Immobilienfinanzierung Kreative Ideen gesucht !

Hallo,

wir (Lehrerin und Ing. ~27 Jahre alt) würden uns gerne eine Immobilie kaufen. Der Preis wird ca. 400.000 € betragen.

Bisher haben wir nicht sonderlich viel angespart (~30000 €), aber meine Mutter hat einiges an Geld auf dem Konto.

Nun stellt sich die Frage wie man das am geschicktesten kombinieren kann.

Idee1)
Meine Mutter leiht mir das Geld für 2% Zinsen.

Idee2)
Meine Mutter kauft die Immobilie und wir zahlen Miete.

Idee3)
Meine Mutter „schenkt“ mir 50000€ als Vor-Erbe und ich nehm ganz normal einen Kredit bei der Bank auf.

Das fällt mir so spontan ein, es gibt jedoch sicherlich noch bessere Ideen. Welche Vor-/Nachteile haben meine Ideen?

Zusätzlich muss man noch sagen, dass meine Mutter ~60 Jahre alt ist und eine Geldanlage sucht, in der Sie keine so hohe Steuerlast hat :smile:
Außerdem will Sie mir natürlich nicht das ganze Geld schenken, da Sie es ja noch im Altersheim brauchen könnte (verstehe ich gut und muss auch nicht sein).

mfg, und schonmal danke fürs lesen
sf

Zusätzlich muss man noch sagen, dass meine Mutter ~60 Jahre
alt ist und eine Geldanlage sucht, in der Sie keine so hohe
Steuerlast hat :smile:
Außerdem will Sie mir natürlich nicht das ganze Geld schenken,
da Sie es ja noch im Altersheim brauchen könnte (verstehe ich
gut und muss auch nicht sein).

Dann paßt Idee 2 ganz gut, auch wenn noch etwas an den Details gefeilt werden sollte.

Hallo nordlicht,

Dann paßt Idee 2 ganz gut, auch wenn noch etwas an den Details
gefeilt werden sollte.

wobei es da zu bedenken gibt, dass auf die Mieteinkünfte abzüglich der Kosten und AfA Steuern zu zahlen sind. Wird das Geld also nicht aufgenommen, weil die Mutter über genügend Vermögen verfügt, fallen schon mal die Zinsen als absetzbare Kosten weg. Reizvoll also nur, wenn noch einiges am Haus zu tun ist. Ich denke hier sollte man einen Steuerberater aufsuchen, der anhand der genauen Umstände die richtigen Wege aufzeigen kann.

Gruß

Joschi

… und wenn die Rente fürs Altenheim nicht reicht wird im Zweifelsfall von Amts wegen eine Zwangshypothek im Grundbuch eingetragen, die irgendwann dann in einer Zwangsversteigerung verwertet werden kann.

vnA

… und wenn die Rente fürs Altenheim nicht reicht wird im
Zweifelsfall von Amts wegen eine Zwangshypothek im Grundbuch
eingetragen, die irgendwann dann in einer Zwangsversteigerung
verwertet werden kann.

Du hast den zweiten Halbsatz entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.

Gruß

Nordlicht

… oder sowohl gelesen als auch verstanden und nur etwas ausgeschmückt.

vnA

Mir gefällt mitlerweile Lösung 1 am besten.

Die Zinsen, die ich dann zahle bleiben innerhalb der Familie und werden nicht an die Bank verschenkt.
Außerdem würde ich sicherlich einen niedrigeren Zins aushandeln können als ich bei der Bank bezahlen müsste.

Man muss dann natürlich einen ordentlichen Vertrag aufsetzen.
Was passiert wenn Mutter Pflegefall wird (schnellere Rückzahlung) etc.

Kann das ein Notar machen? Oder zu wem könnte ich mit diesen Ideen/Vorhaben noch gehen. Wer kennt sich damit aus?

Das Thema benötigt ja eine Mischung aus Immobilienberater/Finanzberater/Notar/Erbberater.

Notar ist sicher kein Fehler, wenn mal die Pflegekasse kommt.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass tatsächlich Geld fließt. So Finanzamt und so.

vnA