Hallo Wolfgang,
deine Argumente sind mir natürlich nicht neu.
Dennoch DANKE, denn sie erinnern mich vielleicht doch an das Wesentliche.
WObei ich mich fragen muss, ob (wie du sagst) die Miete letztendlich nicht billiger sein würde.
Denn: vermutlich zahle ich weniger bei Miete, somit kann ich das „Ersparte“ anlegen…und wenn ich dies sinnvoll tue, wächst das Geld schneller als die eigene immobilie am Ende wert sein würde - ist aber unsicher und die Immobilie an sich ist langfristig immer ne gute Anlage (Fehlkäufe ausgenommen).
Denn wenn ich mal geldmäßig trenne, wieviele HUnderttausend Euro ich alleine für den Zins (also nicht die Tilgung) zahle, dann bin ich mir halt nicht mehr so sicher.
ok, wenn mein Geld in den Schuldendienst geht, versteuere ich nicht nochmal, wie ich es bei einer Geldanlage tun würde.
Und ein Vermieter muss modernisieren, ob er aber die entstandenen Kosten auf die Mieter abwälzen kann, ist nicht gesagt, da der Markt die Miete bestimmt.
Derzeit denke ich, dass ich , wenn ich kaufe, einen Mittelweg in der Form gehen will, dass ich vielleicht ein Reihenhaus kaufe, wo ich nicht viel Fassadenfläche (neuer Putz etc) habe und wo eben der eine oder die beiden Nachbarn an mich grenzen und mich so „wärmen“…bzgl. Freiheit ist dies natürlich schon wieder ne Einschränkung, aber das ist es eben.
mit meinen 2000 Euro netto und bald Frau und Kind (Frau verdient vielleicht dann 400 > Euro …) ist bei 100 000 Euro EK auch ein Haus für 200 000 gut tragbar, aber mehr will ich nicht, um mich bzgl. anderer Dinge im Leben nicht zu sehr einzuschränken.
In jedem Fall nochmals DANKE für deine ausführlichen Anregungen, Wolfgang.
Gruss an Dich, Frank
________________________
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]