Immo-Finanzierung welche Form ?

hallo,

es gibt ja verschiedene modelle eine immobilie zu finanzieren.

stinknormales annuitätendarlehen, die kombi mit bausparvertrag und gleichzeitigem darlehen, usw.

mich würde mal interessieren, welchen sinn die geschichte mit dem bauspardarlehen macht, wobei man einen kredit aufnimmt, der anfänglich nur verzinst wird und ein brocken in einen bausparvertrag eingezahlt wird, der dann nach zuteilung in monatl. raten getilgt wird.

evtl. kann das jemand erklären…

danke

gruß inder

Moin auch,

so ist mir das gar nicht bekannt. Was ich kenne ist ein Annuitätendarlehen, das zurückbezahlt wird und gleichzeitig wird ein Bausparvertrag angespart. Letzterer ist zuteilungsreif, wenn das Darlehen ausläuft. Also wird die Restschuld aus dem BSV bezahlt–>Darlehen ist erledigt und man zahlt nur noch den Kredit aus dem BSV zurück.
Der Vorteil ist die lange Zinsbindung. Nichr jede Bank gibt jedem Kunden eine Zinsbindung über 20 Jahre, mit dem BSV geht das (10 Jahre Darlehen + 10 Jahre BSV-Kredit). Das kann dann deutlich billiger werden, muss es aber nicht.

Ralph

Hallo!

Durch den Bausparer erreiche ich eine lange Zinsbindung. Ich schließe ja heute bereits den Bausparer mit festgelegten Konditionen ab, den ich dann ein 7-10 Jahren zur Weiterfinanzierung nutze.

Ob das ganze Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Ich habe immer Zweifel, wenn ich mir mein eigenes Geld von der Bank leihe und dafür noch Geld zahlen muss.

Wenn zwischenzeitlich natürlich ein sehr starker Zinsanstieg kommt, kann das schon Sinn machen. Aber wer weiß das vorher?

Gruß

Jörg

Durch den Bausparer erreiche ich eine lange Zinsbindung. Ich
schließe ja heute bereits den Bausparer mit festgelegten
Konditionen ab, den ich dann ein 7-10 Jahren zur
Weiterfinanzierung nutze.

d.h., wenn ich jetzt 15 jahre fest unter 4% bekomme und das darlehen in 15 jahren auch getilgt ist, dann brauche ich solche geschichten nicht…

Ob das ganze Sinn macht steht auf einem anderen Blatt. Ich
habe immer Zweifel, wenn ich mir mein eigenes Geld von der
Bank leihe und dafür noch Geld zahlen muss.

das ist auch mein problem bei dieser variante…

Wenn zwischenzeitlich natürlich ein sehr starker Zinsanstieg
kommt, kann das schon Sinn machen. Aber wer weiß das vorher?

jo

danke

gruß inder

wenn ich jetzt 15 jahre fest unter 4% bekomme und das darlehen in 15
jahren auch getilgt ist, dann brauche ich solche geschichten nicht…

Bei dieser konstellation würde ich wahrscheinlich davon Abstand nehmen.

Wobei man gerade diese Version gut mit Excel durchrechnen kann. Was man in den 15 Jahren zahlt als normales Annuitätendarlehen bekommt man je errechnet, bzw. kann es sich im Internet errechnen, evtl. Konditionen einer Bausparkasse bekommt man auch mitgeteilt und kann uach hier wieder rechnen.

Wesentlich bei der Bausparvariante sind Abschlussgebühr und Darlehensgebühr des Vertrages, dies sind so „kleine“ Dinge die häufig nicht groß erwähnt werden. Es wird immer nur mit dem Finger auf den Nominalzins gezeigt.

Gruß

Jörg

d.h., wenn ich jetzt 15 jahre fest unter 4% bekomme und das
darlehen in 15 jahren auch getilgt ist, dann brauche ich solche geschichten nicht…

Wenn das Darlehen innerhalb der Zinsbindunsgfrist vollständig getilgt werden kann, besteht kein Zinsrisiko und damit würde die Bausparunterlegung keinen Sinn machen. Diese wäre nur für den Fall sinnvoll, wenn man jegliches Zisrisiko über die Laufzeit ausschließen möchte und die finanzierend Bank keine entsprechend langen Zinsfestschreibungen anbietet.

Ich würde ein stinknormales annitätendarlehen nehmen.
das kann man ganz gut am Zins vergleichen.

Zusammengesetzte finanzierungsformen haben meistens nur den
sinn, die konditionen für den verbraucher zu verwässern;
indem man z.b. gesetzliche vorgaben für den effektivzins
umgeht, und dem Verbraucher ganz tolle konditionen suggeriert.