Moin, liebe Gemeinde !
Durch viele Überstunden und Montageerlass sind ein paar Mark hängengeblieben, die ich jetzt in eine Eigentumswohnung investieren möchte; die Wohnung soll vermietet werden.
Vielleicht kann mir jemand mit Infos zur Finanzierung weiterhelfen?
Eigentlich wollte ich ganz nach alter Väter Sitte eine Hypothek aufnehmen und dann 33Jahre lang mit 1% Tilgung für das Teil bezahlen. Sowas haben außer meinen Eltern schon richtig viele andere Menschen gemacht, das funktioniert normalerweise.
Bedeutet aber: ich bin schon ein paar Jahre in Rente, wenn das Teil abbezahlt ist, außerdem habe ich nach einigen Jahren höhere Mieteinnahmen als die Zinsen und mache steuerlich Miese.
Nun gibt es auch noch andere Vorschläge aus der Richtung: „Zahle doch erstmal 10-20 Jahre lang nur Zinsen, die kannste von der Steuer absetzen. Gleichzeitig zahlst Du:
a) regelmäßig in eine Lebensversicherung
oder
b) du finanzierst alles und packst den Eigenanteil (30-40%) in einen Fond und wartest 10-20 Jahre. In der Zeit macht der (jeder ?) Fonds soviel Plus, daß damit der Kredit bezahlt werden kann.“
Irgendwie fasziniert mich Lösung b) schon. Das klingt zu gut um wahr zu sein, da muss doch ein Haken dran sein?
Zur weiteren Info: Wohnungskauf und Finanzierung kommen nicht aus einer Hand. Also: Erst Wohnung gefunden und für toll befunden, und nun suche ich ne seriöse Finanzierung. Also nichts aus der Abteilung Bauherrenmodell mit unvermietbarem Schrott.
Außerdem sind noch ein paar Mark vorhanden; Mietausfall oder ähnlich Böses könnte ich schon eine Zeit überstehen.
Wer kann mir Tips geben, worauf man achten sollte?
Was spricht für und vor allem gegen eine Finanzierung über Fonds oder Lebensversicherung?
Vielen Dank im Voraus
heavyfuel
