Immobilie von Erbengemeinschaft erwerben - wie vorgehen?

Hallo!

Folgende Situation: Grossvater stirbt, danach besteht eine Erbengemeinschaft zwischen Grossmutter und derren 3 Kindern mit folgenden Verhältnissen: Grossmutter 3/4, Kinder je 1/12. 
Der Enkel möchte aus dem Vermögensbestand der Erbengemeinschaft ein Haus erwerben, das etwa 100000 euro wert ist. Den Anteil der Mutter 1/12 würde er von Ihr geschenkt bekommen, den Rest müsste er an Grossmutter und Onkels auszahlen.
Was müsste man im Vertrag beachten und welche Art von Vertrag wäre hier nötig?
Wie kann man das am Besten regeln, ohne das zuviel Steuern (Grunderwerbssteuer, etc.) abgetreten werden muss?

Hallo,

Folgende Situation: Grossvater stirbt, danach besteht eine
Erbengemeinschaft zwischen Grossmutter und derren 3 Kindern
mit folgenden Verhältnissen: Grossmutter 3/4, Kinder je 1/12. 
Der Enkel möchte aus dem Vermögensbestand der
Erbengemeinschaft ein Haus erwerben, das etwa 100000 euro wert
ist. Den Anteil der Mutter 1/12 würde er von Ihr geschenkt
bekommen, den Rest müsste er an Grossmutter und Onkels
auszahlen.

Erbengemeinschaften können ihre Tücken haben, meist ist irgendwas, was auf den ersten Blick nicht wichtig erschient - oder auch gar nicht bekannt gegeben wird - oder auch gar nicht bekannt ist.
Wir reden hier über einen Wert von 100.000 Euronen. Wieviel ist bei einem solchen Betrag eine gute Beratung wert?

Was müsste man im Vertrag beachten und welche Art von Vertrag
wäre hier nötig?

Zum Notar müssen „Verkäufer“ und „Käufer“ sowieso. Hier ist auch die richtige Beratung zum Kaufvertrag zu finden.

Wie kann man das am Besten regeln, ohne das zuviel Steuern
(Grunderwerbssteuer, etc.) abgetreten werden muss?

Vor dem gang zum Notar (mit allen Fragen und Unterlagen) einen Steuerberater aufsuchen. Es wird nicht die Welt kosten.

Gruß
Jörg Zabel

Einen Kaufvertrag den man beim Notar macht, ganz normal.  100000 Euro mal ca 3,5 Prozent und 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer sind 6500 Euro maximal Steuer. Selber muss man nichts sparen als ca. 500 weniger, dann einmal Schenkung statt Steuer 500.

Mehr wird man nicht sparen können, mit oder ohne Seuerberater. Der ist ja auch nicht kostenlos. Und wird reden nicht von 100000 Euro sondern von 2 mal 500 Euro Steuern

Sobald der Grundsteuerbescheid da ist einfach mal Widerspruch einlegen, wenn die Schenkung und der Eigenanteil nicht erfasst wurden…

In Spanien laufen Immobilienkäufe so ab: Ein Haus soll 100.000 € kosten. Im Kaufvertrag stehen aber 50.000 Euro. Käufer gibt dem Verkäufer vor der Unterzeichnung beim Notar die 50.000 Euro bar. Grunderwerbssteuer und alles andere bezieht sich dann also auf nur 50.000 Euro. Wenn man sich einig ist, kann man das machen…

Hallo,

In Spanien laufen Immobilienkäufe so ab:

Hat irgend jemand danach gefragt wie Immobilienkäufe in Spanien ablaufen?

Ein Haus soll 100.000

€ kosten. Im Kaufvertrag stehen aber 50.000 Euro. Käufer gibt
dem Verkäufer vor der Unterzeichnung beim Notar die 50.000
Euro bar. Grunderwerbssteuer und alles andere bezieht sich
dann also auf nur 50.000 Euro. Wenn man sich einig ist, kann
man das machen…

Was genau soll der Fragende jetzt mit dieser Information anfangen?

Gruß

BHShuber

Hallo,

im Zweifelsfall auf den dummen Gedanken kommen, es in Deutschland ebenso versuchen zu wollen, und dabei dann kräftig auf die Nase zu fallen, weil ihn der Notar wegen Betruges (setzt zu geringen Gegenstandswert mit Folge zu geringer Gebühr an), und das Finanzamt wegen Hinterziehung von Grundsteuer anzeigt, … wenn es heraus kommt. Ganz abgesehen von den Folgen bei nötiger Rückabwicklung, wenn der Verkäufer sich dann an das außerhalb des Vertrages geflossene Bargeld so gar nicht mehr erinnern kann.

Gruß vom Wiz

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