Immobilie Deutschland oder Tenariffa

Hallo,

auf Grund der derzeitigen Situation, stellt sich die Frage wo man das Geld besser investiert, falls es eine Hyperinflation oder sogar eine Weltwirtschaftskrise geben würde.

Einerseits denke ich das eine Immobilie - Eigentumswohnung , die hier in Deutschland (Freiburg Wiehre oder Vauban) in „guter Lage“ und Neubau, Passivhaus oder Khw 40, besser investiert ist . Das wir wahrscheinlich, falls es zum totalen Zusammenbruch kommen sollte, wieder uns schneller erholen würden, als z.B. Spanien. Andererseits musste man schauen, das man gute solvente Mieter bekommt, die auch die Miete aufkommen können oder zumindestens einen Teil davon , falls es eine Hyperinflation gibt. Auf der anderen Seite sind hier in Deutschland die Nebenkosten immens hoch. Mindestens zwischen 200 und 300 Euro, die man bei einer Hyperinflation und evtl. ggf Mietausfall kaum tragen könnte, weil man sich irgendwie selber über Wasser halten müßte.

In Teneriffa hätte man 2 Möglichkeiten, entweder eine Eigentumswohnung die an Urlauber vermietet wird, oder eine Finca, wo man selber einzieht.
Die Nebenkosten dort liegen je nach Objekt, Pool oder nicht Pool zwischen 80 und 120 Euro. Wasser und Strom in Monat 30 bis 40 Euro, Heizung entfällt. Evtl. bei einer Finca benötigte man einen Ofen, da die meist im Süden höher liegen.

Bei einer Hyperinflation würde man nicht weiter vermieten können, weil die Reisenden ausbleiben. Aber man hätte niedrige Nebenkosten, sobald es überstanden wäre, würde auch wieder die Urlauber kommen.

Bei einer Finca wäre die Frage, ob man noch das Geld hat um von Deutschland nach Teneriffa und umgekehrt kommen würde. Finca könnte zerstört werden, wäre man nicht da. Aber meines Erachtens könnte man besser in einer Finca auf Teneriffa leben, weil man sich selbst versorgen könnte, gute Wetter hätte und ich der Überzeugung bin, die Menschen sich gegenseitig mehr helfen würden.

Was meint Ihr, welche Immobilie ihr für besser haltet. Was hab ich in meinen Gedankengängen vergessen bzw. nicht berücksichtigt.

Auch wenn Ihr nicht an eine Weltwirtschaftskrise oder Hyperinflation glaubt, gebt anständige Antworten.

LG
shakira40

Was die Nebenkosten angeht, die meisten haben einen Vertrag indem die Preise für die nächsten x Monate festgelegt sind. Bei einer Hyperinflation würde ich mir in den Bart grinsen wenn der Strom 5Millionen pro kwh kostet und ich laut Vertrag nur 0,22 zahlen muss.

Selbst wenn man keinen solchen Vertrag hat, heute kostet etwas 1Million, zahle ich diese Rechnung erst in 12 Tagen. Dann kostet es zwar den selben Betrag aber nicht den selben Wert.

Also Deutschland.

Hallo!

Eine Finca (oder sonstiges Haus) würde ich mir nie antun, wenn ich es nicht annähernd ganzjährig selbst nutzen könnte. Warum?

Ich war vor einigen Jahren in Marbella, Spanien im Urlaub und bei Rundgängen in der näheren Umgebung des Hotels kamen wir an vielen Fincas/Häusern vorbei, die vom Eigentümer damals nicht genutzt wurden, wahrscheinlich weil er zu der Zeit keinen Urlaub hatte, wie auch immer.

Was mir auffiel: Da rannte der Gärtner rum, der Hausmeister, die Security, usw. Deshalb denke ich, dass die jährlichen Nebenkosten für solch ein Anwesen sehr hoch sind. Ich glaube, für das Geld kann man sich auch jedes Jahr einen schönen Urlaub andernorts leisten.

Auf jeden Fall, auch wenn man vermietet und nicht dauernd am Ort ist, irgendjemand muss sich um das Objekt kümmern (z.B. Schlüsselübergabe), was auch keiner kostenlos macht.

Grüße

/Reinhard