Hallo,
ist es sinnvoll, eine Immobilie über einen Bausparvertrag zu finanzieren, den man WÄHREND der Tilgungsphase bespart? Also die Tilgungsraten auf ein Bausparkonto bei der „Gläubigerbank“ zu überweisen und diese nach einer 15 - 20 jährigen Laufzeit an die Bank zu zahlen? Wie soll durch diese Methode „Zinssicherheiten“ entstehen? Kennt sich jemand damit aus? Ist es sinnvoller als eine „klassische Finanzierung“?
Hallo,
das macht (fast) niemand, das kann nicht gut sein.
Gruss Helmut
Bei der variante über den Bausparvertrag bleiben
die tatsächlich zu leistenden zahlungen zu den
jeweiligen Zeitpunkten meistens im dunkeln;
insofern nimmt man besser ein einfaches
annuitätendarlehen.
Hallo,
danke für die Antworten. Habe jetzt herausgefunden, wie diese Art von Finanzierung heißt: endzeitfälliges Darlehen. Was sind die Vor- und Nachteile? Im Internet sind diese sehr „schwammig“ dargestellt, bzw. widersprechen sich.
Bausparsofortfinanzierung?
Sollte man besser meiden, weil die anagben intransparent sind:
http://www.baufi-nord.de/html/vorfinanzierung_bauspa…
Hallo,
das hört sich ja alles so an, als sollte man tatsächlich die Finger davon lassen. Bezeichnend ist ja, dass man das irgendwie nicht wirklich versteht und keinen Überblick hat. Hat keiner konkrete Erfahrungen mit dieser Variante?
ist es sinnvoll, eine Immobilie über einen Bausparvertrag zu finanzieren, den man WÄHREND der Tilgungsphase bespart?
Kann sein, kann aber auch nicht sein.
die Tilgungsraten auf ein Bausparkonto bei der „Gläubigerbank“
zu überweisen und diese nach einer 15 - 20 jährigen Laufzeit an die Bank zu zahlen?
Warum nicht gleich die Tilgungsrate erhöhen ?
Wie soll durch diese Methode „Zinssicherheiten“ entstehen?
Über das Bauspardarlehen.
Kennt sich jemand damit aus?
Ja.
Ist es sinnvoller als eine „klassische Finanzierung“?
Das kann man nur entscheiden, wenn man die gesamte Finanzierung und die persönlichen Verhältnisse des Bausparers kennt.
Hallo Marion,
vor vielen Jahren gab es einmal in Deutschland eine Hochzinsphase,
Baudarlehen zu ca. 9 % Zinsen. Damals war es sinnvoll Bausparverträge in die Finanzierung mit einzubeziehen.
Heute bekommt man oft bei Banken oder Versicherungen Annuitätendarlehen (Zins + Tilgung) teils mit einem besseren Effektivzins als bei einer Finanzierung über Bausparverträge.
Auch ist es sinnvoll, das Eigenkapital nicht in einen Bausparvertrag zu investieren.
Als Beispiel hierzu: Bausparvertrag 100.000 € mit eingezahltem Eigenkapital 50.000 € bedeutet man zahlt bis zur Zuteilung (ca. 4 Jahre) auf die 100.000 € den vollen Darlehenszins ca. 5 % = 5.000 € im Jahr. Nach Zuteilung des Bausparvertrages in 4 Jahren beträgt die Tilgungsrate incl. Darlehenszins ca. 600 € mtl.
Finanzierung über Bank: 100.000 € abzüglich 50.000 Guthaben ist Darlehen von 50.000 - Darlehenszins 5 % + Tilgung 1 % = 3.000 € jährlich. Als Ergänzung kann man hier eine Sondertilgung vereinbaren.
Der derzeitige Darlehenszins bei 15-jähriger Zinsbindung liegt in etwa bei 4,8 %
Viele Grüße!