) fast immer zu genau den falschen Schlüssen, die dazu führen, dass die Stammtische groß rumtönen und die Braunen gewählt werden.

VG
Christian

Hallo!

Es gibt eine Sache, auf die Deutschland meiner Ansicht nach stolz sein darf: Die vergleichsweise kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Das ist auch nicht immer das gelbe vom Ei, und die 50er Jahre sind auch nicht unbedingt ein Paradebeispiel dafür, aber sie fand tatsächlich statt - z. B. im Gegensatz zu Japan.

Ich finde es gut, in einem Land zu leben, wo man sich darüber Gedanken macht, ob das Hissen einer Fahne für gut gemeinten Patriotismus oder für nationalistischen Chauvinismus steht. Ich finde es gut, dass man sich in diesem Land Gedanken macht, was unsere Nachbarn von uns halten. usw.

Es geht nicht darum, sich seiner Vergangenheit zu schämen, sondern aus ihr zu lernen. Wenn Du nicht sehen willst, was die Deutschen im 2. WK angerichtet haben, zwingt Dich ja niemand, hinzuschauen. Was stört Dich dann daran, dass sich andere Leute mit dieser Vergangenheit auseindersetzen?

Michael

Hi rene,

sorry für die späte Antwort, habe Deinen Artikel eben erst gelesen.

Die Amerikaner und
Engländer dagegen behandelten ihre Gefangenen sehr gut, sie
konnten sogar eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

wie sehr sie sich in den letzten jahren doch veraendert
haben…da ist wahrscheinlich nur der bloede bush schuld.

Das stimmt AFAIK so nicht. Die Amis haben zu Anfang des Krieges (von ihrem Kriegseintritt gerechnet) die Gefangenen sehr gut behandelt. Viele wurden nach den USA verbracht und arbeiteten dort als Knechte auf den Farmen (da viele „normale“ Arbeiter als Soldaten im Krieg waren oder in kriegswichtigen Fabriken arbeiteten). Sie waren aber Knechte im Sinne von Hilfsarbeitern und lebten meistens bei den Farmerfamilien.

Während des Krieges änderte sich das radikal und ein deutscher Kriegsgefangener wurde genauso beschi**en behandelt wie bei den Russen. Nur wars nicht so kalt wie in Sibirien. Das hat mir der Vater einer meiner Exxen geschildert. Der hat zum Schluß noch 40 kg gewogen. Wenn Du mal über die Japaner in den USA liest, da wurden zehntausende nach Pearl Habor einfach so interniert, auch wenn sie schon Jahrzehnte in den USA lebten.

Ich muß Dir also leider widersprechen: nix hat sich geändert, das war schon immer so.

Grüsse,

Tim

Hallo Leeroy,
ich habe mir soeben die Antworten auf Deine Frage durchgelesen. Irgendwie ist Alles ziemlich durchwachsen, nur, Eines steht seit undenklichen Zeiten fest. Recht hat immer der Sieger. Was Recht ist bestimmt der Sieger. Und wenn das vorhandene Recht nicht ausreicht, so werden eben im nachhinein dem Sieger gemäße Gesetze geschaffen ! So geschehen auch bei dem " Nürnberger Prozeß" Selbstverständlich war der von Hitlerdeutschland vom Zaun gebrochene 2.Weltkrieg ein verbrecherrischer Krieg-ein Angriffskrieg. Dieser widerspricht dem Völkerrecht-aber hat nicht auch die USA gegen dieses Völkerrecht verstoßen, als diese den Irak angriff ? Wer stellt dieses Verbrechen unter Anklage? Niemand!
Weiter möchte ich mich zu diesem Thema nicht auslassen. Aber einen Grundsatz der Rechtsprechung bitte ich bei sämtlichen Geschichtsbetrachtungen zu beachten: Wem nützt es ! Die Geschehnisse des vergangenen Jahrhunderts haben jedenfalls dazu geführt, dass es nur noch eine Weltmacht gibt-die USA, dieselben USA, welche dieses Lager in Guantanamo betreiben. Welche Parallelen sich hier eventuell auftun, möchte ich jedem Einzelnen überlassen.
In diesem Sinne.
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dass die Westallierten die Zivilbevölkerung massakrierten,
viele Frauen vergewaltigten oder sonst irgendwie Gewalt
anwendeten gegenbüber Zivilisten, ist mir nicht bekannt. Was
man ihnen aber sehr wohl ankreiden könnte, sind die
Bombardierungen grosser Städte, bei denen absichtlich von
Zivilisten bewohnte Gebiete miteinbezogen wurden.

In der Hinsicht hast du die Sache voll getroffen. Allein schon wegen den Massakern von Hamburg und Dresden haben die Engländer kein Recht, auf uns einzudreschen.
Im Übrigen habe ich vondem Nationalmasochismus, der von der Regierung immer noch im großen Stil praktiziert, die Nase voll. Wir Deutschen haben schließlich gezeigt, was es heißt, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen (Wenn man von dieser Hirntoten-Fraktion namens NPD mal absieht). Aber schaut euch mal England, die USA, Russland oder China an. Von Vergangenheitsbewältigung verstehen die zumindest von der Regierungsseite her gesehen einen Dreck. Im Volk sind garantiert welche, die einen Blick für das Wesentliche haben, aber offiziell heisst es: Wenn auf Deutschland eingedroschen wird, braucht man als ehemaliger Alliierter nichts zu fürchten. Dabei sollten gerade diese genannten Länder sich eines mal hinter die Ohren schreiben, was wir schon längst getan haben: Erst auf die eigenen krummen Touren schauen, und dann erst im Nähkästchen anderer wühlen.
Denn traditionell ist ja eines festzuschreiben: Austeilen kann jeder , aber wer kann auch einstecken? Denn daran zeigt sich dann der wahre Profi.

P.S.: Trotzdem gilt für die Historikerzunft noch ein Grundsatz: Wer Auschwitz leugnet, der hat in der seriösen Geschichtsforscherzunft nichts mehr zu suchen. Diese Warnung ist an solche Typen wie David Irving.

Während des Krieges änderte sich das radikal und ein deutscher
Kriegsgefangener wurde genauso beschi**en behandelt wie bei
den Russen. Nur wars nicht so kalt wie in Sibirien. Das hat
mir der Vater einer meiner Exxen geschildert. Der hat zum
Schluß noch 40 kg gewogen.

Das stimmt definitiv nicht. Da musst du dir nur die Prozentzahlen der in Gefangenschaft gestorbenen ansehen. Bei den Amerikanern waren das weniger als 7 % (aus dem Kopf) bei den Russen fast 80 %.
Da zu sagen die Amerikaner hätten die Gefangenen genaus schlecht behandelt ist schlicht eine Lüge.
Dass nicht alle Lager gleich gut geführt wurden und auch nicht über den ganzen Zeitraum gleichmäßig ist glaube ich selbstverständlich. Dazu kommen immer auch individuelle Schicksale aber die Statistik ist da ganz eindeutig.

Übrigens kenne ich auch jemanden, der hat in amerikanischer Gefangenschaft halbe Schweine im Ofen verbrannt, weil sie es nicht geschafft haben alles aufzuessen und die Gefangenen nichts zurückgeben wollten damit die Amis nicht auf die Idee kamen die Rationen zu kürzen.

In den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ wurden über 1 Million
Deutsche Soldaten festgehalten und einige Zehntausend (manche
sprechen von 60 000) kamen darin um. Die Amerikaner umgingen
hier gezielt die Genfer Konvention indem sie diese Soldaten
einfach ‚Disarmed Enemy Forces‘ nannten und ihnen daher den
Status von Kriegsgefangenen nicht zugestanden (man sieht wo
Bush jun. seine Ideen her hat).

Dabei verschweigst du aber, dass es sich bei den „Rheinwiesen“ um provisorische Auffanglager handelte die auch nur für wenige Wochen so bestanden.
Im Frühsommer 45 sind deutsche Truppen den Amis entgegengerannt um sich zu ergeben da kamen die schlicht mit der Logistik nicht hinterher so schnell so viele Leute aufzunehmen und zu versorgen. Das kann man beklagen, aber es war keine hinterhältige Taktik, sondern ganz normales menschliches Versagen.

Gruß Werner