Hallo,
ich gehe einmal davon aus, dass du alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllst. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass du dir das etwas leicht vorstellst. Wie sieht es aus mit Kenntnissen im Immobilien-, Vertrags-, Steuer-, Grundbuch-, Grundverkehrsrecht etc.? Finanzierung, Haftung, Abwicklung? Weisst du, was passieren kann, wenn du so ein Geschäft versemmelst?
über die kunden mache ich mir keine sorgen, der
immobilienbereich in österreich/tirol/innsbruck boomt immer
noch.
Meines Wissens ist der Wohnungsmarkt schon ziemlich gesättigt, speziell durch die in Bau befindlichen großen Wohnanlagen bei der Technik und auf dem Tivoliareal. Mir hat unlängst ein Bekannter (Banker) von zu erwartendem Sinken der Nachfrage erzählt.
die immobilien preise in tirol sind im verhältnis zu anderen
ländern zb italien immer noch sehr günstig und zwar um 30% die
italiener kaufen in innsbruck immobilien ohne ende.
Tirol im allgemeinen und Innsbruck im speziellen gehörden zu den teuersten Pflastern in Österreich. Da legt man für eine normale 40m²-Garconniere weit außerhalb des Stadtzentrums schon mal 130.000 Euro ab (nur rund 15% der Fläche Tirols sind bewohn- oder sonst dauerhaft nutzbar, der Rest ist Hochgebirge. Das schlägt sich auf die Preise nieder).
durch die telekommmunikationsgesellschaft habe ich sehr viele
ausländische besonders türkische immobilien kausüchtige kunden
gennegelernt. deren lebensziel ist es eine eigentumswohung,
wenn es sich finanziell ausgeht gar ein haus zu besitzen.
Bei solchen Geschäften tauchen auch für Juristen schwierige Fragen auf (internationales Privatrecht, Steuerrecht). Bei dieser Klientel wäre außerdem ein besonderes Augenmerk auf das Tiroler Grundverkehrsgesetz zu legen - http://www.tirol.gv.at/?id=15106.
ihr werdet meinen, ruf bei einer privaten kleineinzeige an und
frag nach ob ich eventeull für ein kleines honorar sein objekt
weiter vermieten oder verkaufen darf?
den vorschlag habe ich schon von einigen bekommen, aber ich
weiss nicht ob ich das darf?! seriös wäre es auf jedenfall
nicht, aber mal ein anfang denk ich.
Mal im Ernst: glaubst du, dass man nach so einem Anruf jemandem ein Geschäft über sechs- oder siebenstellige Eurobeträge anvertraut? Oder noch deutlicher: was soll man davon halten, wenn du die Vorgangsweise selbst als unseriös einschätzt, sie aber trotzdem in Erwägung ziehst?
Nichts für ungut,
Peter
PS: Ich habe selbst mit Immobilien nichts zu tun, hat also nichts mit Konkurrenzneid zu tun. Ist nur gutgemeint.